Hundesport, Ehrgeiz, Starkzwang I :: Hundesport & Freizeit mit Hund

Hundesport, Ehrgeiz, Starkzwang I

von June(YCH) am 19. Dezember 2002 18:19

:
Hallo,

der Verniss halber muss ich sagen, ich habe die ganze Storry nicht mitverfolgt und weiß daher nicht was zu diesem thema schon alles gesagt wurde und was nicht.

Ich persönlich arbeite auch gerne mit Zwang! Aber nicht in Lehrnprzesson, sondern um mir das ganze abzusichern!

Gruss June
:

von P.H(YCH) am 19. Dezember 2002 18:32

Tschau Pat

Interessant wäre auch eine Antwort auf das gewesen:

:::
Beim "gegen einen Freiheitsdrang" ankonditionieren vom ersten Tag an erfährt der Hund nichts negatives - er darf nur seine Anlagen gar nicht erst entdecken (so er denn angeblich laut Aussage einiger Leute hier solche Anlagen hat). Ich denke mir das ähnlich wie eine Katze in reiner Wohnungshaltung - kennt sie nichts anderes, will sie nichts anderes.
:::

Das erscheint mir logisch und diese Argumentation, für ein Training ohne Zwang auch.

Bedeutet das, dass es ein Batteriehuhn schön hat, weil es nichts anderes kennt. Oder das der Löwe im Zirkus artgerecht gehalten wird, weil seine Vorfahren schon so leben mussten. Bedeutet das, dass wenn ich den Hund immer in einer Kennelboxe hätte, dann würde ihm nichts fehlen.

Du willst seine natürlichen Anlagen verkümmern lassen. Am besten würde man diese weg züchten, da das noch nicht der Fall ist, willst Du sie verkümmern lassen. Denkst Du, wenn Du seine Anlagen verkümmern lässt, dass dann der Hund mit Dir als Ersatz glücklich ist?

*****************************************

Und nun eine Behauptung die ich aufstelle, einfach eine Behauptung:

Ich habe einen Hund, der im Schutz aufgebaut wird über Motivation, selbst im Schutz ist das in einem gewissem Mass möglich, mit Bestechung, Bestätigungen mit anderer Beute, oder Bestätigungen mit dem Ärmel, was ja auch getan wird. Nun das alles ohne Zwang.

Ich nehme da mal den Schutz, weil die Trieblagen da hoch sind.

Ein anderer macht den Schutz mit Zwang. Z.B. verbellen, der Hund wird ein wenig mit dem Stachel gestört, er wird hässig, verbellt noch mehr. Er wird in ein sogenanntes Triebmodel genommen, in ein Pressing, er darf nicht vorprallen, er wird gestaut bis er fast explodiert und beisst dann zu. Was denkst Du, welcher Hund lieber Schutz macht?

Oder was meinst Du, macht es dem Hund Spass etwas zu jagen, dass an Ort bleibt und sich zu tote beissen lässt, oder macht es ihm mehr Spass, wenn es sich heftig wehrt. Er auf Wiederstand stösst.

Gruss P.H

von Pat1(YCH) am 19. Dezember 2002 18:28

hei
gehts dir nur noch um das prinzipiell gegenschiessen?
ich sagte nicht,das ist artgerecht.
ich sagte,daß eine demolierte wohnung erst mal nichts damit zu tun hat.
weil viele halter ihre wohnung superkatzig ausstaffieren,aber das wichtigste vergessen.unbewegliche gegenstände sind nicht katzenlike,so teuer sie auch gewesen sein mögen.
katzen lieben es zu lauern......was erhähl ich dir,du weisst das ja.
und wenn man ihr das nicht gibt,dann ist die wohnungshaltung echt arm.
wenn man ihr aber soviel wie möglich an betätigungen möglcih macht,die sie auch draussen tun würde,dann sieht das besser aus.und wenn man ganz viel macht,kommt es der sache immer näher.
und ,artgerecht.niemand hier hält seine hunde absolut artgerecht.
kommt das nun an.wir sprechen hier allerhöchstens von einer möglichst nahekommenden sache.sie kann nicht mehr 100% sein.schon das anleinen stuft die 100 auf 99,999999 runter.und so geht es weiter.es ist weniger eine frage des drinnens oder draussens.sondern der möglichkeiten,die man bietet.
es gibt leute,die machen sich da echt mühe.wie ihr das ja auch von euch meint.oder nicht?ich wundere mich,wieso auf die meldung über die artgerechten dinge im schutz und uo so gar keine reaktion kommt.
gruss pat

von P.H(YCH) am 19. Dezember 2002 18:43

Tschau June

Und das machst Du ganz richtig so, lass Dir ja nichts anderes einreden.

Gruss P.H

P.S, das ist auch Artgerecht, wie das Beispiel von Pat beweisst

::::::::::::

Pat schrieb:

:das ist beim spiel mit den geschwistern doch das gleiche.
:wenn er da einen in den arsch beisst,dann lässt der sich das nciht gefallen.der beisst
:zurück(welpe lernt,aua,das tut weh),oder wehrt sich sonstwie.oder nicht,dann lernt
:welpe,mit dem kann ich es machen.

Das war ein gutes Beispiel,

ein Welpen beisst ein Welpen und wird zurückgebissen und denkt autsch, das macht weh. So wird einem jungen Hund die natürliche Beisshemmung antrainiert.

Der Welpe lernt auf natürliche Art und Weise, durch ein negatives Erlebnis, etwas zu unterlassen. Das ist eigentlich das, was ich immer schreibe, das ist in einem gewissen Maas auch natürlich. Der Hund lernt was zu unterlassen, was er nicht tun sollte durch den biss und ich meine, man darf dem Hund nicht nur lernen was er sollte, sondern auch was er nicht sollte. So wie es die Welpen praktizieren. Anders ist es nicht möglich, ihn von einem Triebziel, eben z.B. läufige Hündin abzuhalten. So wie das obige Beispiel beweisst, lernt der Hund es unter Artgenossen auch so. Noch besser, er spielt, es piepst und er spielt weiter, hat keinen Schaden genommen, aber durch das angemessene zurückbeissen was gelernt und hat es nicht mal gros gemerkt. Er hat gelernt den Kollegen nicht zu beissen wie ein Stier.

von P.H(YCH) am 19. Dezember 2002 18:41

Tschau pat

Natürlich werden Fehler gemacht, hauptsächlich werden Fehler gemacht und diese muss man ausmerzen. Den der Hund ist sehr komplex und jeder Hund ist ein wenig anders. Ich glaube ein Leben langt nicht, um einen Hund richtig zu verstehen.

Gruss P.H

von June(YCH) am 19. Dezember 2002 18:48

Hi,

Das Beispiel ist echt gut. Sehr viel wahres dran. Ein Hund testet seine Grenzen immer aus. Und der Hundeführer ist dazu da ihm seine Grenzen aufzuzeigen. Wer denn sonst?

Meine Meinung behalte ich bei, keine Angst. Ich habe den Erfolg gesehen und lasse mich nicht beirren.

Liebe grüße
June

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