Rüde soll decken :: Hundezucht & Hundeaufzucht

Rüde soll decken

von Uli(YCH) am 04. Januar 2003 23:00

Mein Labrador Rüde soll eine Labrador Hündin decken. Fühle mich unwohl dabei, da ich Angst habe, daß mein Rüde eine Verhaltensänderung, wie Dominanzverhalten gegen andere Rüden, nach der Deckung mit sich bringt. Zur Zeit ist mein Hund ein "Traumhund", der sehr gut hört und sich gut gegenüber mir und anderen Hunden unterordnet.
Bitte keine Ratschläge über Welpenunterbringung oder gesundheitliche Untersuchungen. Arzt hat von Hündin und Rüden o.k. gegeben und wegen dem Charakter und Aussehen von meinen Rüden haben wir schon etliche ernstgemeinte Anfragen wg. Nachwuchs.

von Karin + Lando(YCH) am 05. Januar 2003 09:30

Hallo!

Auch wenn Du es nicht hören willst:
Was hat denn der Arzt untersucht? Wurden auch die Vorfahren miteinbezogen in Deine Überlegungen? Auch die der Hündin?

Wie so oft im Leben mit dem Hund lautet auch hier das Zauberwort: Verantwortung.

Und guten Charakter und Aussehen haben sehr sehr viele Lab-Rüden!

Gruß
Karin

von Uli(YCH) am 05. Januar 2003 09:52

: Hallo!
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: Auch wenn Du es nicht hören willst:
: Was hat denn der Arzt untersucht? Wurden auch die Vorfahren miteinbezogen in Deine Überlegungen? Auch die der Hündin?
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: Wie so oft im Leben mit dem Hund lautet auch hier das Zauberwort: Verantwortung.
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: Und guten Charakter und Aussehen haben sehr sehr viele Lab-Rüden!
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: Gruß
: Karin

Hallo Karin,

danke für deine Antwort. Aber wie schon geschrieben, ist alles vom Tierarzt (HD, Auge, Abstrich, etc.), von der Ahnentafel, Wesenstest, usw. abgecheckt ( auch von der Seite der Hündin). Auch die Aufzucht der Welpen "Familienaufzucht" mit rundum Betreuung ist gegeben.
Möchte aber Informationen über mögliche Verhaltensänderung und keine Belehrungen, da wir uns diese Entscheidung selbst sehr schwer machen.



von Kerstin mit Rakker(YCH) am 05. Januar 2003 10:14

Hallo Uli,
ich geh mal davon aus, dass du dir über Gesundheit, Abstammung usw genauso viel Gedanken gemacht hast, wie ich, als Rakker decken sollte. Die Welpen sind noch nicht geboren und ich habe schon 20mal gedacht: wenn das mal gut geht, keine kranken Welpen dabei rauskommen und was ist, wenn bei Rakker in 5 Jahren dieses oder jenes festgestllt wird? Über die Verhaltensänderung habe ich mir auch entsprechende Gedanken gemacht und keine meiner Befürchtungen hat sich bestätigt. In der Woche, in der die Hündin bei uns war (das ist übrigens sehr zu empfehlen), habe ich nichts weltbewegendes von den Hunden verlangt. Danach hatte der Gute tatsächlich ungefähr zwei Tage die Ohren auf Durchzug und mußte z.B. dringend erst das Bein heben, bevor er umdreht und kommt. Das hat sich aber nach kürzester Zeit gegeben, ein paar mal trainieren und ich hatte wieder meinen alten Hund. Gegenüber Rüden ist er genauso dominant oder unterwürfig wie vorher. Einmal hatte ich das Problem, dass eine Hündin kurz vor den Stehtagen mit uns trainierte - und wir trainieren ohne Leine - das erforderte ziemlich viel Konzentration meinerseits (grins, ich war hinterher ziemlich müde, Hundi aber auch). Wenn sie wirklich gestanden wäre, hätte wohl einer von uns das Feld räumen müssen, dann ist es wirklich vorbei mit dem Gehorsam.
Ich bin sehr dafür, dass Rüden in "Privatbesitz" ein paar mal zum decken eingesetzt werden. Vor allem wenn sie so ein Wesen haben wie du von deinem Hund beschreibst. Also nur Mut!
Auf die Welpen von "unserer" Hündin warten übrigens 7 Leute seit 1,5 Jahren, hoffentlich werden es genug!
Viele Grüße
Kerstin mit Rakker

von Kathi(YCH) am 05. Januar 2003 09:58

Hi Uli,

wenn Du selbst nicht überzeugt bist, laß es einfach.
Ob und wie Dein Hund sich verändert kann Dir eh keiner sagen, da jeder Hund individuell ist.
Letztendlich mußt Du hinter der Entscheidung stehen und mit allen Eventualitäten rechnen und auch mit diesen leben können.
Wenn Du da Zweifel hast, ist die Sache eigentlich schon klar ;-)

Gruß
Kathi

von Katja + Indy(YCH) am 05. Januar 2003 10:03

Hallo Uli!

: Möchte aber Informationen über mögliche Verhaltensänderung und keine Belehrungen, da wir uns diese Entscheidung selbst sehr schwer machen.

Zum Thema Verhaltensänderungen: Kann Dir keiner vorher sagen. Es gibt Rüden, bei denen sich nichts ändert, es gibt solche, die ihr vorheriges Hündinneninteresse auf Hündinnen in der Standhitze beschränken und es gibt solche, die dann nur noch an "das Eine" denken. Es gibt welche, die sich danach mit jedem Rüden anlegen, den sie in der Nähe einer Hündin treffen. Kurz: Es gibt nichts, was es nicht gibt.
Und wie schon gesagt, wenn Ihr Euch nicht sicher seid, laßt es bleiben. Labradore sind nicht wirklich vom Aussterben bedroht :-)

Viele Grüße,
Katja

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