Gedankenwandel :: Plaudereien um Hunde

Gedankenwandel

von Klaus am 01. März 2008 14:00
Quote :
Für mich strebe ich nicht solche (sportliche) Höchstleistungen an, wie sie Heinrich beschreibt. Das kann eigentlich nur für Menschen interessant sein, die mit Hunden Geld verdienen oder das Thema Hund zu ihrem Beruf gemacht haben.
....
Methoden in der Ausbildung zu benutzen, die den Hund eben nicht überfordern, sondern ihm womöglich sogar Spass machen. Mein Hund soll auf den Platz "wollen"!
Damit unterstellst du all denen, die Hundesport auf einem Niveau betreiben, das über Kreisklasse hinaus geht, vielleicht DM, EM oder sogar WM Turniere laufen, sie tun es in erster Line um Geld zu verdienen? Sie überfordern ihre Hunde, diese können gar keinen Spaß daran haben?
Na da bin ich anderer Meinung, ich kenn viele, die haben eher Probleme, ihre Hunde wieder runter vom Platz zu bekommen. Ich denke mal, auch Heinrich könnte keinen Blumentopf gewinnen mit Hunden, die zur Leistung angetrieben werden müssen und eigentlich was anderes viel lieber täten.

Gruß Klaus

von HST am 01. März 2008 15:03
Quote :
Original geschrieben von Klaus

Quote :
Für mich strebe ich nicht solche (sportliche) Höchstleistungen an, wie sie Heinrich beschreibt. Das kann eigentlich nur für Menschen interessant sein, die mit Hunden Geld verdienen oder das Thema Hund zu ihrem Beruf gemacht haben.
....
Methoden in der Ausbildung zu benutzen, die den Hund eben nicht überfordern, sondern ihm womöglich sogar Spass machen. Mein Hund soll auf den Platz "wollen"!
Damit unterstellst du all denen, die Hundesport auf einem Niveau betreiben, das über Kreisklasse hinaus geht, vielleicht DM, EM oder sogar WM Turniere laufen, sie tun es in erster Line um Geld zu verdienen? Sie überfordern ihre Hunde, diese können gar keinen Spaß daran haben?
Na da bin ich anderer Meinung, ich kenn viele, die haben eher Probleme, ihre Hunde wieder runter vom Platz zu bekommen. Ich denke mal, auch Heinrich könnte keinen Blumentopf gewinnen mit Hunden, die zur Leistung angetrieben werden müssen und eigentlich was anderes viel lieber täten.

Gruß Klaus

Du denkst richtig Klaus !
Allerdings
sind diese hunde auch so zufrieden, wenn sie einmal um den block laufen....sich vollfressen können...speckschwarte sich zulegen...auf der couch....liegen...vielleicht noch eine tüte rauchenwinking smiley)

Was ich damit sagen will.....
Ein hund braucht nicht unbedingt irgendetwas....zu arbeiten...

wenn es zu fressen, zu saufen, partner hat, ein trockenes plätzchen...und ab und an mal eine runde um den block drehen..

keine frage...dass das genügt...

nur....FÜR den hund als HUND genügt das auf gar keinen fall....denn ...sie würden im laufe der zeit einfach krank werden..nicht der einzelnen sondern die in den folge generationen...

Diese problem ist hinreichend bekannt...

Deshalb plädiere ich...für SPORT/arbeit mit hund...damit man erkennt...
wer die besten
in allen belangen sind...angefangen von den nerven über...futterverwertung....über....

Deshalb ist es ein grosses verbrechen....AUSSTELLUNGEN ....NUR ausstellunge ...zu bestreiten.. AM HUND

Allerdings....ist der menschliche geist...meist leider nicht dazu in der lage, das EGO .... zu erkennen...wo die quälerrei anfängt...beim leistungssport...und wo sie aufhört....wo die mitte zu suchen wäre...

Es erkennen meist nur die, die selbst sport auf einem gewissen niveau betrieben haben...schon mal blut gepisst.....und braune streifen.....in der unterwäsche vor lauter anstrengung hatten...wo sie selbst erbarmen schrieen...wenn muskel anfangen wie feuer zu brennen...und man wimmernd am boden lag...

Das ist auch ein problem....denk ich mir!

und weiter

Sich trennen können von einem tier...dass eben nur mittelmass ist...wenn man zu höherem strebt...
Aber das können wenige...oder ...auch diese spirale des trennens ....wird so in die höhe geschraubt...dass es so manchem den atem raubt...

Wichtig wäre....für alle...dass vernünftige tiere gezüchtet werden... -vernünftig = die trieblich in der balance sich befinden
man sie ein und wieder sauber ausschalten kann...ohne....in die eine, wie in die andere extreme richtung des lernens gehen zu müssen...


Aber leider
[D]ich kann nur für mich sprechen [/D] stehe ich da...-bei meiner gruppe der schlittenhundler- auf einsamen, wahrscheinlich verlorenem posten!

Mfg
HST

von Anonymus am 02. März 2008 09:02
Moin Klaus,

Quote :
Original geschrieben von Klaus
Damit unterstellst du all denen, die Hundesport auf einem Niveau betreiben, das über Kreisklasse hinaus geht, vielleicht DM, EM oder sogar WM Turniere laufen, sie tun es in erster Line um Geld zu verdienen? Sie überfordern ihre Hunde, diese können gar keinen Spaß daran haben?
Quatsch! Wie kommst Du darauf? Das tue ich ganz und gar nicht. Heinrich spricht ganz allgemein von Spitzenleistungen (das Video, dass er letztens verlinkt hat, handelt von Berufshunden!). In erster Linie habe ich von mir gesprochen, denn das hattest Du auch so nachgefragt. Und aus meiner Perspektive sind für mich nur die sportlichen Leistungen interessant (von den anderen verstehe ich noch weniger). Wäre es unmöglich sportlichen Erfolg zu haben, ohne das der Hund dabei Spass (dabei habe ich nicht einmal eine bestimmte Definition von "Spass" im Sinn) hat, dann wäre das doch fast schon die Bankrotterklärung für den Hundesport an sich! Eigentlich wollte ich nur darauf hinweisen, dass für diese Art des Erfolges eine ganze Reihe von Dingen zusammenkommen müssen, die m.E. nur teilweise etwas mit der Methodik oder der Ausbildungsart zu tun haben

In erster Linie, denke ich, braucht ein erfolgreicher Hundesportler viel Zeit (@Heinrich: Wieviel Zeit widmest Du Deinen Hunden so im Schnitt?). Manche schaffen das, indem sie in jeder freien Minute mit ihrem Hund arbeiten und somit ihren Hund zum (Zweit-) "Beruf" machen. Hier liegt doch ein ganz wesentlicher Punkt, an dem häufig einfach vorbei diskutiert wird: Wie auch immer ein Hund ausgebildet wird, er kommt ganz bestimmt nicht mit einem "einmal-die-Woche" Training auf eine DM oder höher!

Ein andere Faktor ist die Begabung des Hundes. Manche haben das Glück einen ganz tollen Hund per Zufall zu bekommen, andere müssen sehr lange suchen bis sie den Hund finden, mit dem sie mit ihren Ausbildungsmöglichkeiten dann auch Erfolg haben und wieder andere sorgen dafür, dass sie gleich eine große Auswahl haben (@Heinrich: Wieviele Hunde hast Du gerade?). Wenn es da in irgendeiner Form ein Garantie gäbe, das man mit Methode X jeden beliebigen Hund zum Erfolg führen könnte, dann wäre das Thema doch sowieso schon längst keine Diskussion mehr wert. Bringt der Hund nicht genug Anlagen mit, dann macht auch der beste Trainer eben keine Rakete aus ihm, also muss der sehr ehrgeizige Hundesportler schon diese Bereitschaft haben:
Quote :
Original von HST
Sich trennen können von einem tier...dass eben nur mittelmass ist...wenn man zu höherem strebt...
Aber das können wenige...oder ...auch diese spirale des trennens ....wird so in die höhe geschraubt...dass es so manchem den atem raubt
Hundesport ist eine prima Sache und Spitzensport eine arbeitsintensive und anstrengende Angelegenheit. Wie beim "Menschensport" aber auch, kann es beim Hundesport zu Auswüchsen kommen, die nicht mehr akzeptabel sind. Was da okay ist und was nicht, darüber muss man m.E. ständig diskutieren. Im Pferdesport war (ist?) Doping ein Thema und die Diskussion um das "Barren" erinnert doch fatal an einiges, was in der Hundeszene abgeht.

Lieben Gruß,
Marco

von HST am 02. März 2008 09:35
Quote :
(@Heinrich: Wieviel Zeit widmest Du Deinen Hunden so im Schnitt?).
Sie sind 24 stunden in meinem kopfe!
Mit dem einen ziel! Wie kann ich SIE verbessern in allen belangen!

Quote :
(@Heinrich: Wieviele Hunde hast Du gerade?).

z.Z. ca. 20 erwachsene und 15 yearlings!

Quote :
um das "Barren" erinnert doch fatal an einiges, was in der Hundeszene abgeht.

Barren ist dort angebracht...
bei den pferden die talent haben...und die einfach ein wenig die hufe hängen lassen...
Ist nach meiner meinung voll ok!

Barren ist reine quälerei...dort wo talentlosigkeit vorherrscht und man ein pferd das nur 160 im kopfe hat...auf 180zig bringen will
mit aller gewalt!

Lieber zum schlachter
und sich ein pferd gekauft das 190 im kopfe hat..und es nur 185 springen lässt..
das ist voll OK...

Mfg
HST

von DS1 am 03. März 2008 08:41
Hi,

Wow da hat sioch ja einiges getan!

Von HST:

Quote :
Was ich damit sagen will.....
Ein hund braucht nicht unbedingt irgendetwas....zu arbeiten...

wenn es zu fressen, zu saufen, partner hat, ein trockenes plätzchen...und ab und an mal eine runde um den block drehen..

keine frage...dass das genügt...

nur....FÜR den hund als HUND genügt das auf gar keinen fall....denn ...sie würden im laufe der zeit einfach krank werden..nicht der einzelnen sondern die in den folge generationen...

also ich glaube genau das genügt für den Hund, wenn das ab-und-an mal eine Runde um den Block gehen 2-3gemütlichen Spaziergängen mit Spaß entspricht :-) .

Denn was tun verwilderte,streunende Hunde,oder auch Wölfe (wenn nicht Nahrungsknappheit herrscht) - sie verschlafen 2drittel des Tages, fressen,spielen,wandern eine Runde herum - leben ganz friedlich und bleiben doch Hunde,bzw. Wölfe

Quote :
Deshalb plädiere ich...für SPORT/arbeit mit hund...damit man erkennt...
wer die besten
in allen belangen sind...angefangen von den nerven über...futterverwertung....über....

und das ist der Mensch!!!!!!!!!, wir Leben in einer Leistungsgesellschaft - und es wird beinhart aussortiert,wer`s bringt und wer nicht - von Baby bzw. Welpenalter an ---- und der, der als Leistungsmensch lebt - geht dann eben auch über das Mittelmaß hinaus -indem er ausmustert oder eben die Barren-Geschichte - was noch viel schlimmer ist -denn wenn er selbst "einen Beistrich" in der Hose hat, ist das ja okay -er macht das freiwillig - aber Pferde,oder Hunde für seinen eigenen Ehrgeiz zu missbrauchen ist Ethisch eigentlich falsch!!!!!!!!

Das es Pferde und Hunde gibt die dafür geeigneter sind als andere,versteht sich von selbst - aber Warum?? - der Mensch selektiert,züchtet ---

In der Wildbahn -selektiert nur das fade Alltagsleben -und das Mittelmaß hat da oftmals die Besten Chancen -Extremisten würden hier nicht überleben - Tiere die rennen bis zum Umfallen (ich glaub noch immer nicht,das sie es freiwillig machen würden!)oder Aggressive Tiere-hätten da keine Chance --- aber wir Menschen fördern das in der Leistungszucht und handeln uns damit oft ungeahnte Probleme ein.

DS

von HST am 03. März 2008 09:34
DS

Sorry ...aber es zeigt mir,,,dass du die dinge von der FROSCHperspektive siehst!

Die natur...die allzugute. :-) ..lachfaltenlächeln...ist das grausamste was man sich vorstellen kann...

Sie duldet nicht einen fehler....ein fehler...und du bist aufgefressen!

Schau dir jetzt...im frühjahr die wiesen an... im morgentau...da siehst du...was ich meine!

Mfg
HST

PS: DIE NATUR
ist der härteste Selektiere von allen...
da kommt der mensch...die härtesten von denen

sind gegen die natur...die reinsten weicheier!

was heisst...

ICH persönlich muss in meinem alter noch viel härter werden!
und dies ist schwer...da ein mann im alter
bedingt durch die hormonelle umstellung
immer weicher wird,
in seinem tun...und handeln..

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