Selektion :: Hundezucht & Hundeaufzucht

Selektion

von HST am 22. Juli 2008 09:20
Quote :
dass du mit dieser Diskussion völlig off topic

....habe da eine andere einstellung
in diesen fällen!

mfg
HST

von Liesel am 22. Juli 2008 10:18
Quote :
Original geschrieben von martin

Grüß Dich Klaus,

da hast du aber eine interessante bemerkung gefunden!

Quote :
Original geschrieben von Klaus

Quote :
Dieser Hund ist jedenfalls mit seinen 10 Monaten bereits seit 8 Wochen im Objektschutz tätig, sogar mit Erfolg (bereits Personen gestellt).
Das find ich viel zu früh. Zum einen ist im realen Einsatz überhaupt nicht zu kontrollieren, was der Hund dabei lernt, mit 10 Monaten kann das doch sehr entscheidend sein.
Wenn ich richtig gelesen habe, fing der hund mit 6 monaten an, also noch vor der pubertät. Die bringt eine menge umstellungen und durcheinander. Außerdem sind in der zeit danach noch zwei angstphasen zu erwarten.
Deswegen sollte man den hund schon gut ausbilden aber nicht ohne aufsicht einsetzen, schon der geforderten qualität wegen.
Das ist meine derzeitige sicht.

tschüß martin


Junghunde werden im Objektschutz nur begleitend zu erwachsenen Hunden eingesetzt, so wird es jedenfalls in diesem Wachdienst gehandhabt. Ich finde diese Lösung sehr gut, denn ich bin überzeugt davon, dass sich die Jungspunde doch einiges von älteren Hunden abschauen.

Bitte verwechselt hier nicht die Aufgaben eines Schutzhundes der Polizei mit dem des Wachdiensthundes, der nur eine reine Meldeaufgabe hat, also Stellen und Verbellen. Natürlich wird dieser Hund nicht auf Veranstaltungen eingesetzt.

Noch eine Frage: welche zwei Angstphasen meinst du? Mir ist nur die sogenannte Zehnmonatsangst bekannt. Über die kommt man meiner Erfahrung am schnellsten durch ignorieren und konfrontieren hinweg.

CU, Liesel

von HST am 22. Juli 2008 11:16
Liesel
noch was zu deinem superwurf...

ein beispiel der selektion

lass die mal auf einer wasserwiese...
die so feucht ist
dass die stiefel im wasser bereis einsinken...
auf down gehen...
und schau dir die reaktionszeiten an...

danach kannst du schon selektiv werden!

vor allem nicht beim ersten mal..
sondern
bei 10 .. 20zigsten mal...
und das auf tage verteilt.....

wenn sie es geschnallt haben...was da negatives auf sie zukommt...

wenn sie im schlamm und dreck und wasser
versinken...

Reaktionszeiten...auch beim bringen
oder vorraus..
die schnelligkeit...nach vorne
und zurück..
sind gleichwohl
selektionskriterien



mfg
HST

von martin am 22. Juli 2008 11:19
Quote :
Original geschrieben von Liesel

Quote :
Original geschrieben von martin

Quote :
Dieser Hund ist jedenfalls mit seinen 10 Monaten bereits seit 8 Wochen im Objektschutz tätig, ...
Junghunde werden im Objektschutz nur begleitend zu erwachsenen Hunden eingesetzt, ... ich bin überzeugt davon, dass sich die Jungspunde doch einiges von älteren Hunden abschauen.
Das ist natürlich eine sogar gute form der ausbildung. Das machen jäger und schäfer auch. Wichtig in meinen augen ist die vertrautheit des erfahrenen hundes mit den situationen. Kann er mit ihnen umgehen, führt das vertrauen des junghundes (falls vorhanden!) dazu, dass er wenig in stress gerät und daher gut lernt. Die furchtreduktion durch ein vertrautes anderes individuum hat man an affen zuerst gefunden.

Quote :
Noch eine Frage: welche zwei Angstphasen meinst du? Mir ist nur die sogenannte Zehnmonatsangst bekannt. Über die kommt man meiner Erfahrung am schnellsten durch ignorieren und konfrontieren hinweg.
Die quelle weiß ich gar nicht mehr auswendig. Ich meine, es handelt sich um das alter von etwa knapp zwei jahren. Das muss nicht sehr ausgeprägt sein und muss auch nicht lang dauern. Man sollte aber damit rechnen. Dafür gilt dann das gleiche, wie bei dem begleitenden hund zuvor gesagt. Als mensch kann man, wie du sagst, ignorieren oder den hund die sache auskundschaften lassen.
Meintest du das mit konfrontieren?

tschüß martin

von Liesel am 22. Juli 2008 13:18
Ja, genau das meinte ich mit konfrontieren, den Hund in die Situation bringen und sie durch Erkundung selbst auflösen lassen. Meiner Erfahrung nach fördert die eigene Passivität (oder Neutralität) den aktiven Lernprozess. Dieses Verfahren wende ich auch in der Fährtenarbeit an, statt einzuwirken und zu korrigieren lasse ich den Hund an einem bestimmten Punkt der Ausbildung Probleme selbst lösen.
Wie ein anderer Hundesportler es zu fomulieren pflegte: man lässt den Hund auf der Fährte "verrecken". grinning smiley

CU, Liesel

von Liesel am 22. Juli 2008 13:23
@ Heinrich

Wirf mal der Mutterhündin mit 4 Wochen alten Welpen einen Blättermagen am Stück zu, und dann wiegst du die Welpen, wenn die Mutter ihr Fressen in Sicherheit bringen konnte. :-) :-) :-)

Danach kannst du auch selektiv werden...

CU, Liesel

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