Hundesport, Ehrgeiz, Starkzwang I :: Hundesport & Freizeit mit Hund

Hundesport, Ehrgeiz, Starkzwang I

von P.H(YCH) am 18. Dezember 2002 17:12

Tschau Martin & Mirko

:und genau das ist doch die leistung der jahrtausende anhaltenden
:domestikation. Der perfekte (schutz)hund ist der, der mit uns ein
:team bilden will, nicht muss. Dazu muss ihn niemand zwingen, wenn ich
:im hundesinne etwas wichtiges darstelle. Aber wem erzähle ich das...


Einen grösseren Blödsinn habe ich noch NIE gehört. Der Hund will nicht mit Dir ein Team bilden, das willst DU. Der Hund will die BEUTE!! Kapito?

Weisst Du von was Du redest und die anderen zwei, die Dir zustimmen?

Gruss P.H

von Martin + Mirko(YCH) am 18. Dezember 2002 18:01

Grüß Dich PH

: Einen grösseren Blödsinn habe ich noch NIE gehört.

ph im sauren bereich?

grinning smileyer Hund will nicht mit Dir ein Team bilden, das willst DU. Der Hund will die BEUTE!! Kapito?

Nein. Ich habe hunde (und andere tiere) noch nie auf beuteidioten reduziert.

tschüß Martin & Mirko



von Kurt(YCH) am 18. Dezember 2002 18:03

Na wunderbar, das Sie sich da so auskennen - dann sieht man Sie ja nächstens mit einem Wolf auf einer Prüfung: der will die Beute doch noch viel mehr, der KENNT ja gar kein Trockenfutter im Beutel am Baum, der muss ja Beute machen. Wenn das also das einzige ist, was einen Spitzenhund interessiert, schneidet er da sicher sehr gut ab. Und Pfeif auf Jahrtausendelange Zuchtauslese - die macht ja selbst bei uns manchmal nicht so viel aus, oder?

Gruß
Kurt



von Markus(YCH) am 18. Dezember 2002 18:13

Hi josh

:Er wird dabei zwar vom ersten Tag an enstprechend konditioniert - aber da er es nicht anders kennt und seine Gene wie gesagt auch zur Zusammenarbeit mit mir ausgelegt sind, wird ihm das nicht weiter schaden oder unangenehm sein. Der Stachler dagegen sehr wohl..

Wenn man sich jetzt auf deine Argumentation einläßt, würde ein Hund, denn seine Gene sind ja auch auf Dominanz getrimmt (und er wurde von Geschwister im natürlichen Umfeld schon mit zwang erzogen), der schon von Welpen an mit Stachel "konditioniert" wurde, auch nichts anderes kennen und es ihm daher auch nicht schaden, oder unangenehm sein...

Da kann man es sich doch genau auf diese Weise schön reden...

Gruß
Markus

von Martin + Mirko(YCH) am 18. Dezember 2002 18:24

Grüß Dich Attila

deine frage ist einfach zu beantworten:

: im Verlaufe der umfangreichen Diskussion habe ich mich mehr und mehr gefragt - und dies in einer Antwort an P. H. auch angedeutet - warum es immer wieder die Gebrauchshundesportler sind, die am Pranger stehen, wenn es um "Starkzwang, Gewaltmethoden, Tierquälerei" (denn das ist die Klimax der Anklage) geht.

Weil man in diesem bereich die konkreten beispiele findet. Es mag beleibig viele positive ausnahmen geben, aber hier sind die negativen genau in dieser klimax zu finden. Allein schon die begriffe und technischen konstruktionen wirst du woanders vermissen. In jägerkreisen gibt es ähnliches, nur wird das in einem geschlosseneren bereich ausgeübt und fällt nicht so auf. Und auch da gibt es sehr erfolgreich andere ansätze. Man muss sich nur trauen.

Den rest hättest du dir sparen können - die ausführungen über konditionierung entbehren allen realitätsbezügen. Du konditionierst im übrigen auch, du nennst es nur anders.

Und lass der oma ihren fettgefressenen dackel. Es ist vielleicht die letze ansprache in ihrem leben...

tschüß Martin & Mirko


von Tanja(YCH) am 18. Dezember 2002 19:45

Hi Josh,

: Worum es aber eigentlich ging: Ich glaube nicht, daß ein von seinen Genen her eher selbständiger Hund wie ein Mali "unfrei" wird oder "widernatürlich" gehalten wird, wenn ich ihn von Anfang an eng an mich binde und auch in der Folge nur mit postiver Motivation arbeite. Er wird dabei zwar vom ersten Tag an enstprechend konditioniert - aber da er es nicht anders kennt und seine Gene wie gesagt auch zur Zusammenarbeit mit mir ausgelegt sind, wird ihm das nicht weiter schaden oder unangenehm sein. Der Stachler dagegen sehr wohl..
:
Gehört jetzt nicht unbedingt zum Thema, aber zu deinem Beitrag.
Der Mali ist der für mich unselbstständigste Gebrauchshund den ich kenne. Ich denke mal, hier verwechseln einige so manches.

Der enorme Trieb, der impulsive und explosive Charakter in der Ausbildung lassen ihn vielleicht danach scheinen. Ebenfalls die Härte, die er an den Tag legen kann und die Verteidigungsbereitschaft gegenüber seinem Besitzer.
Allerdings ist er das alles nur im Team mit seinem Hundeführer.

Hier im Forum wurde mal gesagt, der Mali ist ein Hund, der seinen Besitzer "sogar frägt, ob er pinkeln darf".
So krass es klingt, das trifft die Sache auf den Punkt.

Ist also ein schlechtes Beispiel.

Meine Einstellung zu dieser Sache an sich, kennen die meisten ja sowieso, weshalb ich mich in diese Diskussion nicht so reinhängen muß :-).

Viele Grüsse
Tanja




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