Fütterung kurz vor der Geburt und danach :: Hundezucht & Hundeaufzucht

Fütterung kurz vor der Geburt und danach

von Andrea(YCH) am 16. Juni 2000 08:28

Hallo Antje,

Anfang Juli (ausgezählt 1. Juli).

Das ist ja ein Ding mit den 5 auf dem Ultraschall und dann 12. Unser Doc meinte auch, das es auch mehr sein könnten, 6 hat er gesehen!

Habe sie gestern auf Welpenfutter-Trockenfutter umgestellt von Original Recipe. Ab und an füttere ich auch mal Frischfleisch. Dann bekommt sie gar kein Trockenfutter, sondern das Frischfleisch mit Hundeflocken von Royal Canin mit einem Schuß Öl.

Werde sie vor der Geburt auch so ernähren, wie von Dir beschrieben. Hoffe es läuft alles glatt!

Gruß

Andrea

von Nicola(YCH) am 16. Juni 2000 12:37

Hallo Andrea!

Ich würde auch im letzten Drittel auf Welpenfutter umstellen...Allerdings würde ich auf total Flüssignahrung verzichten, da die Hündinnen meiner Erfahrung nach meist am tag der geburt eh nix mehr fressen, aber das ist geschmackssache...
Wichtig ist, daß Du nicht auf den Trichter kommst, Deiner Hündin vor der Geburt schon regelmäßig Calcium zuzufüttern...daran gewühnt sich nämlich der Stoffwechsel, und dann hat Deine Hündin in der Geburt, wo sie tatsächlich immens Calcium braucht, Schwierigkeiten, welches zu mobilisieren. Ich würde mir für die Geburt selbst Ca-Boroglukonat aus der Apotheke holen, das kannst Du ihr geben, wenn Du das Gefühl hast, sie kommt nicht weiter, und Glukose ist wichtig, wenn die geburt sehr anstrengend ist (gibts auch in der Apotheke, kannst auch Traubenzucker geben).
Ich bin mir sicher, es geht alles gut!
Nicola

von Elke & Anhang(YCH) am 16. Juni 2000 17:16

: Hallo Nicola,

: Wichtig ist, daß Du nicht auf den Trichter kommst, Deiner Hündin vor der Geburt schon regelmäßig Calcium zuzufüttern...daran gewühnt sich nämlich der Stoffwechsel, und dann hat Deine Hündin in der Geburt, wo sie tatsächlich immens Calcium braucht, Schwierigkeiten, welches zu mobilisieren.

Das kann ich nicht richtig verstehen. Wieso kann die Hündin, wenn sie Calcium zugefüttert bekommt, während der Geburt kein Calcium mobilisieren?

Auf Anraten meines TA habe ich bei jeder Trächtigkeit meinen Hündinnen in den letzten 3 Trächtigkeitswochen zusätzlich Calcium gegeben, u.a. um der gefürchteten Eklampsie vorzubeugen.

Viele Grüsse

Elke & Anhang

von Nicola(YCH) am 16. Juni 2000 17:33

: : Hallo Nicola,
:
: : Wichtig ist, daß Du nicht auf den Trichter kommst, Deiner Hündin vor der Geburt schon regelmäßig Calcium zuzufüttern...daran gewühnt sich nämlich der Stoffwechsel, und dann hat Deine Hündin in der Geburt, wo sie tatsächlich immens Calcium braucht, Schwierigkeiten, welches zu mobilisieren.
:
: Das kann ich nicht richtig verstehen. Wieso kann die Hündin, wenn sie Calcium zugefüttert bekommt, während der Geburt kein Calcium mobilisieren?
Der Stoffwechsel gewöhnt sich an die regelmäßige Zufuhr, die körpereigene Mobilisierung wird nicht benötigt und "schläft ein".
Überschüssiges wird ausgeschieden..
In der Geburt braucht die Hündin dann wieder extrem viel Calzium, und siehe da, woher nehmen wenn nicht stehlen? Der künstlich zugeführte Calcium ist ruck-zuck weg, und die Calciummobilisierer "schlafen" noch gemütlich. Da ist ein Defizit vorprogrammiert...:

: Auf Anraten meines TA habe ich bei jeder Trächtigkeit meinen Hündinnen in den letzten 3 Trächtigkeitswochen zusätzlich Calcium gegeben, u.a. um der gefürchteten Eklampsie vorzubeugen.
Ich weiß, daß das viele empfehlen, da gibts auch zig unterschiedliche Ansichten. Mir erscheint meine Ansicht den Vorgängen im Körper jedoch am gerechtesten zu werden. Und es ist eh ein erhöhter Calciumwert im Welpenfutter. Und ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die Besitzern mit großwüchsigen Welpen empfehlen, extra Welpenkalk zuzufüttern.

: Viele Grüsse
Nicola:-)

von Antje(YCH) am 18. Juni 2000 20:19

Hallo Elke,

das Calcium eines guten Welpen- bzw. Zuchtfutters reicht für eine tragende Hündin völlig aus, denn die Knochen der Welpen mineralisierne ja vor der Geburt noch nicht so stark. Wie schon beschreiben, schadet eine überhöhte Ca-Zufuhr der Hündin eher, und den Welpen tut sie auch nicht gut. Ich selbst habe auch noch niemals von einer Eklampsie bei einer Hündin gehört, die im letzten Drittel der Trächtigkeit mit einem vernünftigen Futter ernährt wurde. Es gibt aber die Möglichkeit, homöopatisch den körpereigenen Ca-Stoffwechsel der Hündin auf Vordermann zu bringen, das ist viel nützlicher als zusätzliche Ca-Gaben.

Viele Grüße

Antje

von Andrea(YCH) am 19. Juni 2000 06:01

Hallo Elke,
hallo Nicola,

vielen Dank für Eure Antworten. So wie Elke es berichtet, wurde es mir auch von einer Bekannnten empfohlen, die in Österreich züchtet. Auch wegen der Eklampsie.

Ja beim ersten Mal hat man eine Menge Bedenken, ob alles richtig ist, was man tut. Ich werde jedenfalls mein Bestes geben, Hündin und Welpen gesund und munter durch die Geburt zu kriegen. Hoffe es gelingt mir.

Ich habe mich persönlich nun für einen Kompromiß entschieden, ich fange nun ein paar Tage vor dem Geburtstermin damit an, Schlemmkreide mitzufüttern.

Für die reibungslose Geburt wurde mir Himbeertee aus getrockneten Himbeerblättern empfohlen. Habe ich aus dem Buch vom Aldington "Hundzucht mit Liebe und Verstand".

Habe mich jedenfalls sehr über Eure Tipps gefreut.

Nun sind es nur noch zwei Wochen. Werde dann mal berichten, wie alles gelaufen ist.

Ach es werden übrigens laut Ultraschall 6.

Gruß

Andrea

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