Abgabealter für Welpen :: Mein erster Hund

Abgabealter für Welpen

von conny(YCH) am 12. Juli 2002 13:01

ebenfalls hi,


: Zusätzlich gebe ich zu bedenken, das es halt etliche Spätentwickler unter den Hunden gibt, die erst so etwa mit 3 Jahren (manchmal später) wirklich erwachsen sind. Diesen gebe ich als Halter/Züchter sehr viel mehr Zeit in ihrer Entwicklung. Warum also sollte ich solch einen Hund ebenso wie den der bereits mit 1 Jahr erwachsen ist, mit 8 Wochen abgeben? Macht für mich keinen Sinn!

grade bei den spätentwicklern handelt es sich um vorwiegend grössere rassen. da diese rassen bekanntlich auch häufig grosse würfe haben, kann ich deine meinung absolut nicht teilen. wenn du jemals einen wurf aufgezogen hast kannst du mir nicht erzählen, dass ein züchter in der lage ist einen wurf von 10 oder mehr welpen die prägung ab der 8. woche zu bieten, die nötig wäre. soviele stunden hat kein tag.

: Ich plädiere bei den Riesenrassen für eine Abgabe nicht vor der 14 Woche.

und damit für ein prägungsdefizit in der 8-14 woche. vielleicht solltest du mal ein wenig neuere literatur über hundeverhalten lesen, ein spätes erwachsenwerden hat doch nichts mit dem lehrverhalten als welpe zu tun. ich bin selbst besitzer einer rasse, die sogenannte spätentwickler sind (airedale-terrier), aber auch hier ist die lehrfähigkeit bereits in der 8. woche voll entwickelt und auch diese hunde machen im 4. lebensmonat eine angstphase durch in der man sie überhaupt nicht übernehmen sollte.

: Die meißten "Züchter" geben sehr früh ab, da die Bande ja spätestens ab der 8. Wo richtig anfängt zu kosten....!!!

bei verantwortungsvoller zucht kann wohl kaum jemand richtig verdienen.
"züchter", die mit den welpen geld verdienen wollen, investieren auch bis zur 8. woche so wenig wie möglich, dafür sind dann die tierarztkosten beim käufer um so höher.
und gerade züchter, die selbst etwas für die weiterzucht behalten wollen geben ihre welpen häufig später ab um die entwicklung zu beobachten ohne gross etwas für die richtige prägung zu tun.

conny

von Frank Grelle(YCH) am 13. Juli 2002 06:32

Hi Conny!
: grade bei den spätentwicklern handelt es sich um vorwiegend grössere rassen. da diese rassen bekanntlich auch häufig grosse würfe haben, kann ich deine meinung absolut nicht teilen. wenn du jemals einen wurf aufgezogen hast kannst du mir nicht erzählen, dass ein züchter in der lage ist einen wurf von 10 oder mehr welpen die prägung ab der 8. woche zu bieten, die nötig wäre. soviele stunden hat kein tag.
:
Nun, ich denke 22 Welpenkäufer können das absolute Gegenteil bezeugen... Natürlich hat man für nix aber auch wirklich gar nichts anderes mehr Zeit am Tag. Und es stellt sich in dieser Zeit auch ein großes Schlafdefizit ein. 4-6Std die Nacht müßen da schon reichen. Und bei den Riesenrassen von denen ich spreche sind die Würfe nicht oft besonders groß.

: und damit für ein prägungsdefizit in der 8-14 woche. vielleicht solltest du mal ein wenig neuere literatur über hundeverhalten lesen, ein spätes erwachsenwerden hat doch nichts mit dem lehrverhalten als welpe zu tun. ich bin selbst besitzer einer rasse, die sogenannte spätentwickler sind (airedale-terrier), aber auch hier ist die lehrfähigkeit bereits in der 8. woche voll entwickelt und auch diese hunde machen im 4. lebensmonat eine angstphase durch in der man sie überhaupt nicht übernehmen sollte.

Ich glaube ich kann dich beruhigen. Ich lese bestimmt genug. Aber/und ich beobachte auch sehr viel! Und ich vermute mal, das wir nicht von den selben Spätentwicklern reden.... Ich denke mal, das man einen Molosser nicht mit einem Airdale-Terrier vergleichen kann. Aber sicher hast du recht. Die Phase ab der 8. Woche (und nat auch schon davor) ist sehr wichtig. Aber ein echter Spätentwickler wie ein Molosser lernt halt auch sehr sehr viel langsamer.
Und ich bleibe dabei, bei einem Züchter der Zeit und Fähigkeit hat sich um seine Welpen zu kümmern (nix anderes habe ich gesagt!) sollte man den Welpen eher mit der 14. Wo als schon mit der 8.Wo abholen. Ist in Molosserkreisen übrigens eine weit verbreitete und umgesetzte Meinung....
Außerdem sollte auch der neue Besitzer sich nicht den ganzen Tag ausschließlich um den Welpen kümmern. So ein Welpe braucht nämlich ausgedehnte Ruhephasen um die gelernten Dinge zu "verdauen"! Welpen/Junghunde von molossoiden Rassen (so meine Erfahrung) schlafen sehr sehr viel (ca. 16Std am Tag). Und das auch bei einem 13 Wurf!
Ach ja! Angstphase!? Kenne ich nicht. Immer mal wieder scheuen/erschrecken sich die kleinen vor Dingen die sie eigentlich kennen....Aber das passiert bis sie ca. 1-1,5 Jahre alt sind...

Grüße frank


von Robert G.(YCH) am 13. Juli 2002 16:47

hallöchen


: grade bei den spätentwicklern handelt es sich um vorwiegend grössere rassen. da diese rassen bekanntlich auch häufig grosse würfe haben,

das halte ich für völlig falsch, denn gerade kleine rassen sind oft spätentwickler. das wird nur oft übersehen, weil die kleinen etwas quirliger wirken als die großen.




::lage ist einen wurf von 10 oder mehr welpen die prägung ab der 8. woche zu bieten, die nötig wäre. soviele stunden hat kein tag.

nicht alle rassen haben 10er würfe, manche auch nur 2-5


: und damit für ein prägungsdefizit in der 8-14 woche. vielleicht solltest du mal ein wenig neuere literatur über hundeverhalten lesen, :

auch das halte ich für falsch. das ist sicher von der rasse UND vom züchter abhängig. ich habe in bisher 7 würfen kein defiziz feststellen können und ich bin für eine abgabe mit 12 wochen.


: : Die meißten "Züchter" geben sehr früh ab, da die Bande ja spätestens ab der 8. Wo richtig anfängt zu kosten....!!!

na ja - sowas trifft auf grössere rassen schon mal zu.
bei den kleineren gibts das eher weniger.


:
: bei verantwortungsvoller zucht kann wohl kaum jemand richtig verdienen.

wohl kaum. hobbyzucht ist ein reines draufzahlhobby.



: und gerade züchter, die selbst etwas für die weiterzucht behalten wollen geben ihre welpen häufig später ab um die entwicklung zu beobachten ohne gross etwas für die richtige prägung zu tun.

eine unterstellung - weiter nichts.


wenn du selber einen airedale hast, dann solltest du wissen, dass eine legale übernahme mit 8 wochen gar nicht möglich ist, da der kft mindestens 10 wochen zwingend vorschreibt.

da viele kleinere rassen mit 10 -11 wochen noch teilweise gesäugt werden verbietet sich eine abgabe in diesem alter.
mit 12 wochen erfolgt die trennung von der mutter sehr leicht und erfahrungsgenäß leben sich die welpen in ihrer neuen familie wunderbar ein. auch eine übernahme mit 5-6 monaten oder bis 1 jahr stellt normalerweise überhaupt kein problem dar.


gruss

robert



von conny(YCH) am 14. Juli 2002 09:49

selber hallöchen,

: : und gerade züchter, die selbst etwas für die weiterzucht behalten wollen geben ihre welpen häufig später ab um die entwicklung zu beobachten ohne gross etwas für die richtige prägung zu tun.
:
: eine unterstellung - weiter nichts.

das ist keine unterstellung sondern mir persönlich von züchtern bekannt.

:
: wenn du selber einen airedale hast, dann solltest du wissen, dass eine legale übernahme mit 8 wochen gar nicht möglich ist, da der kft mindestens 10 wochen zwingend vorschreibt.

das ist nicht richtig, da ich im kft gezüchtet habe. die abgabe ist frühestens ab der vollendeten 8. woche erlaubt.
ich habe meine welpen auch immer zwischen der 8. und 9. woche abgegeben und auch damit nur gute erfahrungen gemacht. keine eingewöhnungsschwierigkeiten bei den neuen besitzern. diese traten lediglich auf, wenn ein welpe mal später abgegeben werden musste. von diesen leuten wurde dann schon berichtet, dass die eingewöhnung länger dauerte. mit den welpen, die nicht mit 9 wochen abgeholt waren, wurde auch versucht eine umfangreiche prägung durchzuführen. daher weiss ich auch wieviel zeit dies in anspruch nimmt und mir reichten hier wirklich 2-3 welpen um es vernünftig zu gestallten. meine ältern hunde wollten schliesslich auch noch zu ihrem recht kommen.

: da viele kleinere rassen mit 10 -11 wochen noch teilweise gesäugt werden verbietet sich eine abgabe in diesem alter.

beim airedale beginnt die zufütterung mit 3 wochen (wurfstärke um 10) und die muttermilch gibt es nur noch als nachtisch. damit hat sich die milchbar bis zur abgabe von selbst geschlossen.

: mit 12 wochen erfolgt die trennung von der mutter sehr leicht und erfahrungsgemäß leben sich die welpen in ihrer neuen familie wunderbar ein. auch eine übernahme mit 5-6 monaten oder bis 1 jahr stellt normalerweise überhaupt kein problem dar.


das haben meine abnehmer anders empfunden, da die prägung auch auf mich zu diesem zeitpunkt bereits sehr stark war.


viele grüsse conny, ich will auch nicht behaupten, dass andere züchter, mit vielleicht anderen rassen, andere erfahrungen gemacht haben.

von Ewald(YCH) am 14. Juli 2002 10:11

Hallo Claudia

Gehe ich recht in der Annahme, dass Du einem Züchter nichts zutraust?
Ich störe mich nicht an den sieben Wochen, denn Du gibtst Dir ja unheimlich Mühe mit Deinem Welpen. Vergiss aber nicht, dass die Mehrzahl der Welpenkäufer mit einem acht Wochen alten Welpen mehr Fehler machen als gut für ihn ist. Ein 10 oder 12 Wochen alter Welpe der beim Züchter gut bis sehr gut geprägt wurde verzeigt einfach mehr Fehler und Fehler werden immer wieder gemacht!

Aber wie Du richtstellst, diese Lösung stimmt für Dich.

Gruss Ewald

von Robert G.(YCH) am 14. Juli 2002 20:08

hallo conny

tja, ich war mir ziemlich sicher, daß man das abgabealter geändert hätte, aber vielleicht habe ich mich auch geirrt. bei den vielen regelungen wärs kein wunder.
aber egal - an meiner meinung, dass eine abgabe mit 12 wochen für meine meine terrier am besten ist, ändert das nichts.
ich kann aber verstehen, dass man z.b. airedales schon ganz gern mit 8 wochen aus dem haus hat. meine sealys haben höchstens 6 welpen, meistens 3 oder 4 und natürlich sind sie auch kleiner. das macht es einfacher bei allen dingen, die man ihnen beibringen will, sei es autofahren, restaurant besuchen oder was auch immer. ich glaube, sie mit 8 wochen abzugeben wäre für mutter und welpen eine katastrophe. auch werden sie erst mit 2 oder manchmal erst mit 3 jahren so richtig erwachsen. typische langsam-entwickler. bisher gab es auch noch überhaupt keine eingewöhnungsprobleme. da ich recht gute kontakte zu den welpenkäufern pflege hätte ich davon erfahren. auch ein hund, den ich mit 9 monaten abgegeben habe hat sich problemlos neu integriert.
zugegeben, diese hündin hat mich etwas freundlicher begrüßt als andere, aber da sealys generell recht freundlich sind fällt das kaum auf.

ich halte nur absolut nichts von der meinung, daß man mit einer späteren abgabe als mit 8 wochen irgendetwas versäume oder die welpen nicht mehr richtig auf sich prägen könne. ich denke ganz einfach, dass die welpen bis zur 12ten woche beim züchter am besten aufgehoben sind.
und es sollte niemand davor zurückschrecken, einen älteren hund zu nehmen. es ist keineswegs so, daß diese sich nicht integrieren.
voraussetzung allerdings, das zuhause beim züchter stimmt.

man muss auch mal dran denken, dass der züchter im normalfall ein kleines rudel hat, welches einen welpen ebenfalls prägt. deshalb hab ich auch z.b. einen rüden. für die zucht alleinist das ja wenig sinnvoll, weil man ihn kaum mehr als 1 oder 2mal einsetzen kann. für die welpen aber ist es sicher eine gute erfahrung.

übrigens beginnen wir auch sehr früh mit der zufütterung und das säugen mit 10 oder 11 wochen beschränkt sich auch eher auf nachtisch. ich halte es trotzdem für wichtig.
ich weiss aber natürlich, dass es genügend hündinnen gibt, die die welpen schon mit 7 wochen kaum noch dran lassen. man sollte das wohl alles von rasse zu rasse und individuell entscheiden.
aber generell den leuten zu erzählen, man müsse einen welpen mit 8 wochen übernehmen oder man könne ihn nicht mehr richtig prägen oder dergleichen - sowas halte ich für groben unfug.

gruss

robert


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