alleine sein üben mit laufgitter? :: Mein erster Hund

alleine sein üben mit laufgitter?

von Nathalie(YCH) am 14. Juli 2002 14:09

Ich hätte da eien frage.
in 6 wochen kommt meine Whyona endlich zu mir.
ich kanns kaum mehr erwarten.

was haltet ihr von der idee, um das alleine sein zu üben, ein laufgitter zu verwenden um den aktionsradius so lange sie noch klein ist einzuschränken, damit nichts passieren kann (möbel, kabel etc. anknabbern).
natürlich würde sie nicht nur in dem laufgitter sein wenn ich gehe, damit sie nicht den eindruck bekommt das sei eine strafe. ich würde auch dort mit ihr spielen und schmusen (tür natürlich dann offen).

wie habt ihr das alleine sein geübt. ich wäre dankbar für eure ideen und erfahrungen

danke Nathalie

von Chris+Silas(YCH) am 14. Juli 2002 16:00

Hallo Nathalie,
wir hatten auch einen Baby-Laufstall für die erste Zeit und damit nur gute Erfahrungen gemacht.
Über Nacht schlief unser Kleiner in seinem Laufstall und so wurde er auch ziemlich schnell stubenrein, da er sein eigenes "Nest" nicht beschmutzen wollte. Er machte sich dann einfach bemerkbar und wurde nach draußen transporiert.

Wir bauten mit einer Decke eine Art Höhle, damit er sich dort geborgen fühlen konnte. Später haben wir dann einige Stäbe herausgesägt und der Kleine ging noch lange in seine Höhle zum dösen.

Das allein-sein Üben hat auch gut geklappt. Er hatte seine Spielsachen, eine Wasserschüssel, seine Decken bei sich und schlummerte vor sich hin.

Alles Gute für Euch !
Christine + Silas

von Nina + Milka(YCH) am 14. Juli 2002 17:24

Hi Nathalie!

Ich hatte die Idee mit dem Laufgitter auch, aber eher um meine Hündin Stubenrein zu kriegen. Allerdings hatten wir das Problem, dass sie Nachts dann alles daran setze, auszubrechen, was ihr auch gut gelang. Anfangs passte sie nämlich immer zwischen den Gitterstäben durch, als das nicth mehr ging, ist sie (auch erst wenige Monate alt) einfach drüber gesprungen.
Ich hab also Stühle davorgestellt, damit sie nicht durch die Gitterstäbe passt und letztendlich sogar eine Decke drüber gelegt, damit sie nicht drüber springt (dann natürlich ohne Stühle davor).
Irgendwie hat es sie aber total gefreut, jetzt endlich eine größere Aufgabe zu bekommen, kurz gesagt, sie kam jede Nacht frei und dann ab in mein Bett. *ggg*
Letztendlich habe ich eine Hunde-Flug-Box gekauft, in der sie die Nacht verbracht hat. Sie fand diese "höhle" total klasse und schläft auch jetzt noch drin (allerdings bei offener Tür).
Nur haben wir sie darin natürlich nie alleine gelassen, die Box war halt nur für Nachts gedacht. Sonst ist sie nachts nämlich immer durch mein Zimmer gerannt und hat irgendwann wo hingemacht. sad smiley Aber dadurch haben wir das ganz schnell in den Griff bekommen, wenn sie nämlich musste, hat sie gequietscht.
Aber letztendlich ist das mit dem Laufstall (wenn dein Hund nicht durch die Gitterstäbe passt oder über die Absperrung springt) eine gute Idee.
Viel Spaß mit deinem Hundi! smiling smiley

Gruß,
Nina mit Milka

von Annette(YCH) am 14. Juli 2002 21:00

Hallo Nathalie

Ich kann Dir den Einsatz eines Welpengitters oder einer Kennelbox wirklich ebenfalls nur empfehlen und zwar aus verschiedenen Gründen:

Nachts kann der Welpe nicht unbeaufsichtigt im Haus bzw. in der Wohnung herumspazieren und ausserdem haben sich meine drei Hunde (der jüngste ist gerade 4 Monate alt) auch immer sehr schnell wohl gefühlt in ihrer Schlafhöhle, die nachts natürlich bei uns im Schlafzimmer neben dem Bett steht.

Du wirst Deinen Welpen nicht 24 Stunden beaufsichtigen können und bei allen unseren drei Hunden habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie - ähnlich wie kleine Kinder - manchmal auch einfach ins Bett gebracht werden müssen, weil sie von alleine nicht merken, wann es genug ist. Sie versuchen sich noch irgendwie wach zu halten und zu spielen, werden dabei aber immer ungeschickter und die Verletzungsgefahr der Gelenke, z.B. durch Stolpern steigt auch zur Genüge. Kaum hat man sie in die weich ausgelegte Box gelegt und nochmals gestreichelt, da fallen auch schon die Augen zu. Im offenen Korb habe ich das auch schon probiert, aber da ist die Verlockung in den ersten Monaten scheinbar einfach zu gross, immer wieder aufzustehen. Und ich kann Dich auch in der Hinsicht beruhigen, dass alle meine Hunde ihre Boxen immer noch sehr lieben. Wenn eine im Haus steht, dann wird die auch sofort in Beschlag genommen obwohl es überall Körbchen und Decken hat. Manchmal drängen sie sich auch zu zweit in die Box oder der eine lauert schon, bis der andere aufsteht und die Box verlässt. Auch im Auto bewährt sich die Box meiner Meinung nach. Unsere beiden älteren Hunde liegen immer völlig ruhig im Kofferraum ob mit oder ohne Box. Aber bei einem Welpen braucht es schon ein wenig Zeit, bis das so klappt und darum nehmen wir ihn anfangs immer in der Box mit, bis man sicher sein kann, dass die Wartezeit im Auto schlafend verbracht wird. Es versteht sich von selbst, dass diese Boxen und Gitter nicht dazu gedacht sind, als Daueraufenthalt zu dienen. Aber ich denke, dann wird der Hund sie auch später nicht mehr so lieben und freiwillig aufsuchen.Richtig angewendet bietet die Box Deinem Hund Sicherheit und Dir auch, denn Du kannst ihn sehr gut ans Alleinsein gewöhnen, mithilfe der Box und musst Dir keine Sorgen machen, wenn Du ans Zurückkommen denkst und Dein Hund hat sich sicher gefühlt zuhause und konnte nichts anstellen geschweige denn, sich verletzen. Unser Kleiner flitzt jeden Morgen sofort nach dem ersten Geschäftchen wieder wie eine Rakete in seine Box zurück, weil es dann immer ein Pansenstengelchen gibt und auch tagsüber gibt es dort (bei offener Tür) immer seine Kausachen.

Viele Grüsse

Annette

von Katrin + Vlin(YCH) am 15. Juli 2002 07:40

Hallo Nathalie,

bei meinem Hund ist / war es so, dass er die ganze Wohnung "braucht", wenn er alleine ist. Ich habe ihn anfangs immer in einem Zimmer gelassen, weil ich dachte, er fühlt sich dort sicher, aber nach viel Gejaule und Ärger mit den Nachbarn habe ich das wieder bleiben gelassen und nun sind alle Türen offen. Voraussetzung ist natürlich, dass man aufräumt ;-) und zu besonders "wertvollen Zimmern" (Wohnzimmerteppich...) kann man ja den Zugang versperren.
Mein Hund scheint da allerdings eher die Ausnahme zu sein, ich kenne auch einige Leute, die mit Boxen / Laufgittern die besten Erfahrungen gemacht haben. Auch auf Reisen ist es so kein Problem, den Hund z.B. im Hotelzimmer zu lassen, wenn er es gewöhnt ist, in der Box zu schlafen.
Wenn ich wieder einen Welpen hätte, würde ich ihn auch an die Box gewöhnen.

Gruß
Katrin + Vlin

von Robi(YCH) am 15. Juli 2002 11:52

Hallo Nathalie

ich würde dir eine Kennelbox empfehlen, da sich dort dein
Hund auch geschützt fühlt. Ist auch gut für spätere Transporte.
Ohne Zwang nur mit "goodies" wirst du die Kleine ohne Probleme
an die Box gewöhnen.
Ich glaube ein Laufgitter (Sicht nach allen Seiten) animiert
eher zum Versuch auszubrechen und zum jammern, als Ruhe zu finden.
Die Hundebox kann ein Leben lang gute Dienste leisten und ist bei
frühem Angewöhnen eine Selbstverständlichkeit für jeden Hund.
Ich wünsche dir mit Whyona viel Glück
Gruss
Robi

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