Folgen für den Deckrüden :: Hundezucht & Hundeaufzucht

Folgen für den Deckrüden

von Stephan & Nash(YCH) am 09. Dezember 1999 15:26

vielleicht hast Du die anderen Meldungen ja auch gelesen, vielleicht auch nicht....

: du hast doch in Deinem ersten Brief geschrieben, daß Du Dir DARÜBER noch keine Gedanken gemacht hast, oder nicht?!

Das war vielleicht missverständlich, aber über alles andere hate ich mir in der Tat schon gedanken gemacht.....nur war ich etwas von der Bitte überrascht, und habe keine praktischen Erfahrungen mit dem Deckvorgang, daher auch meine durchaus konkreten Fragen.

: Genau das ist mein Problem bei der Sache. Ich will nicht abstreiten, daß Du vielleicht einen braven Dobermannrüden hast und ihn für zuchttauglich hältst.

meiner ist zuchttauglich, ich habe es nur nicht eintragen lassen, weil für mich das nie ein Thema war.

Was bedeutet für Dich das Wort "zuchttauglich" eigentlich ? Für mich bedeutet eine Rasse zu züchten, absolutes Wissen und den Wunsch die Rasse zu verbessern.

das ist so wie mit dem Führerschein, der sagt auch nichts darüber, ob jamand ein Auto fahren kann. Die Eltern meines Rüden kenne ich sehr gut, sogar den Grossvater....keine Bange deswegen....mein Rüde ist in diesem Fall wirklich nicht das Problem, glaub mir das einfach mal so...

Ergo kann Dein benachbarter "Züchter" das auch nicht wissen
na aber er kann doch die Papiere sehen, er kann den Hund anschauen, kann mit ihm umgehen, das ist doch auch schon was, oder....ich meine blos weil ich nur an einer Ausstellung teilgenommen habe, habe ich doch keinen schlechten Hund, oder?

und dann ist das, was er züchten nennt, nichts weiter als vermehren und davon gibt es gerade bei der Rasse Dobermann genug Menschen, die das tun.

weiss nicht wie das bei Euch ist, hier ist es nicht so.

: Der Pedigree eines Hundes ist sehr wohl wichtig, wenn es um die Zuchttauglichkeit geht, denn nur die Eltern (Groß- und Urgroßeltern) und deren Nachzucht kann Dir einigermaßen Aufschluß über etwaige Probleme Deines Hundes geben.
das ist nur zum Teil richtig....wenn Du Dir zum Beispiel den Wurf anschaust, aus dem Nash stammt (übrings alles prämierte Hunde, mit einer Prämierung für den besten Wurf), dann sind die Hunde trotzdem wirklich alle verschieden!


: Meinst Du nicht auch, daß es genug kranke und verhaltensauffällige Hunde gibt und daß man die wahllose Vermehrung zu Gunste der Rasse nicht noch unterstützen sollte ?

sicher, da gebe ich Dir völlig recht, aber ich denke man kann einem Hund in gewissen Grenzen durchaus ansehen, wie er ist (übrigens viel besser, weil in Ruhe, als ein Richter oder Zuchtwart). Wenn man dann noch über Hintergrundwissen verfügt, sollte man sich durchaus ein fundiertes Wissen bilden können.

: Vielleicht findest Du meine Überlegungen ja völlig unwichtig, aber der Phänotyp eines Hundes ist in der Zucht relativ unbedeutend.
:
also da hast Du durchaus auch wieder recht, nur widersprichst Du Dir damit selbst, weil ja bei der Zuchttauglichkeitsprüfung auch nur der Phänotyp geprüft wird, und nicht die ganze Linie. Übrigens wirst Du mir sicher zustimmen, dass die Zuchtbestimmung zB in Sachen HD viel zu lasch sind. Nebenbei bemerkt sollte man akzeptieren, dass es für Hunde wie für alle anderen Wesen auch eine gewisse Bandbreite geben muss, denn die Beschränkung auf wenige Spitzentiere bei der Zucht ist auf Dauer dem Erbgut sicherlich auch nicht förderlich. Dazu kommt noch, dass wirklich gute Hunde auch recht teuer sind, was vielleicht nicht das entscheidende Kriterium ist, aber eben auch eines (Ich meine die Züchter wollen den ganzen Ausstellungs- und Werbeaufwand ja irgendwo wieder zurück haben).

Und auch Mischlingshunde haben ihre Qualitäten. übrigens, da Mecki das Thema Pferdezucht angeschnitten hat: Wusstest Du, dass für jedes zuchttaugliche Pferd vier andere zum Metzger müssen? Wenn man so absolut hohe Anforderungen an die Hundezucht stellen würde, dann hätten wir einen neuen Exportschlager: Hund in Dosen ;-)))

: Zum Nachdenken anregende Grüße

;-)))) dieser sicher gutgemeinte Wunsch beruht auf Gegenseitigkeit ;-)))))

Stephan

PS: Ich bin übrigens ein Verfechter absolut strenger Selektionskriterien beim Dobermann, mit Wesensprüfung und Aufspüren von Erbkrankheiten. Nur ist ein Schein dafür nicht die einzige Grundlage, wirklich nicht!

von Yvonne(YCH) am 09. Dezember 1999 15:30

: Hallo Susi
: Ich glaube Deine absolut richtigen Argumente sind hier reine Zeitverschwendung.
Gruss Yvonne






von Susi(YCH) am 09. Dezember 1999 18:01

: : meiner ist zuchttauglich, ich habe es nur nicht eintragen lassen, weil für mich das nie ein Thema war. ...ich meine blos weil ich nur an einer Ausstellung teilgenommen habe, habe ich doch keinen schlechten Hund, oder?

Das verstehe ich nicht ganz. Bei der Rasse, an die ich mein Herz vergeben habe, muß der Hund auf mindestens zwei Ausstellungen teilgenommen und mit mindestens "sehr gut" bewertet wurden sein, um überhaupt an einer Zuchttauglichkeitsprüfung teilnehmen zu dürfen. Außerdem muß der Hund über 18 Monate alt sein und eine ausgewertete HD-Untersuchung mit einem Ergebnis bis HD-leicht vorweisen können.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß das beim Dobermann so extrem anders ist.

: : na aber er kann doch die Papiere sehen

Aus Deinem ersten Brief habe ich eigentlich verstanden, daß Dein Hund keine Papiere hat. War denn wohl ein Mißverständnis.

: : weiss nicht wie das bei Euch ist, hier ist es nicht so.

Bei uns, zählt der Dobermann zu den weit verbreiteten Rassen und es befinden sich viele dieser Hunde in ungeeigneten Händen, so daß man des öfteren über Zwischenfälle mit Dobermännern hört.

: : dann sind die Hunde trotzdem wirklich alle verschieden

Verschieden in welcher Hinsicht ? Wesen, Aussehen, Gesundheit...?
Ein wirklich guter Wurf sollte doch ziemlich homogen sein.

: : also da hast Du durchaus auch wieder recht, nur widersprichst Du Dir damit selbst, weil ja bei der Zuchttauglichkeitsprüfung auch nur der Phänotyp geprüft wird, und nicht die ganze Linie.

Ich meinte mit zuchttauglich nicht die Zuchttauglichkeitsprüfung eben wegen Deiner Anmerkungen. Ich habe schon so einige ZVPs erlebt und war teilweise sehr empört über die lasche Vergabe einer Tauglichkeit.
Für mich persönlich gehört zu einem "zuchttauglichen" Hund etwas mehr als vorzügliches Erscheinungsbild, bestandene Prüfungen und ansprechendes Wesen.

: : Nebenbei bemerkt sollte man akzeptieren, dass es für Hunde wie für alle anderen Wesen auch eine gewisse Bandbreite geben muss, denn die Beschränkung auf wenige Spitzentiere bei der Zucht ist auf Dauer dem Erbgut sicherlich auch nicht förderlich.

Sicherlich, aber zu welchem Preis ? Die Zuchtbasis des Dobermanns ist meines Wissens sehr groß. Warum gibt es viele verhaltensauffällige und kranke Dobermänner ? Ich kenne einen Dobermann mit "Willebrand’s Disease und einen mit generalisierter Demodikose, und das bei unserem kleinen Tierarzt. Außerdem eine Vielzahl von agressiven und verhaltensgestörten Tieren, was bestimmt auch daran liegt, daß viele Züchter ihre Welpen in absolut falsche Hände verkauft. Das sind bestimmt keine Einzelfälle. Ich mache dafür, bei der Popularität des Dobermannes, die unüberlegte/profitorientierte Überproduktion verantwortlich.

: : Wenn man so absolut hohe Anforderungen an die Hundezucht stellen würde, dann hätten wir einen neuen Exportschlager: Hund in Dosen ;-)))

Dann hätten wir vielleicht nicht nur weniger kranke, wesensschwache, sondern auch weniger, deswegen eingeschläferte, gequälte und "übriggebliebene" Hunde, da es keine Schwämme von sogenannten Züchtern mehr gibt und jeder wirkliche Liebhaber und Züchter der Rasse sich seine zukünftigen Welpenkäufer richtig auswählen kann.

: : PS: Ich bin übrigens ein Verfechter absolut strenger Selektionskriterien beim Dobermann, mit Wesensprüfung und Aufspüren von Erbkrankheiten. Nur ist ein Schein dafür nicht die einzige Grundlage, wirklich nicht!

Aber eine unentbehrliche!

Viele Grüße
Susi

von Steff(YCH) am 09. Dezember 1999 17:32

Hallo Susi,

wenn Du das so siehst, ist das ja o.k., ich jedenfalls traue z.B. keinem HD Befund mehr, ich schaue mir vielleicht im Vorfeld die Ahnentafel an und informiere mich über diese, aber verlassen sollte man sich auf Papiere nie.
:
Warum sonst, kommen bei guten und alten Züchtern immer mehr Genetische Krankheiten zu Tage, weil viele einfach Sachen fälschen und auch viel verschweigen. Was im Endeffekt aus einem Wurf rauskommt, das sieht man leider immer erst hinterher und dann weiß man auch wer wann und wo gelogen hat.

Züchten ist eine ganz harte Sache, aber für meine Hündinnen kommen nur Deckrüden in Frage, die ich zu jeder Zeit und Stunde besuchen kann, die vom Gebiß her völlig in Ordnung sind (selbst überprüfen), die HD frei und wo auch der Gang in Ordnung ist, wenn ich den Hund laufen sehe, es ist mir egal ob der Befund HD frei ist, ich aber merke, daß der Hund vertritt, dann spielt bei mir das Wesen mit die größte Rolle, ein agressiver Hund z.B. würde ich nie als Deckrüden nehmen, außer ich kenne diesen Rüde und weiß das dieses Verhalten anerzogen ist. Dann die jagdlich Sizuation da muß ich mich auf Papier verlassen, außer ich informiere mich und bin in der Situation, daß heißt ich verfolge ja wer wann und wo eine Prüfung läuft. Ich habe z.B. eine Zuchthündin, die ist im Moment 1 Jahr alt, ich habe aber jetzt schon angefangen, den passenden Deckrüden zu finden. Glaub mir in 2 Jahren bekommst Du mehr über einen Hund heraus, als der Halter selber. Du siehst es ist mir sehr ernst und ich gehe bestimmt nicht leichtfertig an die Sache ran.

Trotzdem der erste Eindruck zählt und bis jetzt hat mich mein Gefühl noch nicht getäuscht, ganz im Gegenteil ich habe mit meinem ersten Wurf sehr sehr viel erreicht und darauf bin ich stolz, den mit Herz und Verstand züchten, ist in der heutigen Situation echt schwer. Ich bin von meiner Meinung sehr überzeugt und der Wurf gibt mir recht, daß nicht alles was schwarz auf weiß geschrieben steht auch wirklich stimmt.

Steff

von stephan(YCH) am 10. Dezember 1999 09:05

: : meiner ist zuchttauglich, ich habe es nur nicht eintragen lassen, weil für mich das nie ein Thema war. ...ich meine blos weil ich nur an einer Ausstellung teilgenommen habe, habe ich doch keinen schlechten Hund, oder?

Das verstehe ich nicht ganz. Bei der Rasse, an die ich mein Herz vergeben habe, muß der Hund auf mindestens zwei Ausstellungen teilgenommen und mit mindestens "sehr gut" bewertet wurden sein, um überhaupt an einer Zuchttauglichkeitsprüfung teilnehmen zu dürfen. Außerdem muß der Hund über 18 Monate alt sein und eine ausgewertete HD-Untersuchung mit einem Ergebnis bis HD-leicht vorweisen können.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß das beim Dobermann so extrem anders ist.

Es ist etwa so ähnlich, allerdings langt eine Ausstellung mit Sehr gut (zumindest in Frankreich). Nash hat ein sehr gut bekommen. (und er hätte ein excelent bekommen, wenn er damals nicht so mager gewesen wäre).

: : na aber er kann doch die Papiere sehen

Aus Deinem ersten Brief habe ich eigentlich verstanden, daß Dein Hund keine Papiere hat. War denn wohl ein Mißverständnis.

Er sogar ziemlich gute Papiere ;-))) Aber ich habe mir die Zuchttauglichkeit nicht bestätigen lassen, das meinte ich damit.

Bei uns, zählt der Dobermann zu den weit verbreiteten Rassen und es befinden sich viele dieser Hunde in ungeeigneten Händen, so daß man des öfteren über Zwischenfälle mit Dobermännern hört.

das liegt aber nicht an der Zucht, sondern daran, dass er so nett aussieht, aber an den Halter gewisse Anforderungen stellt, die nicht jeder erfüllen kann. Die Anzahl wirklich gestörter Hunde (ich meine jetzt aus Zuchtfehlern) ist sehr gering.

: : dann sind die Hunde trotzdem wirklich alle verschieden

Verschieden in welcher Hinsicht ? Wesen, Aussehen, Gesundheit...?
Ein wirklich guter Wurf sollte doch ziemlich homogen sein.

das ist natürlich sehr relativ, was man mit homogen meint.....wenn ich zum Beispiel die Geschwister von Nash nehme, die ich bis auf eine Ausnahme alle kenne, dann kann man natürlich den Bezug zu den Eltern herstellen (ein Bruder sieht übrigens aus wie Nash, erstaunlich!), aber sie sind untereinander sehr verschieden (ist übrigens bei meinen kids genauso). Das ist ja auch kein Wunder, denn wenn man die Erbanlagen der Grosseltern berücksichtigt, dann gibt es schon ne Menge Kombinationsmöglichkeiten.


: : Nebenbei bemerkt sollte man akzeptieren, dass es für Hunde wie für alle anderen Wesen auch eine gewisse Bandbreite geben muss, denn die Beschränkung auf wenige Spitzentiere bei der Zucht ist auf Dauer dem Erbgut sicherlich auch nicht förderlich.

Sicherlich, aber zu welchem Preis ? Die Zuchtbasis des Dobermanns ist meines Wissens sehr groß.

Das kann man sehr verschieden beurteilen. Wenn Du das im internationalen Rahmen meinst, hast Du sicher nicht unrecht. Andererseits kann man die absoluten Spitzentiere (Ich meine jetzt nur die Rüden) in Europa an zwei Händen abzählen, und auf die entfallen sicher mehr als 50% der „Qualitätszuchten“

Warum gibt es viele verhaltensauffällige und kranke Dobermänner ?

also das kann ich zumindest aus meinen (natürlich relativ beschränkten) Erfahrungen überhaupt nicht bestätigen. Ich kenne nur verantwortungsvolle Züchter, die sich die Käufer sehr gut anschauen. (Den, der mit Nash decken wollte, würde ich wahrscheinlich nicht dazu zählen, vielleicht - ein netter Mensch, aber ziemlich pekunär veranlagt). Ich glaube auch nicht, dass es eine regelrechte Überproduktion gibt, zumindest hier in der Schweiz nicht, aber es gibt immer mal wieder Jahre, wo die Nachfrage nicht so gross ist. Es ist dem Käufer ja auch nicht immer anzusehen, ob er fähig ist oder nicht. Es kann zum Beispiel sein, dass jemand ganz toll mit einem Schäfer arbeitet, aber mit einem Dobi überhaupt nicht klarkommt. Dieses Restrisiko bleibt immer!

: : Wenn man so absolut hohe Anforderungen an die Hundezucht stellen würde, dann hätten wir einen neuen Exportschlager: Hund in Dosen ;-)))

Dann hätten wir vielleicht nicht nur weniger kranke, wesensschwache, sondern auch weniger, deswegen eingeschläferte, gequälte und "übriggebliebene" Hunde, da es keine Schwämme von sogenannten Züchtern mehr gibt und jeder wirkliche Liebhaber und Züchter der Rasse sich seine zukünftigen Welpenkäufer richtig auswählen kann.

also ich weiss nicht, ich kann das mit der Züchterschwämme nicht so ganz nachvollziehen, aber vielleicht täusche ich mich da auch, will ich nicht ausschliessen. Ich denke mal die Nachfrage nach Hunden, die ja ein Luxusgut sind, ist erstens konjunkturellen Schwankungen unterworfen, und unterliegt ausserdem demographischen Randbedingungen. In den letzten Jahren haben viele Familien einen Hund gesucht, die Nachfrage war gross. Jetzt werden viele Leute älter, und können keinen Hund mehr halten, die Nachfrage stagniert bestenfalls. Es ist klar, dass dann erst mal ein Überangebot besteht. Aber trotzdem gibt es einen Ersatzbedarf, und das wird sich allmählich angleichen.

Vielleicht gibt es beim Dobermann noch die andere Randbedingung, dass diese Hunde zum einen im Osten sehr gefragt sind und entsprechend starke Zuchten entstanden sind, und es auch durch das leidige Kupierverbot viele Hunde gab, die von dort importiert wurden. Das hat natürlich ein zusätzliches Angebot geschaffen. Trotzdem möchte ich die Behauptung wagen, dass es vorwiegend die Probleme der Halter sind, dass die Tiere ins Tierheim kommen, denn nicht umsonst findet man dort vor allem so etwa dreijährige Rüden wieder, mit denen die Halter nicht zurechtgekommen sind. Weist Du, es ist eben so: Wenn Du einen Dobi hast und kommst mit ihm gut klar, dann kannst Du Dir nur schwer vorstellen, dass andere das nicht können. Das kannst Du (leider) auch nicht abprüfen, da wächst man rein, oder eben nicht. Das ist, gebe ich schon zu, ein gewisses Problem. Vielleicht nur das noch: Ich habe meinen Hund bei einem sehr engagierten Züchter gekauft, zu dem ich immer hinkann, wenn’s mal ein Problem gibt oder ich ne Frage habe, das hat enorm geholfen, vor allem in den etwas schwierigen Phasen. Denn auch der Käufer hat die Pflicht, verantwortungsvoll zu kaufen, sagen wir es mal so.

: : PS: Ich bin übrigens ein Verfechter absolut strenger Selektionskriterien beim Dobermann, mit Wesensprüfung und Aufspüren von Erbkrankheiten. Nur ist ein Schein dafür nicht die einzige Grundlage, wirklich nicht!

Aber eine unentbehrliche!

ich wollte damit sagen, dass man viele Dinge mit ein wenig Fachkenntnis durchaus auch selbst abchecken kann.....dann ist der Schein durchaus entbehrlich! Es ist unter Umständen einfacher, den Hund zu kontrollieren als die Echtheit des Papiers, aber das nur am Rande......

Aber im Grunde stimme ich Dir natürlich zu. Allerdings kann es nicht angehen, dass ein einziger Verein solche Papiere ausstellt, denn wie man in der Schweiz schön sehen kann, ist das mit einem erheblichen Risiko behaftet. Darüber hinaus gibt es in der Zucht natürlich auch viele verschiedene Auffassungen über die Zuchtziele.

Uff, viel Geschreibsel, aber vielleicht nicht umsonst....vielleicht stellen wir mal ne neue Meldung ins Forum: Züchterverantwortung – Käuferverantwortung

Grüsse

Stephan & Nash

von Boxersarah(YCH) am 10. Dezember 1999 10:30

Hallo

Meine Erfahrung mit Deckrüden ist eher anderst. Ein Rüde der weiss wie's geht, der interessiert sich nur dann für eine läufige Hündin wenn die Zeit stimmt. Das sind so etwa drei Tage der Läufigkeit. Der Rest der Zeit wirbt er nur darum, ist aber nicht so aufdringlich wie die meisten "unerfarenen" Rüden.Das Selbstbewustsein kann dadurch schon verstärkt werden.

Natürlich sollte die Hündin vorher durchgecheckt werden, damit sich der Rüde nichts einfängt. Ausserdem ist die Verletzungsgefahr nicht so gross, wenn ihr bei den Hunden bleibt, und sie im Fall von Panik beim "kleben" beruhigen zu können. Der eigentliche Akt geht übrigens nur einige Sekunden, danach "hängt" der Rüde. das heisst es kann bis zu 20 Minuten dauern bis die zwei sich wieder trennen können. In dieser Zeit ist es wichtig, das keiner wegläuft, und Schaden anrichtet. Die Verletzungen betreffen aber meist eher die Hündin.

Liebe Grüsse, und überlegt vorher gut, denn auch in der Schweiz gibt es noch einige Dobi-Züchter, und unkupierte Jungtiere lassen sich nur schwer plazieren! Vorallem bei Dobis!

Sarah und die Langschwänzigen Boxer

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