Angst vorm eigenen Hund :: Ungereimtes

Angst vorm eigenen Hund

von Emily(YCH) am 05. April 2002 11:59

: Liebe Emily

Liebe Elke,

: 1. Schätze ich den Yorkie am Bein, wenn auch unangenehm, schmerzhaft und ärgerlich, tatsächlich als nicht so brisant und potentiell gefährlich ein, wie den 50 Kilo Brocken, um es nicht an einer Rasse festzumachen, am Hals.

Was ist denn nun, wenn Omi nen 50 Kg Riesen hat? Dann muss sie ja auch nen Sachkundenachweis haben, oder darf sie dann ohne rumzuckeln? Also, irgendwie versteh ich das alles nicht so ganz, warum es da Ausnahmen geben soll? Und soll die Zwanzigjährige mit nem Yorkie nen Sachkundenachweis deiner Meinung nach machen müssen, weil sie ja noch in der Lage dazu ist?

: Und drittens habe ich den Eindruck, daß Du Dich mit der Situation mancher alter Menschen, ohne Angehörige, die einzig und allein für ein geliebtes Tier leben (auch wenn sie es nicht artgerecht halten u.o. erziehen) noch nicht besonders eingehend auseinandergesetzt hast.

Doch, sehr wohl und vielleicht mehr als du denkst. Ich gönne jedem sein Tier aber bitte: Wenn dann sollen doch alle gleich behandelt werden, sonst werden wir immer das Problem haben, dass es Minderheiten gibt, die dann auf irgendwelchen Listen stehen.

Grüße, Emily


von Nele(YCH) am 05. April 2002 15:11

ist es nicht lebensgefährlich, wenn ein ungehorsamer Yorkie auf die Straße rennt und dabei einen Autounfall verursacht?

Hi Emily,

1. sehe ich selten eine Oma mit einem unangeleinten Hund und 2. hat die Anleinpflicht im Stadtgebiet nichts mit einem Sachkundenachweis zu tun.
Ich sehe ehrlich gesagt auch keine Omas mit den besagten "50kg-Brocken" an der Leine.
Sollte ein älterer Mensch doch mal auf die Idee kommen sich einen, für ihn, zu großen Hund anzuschaffen, so würde die Forderung eines Sachkundenachweises ihn sicherlich davon abhalten und er würde sich für einen kleineren Hund (ohne Sachkundenachweis) entscheiden.
So hätte er einen Sozialpartner und einen Hund an der Leine den er wenigstens auch gehalten bekommt wenn dieser mal in die Leine springt. Ist doch ganz einfach, oder? ;-)
Das ein kleiner Hund auch ein gewisses Gefahrenpotential (der von der angesprochene Fall mit dem Verkehrsunfall) mit sich bringt ist schon klar, aber um auf den Vergleich mit den Fahrradfahrern zurückzukommen: in erster Linie gefährden sie ihr eigenes Leben und nicht das Leben anderer (im Zweifelsfalle wird dann auch der Yorkie plattgefahren bevor ein Mensch zu Schaden kommt, so hart dies auch klingen mag).

Viele Grüße
Nele

von Silke(YCH) am 05. April 2002 15:29

Hallo Nele!

: Es gibt IMMER Situationen in denen auch dies passieren kann, z.B. als Schockreaktion nach einem Unfall und darüber sollte man sich auch klar sein um dann nicht selbst geschockt zu sein und falsch zu reagieren.
: Auch wenn man sich in eine Rauferei einmischt kann es passieren im Eifer des Gefechtes vom eigenen Hund was abzubekommen.

Das war es, was ich mit "aus Versehen" meinte. Wenn ich bei einer Rauferei meine Finger in das "Hundeknäuel" stecke, rechne ich sowieso damit, etwas abzubekommen - wenn nicht von meinem eigenen Hund, dann vielleicht von dem anderen, das ist mir schon klar.

Nein, ich meinte so Situationen, wo schon im Haus des Besitzers geknurrt wird, um Futter oder Spielzeug zu verteidigen. Ich denke, das kommt öfter vor, als man denkt. Und DAS ist etwas, was bei meinem Hund nie passieren dürfte, ohne, daß ich sofort was dagegen unternehmen würde. Alleine bei der Vorstellung läuft´s mir kalt den Rücken runter...

Gruß, Silke

von Franziska(YCH) am 05. April 2002 15:32

Hi,

: lebensgefährlich, wenn ein ungehorsamer Yorkie auf die Straße rennt und dabei einen Autounfall verursacht?

Kleinhunde können durchaus auch für Kleinkinder und Säuglinge lebensgefährlich sein und das nämlich in genau demselben Maße, wie ein mittelgroßer Hund einem Erwachsenen gegenüber.

Bis dann

Franziska

von Emily(YCH) am 05. April 2002 15:53

Hallo Nele,

lass gut sein, wir haben einfach zwei unterschiedliche Meinungen.

Grüße, Emily:-) die immernoch der Meinung ist, dass auch es auch Ommas mit großen Hunden gibt...

von Emily(YCH) am 05. April 2002 15:55

Hallo Franziska,

: Kleinhunde können durchaus auch für Kleinkinder und Säuglinge lebensgefährlich sein und das nämlich in genau demselben Maße, wie ein mittelgroßer Hund einem Erwachsenen gegenüber.

...meine Rede! Grüße, Emily

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