Hundewelpen über Hundewelpen, warum? :: Hundezucht & Hundeaufzucht

Hundewelpen über Hundewelpen, warum?

von Sabrina(YCH) am 01. Januar 2003 21:38

Hallo,

na, das ist ja mal wieder eine von den Diskussionen, bei denen eine Einigung unmöglich ist!

Das ist ja auch Einstellungssache und sollte es meiner Meinung nach auch bleiben, denn jeder Hundebesitzer, der seinen Hund kastrieren lässt oder nicht, tut das ja schliesslich aus Gründen, die er selbst jeweils am besten verantworten kann, oder?
Wer sich dazu in der Lage fühlt, seine Hündin während der Hitze entsprechend zu beaufsichtigen oder im "Fall der Fälle" eben auch dazu bereit ist, einen Wurf Welpen zu versorgen, lässt eben nicht kastrieren. Die anderen tun es und fühlen sich sicherer dabei, ja und? Lassen die Kastrationsgegner, die gegen jegliche Eingriffe in die Natur sind, eigentlich auch selbst die Pille weg und lassen es drauf ankommen?)

Hunde an sich sind ja schon ein Eingriff in die Natur, Zucht an sich ist ja schon ein Eingriff in die Natur (da kontrolliert). Hunde sind keine natürlichen Lebewesen, sie sind Haustiere. Diejenigen, die sich hier gegen Eingriffe in die Natur verwehren, füttern die ihre Tiere mit Rohkost? Oder etwa mit auf üble Weise geschlachteten Tieren?!?! Ist ihnen die Tötung von anderen Tieren zugunsten ihres eigenen Tieres egal?

Ich kenne viele kastrierte Hündinnen, eine (12 Jahre alt) davon ist inkontinent. Und ich kenne auch viele unkastrierte Tiere, zwei davon leiden unter Scheinschwangerschaften. Ich kann weder für die eine noch für die andere Sache eine Lanze brechen und noch viel weniger die jeweiligen Hundehalter für ihre Entscheidung kritisieren. Genau das gleiche gilt für Erziehung und Ernährung.

Ich denke, gerade in diesem Forum äussern sich vorwiegend Leute, die sich schon viele Gedanken darum machen, was das Beste für ihren Hund ist. Und DEN allgemeingültigen richtigen Kodex für Hundehaltung gibt´s eh´ nicht.

Habe aber auch noch eine provokante Frage an die Hundesportler: Bei nachweisbarer Leistungssteigerung DURCH Kastration, wie viele von euch würden auf einmal gute Gründe dafür finden??? Mich stört nämlich ganz gewaltig die Äusserung der Befürchtung, durch Kastration würden vornehmlich Rüden weniger temperamentvoll und damit nicht mehr so leistungsfähig. Geht es denn hier auch noch um das Beste für den Hund oder um das Beste für Frauchens/Herrchens Trophäenschrank?

Ein schönes Neues Jahr wünscht
Sabrina

von nica(YCH) am 01. Januar 2003 21:49


:
: Übrigens finde ich, daß Du Dich in Deinen Reaktionen auf einige Postings hier im Forum, ganz schön kräftig im Tonfall vergreifst. Muß das eigentlich sein????
: Liebe Neujahrsgrüße
: Simone
: his simone, ich finde nicht, dass ich mich im tonfall vergreife, ich bin auch in natur sehr direkt und sage was ich denke. im gegenzug verkrafte ich aber auch die meinungsäusserungen der andern. es gibt dinge da werde ich harscher als vielleicht andere, das geb ich zu,aber ich denke mir, der " gute ton" schwingt bei mir noch immer mit. vielleicht trete ich den einen oder andern auf die füsse mit meinen äusserungen, weisst du was simone, das ist beabsichtigt. ich möchte das die menschen sich gedanken machen. das ist nämlich gut für die gehirnzellen. und das schwierige in einer diskussion ist ja nicht die eigene meinung zu vertreten sondern sie zu kennen.
findest du jetzt auch wieder, ich hätte mich im ton vergriffen. wenn ja, sorry, das wollte ich nicht. dir auch von herzen einen wunderschönes neues jahr. nica

von Karin M.(YCH) am 01. Januar 2003 21:47

Hi Nica!

Gegen "Vermehrer" sind hier alle. Deshalb wirst Du sie hier im Forum auch nicht antreffen. Du "schießt" also in die falsche Richtung.
Und die wenigen, wo es durch einen "Unfall" Welpen gibt, nehmen ihre Verantwortung ernst und ziehen die Welpen gut auf und geben sich sicher auch Mühe, für die Kleinen gute Plätze zu finden.

Liebe Grüße
Karin M.

von ricki(YCH) am 01. Januar 2003 21:59

Lassen die Kastrationsgegner, die gegen jegliche Eingriffe in die Natur sind, eigentlich auch selbst die Pille weg und lassen es drauf ankommen?)

dein vergleich hinkt ganz schön, der vergleich pille und kastration ist ja wohl was anderes. ich habe 30 jahre die pille genommen und wurde wegen brustkrebs kastriert, glaub mir es IST ein unterschied...

:
: Hunde an sich sind ja schon ein Eingriff in die Natur, Zucht an sich ist ja schon ein Eingriff in die Natur (da kontrolliert). Hunde sind keine natürlichen Lebewesen, sie sind Haustiere.
HÄ??? sind keine natürlichen lebewesen? sondern?? tamagochies?

:
: Ich kenne viele kastrierte Hündinnen, eine (12 Jahre alt) davon ist inkontinent. Und ich kenne auch viele unkastrierte Tiere, zwei davon leiden unter Scheinschwangerschaften.
eine hündin leidet nicht unter einer scheinschwangerschaft. eine scheinschwangerschaft ist etwas völlig natürliches. aber wer hunde nicht für natürliche lebewesen *ggg* hält, hat sicher auch keine ahnung über den natürlichen ablauf einer hitze und der zeit danach.

:
: Habe aber auch noch eine provokante Frage an die Hundesportler: Bei nachweisbarer Leistungssteigerung DURCH Kastration, wie viele von euch würden auf einmal gute Gründe dafür finden??? Mich stört nämlich ganz gewaltig die Äusserung der Befürchtung, durch Kastration würden vornehmlich Rüden weniger temperamentvoll und damit nicht mehr so leistungsfähig. Geht es denn hier auch noch um das Beste für den Hund oder um das Beste für Frauchens/Herrchens Trophäenschrank?

wir haben 2 kastrierte rüden, der eine arbeitet wie ein gaul, der andere ist zum couchpotatoe geworden.. aber wir hatten bei beiden medizinische gründe, sie zu kastrieren. das ist in meinen augen der einzige grund, einem hund so etwas anzutun,..
ich weiss wovon ich rede, s.o.

lg ricki

von nica(YCH) am 01. Januar 2003 21:59

hi karin, und wieviele " unfälle" gibt es tagtäglich? was ist wenn man von den so niedlichen welpen statt ihrer 10 nur 3 abbringt? was ist wenn man am schluss in einer kleiner wohnung hockt, keinen garten hat und 7 wuselnde junghunde hat die auf entdeckungsreise gehen. der vermieter, allenfalls die andern mieter machen massiv druck das die jungen verschwinden. sag mal ehrlich, in dieser miesen lage, wieviele menschen, suchen sie dann die zukünftigen hundehalter sorgfältig und mit bedacht aus? nehmen sich die zeit für eine platzkontrolle? ich befürchte nicht sehr viele. vielleicht bin ich auch nur pessimist. ich würde mir das gegenteil wünschen, gerade weil ich alle viecher sehr lieb habe. egal ob spinne, maus, katze, hund, ratte, schlange etc. wenn ich könnte, hätte ich wohl einen kleinen zoo ( allerdings dann mit nur kastrierten tieren)
:

von Karin M.(YCH) am 01. Januar 2003 22:13

Das weiß ich nicht. Aber wie gesagt, ich habe das Gefühl, Du richtest Deine Emotionen in die falsche Richtung - hier im Forum wirst Du kaum diese "Züchter" finden, an die Du dabei denkst.
Und zum Thema Tierheim. Ich bewundere jeden, der sich einen Hund aus dem Tierheim holt und es ist sicher tausendmal besser, seinen Hund aus dem Tierheim als von irgendeinem Vermehrer zu holen. Ich habe mich dann doch entschieden, meine erste Hündin von einer seriösen, guten Züchterin zu holen und mittlerweile züchte ich selbst mit ihr. Wir haben kleine Kinder und da wollte ich das Risiko von einem Tierheimhund ehrlichgesagt nicht eingehen. Ich hatte sehr konkrete Vorstellungen, was mein Hund können soll und welche Anlagen ich eher nicht möchte. Schließlich lebt man im Idealfall doch 10-12 Jahre mit so einem Hund zusammen.
Wir sind sehr glücklich mit unseren beiden Golden-Mädels und wir harmonieren gut.
Liebe Grüße
Karin M.

P.S.: Eine der beiden ist wegen HD nicht zuchttauglich. Aber ich würde sie nur im Notfall kastrieren lassen. Bin auch gegen das vorbeugende Verstümmeln. Habe das mit der Kontrolle gut im Griff und ich hoffe, das bleibt auch so.

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