2 Welpen, an SUKI :: Was sonst nirgends passt

2 Welpen, an SUKI

von Heike(YCH) am 01. Juli 1999 17:32

Hallo Suki,

ich schreibe jetzt hier, da ich befürchte, daß die anderen diesbzgl Meldungen unter Gesundheit wohl auch wieder
gelöscht werden.

So wie Du das jetzt schreibst, ist das ja auch ganz sachlich und okay.
Vielleicht hat Brigitte ja dasselbe gemeint und sich nur stark im Tonfall vergriffen ???
So wie sie es schrieb, klang es als wäre jeder der 2 Welpen in`s Haus holt, der totale Vollidiot.


:meines Wissens keine zwei Welpen, weil diese sich IN DER REGEL gegenseitig bestärken und zu zweit
:unabhängiger von Frauchen oder Herrchen sind und dadurch IN DER REGEL sehr viel schwieriger zu erziehen
:sind als ein einzelner Hund,

natürlich, wenn man die Welpen nur sich selbst überläßt kann das nichts werden !
Aber ist das nicht genauso bei nur einem Hund ???

:weshalb es IN DER REGEL ratsamer ist, erst einen Hund zu zuverlässigem Gehorsam zu erziehen, bevor der :zweite Hund ins Haus kommt.

hier habe ich auch schon an Brigitte geschrieben, daß Du damit ebenfalls ganz schön reinfallen KANNST

:Natürlich gibt es Ausnahmen. Ich kenne auch ein Windhund-Geschwisterpaar, daß sehr gut im Gehorsam steht.

Wieso ist das eine Ausnahme ? Bei unseren Hunden ist es nicht anders.

:Aber die Halterin hat auch schon eine lange Hundekarriere hinter sich.

Ich würde auch keinem "Anfänger" 2 Welpen auf einmal empfehlen.

:Es geht ja eigentlich nur darum, daß es zunächst verlockend ist, zwei Welpen zu sich zu nehmen und nachher :daraus unter Umständen Probleme erwachsen, mit denen der Halter nicht gerechnet hat....

Ich kann mich hier nur wiederholen: es gibt Leute, die sind schon mit nur einem Hund überfordert oder eben
andere, die 2 oder noch mehr Hunde halten und keine Probleme haben.
Man muß sich halt nur VORHER Gedanken darüber machen.

Liebe Grüße, Heike


von suki und maxi(YCH) am 01. Juli 1999 17:47

Hi Heike,

: :meines Wissens keine zwei Welpen, weil diese sich IN DER REGEL gegenseitig bestärken und zu zweit
: :unabhängiger von Frauchen oder Herrchen sind und dadurch IN DER REGEL sehr viel schwieriger zu erziehen
: :sind als ein einzelner Hund,
:
: natürlich, wenn man die Welpen nur sich selbst überläßt kann das nichts werden !
: Aber ist das nicht genauso bei nur einem Hund ???

Wie gesagt, zwei Hunde bilden schon ein kleines Rudel, geben sich gegenseitig Rückhalt und orientieren sich deshalb wohlmöglich je nach Charakter in gewissen Situationen weniger an ihrem Menschen als ein einzelner Hund.

: :weshalb es IN DER REGEL ratsamer ist, erst einen Hund zu zuverlässigem Gehorsam zu erziehen, bevor der :zweite Hund ins Haus kommt.
:
: hier habe ich auch schon an Brigitte geschrieben, daß Du damit ebenfalls ganz schön reinfallen KANNST

Klar, es kann immer irgendwas passieren und eigentlich liegt es mir auch fern, alles schwarz zu malen...

: :Natürlich gibt es Ausnahmen. Ich kenne auch ein Windhund-Geschwisterpaar, daß sehr gut im Gehorsam steht.
:
: Wieso ist das eine Ausnahme ? Bei unseren Hunden ist es nicht anders.

Aus meiner Sicht Ausnahme, weil ich eben mehr Hundepaare kenne, bei denen zum Beispiel im Wald immer einer an der Leine gehen muß, damit die Hunde sich nicht verselbständigen. Aber das ist natürlich nur mein persönlicher, beschränkter Erfahrungshorizont.

: :Aber die Halterin hat auch schon eine lange Hundekarriere hinter sich.
: Ich würde auch keinem "Anfänger" 2 Welpen auf einmal empfehlen.

Und genau darum geht es mir im Grunde.

: :Es geht ja eigentlich nur darum, daß es zunächst verlockend ist, zwei Welpen zu sich zu nehmen und nachher :daraus unter Umständen Probleme erwachsen, mit denen der Halter nicht gerechnet hat....
:
: Ich kann mich hier nur wiederholen: es gibt Leute, die sind schon mit nur einem Hund überfordert oder eben
: andere, die 2 oder noch mehr Hunde halten und keine Probleme haben.
Man muß sich halt nur VORHER Gedanken darüber machen.

Eben, und darum hab ich entsprechend auf die diesbezügliche Anfrage geantwortet. Alles kann gut gehen, alles kann schief gehen, aber es ist doch besser, wenn man vorher weiß, worauf man sich einläßt.

Ebenfalls liebe Grüße senden
suki und maxi

von Ilselore(YCH) am 01. Juli 1999 22:22

: Hallo Suki,
:
: ich schreibe jetzt hier, da ich befürchte, daß die anderen diesbzgl Meldungen unter Gesundheit wohl auch wieder
: gelöscht werden.
:
:
: Ich kann mich hier nur wiederholen: es gibt Leute, die sind schon mit nur einem Hund überfordert oder eben
: andere, die 2 oder noch mehr Hunde halten und keine Probleme haben.
: Man muß sich halt nur VORHER Gedanken darüber machen.
:
: Liebe Grüße, Heike

Hallo Suki, hallo Heike, ich poste eine Kopie meiner Antwort auch noch einmal in dieses Forum.
Hallo liebe Hundefreundinnen, da stellen sich bei mir glatt die Nackenhaare hoch. Was sind Hunde eigendlich? Reißende Bestien oder sind es Rudeltiere?
Es ist Rudeltiere und in einem Rudel gibt es eine Rudelordnung. Das intelligenteste und stärkste Tier hat das Sagen. Der Züchter kann das schon beim
Saugwelpen beobachten. Deshalb sollte der Züchter nach seiner Beobachtung gefragt werden. Das ist ganz wichtig, will man gleicht mehrere Hunde
aus einem Wurf kaufen.
Obwohl wir Menschen immer annehmen, unsere Lieblinge sind durch die Haustierwerdung (Domestikation) unserer Umgebung völlig angepaßt, so ist
es eine Tatsache, daß sie im Grunde ihrer Seele tief mit dem ursprünglichen Wesen und den Trieben ihrer Ahnen, den Wölfen, verwurzelt sind.
Ihr Verhalten wird von zwei beherrschenden Trieben gelenkt: dem Selbsterhaltungstrieb und dem Arterhaltungstrieb. Der Arterhaltungstrieb ist für
einen zukünftigen Hundebesitzer von größerer Bedeutung. Aus diesem Trieb erwächst unter anderem die Führigkeit (Unterordnungsdrang) . Ist dazu
noch die Gutartigkeit ausgeprägt, kommt es in der Regel nicht zu dramatischen Auseinandersetzungen zwischen Mensch und Hund bzw. Hund und
Hund.
Harte und scharfe Hunde entsprechen eher einem Fabelwesen. Sollte man dennoch Besitzer eines solchen Hundes werden, (Ausnahmen bestätigen die Regeln),
dann gehört ein solchen Tier in die Hände eines Experten. Diese Tiere lassen sich nicht von unangenehmen schmerzhaften Erlebnissen beeindrucken.
Ihr Geltungstrieb ist meistens so stark ausgeprägt, das nur ein sehr erfahrener Hundeführer zu diesen Geschöpfen durchdringt.

Wir stellen also fest, Hundekauf ist kein "Experiment", er sollte wohl überlegt werden, er setzt Vertrauen in den Züchter voraus und man sollte sich
vorher informieren und studieren, damit man hinterher keine (blutigen) Überraschungen erlebt.

In diesem Sinne, wuff
Ilselore

von mecki(YCH) am 02. Juli 1999 08:31

Moin Suki: Wie gesagt, zwei Hunde bilden schon ein kleines Rudel, geben sich gegenseitig Rückhalt und orientieren sich deshalb wohlmöglich je nach Charakter in gewissen Situationen weniger an ihrem Menschen als ein einzelner Hund.

mecki: IN DER REGEL oder als Ausnahme ???

: Aus meiner Sicht Ausnahme, weil ich eben mehr Hundepaare kenne, bei denen zum Beispiel im Wald immer einer an der Leine gehen muß, damit die Hunde sich nicht verselbständigen. Aber das ist natürlich nur mein persönlicher, beschränkter Erfahrungshorizont.

mecki: falls Du damit Laika & Janosch meinst, dann darf ich Dir sagen, Laika musste schon vor Janosch im Wald an der Leine bleiben. Falls Du damit ein anderes Beispiel meinst, dann darf ich Dir sagen, im Wald an der Leine ist nicht das schlimmste, was einem Hund widerfahren kann...

: : :Aber die Halterin hat auch schon eine lange Hundekarriere hinter sich.
: : Ich würde auch keinem "Anfänger" 2 Welpen auf einmal empfehlen.
: Und genau darum geht es mir im Grunde.

mecki: ich kenne eine Menge von Menschen, die absolut keinen blassen Schimmer von Hundeerziehung (wie wir sie hier meinen) haben und deren Hunde durchaus ein erstaunliches Maß an Gehorsam besitzen. Ich weis nicht, ob man den Hundefachmann/frau an den Jahren der Hundehaltung oder der Menge der Hunde, die sie/er im Laufe seines Lebens erzogen hat, festmachen kann. Es gibt auch Menschen, die handeln einfach aus dem Bauch raus richtig, ohne jemand ein Hundebuch über irgendwas in der Hand gehabt zu haben...sind das jetzt Anfänger mit Glück...oder einfach nur Idioten, die garnix wissen ???

: : Ich kann mich hier nur wiederholen: es gibt Leute, die sind schon mit nur einem Hund überfordert oder eben
: : andere, die 2 oder noch mehr Hunde halten und keine Probleme haben.
: Man muß sich halt nur VORHER Gedanken darüber machen.
: Eben, und darum hab ich entsprechend auf die diesbezügliche Anfrage geantwortet. Alles kann gut gehen, alles kann schief gehen, aber es ist doch besser, wenn man vorher weiß, worauf man sich einläßt.

mecki: ich glaube nicht, daß man sich jemals total sicher sein kann was die Zukunft angeht, wenn man mit Lebewesen umgeht...wie soll man den vorher wissen, wie´s mit zwei Welpen ist ??? Hast Du vorher wissen können, wie´s mit Maxi in Deinem Leben ist ???

Gruß mecki

von Andrea B.(YCH) am 04. Juli 1999 10:18

Hallo Suki
Eigentlich fehlt mir hier völlig der Überblick, doch ich möchte es mir
nicht entgehen lassen, aus meinen Erfahrungen zu erzählen.

Ich besitze selber ein 5 Köpfiges Rudel, das im allgemeinen sehr gut
miteinander harmoniert, die beiden jüngsten, Rüde und Hündin sind auch
Geschwister, und nun 11 Monate alt.

Im moment kann ich wirklich auch sagen dass zwischen den Geschwistern
keine prbleme herrschen, dazu muss ich sagen, dass das Rudel öfters
tagsüber getrennt ist und somit auch die Geschwister, welches sicher die
Haltung und Erziehung vereinfacht. Denn je nach Rasse lenken die beiden
Junghunde einander schon sehr massiv ab. Sicher stimmt es dass man halt
mehr Zeit investiern muss in zwei Hunde und das heisst auch getrennte
Spatziergänge, doch gerade da währes doch wunderbar die beiden Hunde
miteinander erleben zu können, wie sie ihre Freiheit ausleben und ihrem
Bewegungsdrang freien lauf lassen, zu zweit ists natürlich interessanter
die Welt zu entdecken, keine frage.

Wir machen mit unseren Hunden sehr intensiv Hundesport, da ist uns
natürlich auch wichtig , das jeder der Hunde eine persöndlichkeit
entwickelt und auch ohne das Rudel überall zurecht kommt. So wird auch
jeder der Hunde einzeln beschäftigt und bekommt für sich das Gefühl
bevorzugt zu werden.

Ich halte auch nichts davon, den "Anführer des Rudel" zu bevorzugen und
bestärken, nein aufjeden fall ist bei meinem Rudel nicht nötig, oder
sogar Gift, denn stellt man einen der Hunde in den Senkel,kommt eine
Aggression gegnüber der andern Hunde auf und das gibt Unruhe.
Ich lege mehr Wert darauf, dass ich alle Hunde sehr konsequent führe,
es wird auch gleich festgelegt was erlaubt ist und was nicht,auch hat
jeder das Recht sein Konchen, Spielzug, Fressen und Schlafplatz zu
verteidigen.
Sicher muss jeder für sich seinen eigenen Weg finden. Leider kenn ich
auch viele Fälle wo das nicht so klappt, wo sich die Geschwister
vermutlich fast töten würden, aus welchen Gründen auch immer, oder
kaum von der Leine gelassen nicht mehr unter Kontrolle sind. Was mir
persöndlich mühe macht, dass man oft sieht wie stark die Hunde sich
zeigen wenn sie miteinander sind, doch wenn mal einer allein ist
sich vor jedem und allem fürchtet. Und eben hier spielt es eine Rolle
was einem wichtig ist und dass man auch drüber steht und sein Ziel
hartnäckig verfolgt, so dass man es für sich vertreten kann !

" Und es ein kleinwenig in die heutige Gesellschaft passt " :-))

Ich glaub auch nicht dass man hier an dieser Stelle sagen kann ja
oder nein, ich für mich würd es bestimmt nicht tun, wenn die Erziehung,
Beschäftigung,Pflege und der nötigen Bewegung beider Junghunde in
meiner Hand liegen würde, ......." den Welpen zuliebe ".........

......ää daher auch , da ich neben bei noch Berufstätig bin.


Liebe Grüsse Andrea B.



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