Hundewelpen über Hundewelpen, warum? :: Hundezucht & Hundeaufzucht

Hundewelpen über Hundewelpen, warum?

von Antje(YCH) am 21. Januar 2003 07:02

Hallo Nica,

: du hast recht, klar werden hunde " gezüchtet" wegen der kohle.

Das unterstellst Du aber jetzt hoffentlich nicht jedem Züchter, sondern nur den berühmten schwarzen Schafen. Kann Dir gerne mal meine Kosten pro Wurf gegen die Einnahmen auflisten und was unter'm Strich übrigbleibt (bzw. draufgezahlt werden muß..).


: meiner meinung nach sollten zuerst die hunde " aufgebraucht" werden
: die es jetzt noch hat, ehe neue produziert werden. aber dass das
: nicht geht, weiss ich auch.

Nein, das geht nicht. Wie stellst Du Dir das vor? Selbst wenn alle bei uns "unsinnig produzierten" Hunde "aufgebraucht" wären, wären die Tierheime doch immer noch zum Platzen voll mit Hunden von südländischen Stränden, aus dem Ostblock oder sonst woher. Wie lange soll ich denn dann auf einen Hund verzichten müssen, denn der Typ Hund, den ich haben möchte, sitzt nun mal äußest selten im Tierheim! Wenn die Sache so einfach wäre, hätten wir ja z.B. auch keinen Mangel an geeigneten Diensthunden. Dann könnten die staatlichen Diensthundeschulen ihren Bedarf in den staatlich unterstützen Tierheimen decken, und allen wär geholfen, den Diensthundeführern, den Tierheimen und uns Steuerzahlern. Funktioniert aber halt nicht, weil die allermeisten Hunde in den Tierheimen die Voraussetzungen dafür nicht erfüllen...

Viele Grüße

Antje

von nica(YCH) am 21. Januar 2003 07:23

: Hallo Nica,
:
: : du hast recht, klar werden hunde " gezüchtet" wegen der kohle.
:
: Das unterstellst Du aber jetzt hoffentlich nicht jedem Züchter, sondern nur den berühmten schwarzen Schafen. Kann Dir gerne mal meine Kosten pro Wurf gegen die Einnahmen auflisten und was unter'm Strich übrigbleibt (bzw. draufgezahlt werden muß..).
:
:
: :hallo antje, so oft wie dir habe ich nicht mal meinem mann geschriebe ;-) klar hast du recht. richtiges, profesionelles züchten ist nicht kohlemacherei. aber ich kenne keinen einzigen profihundezüchter. die einzige die ich kenne, züchtet papillons daheim in der küche! die tiere werden auf zeitung trainiert und dann den neuen besitzern als stubenrein abgegeben. da erübrigt sich ja jeder kommentar.
aber wie du sagst, für spezielle einsätze braucht es spezielles werkzeug, sprich geeignete hunde. gestern hatte ich übrigens das " vergnügen" mit so einem hightech BS, ich war spazieren, da traf ich eine bekannte und ihren freund. die hatten eben diesen speziellen belgischen schäfer dabei. 9 mt. alt. der kommt aus einer linie die auch für amerika gezüchtet wird als polizeihunde. also turbosuperzucht. er zwängte sich aus dem halsband. sie versuchten vergebens zu zweit ihm das ding wieder anzuziehen. er knurrte nämlich und biss. ich schaute dem ein paar minuten lang zu, redete mit dem hund und nahm ihn sanft aber bestimmt im genick und zwang ihn ins sitz. der hat mich vielleicht angeschaut. die besitzer waren von der rolle. pass auf das der dich nicht beisst. kaum gesagt, riss er sich von mir los und biss mich in die hand. aus reflex habe ich den hund auf den rücken geschmissen, an der kehle gepackt und ihn sicherlich 5 min. auf dem rücken gehalten bis er sich nicht mehr gewehrt hat.
klar, es ist nicht meine sache, aber leute die so einen hund kaufen und dann angst vor ihm haben? kann ich nicht verstehen, nicht in tausend jahren. dieser hund braucht noch mehr grenzen. es war das erstemal wie ich kontakt hatte mit so einem "ding". mir reicht es, und dieser hund wird bestimmt ein fall für das tierheim, da braucht man nicht hellseher zu sein. denn der wächst den besitzern über den kopf, garantiert und das in absoluter kürze! sie gehen war mit ihm in die hundeschule aber was hat der da gelernt? ich habe nichts davon gesehen oder bemerkt.

von Marlies(YCH) am 21. Januar 2003 11:26

Hallo Nica !

Meine "Viecher" sind ebenfalls alle kastriert.
Die Hündin wurde schon vor der ersten Läufigkeit kastriert,
um das Risiko der Gesäugetumore so gering wie möglich zu halten.
Bei meiner ersten Hündin habe ich, zu meiner Schande, nie an Kastration gedacht. Die häufigen Scheinschwangerschaften hätte ich ihr damit
ersparen können, ebenso Gesäugetumore, deren Behandlung
ihr schwer zu schaffen machte.

Freundliche Grüße
Marlies

von nica(YCH) am 21. Januar 2003 12:16

: Hallo Nica !
:
: Meine "Viecher" sind ebenfalls alle kastriert.
: Die Hündin wurde schon vor der ersten Läufigkeit kastriert,
: um das Risiko der Gesäugetumore so gering wie möglich zu halten.
: Bei meiner ersten Hündin habe ich, zu meiner Schande, nie an :
: Freundliche Grüße
: Marlies

liebe marlies, weisst du, wenn ich die postings hier lese, sind scheinschwangerschaften, gesäugetumore etc. kein problem, nur das kastrieren ist eines. wir zwei sind einer meinung. kleine minderheit aber das ist egal. ich werde alle meine " viecher" weiterhin kastrieren lassen. liebe grüsse nica

von Antje(YCH) am 21. Januar 2003 12:56

Hallo Nica,

naja, wenn es wirklich so wenige "Profihundezüchter" gäbe, dann hätten wir heute keine Hunde mehr, die in der Lage wären, als Jagd-, Hüte-, Blindenführ-, Sprengstoff-, Drogen-, Leichensuch-, Identitäts-, Brandmittelspür-, Rettungshunde uswusf. zu arbeiten. Ein paar muß es schon noch geben, die ihr Handwerk verstehen, denn ohne Selektion wären die genetischen Veranlagungen innerhalb gan zweniger Generationen verschwunden.

Das was Du mit dem Belgier schreibst ist schlimm. So ein Hund gehört nicht in solche Hände. Es sind halt Spezialisten, für spezielle Aufgaben gezüchtet, mit speziellen Anlagen, die auch entsprechend gefördert werden müssen. Es paßt nicht jeder Hund zu jedem Menschen, und wir haben Gott sein Dank eine solche Vielfalt von Rassen, daß eigentlich für jeden Typ Mensch das Richtige dabei sein dürfte...

Viele Grüße

Antje

von Antje(YCH) am 21. Januar 2003 13:20

Hallo Nica,

wieder mal... Hoffentlich wird Dein Mann nicht eifersüchtig! ;-)

: liebe marlies, weisst du, wenn ich die postings hier lese, sind
: scheinschwangerschaften, gesäugetumore etc. kein problem, nur das
: kastrieren ist eines. wir zwei sind einer meinung. kleine minderheit
: aber das ist egal.

Ist es nicht seltsam, daß man schon als "kleine Minderheit" betrachtet wird, wenn man an seinem Hund keine unnötigen Amputationen von den Hormonhaushalt stark beeinflussenden Körperteilen vornimmt? Und daß man das Problem von Scheinschwangerschaften und Tumoren nicht auf züchterischer Basis durch Selektion bekämpft, sondern mit dem Skalpell?? Wohin mutiert die Menschheit eigentlich???

Nachdenkliche Grüße

Antje

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