Hundewelpen über Hundewelpen, warum? :: Hundezucht & Hundeaufzucht

Hundewelpen über Hundewelpen, warum?

von Kerstin Hk(YCH) am 20. Januar 2003 12:05

Hallo Antje,


: : wenn man in der rubrik von yorkie schaut: hunde in not. und da liest
: : wieviele welpen aus den sog. unfällen noch plätze suchen,weil sie
: : sonst ins tierheim müssen, finde ich kastration die bessere lösung.
:
: Aha. Daher auch Deine Unverständnis, warum viele von uns mit unkastrierten Tieren herumlaufen. Weil einige wenige Leute zu dämlich sind um überhaupt einen Hund zu halten (wer nicht verantwortungsvoll genug ist, eine unerwünschte Trächtigkeit bei seiner Hündin zu verhinderd, bei dem hapert es auch meistens noch anderswo bei der Hundehaltung, und allen anderen Hundehaltern wäre in der heutigen Zeit bestimmt besser damit getan, solche Leute würden überhaupt keinen Hund halten...)

Sorry, bei soviel Arroganz geht mir der Hut hoch. Jeder, dem bei der Beaufsichtigung seines Hundes mal ein Lapsus unterläuft ist zu dämlich und/oder verantwortungslos, um überhaupt einen Hund zu halten?
Oder wie soll ich deine Antwort verstehen?
Genau so kommt's nämlich rüber.

Dann kann ich mich auch gleich zu den Dämlichen zählen, die überhaupt keinen Hund haben sollten. Mit ist es in den letzten zwei Jahren zwei mal passiert, dass mir der Hund hätte auskommen KÖNNEN.
Ein mal vergaß ich, das Hoftor zu schliessen und Hund lag zwei Stunden bei geöffnetem Hoftor in der Sonne. Das zweite mal war Hund im Hof, weil ein anderes Familioenmitglied ihn herausgelassen hat und ich drückte einfach auf den Summer, der das Hoftor öffnet, als es klingelte.

Unser Hund neigt nicht zum Streunen und Besucher sind ihm sehr willkommen, also beide Situationen kein Problem. Aber: wäre er eine läufige Hündin gewesen, so hätte sie evtl. die Gelegenheit genutzt und wäre abgezischt.
Nun kann ich mir noch zugute halten, dass ich im Falle einer Läufigkeit vielleicht besser aufgepasst hätte und der erste Vorfall nicht geschehen wäre.
Aber: wenn in einem Haushalt mehr als ein-zwei Erwachsene wohnen, wird's schon komplizierter. Hat man dann noch eine Horde Kinder unterschiedlichen Alters rumspringen, wird's noch mal schwieriger mit der 100%igen Kontrolle (manche liebestollen Hunde scheuen auch vor einem Sprung aus dem Fenster im ersten Stock nicht zurück, etc.).

Ich möchte den Halter sehen, dem ein Hundeleben lang NIEMALS ein einziger Fehler, keine Unaufmerksamkeit passiert (in Bezug auf Beaufsichtigung des Hundes).
Passiert ein solcher Fehler nun während einer Läufigkeit, kann's schon passiert sein. Alle dämlich, verantwortungslos, sollten überhaupt keinen Hund halten, oder wie?

Das heisst nun nicht im Umkehrschluss, dass prinzipiell kastriert werden sollte. Diese Entscheidung sollte jeder Hundehalter wohlüberlegt treffen. Aber ich finde es unverschämt anderen Menschen grundsätzlich erst mal Faulheit und Dummheit zu unterstellen, weil sie ihren Hund kastrieren lassen.

Viele Grüsse,
Kerstin Hk

von nica(YCH) am 20. Januar 2003 13:07

: Unser Hund neigt nicht zum Streunen und Besucher sind ihm sehr willkommen, also beide Situationen kein Problem. Aber: wäre er eine läufige Hündin gewesen, so hätte sie evtl. die Gelegenheit genutzt und wäre abgezischt.
: Nun kann ich mir noch zugute halten, dass ich im Falle einer Läufigkeit vielleicht besser aufgepasst hätte und der erste Vorfall nicht geschehen wäre.
: Aber: wenn in einem Haushalt mehr als ein-zwei Erwachsene wohnen, wird's schon komplizierter. Hat man dann noch eine Horde Kinder unterschiedlichen Alters rumspringen, wird's noch mal schwieriger mit der 100%igen Kontrolle (manche liebestollen Hunde scheuen auch vor einem Sprung aus dem Fenster im ersten Stock nicht zurück, etc.).
:
hallo kerstin, das sehe ich auch so, ich kann auch nicht garantieren das meine hunde niemals abhauen würden. habe auch eine " horde" kinder eigene und besuchskinder und mir war das risko auch zu gross, das meine hündin trächtig werden könnte. deshalb kam mir die kastration gerade recht. ich finde aber auch nicht, das ich verantwortungslos oder gar dumm bin deswegen.
anja hat das vielleicht ein bisschen krass geschrieben.
aber wenn jeder der es so propagiert, wirklich auf seinen unkastrierten hund aufpassen würde, dann frage ich mich. woher kommen denn all die ungewollten hundebabys?
grüessli nica

von Antje(YCH) am 20. Januar 2003 13:47

Hallo Kerstin,

: Sorry, bei soviel Arroganz geht mir der Hut hoch. Jeder, dem bei der
: Beaufsichtigung seines Hundes mal ein Lapsus unterläuft ist zu
: dämlich und/oder verantwortungslos, um überhaupt einen Hund zu halten?
: Oder wie soll ich deine Antwort verstehen?
: Genau so kommt's nämlich rüber.

Hast Du Dich mal gefragt, woher die Hundefeindlichkeit in unserer Gesellschaft kommt? Ein Hund HAT heutzutage nun mal nicht mehr unbeaufsichtigt irgendwo herumzustronzen. Darauf muß ich mich als Hundehalter nun mal einstellen.


: Dann kann ich mich auch gleich zu den Dämlichen zählen, die überhaupt
: keinen Hund haben sollten. Mit ist es in den letzten zwei Jahren zwei
: mal passiert, dass mir der Hund hätte auskommen KÖNNEN.
: Ein mal vergaß ich, das Hoftor zu schliessen und Hund lag zwei
: Stunden bei geöffnetem Hoftor in der Sonne. Das zweite mal war Hund
: im Hof, weil ein anderes Familioenmitglied ihn herausgelassen hat und
: ich drückte einfach auf den Summer, der das Hoftor öffnet, als es
: klingelte.
:
: Unser Hund neigt nicht zum Streunen und Besucher sind ihm sehr
: willkommen, also beide Situationen kein Problem. Aber: wäre er eine
: läufige Hündin gewesen, so hätte sie evtl. die Gelegenheit genutzt und
: wäre abgezischt.
: Nun kann ich mir noch zugute halten, dass ich im Falle einer
: Läufigkeit vielleicht besser aufgepasst hätte und der erste Vorfall
: nicht geschehen wäre.

Zum einen ist eine Hündin nicht 365 Tage im Jahr empfängnisbereit. Es dreht sich, je nach Rasse, ein- bis zweimal im Jahr um wenige Tage, in denen mehr Umsicht gefordert ist als normal (sofern man ansonsten manchmal "schludert"...). Zum anderen "zischt" eine Hündin, wenn sie eine vernünftige Grundausbildung besitzt, nur weil sie läufig ist, nicht einfach so "ab", genau so wenig wie ein Rüde mit vernünftiger Grundausbildung einem einfach so abhaut, wenn irgendwo eine Hündin heiß ist.


: Aber: wenn in einem Haushalt mehr als ein-zwei Erwachsene wohnen,
: wird's schon komplizierter. Hat man dann noch eine Horde Kinder
: unterschiedlichen Alters rumspringen, wird's noch mal schwieriger mit
: der 100%igen Kontrolle (manche liebestollen Hunde scheuen auch vor
: einem Sprung aus dem Fenster im ersten Stock nicht zurück, etc.).

Sorry, hier hört mein Verständnis halt auf. Kann ich nicht die Vorausetzungen für eine vernüftige Hudnehaltung schaffen, wozu für mich auch gehört, daß ein Hund nicht unbeabsichtigt stiften gehen kann, dann muß ich halt auf die Haltung eines Hundes verzichten. Was mache ich denn, wenn ich einen Hund habe, der hinter Katzen oder anderem Viehzeugs hergeht? Der rennt dann meuchelnd durch die Nachbarschaft??? Wenn ich einen Hund habe, der den Briefträger nicht mag? Letzterer muß sich dann jedesmal zwicken lassen, wenn's Kindlein vergßt die Türe zu schließen??? Für mich gehört es zur Hundehaltung dazu, daß Fenster und Türen zu sind, wenn ich außerhalb des Grundsrückes ein stärkeres Triebziel vermute. Würde ich darauf nicht achten, dann wären meine Hunde bereits alle schon mal aus dem Fenster oder vom Balkon gesprungen, sei es wegen Wild, der Katze oder dem Schutzdienst, all das wird ihnen in regelmäßigen Abständen nämlich direkt vor der Nase präsentiert.


: Passiert ein solcher Fehler nun während einer Läufigkeit, kann's
: schon passiert sein. Alle dämlich, verantwortungslos, sollten
: überhaupt keinen Hund halten, oder wie?

Sorry, aber die wenigen Hündinnen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, die wirklich unbeabsichtigt belegt worden sind (oftmals werden gewollte Deckakte als unbeabsichtigt bezeichnet, damit man sich nicht rechtfertigen muß, weil's absoluter Humbuk ist, daß gerade die betroffene Hündin sich vermehrt...), wurden i.d.R. so gehalten, daß ihre Besitzer mit ihrer Hundehaltung den Nachbarn schon ziemlich auf die Nerven gegangen sind. Da war dann der ungeplante Wurf nur ein Mißstand von vielen...

Viele Grüße

Antje

von P.H(YCH) am 20. Januar 2003 13:36

Tschau Kerstin

:
Sorry, bei soviel Arroganz geht mir der Hut hoch. Jeder, dem bei der Beaufsichtigung seines Hundes mal ein Lapsus unterläuft ist zu dämlich und/oder verantwortungslos, um überhaupt einen Hund zu halten?
Oder wie soll ich deine Antwort verstehen?
Genau so kommt's nämlich rüber.
:

Ich würde das so sehen, wenn es jemand nötig hat, seinen Hund zu kastrieren, weil er angst hat, dass sein Hund ab geht und deckt oder trächtig nach Hause kommt. Der sollte keinen Hund halten. Weil er nicht bereit ist die Verantwortung wahr zu nehmen und statt dessen den Hund kastriert.

:
Unser Hund neigt nicht zum Streunen und Besucher sind ihm sehr willkommen, also beide Situationen kein Problem. Aber: wäre er eine läufige Hündin gewesen, so hätte sie evtl. die Gelegenheit genutzt und wäre abgezischt.
:

Das hätte eine läufige Hündin vielleicht getan. Nun sie ist nicht immer läufig, und wenn sie läufig ist, dann müßte man aufpassen. Das sind vielleicht 4 Wochen im Jahr, in denen nichts passieren sollte, ist das so schwierig?

:
Ich möchte den Halter sehen, dem ein Hundeleben lang NIEMALS ein einziger Fehler, keine Unaufmerksamkeit passiert (in Bezug auf Beaufsichtigung des Hundes).
Passiert ein solcher Fehler nun während einer Läufigkeit, kann's schon passiert sein. Alle dämlich, verantwortungslos, sollten überhaupt keinen Hund halten, oder wie?
:

Wie gesagt, es muß nur punktiert die absolute Kontrolle gewährleistet sein. So wie Du schreibst, passiert da ja immer was. Aber das ist äußerst selten der Fall. Sollte doch einmal etwas passieren, dann ist das ja auch kein Weltuntergang.

:
Das heisst nun nicht im Umkehrschluss, dass prinzipiell kastriert werden sollte. Diese Entscheidung sollte jeder Hundehalter wohlüberlegt treffen. Aber ich finde es unverschämt anderen Menschen grundsätzlich erst mal Faulheit und Dummheit zu unterstellen, weil sie ihren Hund kastrieren lassen.
:

Aber die Faulheit würde ich nicht ausschließen, das ist nämlich der Hauptgrund.

Gruß P.H


von Antje(YCH) am 20. Januar 2003 13:54

Hallo Nica,

ich heiße übrigens Antje....


: das sehe ich auch so, ich kann auch nicht garantieren das meine hunde
: niemals abhauen würden. habe auch eine " horde" kinder eigene und
: besuchskinder und mir war das risko auch zu gross, das meine hündin
: trächtig werden könnte. deshalb kam mir die kastration gerade recht.
: ich finde aber auch nicht, das ich verantwortungslos oder gar dumm
: bin deswegen.

Ach neee... Aber diejenigen, die ihre Hunde nicht kastrieren lassen, sind pauschal veranwortungslos! DAS hast zumindest Du angedeutet....


: anja hat das vielleicht ein bisschen krass geschrieben.
: aber wenn jeder der es so propagiert, wirklich auf seinen
: unkastrierten hund aufpassen würde, dann frage ich mich. woher kommen
: denn all die ungewollten hundebabys?

Frag das doch vielleicht mal diejenigen, die sie produzieren! Meine Hundebabys jedenfalls sind sorgfältig geplant worden. Und wenn Du die Sache bei den "ungeplanten" mal genauer durchleuchtest, wird Dir auffallen, daß 9 von 10 "versehentlich" gedeckten Hündinnen von irgend einem Familienmitglied dem Rüden zugeführt worden sind. Ich muß immer lachen wenn ich bei "wilden" Würfen mal genauer nachforsche und sich irgend jemand verplappert...

Du hast mir aber immer noch nicht erklärt, woher ich einen vernünftigen Hund bekomme, wenn ich alle meine Hündinnen kastrieren lasse und meine Züchterkollegen ebenfalls. Wie heißt die Baumgattung, auf der die bei Euch wachsen???

Viele Grüße

Antje

von P.H(YCH) am 20. Januar 2003 14:21

Tschau nica

:
ich kann auch nicht garantieren das meine hunde niemals abhauen würden. habe auch eine " horde" kinder eigene und besuchskinder und mir war das risko auch zu gross, das meine hündin trächtig werden könnte. deshalb kam mir die kastration gerade recht. ich finde aber auch nicht, das ich verantwortungslos oder gar dumm bin deswegen.
:

Doch verantwortungslos würde ich es nennen, da Du nicht bereit bist, auf den Hund aufzupassen. Faul nenne ich das auch noch und verantwortungslos gegenüber den Kinder, da Du auch dort nicht bereit bist, diese zu erziehen. Dabei hättest Du mit dem Hund eine gute Gelegenheit, deren Sinn dem Kind schnell erklärt ist. Heute heißt eine Erziehung halt, wenn Du nicht das und das machst, dann schaust Du am Abend nicht Fernsehen und am Abend sitzt das Kind trotzdem vor der Glotze. Früher bekamen wir halt eines hinter die Ohren und dann war danach die Türe zu.

Gruß P.H

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