Hundesport, Ehrgeiz, Starkzwang I :: Hundesport & Freizeit mit Hund

Hundesport, Ehrgeiz, Starkzwang I

von Pat1(YCH) am 19. Dezember 2002 22:55

hei
so traurig das ist,das hatten wir schon,und es kam nix dabei raus.
was mich pers. sehr enttäuscht hat.
gruss pat

von Pat1(YCH) am 19. Dezember 2002 22:58


:
: Aber wie gesagt: im Hund einen "Wolf" zu sehen, dass wirst Du gehäuft bei VPG'lern finden, nicht bei der - um's mal im VPG-Jargon auszudrücken - "Schmusebacken-Fraktion". Die hat nämlich gar nicht das Bedürfnis, eine "Bestie" beherrschen zu wollen. Oder glaubst Du, die "klassische" Oma mit dem Dackel sieht in ihrem Hund noch einen Wolf? Garantiert nicht! Aber der SchH'ler bekommt einen verklärten Blick, wenn er vom wölfischen Erbe seines Hassos redet - und verkennt dabei völlig, dass er in dem Fall einen ziemlich "feigen", ständig Meideverhalten zeigenden Vierbeiner hätte...

hei
danke.genau so.da wird der wolf herzitiert,und man übersieht,daß das meiste,was man vom eig. hund verlangt,kein wolf machen würde.
ich bin immer noch erstaunt,daß auf meine meldung diesbez. keine antwort kam.frage mcih immer noch,warum.
gruss pat
:

von Susanne und Ninja(YCH) am 19. Dezember 2002 23:08

Hallo Attila
:
: Sicher konditioniere ich auch, habe ich ja nicht bestritten. Aber ich führe meine Hunde nicht Tag und Nacht am Gängelband der Motivation, das ist der Unterschied.
:

also ich für meinen Teil würde gerne 24 Stunden am "Gängelband der Motivation" Hängen. Ich wünschte während meiner Schulzeit hätten meine wirklich grottenschlechte Lehrer mal etwas über positive Verstärkung gewußt.
Bei der Frage welcher Weg der Richtige ist: Man braucht sich doch eigentlich nur zu fragen, ob man im Zweifelsfall mit seinem Hund tauschen würde (Masochisten dürfen sich eine andere Frage stellen)
Gruß von Susanne und Ninja (Superselbständiger und souveräner Clickerhund)

von Antje(YCH) am 20. Dezember 2002 07:27

Hallo Pat,

: vollste zustimmung.aber daß das nicht ohne starkzwang
:geht,sehe ich trotzdem nicht.

"Starkzwang" ist für mich immer das, was beim Hund auch wirklich "ankommt". Auch ein scharfes "Pfui", bei dem der Hund sichtbar ins Meiden geht, ist "Starkzwang". Der andere Hund benötigt für die gleiche psychische Beeindrucktheit ein's mit dem Baseball-Schläger über's Haupt (etwas übertrieben ausgedrückt). Was bei beiden Hunden unter'm Strich ankommt ist aber "die gleiche Intensität von Zwang".

Jeder Hund unterscheidet sich vom anderen. Ich habe Hunde gehabt, denen ohne große Probleme beizubringen war, daß Katze, Hase, Fucht auch ein Recht auf Leben haben, die sich mit Futter oder Beute vom Objekt der Begiere haben ablenken lassen. Ich hatte aber auch schon einige wenige Exemplare, in deren Augen die Mordlust nur so flackerte, wenn sich irgend wo irgend etwas bewegt hat, was annähernd so aussah wie ein Beutetier. Die starten Dir durch, wenn sie in 3 km Entfernung einen VW-Käfer anfahren sehen, weil sie denken, es könnte ein Karnikel sein. Die innerhalb weniger Sekunden den (ziemlich robusten) Draht vom Karnikelstall abgeräumt haben und der Inhalt desselben anschließend garantiert nicht mehr für die Pfanne taugt. Denen mußt Du auch mal klar ihre Grenzen zeigen, damit ein harmonisches Zusammenleben mit Hund, Familiy und Nachbarn auch weiterhin funktioniert.

Viele Grüße

Antje

von andreas(YCH) am 20. Dezember 2002 07:36

Hallo Inge,

ich denke mal, in Anbetracht des besonderen Umstände ist auch ein wenig off-topic Diskussion erlaubt...

: ich glaube, beim Hunde.com-Forum können nur noch registrierte Mitglieder posten und die Mitgliedschaft kostet 24 Euro, wenn ich richtig informiert bin. Wäre das nicht eine Möglichkeit, Yorkie zu erhalten?

So funktioniert das nicht. Schau Dir mal hunde.com an, da geht ja kaum noch was. Die Leute haben noch die alles-gratis-Kultur des internet im Kopf. (mittlerweile sind allerdings die meisten Verlage dazu übergegangen , ihre Archive kostenpflichtig zu machen. Der SPIEGEL nimmt beispielsweise 40 bis 80 Cent für das Lesen der archivierten Beiträge). Wenn du wiederum auf Werbung setzt, dann mußt du mehr reglementieren, damit nicht jeder Werbetreibende mit seinem Produkt ohne Sinn und Verstand runtergemacht wird.

Realistisch betrachtet werden Arbeit und finazieller Aufwand im Zweifel immer an einigen wenigen hängenbleiben. Ist die Frage, wer dazu auf Dauer bereit ist. "Dummerweise" bin ich bereits Inhaber einer website, die mich ziemlich ausfüllt, auch wenn sie nur am Rande mit Hunden zu tun hat. Trotz eines Teams von einem halben Dutzend Mitstreitern müssen dennoch alle Fäden in der Hand einer Person zusammenlaufen, die das alles koordiniert.

Viele Grüße,

andreas

von Antje(YCH) am 20. Dezember 2002 07:40

Hallo Inge,

nein, ich habe wirklich nicht alles gelesen, habe dafür gar keine Zeit...

So wie Du es schreibst hat jeder ein wenig recht. Ein zu sehr auf den HF focisierter Hund ist auch nüscht. Ich kenne HF, die das bis zum Exzess betreiben. Bei deren Hunden kann es z.B. passieren, daß sie bei einer Prüfung plötzlich panisch aus der Gruppe springen, weil sie sich zu sehr auf den HF focisieren und plötzlich erschrecken, weil sie merken "Huch, da steht ja einer!". Habe ich auf Prüfungen höchster Ebene schon so gesehen. Zu wenig focusiert ist auch nüscht, Hund und HF laufen nebeneinander über den Platz als gehören sie nicht zusammen. Das sind für mich die beiden Extreme, die recht und links aus dem "Funktionsbereich" herauslaufen. Alles, was im "Funktionsbereich" bleibt, ist für mich O.K. Und wie ein Hund in diesem Bereich gearbeitet wird und welchen Erfolg man mit seiner Arbeit hat bestimmt die Qualität des Hundes. Da gibt es Hunde"material", welches recht "führerhart" ist und nicht so Beute-/Futterbezogen. So einen Hund versuche ich natürlich auf mich zu fixieren, mit allen Mitteln, die ich habe (Futter aus der Hand etc.). Habe ich einen relativ "weichen" Hund, werde ich den Teufel tun und den noch zusätzlich stark auf mich focusieren, de rorientiert sich sowieso stark an mir, dem tut es gut, wenn ich ihn "selbstständiger" werden und arbeiten lasse. Je nach Hunde"material" mußt Du zu- und abtun, um mit dem Hund im "Fundktionsbereich" arbeiten zu können. Und natürlich gibt es auch Hune, die von ihren genetischen Qualitäten oder aufgrund falscher Prägung rechts oder linke aus dem "Funktionsbereich" herauskommen, für die halte ich eine Ausbildung im entsprechenden Bereich für tierschutzrelevant (in anderen bereichen können sie u.U. durchaus gearbeitet werden).

Ich denke mir, daß ich weiß, was P.H. meint. Wir sind über die "Qualität" von Hunden, die im VPG-Sport geführt werdne sollten, so ziemlich einer Meinung...

Viele Grüße

Antje

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