Frage an Conny Vickers zum Thema: Wild jagen :: Plaudereien um Hunde

Frage an Conny Vickers zum Thema: Wild jagen

von Irena(YCH) am 05. April 1997 12:57

Hallo Mecki,
sorry, daß ich so lange gebraucht habe auf Deine Frage zurückzukommen.
Leider hat sich nicht sehr viel getan. Sowie Hase oder Reh gesichtet
werden, legt sie sich ins Geschirr. In dem Moment kennt sie das Kommando
"Fuß" nicht mehr. Genau wie Dein Hund wird die Stelle fixiert, an der
das Wild verschwunden ist. Ich hole sie auch mit der Leine bei Fuß, lasse
sie Sitz machen und warte einen Moment. Leckerlis werden in einer solchen
Situation übrigens verschmäht. Ist das bei Deinen Hunden auch so?

Ist bei meinen beiden Hunden leider genau so.

Zieht sie anschließend wieder in die Richtung wird wieder Sitz gemacht und
gewartet. Diese Prozedur wird so lange durchgeführt, bis sie sich
beruhigt hat.

Probiere ich auf jedem Fall auch mal so aus.

Anscheinend lernt sie langsam, was ich von ihr will.
Gestern haben wir beispielweise ein Reh aufgescheucht, das vor uns auf
dem Weg davonlief. Meine Hündin blieb zwar stehen, zog nicht an der
Leine, paßte aber ganz genau auf, wohin das Reh verschwand. Hier war
natürlich viel Lob angesagt. Ich hoffe ja immer noch, daß ich es ihr
abgewöhnen kann.

Ich geb die Hoffung auch nicht auf, obwohl es sogar Tage gab, an denen
ich die Husky-Hündin wegen ihrer eifrigen Jagdlust zum Züchter zurück-
bringen wollte. Habe mich aber dazu entschlossen durchzuhalten.

Seit einigen Wochen gehe ich regelmäßig zum Hundeplatz mit ihr. Der
Trainer dort hat meinen Enthusiasmus aber gleich gebremst.
Lt. seiner Aussage kann man das Jagen den Hunden nicht abgewöhnen.

Was bietet denn diese Hundeschule sonst noch so. Bin mit meinen Hunden
nämlich auch in einer Hundeschule.

Hin und wieder lasse ich meine Hündin für kurze Strecken von der Leine,
schwebe aber immer in tausend Ängsten, daß ihr vielleicht ein Hase vor
die Nase läuft und ein Jäger hinter der nächsten Ecke lauert, der aus
beiden den Garaus macht.

Habe mit dem Jagdaufseher des Waldes, der in der Nähe des Reitstalles liegt,
wegen dem Problem mit meinen beiden Hunden gesprochen. Er war sehr
kooperativ, kennt inzwischen die beiden Hunde und ist erstaunlicherweise der
Meinung, daß sie kein Wild reisen würden und hat die Husky-Hündin sogar mal
im Wald erwischt und hat sie auf den Hof zurückgebracht.

Könnte immer so sein nicht wahr ?

Nun, ich probiere einfach mal weiter. Vielleicht
ist meine Hündin ja anders - und sie lernt es doch noch??!!

Dies kann ich dir und mir und unseren Hunden nur wünschen.

... gruß mecki

Hallo Conny, hallo Mecki,

ich habe letztens bei einem Tellington-Touch-Kurst gelernt, daß wenn man einem Wild/Katze usw. begegnet
und der Hund halb ausflippt, dann soll man ihn, wie ihr schon sagtet, sitzen lassen und ihm dann mit den
Fingerspitzen kurz auf die Nase klopfen und „listen/hör mal" oder so was ähnliches sagen. Dann lernt er mit
der Zeit, schneller „wieder da zu sein". Ich habe es selbst allerdings noch nicht ausprobiert.

Ciao, Irena

von Cornelia Vickers(YCH) am 07. April 1997 10:54

Hallo Mecki,
sorry, daß ich so lange gebraucht habe auf Deine Frage zurückzukommen.
Leider hat sich nicht sehr viel getan. Sowie Hase oder Reh gesichtet
werden, legt sie sich ins Geschirr. In dem Moment kennt sie das Kommando
"Fuß" nicht mehr. Genau wie Dein Hund wird die Stelle fixiert, an der
das Wild verschwunden ist. Ich hole sie auch mit der Leine bei Fuß, lasse
sie Sitz machen und warte einen Moment. Leckerlis werden in einer solchen
Situation übrigens verschmäht. Ist das bei Deinen Hunden auch so?

Ist bei meinen beiden Hunden leider genau so.

Zieht sie anschließend wieder in die Richtung wird wieder Sitz gemacht und
gewartet. Diese Prozedur wird so lange durchgeführt, bis sie sich
beruhigt hat.

Probiere ich auf jedem Fall auch mal so aus.

Anscheinend lernt sie langsam, was ich von ihr will.
Gestern haben wir beispielweise ein Reh aufgescheucht, das vor uns auf
dem Weg davonlief. Meine Hündin blieb zwar stehen, zog nicht an der
Leine, paßte aber ganz genau auf, wohin das Reh verschwand. Hier war
natürlich viel Lob angesagt. Ich hoffe ja immer noch, daß ich es ihr
abgewöhnen kann.

Ich geb die Hoffung auch nicht auf, obwohl es sogar Tage gab, an denen
ich die Husky-Hündin wegen ihrer eifrigen Jagdlust zum Züchter zurück-
bringen wollte. Habe mich aber dazu entschlossen durchzuhalten.

Seit einigen Wochen gehe ich regelmäßig zum Hundeplatz mit ihr. Der
Trainer dort hat meinen Enthusiasmus aber gleich gebremst.
Lt. seiner Aussage kann man das Jagen den Hunden nicht abgewöhnen.

Was bietet denn diese Hundeschule sonst noch so. Bin mit meinen Hunden
nämlich auch in einer Hundeschule.

Hin und wieder lasse ich meine Hündin für kurze Strecken von der Leine,
schwebe aber immer in tausend Ängsten, daß ihr vielleicht ein Hase vor
die Nase läuft und ein Jäger hinter der nächsten Ecke lauert, der aus
beiden den Garaus macht.

Habe mit dem Jagdaufseher des Waldes, der in der Nähe des Reitstalles liegt,
wegen dem Problem mit meinen beiden Hunden gesprochen. Er war sehr
kooperativ, kennt inzwischen die beiden Hunde und ist erstaunlicherweise der
Meinung, daß sie kein Wild reisen würden und hat die Husky-Hündin sogar mal
im Wald erwischt und hat sie auf den Hof zurückgebracht.

Könnte immer so sein nicht wahr ?

Nun, ich probiere einfach mal weiter. Vielleicht
ist meine Hündin ja anders - und sie lernt es doch noch??!!

Dies kann ich dir und mir und unseren Hunden nur wünschen.

... gruß mecki

Hallo Conny, hallo Mecki,

ich habe letztens bei einem Tellington-Touch-Kurst gelernt, daß wenn man einem Wild/Katze usw. begegnet
und der Hund halb ausflippt, dann soll man ihn, wie ihr schon sagtet, sitzen lassen und ihm dann mit den
Fingerspitzen kurz auf die Nase klopfen und „listen/hör mal" oder so was ähnliches sagen. Dann lernt er mit
der Zeit, schneller „wieder da zu sein". Ich habe es selbst allerdings noch nicht ausprobiert.

Ciao, Irena

Hallo Irena,
wäre schön, wenn Du mir mehr über den Kurs mitteilen könntest. Allerdings
ist meiner Meinung nach das auf die Nase klopfen nur dann wirkungsvoll,
wenn der Hund direkt bei mir ist. Schon Sekunden später bringt er ja das
nicht mehr mit dem eigentlichen Grund in Verbindung. Oder bist Du da
anderer Meinung? Laß von Dir hören.
Gruß Conny

von Maria(YCH) am 08. Januar 1998 10:25

Hallo Evelyne,

Du schreibstHunden das "Wild jagen" abzugewöhnen wäre eine reine Erziehungssache und dies ginge nur mit äussester Konsequenz.

Dies ist schon richtig, aber leider sehr theoretisch.

Kannst Du mir deshalb einige Beispiele aus der Praxis hierzu nennen, die mir weiterhelfen können.

Mit Kindern möchte ich Hunde aber dennoch nicht vergleichen, denn die "Verständigung" mit Kinder, sei es auch mit Kleinkindern, über die "verbale Sprache" ist doch wesentlich "einfacher" als mit Hunden.

... gruß mecki


Ich möchte sagen,dass mich die Leute ankotzen, die Hunde immer mit Kindern vergleichen, bzw. für die Hunde wichtiger als Kinder sind. Hund bleibt Hund und Kind bleibt Kind!
Viel Spass bei der Erziehung!

von mecki(YCH) am 08. Januar 1998 11:51


Mit Kindern möchte ich Hunde aber dennoch nicht vergleichen, denn die "Verständigung" mit Kinder, sei es auch mit Kleinkindern, über die "verbale Sprache" ist doch wesentlich "einfacher" als mit Hunden.

... gruß mecki


Ich möchte sagen,dass mich die Leute ankotzen, die Hunde immer mit Kindern vergleichen, bzw. für die Hunde wichtiger als Kinder sind. Hund bleibt Hund und Kind bleibt Kind!
Viel Spass bei der Erziehung!

Hey Maria,

Es ist doch jedem seine eigene Sache, was er mag. Und wenn jemand Tiere mehr mag als Menschen kommt das bestimmt aus eigener Erfahrung im Umgang mit Menschen. Menschen können nämlich unmenschlich sein, Tiere aber nie untierisch. Oder hast Du mal ein Tier lügen oder betrügen gesehen ???

Und Hunde müssen heutzutage immer mehr erzogen werden, damit wir solchen Leuten wie Dir, nicht auf die Füsse treten. Sei also froh, daß wir Hundebesitzer uns über die Erziehung unserer Hunde Gedanken machen.

Gerade gestern, schlug ein ca. 10jähriger Junge, meiner Hündin auf den Kopf, als ich mich mit seiner Mutter unterhielt. Die Hündin stuppte nach seiner Hand (so nach dem Mottowas fällt Dir denn ein...), der Junge fing an zu schreien, meine Hündin wolle ihn beissen. Zu meinem Erstaunen ermahnte die Mutter ihn, daß er die Hündin hätte eben nicht schlagen dürfen und entschuldigte sich bei mir. Der Jung stand wutgebrannt neben ihr und im seinen jungen Gesicht konnte ich den Haß, auf meine Hündin erkennen.

mecki

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