3 Jahre alter Hund nicht stubenrein :: Hundeerziehung + Soziales

3 Jahre alter Hund nicht stubenrein

von Sciuba am 07. August 2009 08:55
Hallo Gamalda,

ich schließe mich mal den vielen Ratschlägen an, die zu ohne Leine tendieren. Ich denke auch, dass sie ohne Leine dann eher dazu neigt, sich fürs Geschäft zu entscheiden. Eventuell einfach draußen im Garten lassen, Tür auf und sich in den Rahmen setzen, damit sie nicht denkt, sie darf nicht rein, kann es aber auch nicht. Wenn sie dann erfolgreich ihr Sachen 'erledigt' hat, dann fleißig loben und ihr zeigen, wie sehr es dich freut, dass sie es gemacht hat - gerade auch da. Sie braucht vielleicht nicht die Bewegung, um sich für die Toilette zu entscheiden, sondern eher die Ruhe. Mein Hund erledigte das auch immer in Ruhe viel lieber, als wie wenn er hinter mir herlaufen musste. Allerdings hat er es sehr schnell weit von seinem Wohnplatz gemacht... ist immer in den Garten gegangen, da wo er nicht lag, oder eben wenn er in die Berge ging - alleine.

Liebe Grüße

Sciuba/Heidi

von Gamalda am 07. August 2009 10:32
Hallo ;-)

Vielen Dank schon mal für die vielen Kommentare.

Heute Morgen haben wir sie nach dem langen Spaziergang im Auge behalten und mein Mann konnte sie nach draussen bringen als sie sich im Kreis drehte, so dass sie ihr Geschäft draussen erledigt hat. Für diesmal ist es gut gegangen.

Leider hat sie auch gestern nachmittag in einem unbeobachteten Moment im Dachgeschoss gekotet. Sie verzieht sich richtig, um das zu erledigen. Ich habe es leider nicht mit bekommen.
Und heute Nacht hat sie im Wohnzimmer ein Geschäft erledigt, obwohl mein Mann um 11 Uhr noch eine halbe Std. mit ihr draussen war.

Ich glaube, sie hat das nie gelernt. Ein Hund der einmal gelernt hat, dass man nicht ins Haus k....t, der verlernt das doch nicht wieder!
Das wird wohl wirklich ein hartes Stück Arbeit. Blöd ist auch, dass man so einen Hund ja schlecht irgendwohin mit nehmen kann....

LG
Gamalda

von Gamalda am 07. August 2009 10:35
Hallo,

ja, sie ist aufgeregt und total angespannt/aufmerksam, weil es draussen so viele Eindrücke gibt, die Hasen, die über den Weg hoppeln usw. Aber sie ist nicht ängstlich. Es kann ja wirklich sein, dass sie das alles so in Anspruch nimmt.

Und ich lasse sie noch nicht frei laufen. Mal kurz, um mit einem Hund zu toben. Sie hört schon ganz gut aber sie kennt uns noch nicht lange. Das möchte ich noch nicht riskieren.
Aber da sie sich ja im Haus "verzieht" um dieses Geschäft zu erledigen, ist es vielleicht wirklich so, dass sie allein sein will. Was es nicht alles gibt...


LG

von Gertraud am 27. Dezember 2009 15:12
Quote Gamalda:
Hallo,
ich hatte früher mal einen "Problemhund" und bin hier immer gut beraten worden. Darum habe ich mich hier direkt wieder angemeldet.

Nun haben wir seit Anfang der Woche einen neuen Hund. Es ist eine Hündin, sie ist aus einer Auffangstation und kommt aus Spanien. Sie ist sehr lieb, sie geht ganz sanft mit den Kindern um, sie zieht kaum an der Leine, sie reagiert sofort, wenn man sie ruft und das einzige Problem, dass man uns genannt hat, löst sich auch gerade, denn man sagte uns, dass sie Probleme hätte allein zu bleiben, das klappt aber prima. Ansonsten scheint sie sich sehr wohl bei uns zu fühlen, sie ist auch sehr zutraulich und zeigt keine Scheu.

Nun das Problem: Ich gehe frühmorgens mit ihr eine Stunde lang raus. Gestern bin ich spazieren gegangen, heute war ich mit ihr joggen. Sie macht den ganzen Spaziergang kein klein und kein groß. Dann kommen wir nach hause und sowohl gestern als auch heute hat sie dann etwa eine viertel Stunde später ins Haus gekotet und heute gekotet und gepinkelt. Nachdem sie eine Stunde draussen war! Sie hatte sichtlich kein schlechtes Gewissen.

Sie war wohl in Spanien bei einer Familie und ist dann ins Tierheim gekommen. Sie wurde dann nach Deutschland gebracht und hat in einer Hundeauffangstation auf einem Hof mit vielen anderen Hunden gelebt. Da immer viele Gassigeher dort hin kommen und sie ein ausgesprochen hübscher Hund ist, war sie auch viel draußen. Aber ich denke sowohl im Tierheim als auch in der Auffangstation hat keiner was gesagt, wenn der Hund in den Hof gekotet hat. Vielleicht hat sie einfach "vergessen", dass man draussen sein Geschäft erledigen soll?

Nur find ich komisch, dass sie nach einer Stunde Rennerei dann sich praktisch das Geschäft für zuhause aufhebt? Was sagt mir dieses Verhalten?

Außerdem war sie in Deutschland schon zweimal vermittelt und kam zurück. Das eine Mal war sie Zweithund und hat sich mit Ersthund nicht vertragen. Das zweite Mal war sie bei einer Frau, die sie einen Tag später zurückbrachte, weil sie Angst vor dem Hund hatte (???? manchmal kann man sich nur wundern ???). Ich denke aber, dass die Hündin dort auch ins Haus/Wohnung gekotet hatt, nur hat uns das keiner gesagt und vielleicht war das auch der Grund warum sie zurück gegeben wurde, keine Ahnung.

Was tue ich nun? Den Hund "erwischen" dann schimpfen und sofort rausbringen, oder?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ganz liebe Grüße
Gamalda[/quote]

von Gertraud am 27. Dezember 2009 15:21
Guten Tag,

auch mein dreijähriger Hund kommt aus Spanien. Wir haben ihn aus dem Tierheim geholt. Er ist ein verschmuster,
lieber Rüde (Foxterrier) und war anfangs auch stubenrein. Nun, nach vier Monaten, hat er angefangen, in der Wohnung
sein kleines Geschäft zu verrichten.
Er wird von uns regelmäßig (3-4mal) Gassi geführt. Wir können uns sein plötzliches Fehlverhalten nicht erklären.
Er wird von uns liebevoll gepflegt und ist keinem Stress ausgesetzt.
Wer kann dem Hund oder uns helfen?

Danke,

Gertraud Meckenstock

von Morchel am 27. Dezember 2009 18:09
Hallo Gamalda
Da kommen bei mir Erinnerungen an meine alte Hündin Queen hoch.....
Queen machte draussen auch nichts, drin aber irgendwann in einem unbeobachteten Augenblick gab es einen riesigen See !
Ich nahm sie daraufhin an die Leine, so dass sie keinen Moment mehr unbeobachtet war. Dann gingen wir raus, sie war sehr nervös und angespannt und machte.....wieder nichts !
Ich blieb dann mit ihr einfach bei einer kleinen Wiese stehen. Sie drehte Runde um Runde um mich, wie ein Pferd an der Longe.... und irgendwann hockte sie sich hin und setzte ihren See.
Ich hab sie wie verrückt gelobt, und ihren Blick seh ich noch heute: Sie schämte sich zu Tode und konnte nicht verstehen, dass ich so begeistert war.
Ich glaube, dass ihr irgend ein dummer Mensch mal die Stubenreinheit beibringen wollte mit dem Resultat, dass Queen meinte, sich zu lösen sei verboten !
Nun muss aber jeder....also dann heimlich !
Diese kleine Wiese wurde die Pinkelwiese. Wir konnten mit ihr laufen wo wir wollten, am Schluss mussten wir immer da hin, damit sie endlich PIpi machen konnte. Bis das soweit war, war sie in der Wohnung immer an der Leine.
Nach 2 Wochen war die Leine nicht mehr nötig.
Mit der Zeit normalisierte sich ihr Verhalten so gut, dass sie auf vertrauten Wegen ganz normal ihre Geschäfte verrichten konnte. Nur wenn wir irgendwo hin fuhren, dann machte sie gleich beim Auto einen See, spazierte dann locker mit uns mit . Bevor sie wieder ins Auto stieg machte sie nochmals einen See. Damit konnten wir alle sehr gut leben.
Vielleicht hilft dir unsere Geschichte .
LG und alles Gute für Euch, Morchel

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