Trockenfutter vs. Frischfutter :: Hundefutter & Hunde Ernährung

Trockenfutter vs. Frischfutter

von Wolf Peter(YCH) am 22. April 1999 07:45

Hallo Franziska !

Ich wollte mit den ObG. Informationen nur eins bezwecken, daß du und alle
anderen es mal vor den Augen haben, die Fütterung vom Rohfleisch ist
nicht ungefährlich. Und du wirst es selbe wissen, wie leicht die Fleischsorten
beigemischt werden, ohne dabei den Verbraucher zu informieren.

Als Fazit möchte ich es so zusammen fassen: Die Fütterung vom Rohfleisch, ist
generell nicht empfehlenswert. Wenn man sich nicht daran halten möchte,
sollte man wenigstens davon Abstand nehmen, die Gefährlichkeit eine Erkrankung
durch die ObG. Virus wegen rohes Fleisch zu verharmlosen, und andere Hundehalter durch die
sozusagen "nicht informiert zu sein", die Möglichkeit eine Ansteckung herunterzuspielen bzw. gar nicht erwähnen

Wenn man sich bei den Zuständigen Stellen sich erkundigt, wird grundsätzlich
davon abgeraten, rohes Fleisch zu Füttern.

Wolf Peter

von Dagmar(YCH) am 22. April 1999 08:11

Hallo Franziska !

Ich füttere nur Trockenfutter AUSSER 1x im Monat da gibt es für meine Hunde ein rohes Rinderherz. Das kaufe ich bei dem Dorfschlachter und allen Unkenrufen zum trotz, kann ich das sogar als Laie erkennen :-)

Ich denke es kommt darauf an wo Du kaufst und was Du verlangst.

Viele Grüße
Dagmar & Lena & Banja

von Holger + Ajax(YCH) am 22. April 1999 09:16

Hallo Birgit,

ich häng' mich 'mal an dieser Stelle in die Diskussion 'rein, um meine Meinung zu dem Thema loszuwerden.
Vorab: Ich mische das Futter für unsere beiden Lieblinge von jeher ('von jeher' klingt etwas geschwollen,
da wir erst seit 4 Jahren Hunde haben) selbst. Der Hauptbestandteil des Futters ist grüner Pansen (ungekocht,
denn ich kann mir nicht vorstellen, daß es jemand fertig bringt den auch noch zu kochen) und 'Flocons' von
Royal Canin. Die Hunde kriegen aber auch noch frisches Obst und Gemüse, Nudeln, Reis, Kartoffeln, die 'bekannten'
Saucenreste (sollte irgendwann einmal etwas übrig bleiben) und FLEISCH. Mit dem Fleisch halte ich es folgendermaßen:
Schweinefleisch wird praktisch garnicht gefüttert (es sei denn, es bleibt 'mal ein kleines Stück Braten oder sowas
übrig, das fällt dann aber in die Rubrik 'Saucenreste'). Rindfleisch und Rinderherz füttere ich immer roh, da hält
mich eigentlich nur der doch relativ hohe Preis davon ab es öfters zu füttern. Geflügel und Geflügelinnereien (als
besondere Leckerchen geben wir manchmal ein Paket Hühnerherzen oder -mägen) kochen wir grundsätzlich. Ich habe aber
auch noch einen Sack Trockenfutter (Eukanuba) und auch Dosenfutter im Keller und füttere gelegentlich davon.

Weswegen ich mich an dieser Stelle in die Diskussion eingeklinkt habe ist, weil ich der Meinung bin, daß die Risiken
der (Fleisch-)Fütterung (die Sache mit dem Aujeszky-Virus will ich jetzt 'mal außenvor lassen) abwägen sollte. Wer
dieses Forum verfolgt, wird auch bemerkt haben, daß immer nur Leute schreiben, die Probleme mit Fertigfutter (ad hoc
fallen mir da die diversen Umstellungsprobleme und Allergien ein) haben. Also ganz offensichtlich ist die Fütterung mit
solchen Produkten auch nicht ganz risikolos.

Und jetzt komme ich zu dem, was ich eigentlich loswerden wollte (man könnte es auch als mein Credo zur Hundefütterung
bezeichnen): Ich bin davon überzeugt, daß wir unsere Hunde so abwechslungsreich wie nur möglich ernähren sollten und daß
jede Form von Alleinfutter langfristig zu Problemen führt. Um die letzte Aussage noch etwas pointierter auszudrücken:
Eine Fütterung, die den Hund auf eine einzige Futtersorte 'einstellt', sodaß eine längere Umstellungsphase durchlaufen
werden muß bevor das Tier eine andere Futtersorte verträgt, halte ich eigentlich nicht für eine artgerechte Haltung.

Sorry, daß ich jetzt vermutlich einigen auf die Füße getreten habe, aber ich wollte meine persönliche Meinung zu dem Thema
einfach 'mal los werden.

Viele Grüße,
Holger mit Ajax & Danessa (die alles Möglich fressen dürfen und dies auch vertragen)

von Yvonne & Hexe(YCH) am 22. April 1999 08:53

Hallo Wolf Peter und alle anderen,

ich habe Eure Diskussion verfolgt und habe eine Frage zu folgendem Punkt:

: Daher sollte man nur gekochtes Fleisch füttern.
: Einfrieren tötet das Virus nicht ab.

Ist es ausreichend, daß Fleisch etwa 5 min zu kochen, also nicht weich zu kochen, oder sollte man es so lange kochen, als würde man es hinterher selbst essen?

Wie sieht das ganze bei Knochen aus? (Mal abgesehen davon, daß Knochen für den Hund die Ausnahme sein sollten.) Kann sich das Virus auch im Knochenmark einpflanzen? Oder lebt es nur in Muskelmasse?

Viele Grüße

Yvonne und Hexe

von Wolf Peter(YCH) am 22. April 1999 09:33

Hallo Yvonne !

Ich möchte deine Frage "kochgerecht" beantworten. Aber ich denke
es wird nicht richtig klappen.

Aber ich versuche es.

Die Viren werden durch die Hitze abgetötet. Ob die nach 1 Minute oder nach
10 Minuten sterben, weiß ich leider nicht, da ich kein Virologe bin.
Ich würde sagen 10 Minuten reichen aus.

Die Viren sind bis jetzt immer im Fleisch nachgewiesen worden.
Mir ist bis jetzt keine Studie bekannt, wo die Knochen auch erwähnt
worden sind.

Aber vorsichtshalber würde ich Dir empfehlen die Knochen auch immer
zu kochen.

Viele Grüße Wolf Peter

von Elke van den Berg(YCH) am 22. April 1999 23:44

: Hi Holger
meine Antwort zum nachdenken:
: Der Hauptbestandteil des Futters ist grüner Pansen (ungekocht,
: denn ich kann mir nicht vorstellen, daß es jemand fertig bringt den auch noch zu kochen)
Wie bringt ein Hund es nur fertig den Pansen einer Kuh zu erbeuten? Der grüne, also ungewaschene Pansen enthält
das unverdaute Futter der Wiederkäuer mit allem was so eine Kuh heute gefüttert bekommt.
Ob das einem Hund so zuträglich ist?
Die Aujetzki-Viren hat auch das Rindvieh. Früher sagte man das ein Rind innerhalb von 6 Tagen erkrankt ist
und daher eine Infektion nicht möglich war.
Leider ist das nicht mehr so. Die Ansteckungsgefahr ist sogar schon gegeben,
wenn der Metzger mit dem selben Messer erst ein Sück Schweinefleisch schneidet
und dann ein Stück Rindfleisch.
: frisches Obst und Gemüse, Nudeln, Reis, Kartoffeln, die 'bekannten'
Es gibt viele Hunde die frisches Obst und Gemüse mögen und es ist auch nichts dagegen zu sagen, wenn es gefüttet wird.
Die Vitamine, die solch eine Rohkost enthalten kann der Hund nicht verwerten.

: Schweinefleisch wird praktisch garnicht gefüttert
Warum soll der Hund kein Schweinefleisch haben? Gekocht oder gebraten schmeckt es den Wauzies ziemlich gut.

: Rindfleisch und Rinderherz füttere ich immer roh,
Auch hier kann ich nur empfehlen erst abkochen und zwar durchgekocht oder gebraten.
In der Microwelle nur heißgemacht hilft nicht.
Geflügel und Geflügelinnereien
Wenn man weis woher die Hühner kommen, so ist Geflügelfleisch sicher lecker.
Was ist aber mit den Hühnern, die schon soviel Medikamente enthalten, nur damit sie bis zur Schlachtung noch leben?
: solchen Produkten auch nicht ganz risikolos.
DIE AUJETZKISCHE KRANKHEIT VERLÄUFT FÜR J E D E N HUND T Ö D L I C H!
Ob die Ernährung gesund oder weniger gesund ist zeigt sich meistens erst wenn der Hund schon so 7 - 8 Jahre ist.
Mit beiden Ernährungsformen kann man die Vierbeiner fit bis ins hohe Alter halten, denn die gesunden Hunde werden
nirgendwo statistisch oder sonstwie erfaßt.

Viele Grüße
Elke

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