Kollegin will Hund! Hilfe! :: Mein erster Hund

Kollegin will Hund! Hilfe!

von Nina(YCH) am 14. Mai 2002 20:59

Hi!

Man kann doch auch einen Hund haben, wenn man noch in die Schule geht, oder (ich gebe meine nicht mehr her ;O)? Aber vielleicht sollte sie sich einmal bei einem TH als "Hundespaziergängerin" melden, oder einmal mithelfen, die Boxen zu putzen oder so. Dann sieht sie, dass ein Hund nicht nur süss sein kann ;O)

Mfg Nina

von Saskia(YCH) am 15. Mai 2002 00:31

Hallo nochmals!

: Wie alt seid Ihr denn? Vielleicht unterschätzt Du Deine Kollegin ja auch? :
Wir sind 18 Jahre alt. Ich will nur sagen, meine Kollegin hat keine Ahnung von Hunden, sie weiss zwar, dass man 3 Mal am Tag mit ihm raus muss aber wie lange und so weiss sie nicht. Und wie reagieren, wenn 2 Hunde streiten und wie man das Fell behandeln muss, dass man neben dem Spazieren den Hund auch noch erziehen und mit ihm spielen muss, das weiss sie alles nicht. Am liebsten möchte sie eine Deutsche Dogge, da ihr die so gefallen. Von ihrem Wesen usw. weiss die aber gar nichts! Und übrigens: Das es sowas wie Hundesport gibt, weiss sie auch nicht!

: Hast Du selber einen Hund? Vielleicht ist ja auch ein kleines bißchen Neid dabei, wenn sie einen bekommt?
Ich eifersüchtig? So gut das auch zu mir passen mag (vor allem bei Hunden), es gibt einfach etwas, was ich mir zur Aufgabe gemacht habe: Ich führe Hunde aus der Nachbarschaft und aus dem Tierheim aus(habe selber leider keinen), um denen möglichst viel Bewegung und Abwechslung zu bieten (und weil es mir total Spass macht und ich Erfahrungen sammeln kann) und zum zweiten will ich es möglichst verhindern, dass sich Menschen, die ich kenne unüberlegt einen Hund anschaffen, bei denen ich jetzt schon merke, dass der entweder unglücklich lebt oder im Tierheim landet. Ich kann das einfach nicht mit ansehen, wenn sich da jemand einen so süssen Hund zutut aber sonst von Hunden gar keine Ahnung hat und denkt, mit 2-3 mal ums Haus gehen am Tag hat sich's. Vielleicht verstehen mich einige von euch in dieser Beziehung, aber das macht mich rasend und ich fühle mich gezwungen, da einzugreifen bevor es zu spät ist!

Eure Saskia

von Claudia und Elliot(YCH) am 15. Mai 2002 07:52

Hallo Saskia!

Ich finde die Idee von Nina sehr gut, dass Deine Freundin vielleicht erstmal ein wenig im TH mithilft und Hunde Gassi führt. Vielleicht würde ihr das vorerst auf Dauer reichen. Wenn sie da mal keine Zeit hat, ist das nicht so schlimm.
Aber einen unausgelasteten Doggenwelpen bzw. Junghund zuhause zu haben kann glaub ich doch ziemlich anstrengend sein. Ausserdem sucht sich Hund bei ungenügender Beschäftigung SELBST Unterhaltung und die muss nicht unbeding so gut aussehen. Im schlimmsten Fall können unausgelastete Hunde auch aggressiv werden (wenn es über einen längeren Zeitaum geht).

Ich drück Dir die Daumen, dass Deine Freundin das richtige tut!

Liebe Grüsse, Claudia.

von TRIsto(YCH) am 15. Mai 2002 20:03

Hallo Saskia

Zuerst mal finde ich es toll, dass du dich dafür einsetzt, dass Hunde in die richtigen Hände geraten. Ich war 15 als ich Sesto bekam und es hat super geklappt und ich habe es nie bereut. Ohne die Unterstützung der Eltern hätte es allerdings nie geklappt. Ich habe mal zu einer ähnlichen Frage eine Antwort geschrieben, ich hänge ein paar Teile davon unten an.

Lg TRIsto

ACHTUNG LANG!

Hallo xxxxx
Du hast ja nun schon sehr viele Antworten erhalten und mit den meisten bin ich auch absolut einverstanden...
Ich möchte dir erzählen, wie ich auf den Hund gekommen bin; sorry, dass es etwas länger geworden ist!
Ein Hund zu haben war seit meinem fünften Lebensjahr mein Traum, mal stärker, mal weniger. Meine Eltern waren aber total dagegen. Erst zehn Jahre später erlaubten mir meine Eltern einen Hund ins Haus zu holen; ich war damals 15 ging noch im Ort zur Schule, war dadurch noch oft zu Hause, doch der GANZEN Familie war klar, dass sich dieser Zustand bald ändern würde, so dass wir vorher regelten, wer mit dem Hund spazieren gehen würde, wenn ich mal nicht zu Hause wäre. Alle in unserer Familie haben sich dazu bereit erklärt, für den Hund Verantwortung zu übernehmen. Es ist für einen Jugendlichen schlichtweg nicht möglich, ganz alleine zu einem Hund zu schauen, sei es wegen dem Finaziellen oder eben, weil die eigene Ausbildung viel Zeit in Anspruch nimmt. Wenn man noch zu Hause wohnt, darf kein Familienmitglied dazu überredet werden, einen Hund zu kaufen!!
Meine Eltern übergaben mir die ganze Verantwortung für den Hund, ich musste (für mich war und ist es aber ein dürfen) ihn füttern, bürsten, mit ihm Spazieren gehen so oft ich Zeit hatte. Das heisst, die Familie übernimmt nur den Spaziergang am Mittag, wenn ich nicht zu Hause bin. So muss ich halt morgens eine halbe Stunde früher aufstehen, als meine Kolleginnen, damit ich noch mit dem Hund raus kann, nachmittags muss ich zuerst mit dem Hund raus, bevor ich mit jemanden abmachen kann oder bevor ich mich gemütlich vor den Fernseher setzen kann. Fast die ganze Freizeit widme ich meinem Hund. Doch dafür bin ich auch die erste Bezugsperson für ihn!! Ist dir das bewusst? Ist dir bewusst, dass du viele Opfer bringen musst, wenn du möchtest, dass der Hund wirklich dich als Bezugsperson sieht?
Die Erziehung hat auch geklappt, allerdings habe ich es nicht alleine versucht, sondern bin von Anfang an zu einer Übungsleiterin gegangen. Und, der Hundesport hat mich in seinen Bann gezogenwinking smiley

Nun, ich könnte noch viel erzählen. Ich bin nun bald 20, habe das Gymnasium hinter mich gebracht und habe mit dem Studium begonnen. Als ich Sesto bekam, war ich noch nicht einmal mit der obligatorischen Schule fertig, nur dass du siehst, wie schnell sich die Situationen ändern. Du wirst neue Leute kennen lernen, die vielleicht andere interessante Hobbies haben. Du musst wissen, neben einem Hund reicht es nicht mehr für ein weiteres Hobbie, das viel Zeit in Anspruch nimmt. Jetzt vielleicht schon noch, aber wenn du 18 bist immer noch?
Ich habe es nie bereut, dass ich Sesto habe, dass ich ihn bekommen habe, als ich noch so jung war. Doch leider kenne ich viele Mädchen, die einen Hund bekommen haben, der sie ein paar Jahre später nicht mehr interessiert hat. Und viele Leute sagen, dass ich eher eine Ausnahme bin (ich will mich damit jetzt nicht selber loben, aber ich denke, dass es Leute gibt, die einfach zum Hundehalter "geboren" wurden...).
Vielleicht noch kurz zum Finaziellen: Meine Eltern haben von mir verlangt, dass ich für den Hund soweit als möglich selber aufkomme. Bis jetzt musste sie mir noch nicht unter die Arme greifen. Für mich hiess/ heisst dies aber, in den Ferien und an den Wochenenden zu arbeiten und auf vieles zu verzichten. Ich hab nun halt nicht einen so vollgestopften Kleiderschrank, dafür habe ich Sesto!! und eine Menge alter Kleider, die so richtig dreckig werden dürfensmiling smiley

Frage dich immer wieder, ob du dir wirklich so innig einen Hund wünschst. Schau dir deinen jetztigen Tagesablauf an, gestalte ihn im Kopf so, wie er wäre, wenn du einen Hund hättest, inklusive dem früheren Aufstehen am Morgen. Überlege dir, wie es in drei Jahren, in 10 Jahren sein wird, was du dann tun wirst...


Sorry nochmal, dass es so lange wurde. Das Hauptanliegen meiner Antwort ist eigentlich, dir zu zeigen, dass es nicht unmöglich ist, in deinem Alter einen wirklich eigenen Hund zu haben, wenn man bereit ist, auf andere Dinge zu verzichten!!

von Britt(YCH) am 20. Mai 2002 17:38

: Hallo ihr!
:
: Meine Schulkollegin will einen Hund. Sie geht mit mir in die selbe Klasse und daher weiss ich natürlich, wie oft wir frei haben. Aber ich muss sagen, wir haben zu wenig frei, um uns nebenbei noch alleine um einen Hund zu kümmern! Sie sagt, Hunde seien süss und sie wolle schon lange einen. Morgens gehe sie (Wir haben um 7:55 Uhr Schule) und Mittags ginge die Mutter sicher auch, sie fände Hunde auch süss und abends ginge sie wieder!
:
Hi,
Kann dich sehr gut verstehen.
Gehe selber noch zur Schule und habe mir vor kurzem wieder einen Hund angeschafft. Hinter mir steht meine gesamte Familie, 4 Leute.
Ne Schulkollegin von mir will sich auch nen Hund anschaffen.AArmer Hund. Sie findet Hunde toll und will deshalb nen Welpen, ohne zu ahnen wiviel Zeit und Geduld man investieren muss.
Ich finde es toll das du versuchst sie und den Hund vor einem solchen Schicksal zu bewahren.

Britt

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