Ersthund - welcher ist bürogeeignet ? :: Mein erster Hund

Ersthund - welcher ist bürogeeignet ?

von aguardente am 30. Juli 2008 12:03
ich nehme meine hunde seit 30 jahren mit ins büro und habe immer in positionen gearbeitet, wo das grundsätzlich möglich war.
zuerst war es ein deutsch-drahthaar-rüde; ihm folgte ein schwarzer großer jagtdhundmischling aus dem tierschutzhaus, der als einjähriger an der autobahn ausgesetzt worden war; und jetzt begleitet mich seit drei jahren eine puli-dame, die die ersten 6 jahre ihres lebens in einem garten fast in einzelhaft gehalten und dann verlassen wurde.
alle drei haben/hatten einen starken arbeitstrieb (jagen, hüten, treiben...); die beiden verlassenen hatten zunächst auch einige heftige macken. und dennoch haben sich alle drei zu sehr passablen begleithunden entwickelt, die man überall hin mitnehmen kann/konnte - auch ins büro!
wichtig ist als erstes akzeptanz durch die kollegen: wenn sich auch nur einer fürchtet, kann das schon zu problemen mit dem betriebsrat und infolge zu einem eventuellen hundeverbot führen. ich würde daher auf hunde, gegen die vorurteile bestehen ('kampfhunde') verzichten und eine rasse wählen, die nicht allzu groß ist.
außerdem muss jeder bürohund außerhalb der bürozeiten ausgiebig beschäftigt werden. ich tue das in der früh und abends. auch mittags habe ich die möglichkeit, kurz mal rauszugehen. dafür merke ich tagsüber kaum, dass ein hund bei mir im zimmer ist - so ruhig verhalten sie sich!

von Anila am 31. Juli 2008 00:57
@Merve

Quote :
ich staune immer wieder wie rassistisch hundehalter eigentlich sind. nur weil der grösser ist und nicht ein bubigesicht hat, ist es ein böser (oder mindestens bös aussehender) hund. janine, ich finde deine aussage völlig unnütz und zu pauschal.

Das hat doch nichts mit Rassismus zu tun. Es gibt ja nicht nur Hundehalter auf der Welt, in einem Büro findest du auch jede Menge Nicht-Hundehalter, und große Hunde können nun mal stärkere Verletzungen herbeiführen, wenn sie kräftig zubeißen sollten, als ein kleiner Hund das kann.

Somit finde ich (Nicht-Hundehalterin) es absolut nachvollziehbar, dass man vor großen Hunden generell eher Angst haben kann.

Du schreibst an Tabea:

Quote :
Du hast geschrieben, du kannst es völlig verstehen, wenn jemand der angst hat ins büro läuft und so einen hund vor sich hat. Das ist eben inkorrekt meiner meinung nach. Jemand der angst hat (und auch davon spreche ich nicht aus heiterem himmel, da ich panische angst vor allen hunden hatte) hat auch vor einem yorkie angst.

Das stimmt – es gibt Menschen, die eine Phobie entwickelt haben und die erstreckt sich in der Regel auf alle Hunde. Aber Phobiker gibt es weniger als Leute, die einfach eher bei großen Hunden ängstlich sind, deswegen denke ich, dass man mit einem kleinen Hund weniger auf Probleme bei Kollegen stoßen wird.

@Gaby
Einen Hund mit ins Büro zu nehmen, finde ich eigentlich toll, wenn das erlaubt ist. Scheint ja auch gar nicht einmal so selten zu sein, oder? Einige hatten es aber auch schon angesprochen: Was, wenn das mal eines Tages nicht mehr geht? Da könnten ja auch mal neue Kollegen eingestellt werden, die keinen Hund mögen. Wird der AG sich dann gegen einen vielleicht vielversprechenden Mitarbeiter und für den Hund entscheiden?

Und wer kann heutzutage noch davon ausgehen, immer beim selben AG zu bleiben?

Na ja – aber andererseits: Dann dürfte man sich gar nichts anschaffen, was eine langjährige Verantwortung bedeutet, Garantien gibt es ja nicht.

Viele Grüße
Anila

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