Ausbildung: Wann gebt Ihr auf? :: Rettungshunde

Ausbildung: Wann gebt Ihr auf?

von Susanne(YCH) am 22. März 2002 13:30


: Ich kann Dir in Deinem Fall nur zustimmen, den Hund (oder besser das Team) durch wen Fremdes/Neutrales beurteilen zu lassen- auch im Hinblick auf einen evtl. "Rausschmiss", denn wer hört schon gerne, dass sein Hund nicht geeignet ist.

Hallo Susanne,

um einen Rausschmiss geht es gar nicht.
Nur um die Einsicht, daß der Hund sich nicht als Einsatzhund eignet, bzw. in unserer Staffel mit den gegebenen Möglichkeiten nicht adäquat ausgebildet werden kann.

Grundsätzlich ist jedes Mitglied (auch ohne Hund) willkommen, das sich für die Arbeit interessiert und in irgendeinem Bereich engagieren will.
Jede Hand wird gebraucht, als Suchgruppenhelfer oder einfach als Unterstützung bei der sehr umfangreichen Vereinsarbeit.
Leider aber wollen fast alle Anwärter nur als Hundeführer bei der Staffel bleiben.

Gruß
Die andere Susanne

:
: Liebe Grüße
: Susanne2
:
:

von susanne2(YCH) am 22. März 2002 13:42

Hallo Susanne,

: um einen Rausschmiss geht es gar nicht.

daher auch in "". Aber wie Du selbst sagst, wenn der Hund nicht geeignet ist, dann geht der Hundeführer meist ganz und für den ist es quasi ein "Rausschmiss" (wenn er dann bei einer anderen Staffel anfragt, dann wird er es leider oft auch so erzählen......, denn die Einsicht und das Eingeständnis, dass der Hund nicht geeignet ist , ist nun mal schwierig)

: Nur um die Einsicht, daß der Hund sich nicht als Einsatzhund eignet, bzw. in unserer Staffel mit den gegebenen Möglichkeiten nicht adäquat ausgebildet werden kann.

: Grundsätzlich ist jedes Mitglied (auch ohne Hund) willkommen, das sich für die Arbeit interessiert und in irgendeinem Bereich engagieren will.
: Jede Hand wird gebraucht, als Suchgruppenhelfer oder einfach als Unterstützung bei der sehr umfangreichen Vereinsarbeit.
: Leider aber wollen fast alle Anwärter nur als Hundeführer bei der Staffel bleiben.

Genau darum haben wir nur 2 Mitglieder ohne Hund......

Liebe Grüße
Susanne2

von Bernd(YCH) am 22. März 2002 14:02

Hallo,

"gute Helfer und Ausbilder fallen leider nicht vom Himmel" - richtig!!!

Menschen werden irgendwann gute Ausbilder wenn sie die Möglichkeit haben zu lernen und zu fühlen. Die Theorie kann sich da jeder anlesen. Sie umzusetzen und aus dem Bauch raus dann ganz einfach das Richtige im richtigen Augenblick passend zugeschnitten auf das Team (nicht "nur" den Hund) zu machen, Theorie umsetzen zu können ist etwas anderes.

Und genau das bieten uns diese Hunde an, die nun mal nicht nach Schema F funktionieren. Was wollten wir denn von den "Super-Hunden" lernen? Wie sollen wir denn mal einen anderen Weg finden und gehen können, wenn die Hunde so einfach sind, daß wir verlernen uns verständlich zu machen?
Wie soll jemand ein guter Helfer werden, wenn ihm ein "schwieriger" Hund nicht freundlícherweise die Möglichkeit gibt es zu lernen mit ihm zu reden?
Braucht nicht auch der Ausbilder/Helfer, der halt "noch" nicht gut ist seine Zeit und viele Hunde bis bei ihm selber der Knoten platzt? Gibt es nicht gerade bei den "schwierigen" Hunden/Teams für uns angeblich schon fertige HF soviel zu sehen?

Ein guter Ausbilder ist es nur deshalb, weil er mit "schwierigen" Hunden gearbeitet hat und an diesen gewachsen ist.

Deswegen sehe ich diese Hunde nicht als Hemmnis, sondern als Bereicherung von der schlussendlich alle profitieren.

Sicher - sie brauchen ihre Zeit bis sie soweit sind - uns selber hat auch mal jemand die Zeit gegeben. Und wenn wir heute noch nicht soweit sind aus den beiden, die da vor uns stehen, ein Team zu machen, dann brauchen wir sie um es zu lernen.

Es ist einfach zu banal es dem Hund anzuhängen wenn es nicht weiter geht. Es ist unfair und eigentlich nur eine Flucht. Vor der Aufgabe zu kapitulieren - ok / dabei nicht fair zu sein und die wahren Gründe zu nennen ist nicht ok.


see you
Bernd

PS: hab vieles auch mal früher anders gesehen, bis mich jemand solange gestrietzt hat, daß ich heute auch mal nen Schritt zur Seite machen kann und es von dort aus anschaue.

von susanne2(YCH) am 22. März 2002 14:15

Hallo Bernd,
:
: "gute Helfer und Ausbilder fallen leider nicht vom Himmel" - richtig!!!

: Ein guter Ausbilder ist es nur deshalb, weil er mit "schwierigen" Hunden gearbeitet hat und an diesen gewachsen ist.

Genau das meinte ich in meinem ersten posting! An solchen Hunden kann man gut werden. Trotzdem gibt es mit Sicherheit auch Hunde, die einfach nicht die Grundvoraussetzungen für einen RH mitbringen und die den Erwartungen der Staffel / des Hundeführers nicht gerecht werden können.

: Deswegen sehe ich diese Hunde nicht als Hemmnis, sondern als Bereicherung von der schlussendlich alle profitieren.
Sehe ich genauso, haben wir in unserer Staffel lange diskutiert. Und "von außen" wurden wir auch schon oft gefragt, warum wir diesen und jenen Hund noch dabei haben.

: Es ist einfach zu banal es dem Hund anzuhängen wenn es nicht weiter geht. Es ist unfair und eigentlich nur eine Flucht. Vor der Aufgabe zu kapitulieren - ok / dabei nicht fair zu sein und die wahren Gründe zu nennen ist nicht ok.

Aber um aus einem schwierigen Hund einen guten Hund zu machen, braucht man nicht nur gute Helfer und Ausbilder, sondern in erster Linie einen vernünftigen Hundeführer, mit dem man arbeiten kann.

Liebe Grüße
Susanne2

von Bernd(YCH) am 22. März 2002 14:16

Hallo nochmal :-))

Nochmal auf den Punkt gebracht was ich eigentlich sagen will:

Es wird immer Gründe geben ein Team nicht aufzunehmen und wenn diese Gründe fair sind, sind sie auch legitim.

Aber.....

Ich finde es besser zu sagen:

Pass auf, die Situation für mich als Ausbilder ist .......
Ich beurteile deinen Hund und dich .......
Das.... müßte man machen.
Das´.... kann man auch erreichen.
Dafür will ich mir nicht die Zeit nehmen weil .......
Dazu bin ich nicht in der Lage weil.....
Ich rate dir deswegen das...... zu machen.
Das...... würde ich machen wenn ich selber an deiner Stelle wäre.


Damit könnte ich selber leben wenn es mir jemand so sagt und mir keinen "reindrückt" von wegen der Hund eignet sich nicht.
Das ist dann auch eine klare Entscheidung, die man dann auch erst mal vor sich selber verantworten muss.


see you
Bernd

von Bernd(YCH) am 22. März 2002 14:24

Hallo

: Aber um aus einem schwierigen Hund einen guten Hund zu machen, braucht man nicht nur gute Helfer und Ausbilder, sondern in erster Linie einen vernünftigen Hundeführer, mit dem man arbeiten kann.:

Richtig - und trotzdem waren wir auch mal noch unvernüftig.
Und wenn der HF schon so gut wäre, dann wäre er unser Ausbilder :-))
Sind doch alles Teilchen die lernen müssen ineinander zu zahnen, damit es rund läuft.

Letzten Endes doch nur eine Entscheidung zu treffen, ganz klar und nüchtern ohne Drumrumreden:

ICH (als Ausbilder) kann es nicht.
oder
ICH versuche es weiter. Punkt.

Um wen es dabei geht spielt doch jeweils keine Rolle, ICH muß mich entscheiden.


see you :-))
Bernd


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