Nicht mehr zu suchen kann bedeuten . :: Rettungshunde

Nicht mehr zu suchen kann bedeuten .

von suchhunde(YCH) am 12. November 2001 22:34

Tjo,

ich kann mir nun alles irgendwie suchen wo es eventuell vielleicht wer weiß ungeschickt wäre und wo dies und das passieren könnte.

Sorry, das Problem mit irgendeinem Bauern hatte ich nicht und wenn da mal einer was sagte (z.B. ein Gartenbesitzes) dann soll es da noch die Möglichkeit geben mit ihm zu reden. Und in diesen wenigen Fällen mußte ich erleben, daß die Leute durchaus Verständnis hatten und für eine rein formal juristische Anordnung wenig Verständnis gehabt hätten. Da ist mir mein Mund und mein Verstand doch lieber und da bin ich immer gut damit gefahren.

Auch Förster und Jäger haben Telefon und sind sogar im Gegensatz zum "Normalmenschen" meist auch mitten in der Nacht erreichbar und kooperativ.

Wenn ich mit polizeilicher "Genehmigung" ohne Wissen des Eigentümers ein Industriegelände betrete und der Hund des Besitzers hat mich am A..., dann nutzt mir die Erlaubnis der Polizei garnix.

Es ist auch das Verdienst der "unnormalen" Einsätze (oh jeh sind wir böse :-)), daß das Einsatzaufkomen sich vervielfacht hat - warum wohl?
Wenn ich mir darüber nen Kopf mache, wem das irgendwo irgendwie vielleicht alles schaden könnte, dann bleib ich doch wohl lieber im Bett.
Jeder noch so gut ausgebildeten RHS mit noch so viel offizieller Anforderung und Unterstützung kann es jederzeit passieren, daß ein Opfer überlaufen wird, jedem Notarzt kann der Patient unter den Händen sterben ...... das kann auch irgendwie irgendwem schaden und so weitreichende Folgen haben, daß letztendlich alle zuhause bleiben um bloß keine Fehler zu machen und vor allem nichts verantworten zu müssen --- sorry da kann ich nicht mehr folgen.

ciao suchhunde

von Daniela(YCH) am 12. November 2001 23:12

"Und wer kriegt nun den schwarzen Peter zugeschoben?"

????

" Die, die dazu stehen auch Einsätze zu machen die andere ablehnen und trotzdem professionell arbeiten - oder die, die "kompetent" sind?
: Sind Katastrophentouristen die, die ein Gebäude frei geben wenn wirklich niemand (also auch keine Leiche) mehr drin ist und ohne großes Aufsehen ihren Job machen oder die, die von Haus zu Haus hecheln auf den Suche nach der schnellen angeblichen Lebendortung für die Statistik und die Presse daheim und schon wieder weiter sind ohne die Bergung abzuwárten, geschweige denn das Objekt zu markieren?
:
: Sind die Rambos diejenigen, die, die auf ihre Teams achten und ehrlich sagen "sorry, aber wir haben nur Leichen gefunden" oder die, die später sagen "es hat uns jemand gesagt daß an der Stelle noch jemand lebend geborgen wurde"?
:
: Und haben, die, die professionell arbeiten immer einen Aufkleber auf dem Rücken und klappern jede Kamera ab - oder machen die vielleicht ganz unbemerkt ihren Job? Erkennt man die Profis am Overall?"


: Lieber Suchhunde, ich habe im Moment das Gefühl, daß Du Dich von mir irgendwie persönlich oder im Namen aller "Freien Staffeln" angegriffen fühlst. Das ist nicht meine Intention. Angeber, wie Du sie so schön beschreibst, habe ich persönlich in Düzce nicht gesehen- weil ich halt die ganze Zeit gearbeitet habe, und anschließend direkt heimgeflogen bin.-- Wobei wir wieder beim Thema wären: Profilneurotiker, die die RH-Arbeit (bzw. das drumherum) für ihr Ego brauchen. Und im RH-Metier finden die ja auch ein umfangreiches Betätigungsfeld - darin sind sich ja die meisten der vergangenen Postings anscheinend einig.
Dabei geht es allerdings nicht um "HiO-Staffeln" und "Freie Staffeln",
die Deppen find´ste überall gleichstark vertreten; wobei es sich zugegeben mit einem HiO-Emblem auf der Jacke besonders gut angeben läßt.
Ich habe ebenfalls diverse HiO-Staffeln erleben müssen (ich komme auch organisationsübergreifend ganz gut ´rum), die mehr Schein als Sein sind und genau das Gegenteil propagieren; und sich dabei auch sehr gut verkaufen! Andersherum, ich arbeite im Einsatz auch mit "Privaten" zusammen, die ganz hervorragend ihre Aufgaben erfüllen. Es liegt nicht an der Organisation, sondern aus den Menschen, die man vor sich hat, ich denke, da sind wir uns einig.

Mir ist auch durchaus klar, daß Du nach wie vor Deinen Stil fahren wirst, egal was andere darüber denken. Solang Du das nicht vor meiner Haustür tust, soll es mir Recht sein. Aber wenn man eine organisationsübergreifende Kooperation der Rettungshundestaffeln sucht (was ja auch Dein Anliegen ist), sollte man sich meiner Meinung nach auch an die im RD/ KatS üblichen Gepflogenheiten halten - ob als private oder HiO-Staffel. Die "Privaten" in unserer Region tun das übrigens.
Um zum Thema zurückzukommen: Wir haben auch schon Einsätze abgelehnt oder abgebrochen, weil die Sache sinnlos oder zu gefährlich wurde oder von vornherein nicht für RH geeignet war. Wir haben manchmal trotz Sinnlosigkeit auch weitergesucht, weil wir immer noch einen noch so kleinen Hoffnungsfunken hatten und weil wir dem Vermißten, uns und den Angehörigen zuliebe nicht aufgeben wollten - aber immer (!!!) im Einverständnis mit der Polizei! Wir haben auch in den Anfangszeiten mal bei der Polizei angerufen, wenn wir von einer Vermißtensuche gehört hatten, um zu fragen, ob das nichts für uns ist. (Das ist heute nicht mehr nötig.)- Wir sind aber nie ohne Auftrag der Polizei in den Einsatz gegangen. Das hat sich gelohnt, denn Vermißtensuchen sind nun mal Polizeiarbeit, und die Polizei hat es eben lieber, wenn man sich mit ihr abspricht und ihr nicht ungebeten in die Arbeit pfuscht. Schließlich geht es gerade bei Leichensuchen auch um die Spurensicherung.
Irgendwer hat weiter unten geschrieben, daß die Polizei auch politischem und öffentlichem Druck ausgesetzt ist. Das stimmt. Und wenn dieser Druck bei einer Vermißtensuche vorhanden ist, wird das Angebot einer RHS zu einer Nachsuche oder zur Verstärkung der eingesetzten Kräfte auch dankend angenommen - wer es also für seine Pflicht hält, auch in solchen Fällen (Potentielle Leichensuchen nach 3 Wochen usw.) einzuspringen, dürfte keine Probleme haben, das im Auftrag oder mit Zustimmung der Polizei auch zu machen. Diese (auch rechtliche) Absicherung würde ich mir nicht nehmen lassen!
Gute Nacht
Daniela



von Dogman(YCH) am 12. November 2001 22:28

Hi,

: Na da verlass dich mal lieber nicht drauf könnte sonst sein, daß dein Lappen mal ganz schnell weg ist. Die STVO gilt für dich genauso bei der Anfahrt - Ausnahme Wegerecht in Verbindung mit SoSi. Nicht mal die FFW mit sehr kurzen Anfahrtswegen zum Treffpunkt darf die STVO mit Privat Pkw übetreten - egal ob da nun nen Dachaufsetzer oder sonstwas drauf ist.

Stimmt!
Ausser das Privatfahrzeug ist amtlich als Einsatzfahrzeug genehmigt, muss dann aber mit Martinshorn und Blaulicht ausgerüstet sein.

Übrigens, ein Fahrzeug der FFW oder BF nur mit Blaulicht, also ohne Horn hat keine Sonderrechte in der STVO.

Nurmalebenangemerktgruss Peter

von Andreas(YCH) am 12. November 2001 22:54

Hallo,

:
: Na da verlass dich mal lieber nicht drauf könnte sonst sein, daß dein Lappen mal ganz schnell weg ist. Die STVO gilt für dich genauso bei der Anfahrt - Ausnahme Wegerecht in Verbindung mit SoSi. Nicht mal die FFW mit sehr kurzen Anfahrtswegen zum Treffpunkt darf die STVO mit Privat Pkw übetreten - egal ob da nun nen Dachaufsetzer oder sonstwas drauf ist.

das stimmt nicht. §35 und 70 der STVO.
Ich zitiere Bouska STVO 15. Auflage (Erläuterung zum §35 Abs.1): "Befreiung gilt auch für Feuerwehrleute, die im Alarmfall zum Gerätehaus oder zur Einsatzstelle mit ihrem privaten Fahrzeug fahren"
Gilt auch für den Katschutz, sofern hoheitliche Aufgaben wahrgenommen werden. Wenn die FFW eine anerkannte Katschutzeinheit ist, gilt es für sie auch.
Hoheitlich heißt z.B. bei Anforderung durch die Polizei, wenn Menschenleben in Gefahr sind.
Allerdings ist das erhebliche Risiko, daß ich bei Unfällen dann die volle Schuld trage. Also einfach bei Rot über eine volle Kreuzung brettern ist nicht drin.
Im Berufsverkehr bestellen wir bei der Polizei Lotsen, also Polizeifahrzeuge, die mit Sondersignalen vorweg fahren und den Weg freiräumen für die Privat-PKWs bis zum Sammelpunkt.


:
: Die Anforderung zur Rettung eines Menschenlebens fällt zwar unter das Rettungsdienstgesetz nicht jedoch unter den KatSchutz, oder meinst du jede Anfahrt eines RTW zu einem Unfall ist ein Kat Fall. Dann hätte das RP Tag und Nacht alle Hände voll zu tun.

Es geht in diesem Fall um die Erfüllung einer hoheitlichen Aufgabe, die auch die Rettung eines Menschenlebens sein kann. Aber dazu muß man natürlich durch die Polizei angefordert werden und eine anerkannte Katschutzeinheit sein.

:
: Eine freie Staffel ist weder im Katschutz, noch darf sie BOS oder SoSi nutzen.

Wer eine Katschutzeinheit anerkennt, muß sie auch bezahlen.

:
: Wenn die Polizei einen Grundstückeigner erreichen kann, kann ich ihn doch wohl auch erreichen oder? Wenn sie ihn nicht erreichen kann, nutzt mir die Absicherung garnix (wenn die Kugel aus dem Lauf beim Jäger ist nutzt mir die schönste Genehmigung nichts mehr).

Ohne die Sicherheit, daß alle Jäger in dem Gebiet Bescheid wissen, schicke ich meinen Hund nicht los.
Ich zitiere dich: 1. Verpflichtung dem Hund gegenüber.

Gruß
Andreas

von suchhunde(YCH) am 12. November 2001 22:36

Danke :-))

ciao, ciao

von Andreas(YCH) am 12. November 2001 22:59

Hallo, Peter,

stimmt nicht.
/forum/archiv4/19/msg284982.html
Ich habe mich bei allen obersten Stellen schlau gemacht :-) bzw. lernen wir es bei den Führungsseminaren.

Gruß
Andreas

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