Hundesport, Ehrgeiz, Starkzwang I :: Hundesport & Freizeit mit Hund

Hundesport, Ehrgeiz, Starkzwang I

von P.H(YCH) am 19. Dezember 2002 13:15

Tschau Josh

:Und daß man alle Hunde ausschließlich über Motivation arbeiten kann
:erzähle ich sowieso die ganze Zeit

Ja Du erzählst das, aber bei Antje habe ich das noch nie so gehört. Du verdrehst immer alles, sehr wahrscheinlich interpretierst Du auch so deine Studien. Du biegst Dir immer alles zurecht.

Gruss P.H

von Antje(YCH) am 19. Dezember 2002 13:20

Hallo Josh,

: Und daß man alle Hunde ausschließlich über Motivation arbeiten
: kann erzähle ich sowieso die ganze Zeit

DAS sehe ich halt anders. Irgendwo müssen jedem Individuum auch Grenzen gesetzt werden, und z.B. andere Tiere haben auch ein recht auf Leben....

Viele Grüße

Antje

von Anke + Rico(YCH) am 19. Dezember 2002 13:29

Hei,

sicher, bloß kenne ich genügend, denen all das angeboten wird (Wohnung sieht aus, als wäre sie primär auf Katze ausgelegt und der Mensch das Haustier), aber scheinbar reicht es einfach öfters trotzdem nicht...

salü
Anke

von Pat1(YCH) am 19. Dezember 2002 16:04

hei
ph:-)
doch ich will.aber ich kan nicht mehr als schreiben.also immer eines nach dem anderen.
richtig.welpe lernt ganz natürlich,auch etwas zu unterlassen.ob mit geschwister oder durch vater/mutter.
und das geht nicht mit leberwurstbrot ab.habt ihr ja alle recht.
da wird rückgebissen,gerempelt,aufeinanderlosgefahren.
es wird aber auch durch lautäu0erung u körpersprache davon abgehalten.
also abgehalten,die verfahrensweise mittels rückbiss etc zu ende zu führen sowie auch ihre vehemenz in bahn gelenkt.
das zb vermisse ich ,wenn ich mich hin u wieder auf einen platz verlaufe.
da interessiert sich äußerst selten einer für diverse beschw.signale.
weil es darum ja auch gar nicht geht.
denn daß hund nun beschwichtigt,ist zwar für einige ersichtlich-
aber es steht der ausbildungsmethodik im wege,darauf einzugehen.
da wird dominiert,damit der fall ein für alle mal klar ist.
ist er nur nicht,also ein für alle mal.
verstehst du worauf ich hinauswill?
gruss pat

von Attila(YCH) am 19. Dezember 2002 14:01

: Aber an dieser stelle entsteht das problem, über das wir teilweise hier reden. Wer stellt die diagnose?
: Falsche diagnose - falsche "behandlung". Und schon haben wir den hund, dessen nur mit starkzwang bei zu kommen ist. Und (fast) alle, die ihn sehen, nicken dazu. Und der, der nicht nickt, hat sowieso keine ahnung.


Hi Martin,

vollkommen richtig. Aber dieses Problem wird unlösbar bleiben. Nicht einmal Menschen wird stets die richtige Diagnose gestellt. Ein Hund, der in die richtigen Hände kommt, hat eben Glück gehabt - oft erwarten aber auch Leute, die sich einen erwachsenen Hund zulegen, um die ganze Mühe der Welpenaufzucht herumzukommen. Zugesagt haben mir die Fallstudien in Günther Blochs "Familienbegleithund". Zunächst würde ich auch IMMER davon ausgehen, wenn ein Hund Probleme bereitet, daß Starkzwang unangemessen ist - wie sollte denn wohl mit "Starkzwang" behandelt werden, was da in der Mensch-Hund-Beziehung schief gelaufen ist? Vielmehr muß hier etwas geheilt werden, und heilen kann man nicht mit Prügel.

Gruß, Attila


von Marion u. Janusch(YCH) am 19. Dezember 2002 15:13

Sorry, ich WILL den "unabhängigen und sebstständigen" Hund, will ihn
im Sport, im Alltag und in der Familie.

Gäbe es nur den "Durchschnitts-Golden", dann hätte ich keinen Hund

Hallo Antje,
das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Wo liegt deiner Meinung nach der Unterschied DSH und Golden Retriver ? Die Schäferhunde die ich kenne sind eher unselbständig und abhängig (dies soll jetzt nicht wertend gemeint sein) und daher leicht ausbildbar. Sie arbeiten ja ursprünglich genau wie der Golden eng mit ihrem Menschen zusammen (Schafherde). Im übrigen weiß ich aus eigener Beobachtung, das Hütehunde die noch an der Herde arbeiten müssen, werden sie mit starkem Zwang gearbeitet, niemals zuverlässige Hütehunde werden. Der Vater meines Hundes (altdeutscher Hütehund) wurde vom Schäfer auch mit sehr viel Druck ausgebildet. Mit dem Ergebniss, das er sich wenn er Ärger vermutete immer hinter der Herde versteckt hat. Der Bruder meines Hundes (ebenfalls im Besitz dieses Schäfers) verweigerte unter Zwang die Arbeit völlig und soll jetzt als nutzloser Fresser weg. Soviel zum Thema Hunde führen manche Kommandos zuverlässig zur unter zu Hilfenahme von Zwang aus. Ich habe nun seit einiger Zeit angefangen meinen Hund zum Hüten auszubilden und dies nur mit positiver Verstärkung. Janusch arbeitet begeistert und voller Freude mit und auch auf die Entfernung sucht er immer wieder Blickkontakt um meine Kommandos auszuführen. Und noch etwas, jeder Hund spiegelt die Stärken und Schwächen seines Halters.
Marion u. Janusch (altdeutscher Hütehund)


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