Pinkeln bei Oma :: Ungereimtes

Pinkeln bei Oma

von Petra B.(YCH) am 12. November 2001 11:31

Hallo,
unser Pudelrüde (knapp 3 Jahre) ist zuverlässig stubenrein, weder besonders dominant, aber uns gegenüber auch nicht besonders unterwürfig. Manchmal passen meine Eltern auf unsere beiden Hunde auf, wo sie auch sehr gerne sind (da sind die Erziehungsregeln nicht so streng bis inexistent). Jedenfalls bringe ich Donnerstagnachmittag beide Hunde hin, sie stürmen ins Haus und der Rüde pinkelt an den nächstbesten Blumentopf am Boden! Natürlich schrie ich ihn sofort an (das Bein war ja noch oben) und jagte ihn zur Tür hinaus. Meine Mutter verharmloste die ganze Sache, schließlich habe er das noch nie gemacht.

Ich bin aber der Meinung "wehret den Anfängen". Vor allem interessiert mich, wie Ihr dieses Verhalten interpretiert. Er hat das noch nie vorher gemacht und ich habe keinen Schimmer, warum er das getan hat (er "musste" nicht, wir kamen ja von draußen).

Habt Ihr eine Idee?
Petra B.

von Martina(YCH) am 12. November 2001 11:37

Hi, keine Panik!
Der Blumentopf riecht so schön nach Natur, ausserdem kann er draussen gestanden haben im Sommer, vielleicht hat er da schon dagengenpie.. und wollte es jetzt erneuern. Deine Mutter hat recht. Nicht so viel aufhebens und den Blumentopf von dieser Stelle wegnehmen ;-)
viele Grüße
Martina

von Yvonne(YCH) am 12. November 2001 13:09

: Der Blumentopf riecht so schön nach Natur, ausserdem kann er draussen gestanden haben im Sommer, vielleicht hat er da schon dagengenpie.. und wollte es jetzt erneuern. Deine Mutter hat recht. Nicht so viel aufhebens und den Blumentopf von dieser Stelle wegnehmen ;-)

das sehe ich schon etwas anderst. Klar, bei mir markieren die Rüden wegen meiner Hündinnen, aber das finde ich im Haus drinnen eine absolute Sauerei und lasse das nicht zu. Das müssen die Rüdenbesitzer schon einsehen können. Der gosse Palmentopf, aber auch die Ecke beim Teppenabsatz oder die Vorhänge, nichts ist sicher vor einem Sprutz. Rüdenbesitzer sollen ihren "Kerl" erst mal eine Weile angeleint lassen und ihn gut beobachten. Oder besser noch, zusammen mit den Hündinnen erstmal in den Garten gehen, wo sie alle zusammen ausgibig dem Markierungsreigen frönen können. Aber im Wohnzimmer drin, nein danke!

Gruss
Yvonne


von Tina + Flint(YCH) am 12. November 2001 17:49

Hallo Petra

: Ich bin aber der Meinung "wehret den Anfängen". Vor allem interessiert mich, wie Ihr dieses Verhalten interpretiert. Er hat das noch nie vorher gemacht und ich habe keinen Schimmer, warum er das getan hat (er "musste" nicht, wir kamen ja von draußen).

Ich bin absolut auch Deiner Meinung: Wehret den Anfängen!
Das war markieren und hat nichts mit Stubenrein zu tun und er "musste" sicher nicht. Flint wollte eine Zeitlang immer im Haus seiner Freundin markieren. So etwas ist sehr peinlich und ich habe ihn dann eben dort lange Zeit nie von der Leine gelassen, so konnte ich gleich einwirken und den geringsten Versuch gleich abbrechen. Später durfte er ohne Leine sein aber ich habe ihn nicht aus den Augen gelassen. Nun geht es gut und es kommt ihm gar nicht mehr in den Sinn, das Haus unserer Freunde anders zu behandeln als unser eigenes.
Dein Probelm ist natürlich viel komplexer und hat sicher mit dem Verhältnis Eltern/Hunde zu tun. Deine Hunde haben wohl das Gefühl, im Hause der "Grosseltern" Narrenfreiheit zu geniessen. Auch das kenne ich! Wie wir noch in der Nähe meiner Eltern wohnten, ist mein damaliger Hund mit meinem Vater am Tisch gesessen und hat aus dem selben Teller gegessen... Ich meine, was sollte ich tun? Das Problem war der Vater, nicht der Hund und der Hund hat bei uns nie versucht, aus unseren Tellern zu fressen ;-) Was ich damit sagen will, ist, könnte es in Deinem Fall auch eher ein "Oma"- und nicht ein Hunde-Problem sein??

Gruss
Tina + Flint


von Petra B.(YCH) am 12. November 2001 20:17

Liebe Tina,

ich muss Dir Recht geben! Als ich mein Posting nochmal las, stand da eigentlich schwarz auf weiß, dass Pudel dort Narrenfreiheit genießt. Dass er vom Tisch (zumindest in meiner Anwesenheit) nicht gefüttert wird, ist nur standhaftem Widerstand meinerseits zu verdanken. Die Hunde (bzw. deren Erziehung oder Nicht-Erziehung) sind ein Dauerstreitpunkt - so wie es vormals die Kinder waren (die aber nie ins Wohnzimmer pinkelten). Ich denke auch nicht, dass der Topf nach Natur oder so roch (reine Zimmerpflanze), es war wirklich ein Hier-komme-ich, hier-markiere-ich, jetzt-bin-ich-da!-Pinkeln.

Mehr als in der Sekunde einwirken kann ich nicht und wenn dann meine Mutter mich schimpft, weil ich den Hund schimpfe.... was kann man da noch tun?

In nachdenklicher Selbsterkenntnis
Petra B.

von Tina + Flint(YCH) am 12. November 2001 20:31

Hallo Petra

: In nachdenklicher Selbsterkenntnis

*grins* Hier ein Trost: Mein Hund hat sich Zeit seines Lebens NUR bei meinem Vater so schlecht benommen. ;-))

Gruss
Tina + Flint

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