Die böse Dissidenz" - ein ewiges Thema!" :: Hundezucht & Hundeaufzucht

Die böse Dissidenz" - ein ewiges Thema!"

von Kathi & 3 Akita(YCH) am 08. Februar 2001 10:17

Hi Frank,

: Im Falle vom Akita ist das Japan. Wenn die nun beschließen, der Akita muß klein und schlank sein, außerdem gibt es keine anderen farben mehr als gelb, dann muß sich der VDH aufgrund der zugehörigkeit zur FCI danach richten.

mit dem "danach richten" hast Du recht. Allerdings gibt es den Akita (Japantyp) in rot, gestromt und weiß. Und den American-Akita (in der FCI: Great Japanese Dog) in allen bekannten Farben die vorher für die Rasse "Akita" gültig waren.

aber das nur am Rande :-)

Gruß
Kathi

von Gaby(YCH) am 08. Februar 2001 14:39

Hallo Mina,

wenn Dir die Border-Collies aus dem VDH lieber sind als andere, ist das völlig in Ordnung. Nur kannst Du dann nicht pauschal für alle 400 Hunderassen sprechen.

Und noch was: Wenn es für eine Rasse mehrere Rassezuchtvereine gibt, ist der Verein bestimmend, der beim VDH als zuchtbuchführend eingetragen ist. Und wenn der zuchtbuchführende Verein, wie der SV, jetzt sagt, der Langhaarschäferhund ist keine eigene Rasse, dann ist das so - aber wenn der SV den von der Zucht ausschließt, ist das auch so. Züchtern von Langhaar haben keine andere Möglichkeit als die Dissidenz, denn der VDH hat keinen Einfluß darauf.

Gruß, Gaby

von eva(YCH) am 08. Februar 2001 15:02

Hallo Daggy,
eine persönliche Vorstellung von mir und der Rasselbande kann ich mir ja sparen.
Auch wenn wir nicht züchten, habe ich eine Meinung zu VDH bzw. Nicht-VDH-Zucht. Ich kenne speziell bei unserer Rasse sowohl VDH als auch Nicht-VDH-Züchter. So einige Blicke hinter die Kulissen sind mir inzwischen gelungen. Was nutzten mir als Käufer die tollsten VDH-Vorschriften, wenn sie nicht kontrolliert werden? Wenn ich einen VDH-Hund kaufe, heisst das noch lange nicht, dass er besser oder schlechter ist als ein Hund vom Dissidenzverein. Wir haben jetzt 3 Hunde aus VDH-Zucht (alle aus der gleichen Zucht) und in meinen Augen ein Superzüchter, und einen Nicht-VDH Hund, auch von einer tollen Züchterin. Auch diese Züchterin wird oft angegriffen und die Hunde als schlechter hingestellt.
Mir als Käufer ist eine gesunde Zucht wichtig, eine gute Sozialisierung der Tiere usw. Was hilft mir ein unsozialisierter Welpe aus VDH-Zucht.

von Mina(YCH) am 08. Februar 2001 19:58

Hallo Gaby,
auch das mit dem zuchtbuchführenden Verein habe ich verstandne, doch welcher ist das? Der Größte anhand der Mitlgiederzahlen? Wird das einmal vergeben und bei Anstieg eines anderen Vereines noch mal geändert?
Mir geht es auch darum, dass bestimmte Vorschriften eingehalten werden müssen, da kommt niemand drumrum. Und wenn das blöderweise dazu führt, dass der SV bestimmt, dass der AC und Stockhaarschäfer nicht anerkannt werden, dann ist das großer Mist! Darüber brauchen wir ob vdh oder nicht keinesfalls diskutieren.
Mina

von Mina(YCH) am 08. Februar 2001 20:06

Hallo Kathi,
ich hatte die Diskussion mit dir beendet, nach deinen dementsprechenden Postings. Du hattest sie wieder an anderer Stelle neu aufgelebt.
Deine Erfahrungen sind differenziert, daher denkst du diffenrenziert über die Verbände. Nehme ich dir nicht übel, kann ich dir nicht verdenken, doch kenne ich deine Erfahrungen nicht. Meine Erfahrungen sind nun mal anders (ebenfalls von BEIDEN Seiten), darum denke ich auch anders als du. Warum gestehst du mir das nicht zu? Deine Erklärungen konnten meine Erfahrungen aber nicht tangieren, auch kamen keine deiner Erfahrungen in realistischen Erklärungen rüber, warum sollte ich dann meine Meinung ändern?
Einzig kann ich sagen, dass mir die Zucht von DSH unter dem vdh ganz und gar nicht gefällt, nur gibt es keinen anderen Rassezuchtverein als den SV. Also auch keine bessere Betreuung unter einem anderen Verband. Also auch kein Plus für die Dissidenz.
Mina

von Gaby(YCH) am 08. Februar 2001 20:48

Hallo Mina,

: auch das mit dem zuchtbuchführenden Verein habe ich verstandne, doch welcher ist das? Der Größte anhand der Mitlgiederzahlen? Wird das einmal vergeben und bei Anstieg eines anderen Vereines noch mal geändert?


Nein, das hat nichts mit den Mitgliederzahlen zu tun, sondern mit dem Alter des Vereines, soviel ich weiß. In manchen Fällen, bei sehr seltenen Rassen, werden diese direkt durch den VDH betreut, sobald dann ein Rassezuchtverein von den Leuten gegründet wird, wird diese Betreuung übertragen. Und da gilt halt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst.


: Mir geht es auch darum, dass bestimmte Vorschriften eingehalten werden müssen, da kommt niemand drumrum. Und wenn das blöderweise dazu führt, dass der SV bestimmt, dass der AC und Stockhaarschäfer nicht anerkannt werden, dann ist das großer Mist! Darüber brauchen wir ob vdh oder nicht keinesfalls diskutieren.

Ja eben, das meine ich doch. Denn die genannten Rassen werden gezwungenermaßen zu Dissidenzlern, sind damit aber nicht automatisch schlechter.

Das Problem ist: Der Rassestandard wird durch den FCI aufgestellt, aber Sache des zuchtbuchführenden Vereines ist es, den Standard auszulegen. Das führt dann halt dazu, das bestimmte Farben nicht erwünscht sind oder der Rücken des DSH immer abfallender wird oder die Deutschen Doggen immer größer etc.

Willst Du im VDH bleiben, mußt Du den Sch.. mitmachen, wenn nicht, mußt Du woanders züchten. Und mir ist eine gesündere, aber etwas kleinere Dogge z.B. wesentlich lieber.

Der VDH mischt sich da nicht ein - im Gegenteil, es ist bekannt, das z.B. die Englische Bulldogge teilweise nur noch mit Kaiserschnitt gebären kann, weil die Köpfe immer massiger und größer werden!

Anderes Beispiel: Wenn ich jagdlich geführte Arbeitslinien des Labrador habe und das auch so beibehalten will, gewinne ich im VDH keinen Blumentopf, weil da die Labradore mehr dem massigem Showtyp entsprechen.

Ich will aber Erfolg mit meiner Zucht haben und die wertvollen Anlagen nicht verlieren, abgesehen davon, das ein schlankerer Labrador meist schneller und wendiger ist. Was mache ich? gehe zu einem Zuchtverein, der meine Ziele unterstützt - in diesem Fall die Dissidenz.

Das war jetzt nur ein Beispiel, kann genausogut umgekehrt sein.

Ich habe nur eine pauschale Aussage, die auch nach unserer Diskussion so bleiben wird: Ausschlaggebend ist nicht der Dachverband, unter dem gezüchtet wird - sondern der jeweilige Rassezuchtverein mit seinen Vorgaben und die Einhaltung durch den Züchter.
Das kann in der Dissidenz besser sein oder im VDH, je nach Rasse.
Eine pauschale Aussage, was nun besser ist, ob VDH oder Dissidenz, kannst Du angesichts über 400 anerkannter Rassen einfach nicht treffen.

Bei der einen Rasse ist der VDH besser, bei der anderen eher die Dissidenz.

Und wenn wir uns darüber einig wären, gerade nach all den Beispielen, die ich Dir genannt habe, fände ich das toll.

Wie gesagt, ich bin selber im SV und VDH - würde vielleicht auch eher zu einem VDH-Züchter gehen. Aber wenn ein Züchter meiner Traumrasse mir bekannt ist und tolle, gesunde Hunde züchtet, würde ich diese Hunde einem fremden Züchter auf jeden Fall vorziehen - auch wenn "mein" Züchter Dissidenz wäre und der andere, fremde VDH.

Und bei manchen Rassen, wie etwa den genannten Schäfern (weiß und Langhaar), bleibt mir vielleicht gar nichts anderes übrig.

Und so mancher Massenzüchter ist im VDH eine tolle Nummer - dazu kann ich Dir sogar Namen bei verschiedenen Rassen nennen. Deshalb wäre ich mit einem pauschalen "VDH ist grundsätzlich besser) einfach vorsichtig.

Einverstanden?

Grüße, Gaby

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