Angst vorm eigenen Hund :: Ungereimtes

Angst vorm eigenen Hund

von Moni(YCH) am 05. April 2002 16:41

Hallöle!

Aber nicht nur mangelnde Erziehung ist das Problem, die verdammte UNKENNTNIS!!! über das Wesen, Rudelordnung etc. eines Hundes.

Hunde kann man an jeder Ecke kaufen (grob gesagt), man muss keine Gebrauchsanleitung lesen und keinen Führerschein machen.

Wie oft kommen die Leute zu uns in den Verein, wenn der Hund schon über 1 Jahr alt ist und nur noch den Besitzern auf der Nase herumhüpft. Es ist zum Verzweifeln!

Ich bzw. wir haben zwei Doggies: Labrador/Rottweiler-Mix, Rüde, 2 Jahre und Labrador-Hündin, 10 Monate. Der Rüde wird von meinem Mann geführt, aber auch bei mir kann er bedenkenlos mitjoggen, egal ob Hundebegegnung etc. ICH DULDE ES NICHT, dass er rumkaspert. Er mag keine Schäferhundrüden, gut, weiss ich, kann ich vermeiden. Und bei Gefahr in Verzug kommt ein eindeutiges "Platz" und der liegt und zuckt nicht mal mehr mit dem Lid. ICH CHEFFE. BASTA.

Ich muss aus meinem Hund keinen abgestumpften "Du musst mit jedem Artgenossen klar kommen" Hund machen. Oder mögt Ihr die ganze Welt?

Das mit der Omi (die anderen Antworten) finde ich nicht ganz richtig. Mir kommen oft beim spazieren oder Joggen ältere Herrschaften mit Kleinhunden entgegen, nur finde ich nicht, dass diese auch nur für eine zehntel Sekunde hören. Meine beiden müssen sich ins Platz begeben, damit Omi ihre "Heidi" oder sonst wen einfangen kann. Alte Herrschaften und einigermassen artegerechte Haltung und Erziehung schliessen sich nicht aus.

Unser ältestes Vereinsmitglied ist eine Dame mit 74, die eine 4 Jahre alte Dalmatinerhündin hat. Und das ist ihr erster Hund. Es geht also.

Moni

von Saskia(YCH) am 05. April 2002 22:07

Hy ihr!

Ich gehe auch öfters mit einem Hund der Nachbarschaft spazieren und die spinnt auch manchmal auf andere Hunde. Leider weiss man das nie vorher und sie bei jeder Begegnung anzuleinen wäre falsch, denn dann würde sie total agressiv werden. Sie biss bis jetzt nie zu (ich sag extra nicht, sie beisst nicht, ich weiss dass jeder Hund mal spinnen kann...) und wenn ich sie rufe hört sie sofort auf und kommt dann brav zu mir. Angst dass sie mich beisst habe ich nicht, habe eher Angst vor den Leuten, die dann wieder über die "sogenannten Kampfhunde" schimpfen und die dann das Gefühl haben, ich habe meinen Hund nicht im Griff...Aber ich denke, das habe ich schon, schlieslich lässt sie sofort ab, sobald ich sie rufe und gehorcht mir aufs Wort...

Falls ihr anderer Meinung sind bei irgendeiner meiner Aussagen, so meldet euch ruhig, vielleicht täusche ich mich auch...
Liebe Grüsse,
Saskia

von (YCH) am 06. April 2002 08:06


: Ich habe es schon erlebt das eine Hundehalterin deren Hund einem anderen Hund gerade die Luftröhre angerissen hat, wie ein kleines Kind daneben stand, von einem Bein aufs andere trampelte und fast heulend den Namen ihres Hundes rief damit dieser von dem anderen Hund ablässt. Als die Rauferei beendet war (durch die Besitzer des verletzten HUndes) war sie noch nicht einmal in der Lage ihren Hund zu sich ranzurufen und ihn anzuleinen. Durch ihr hysterisches Verhalten hat sich sich als "Rudelführerin" doch völlig disqualifiziert.
: Der "Witz" war das ich dann ihren Hund für sie ranrufen musste damit sie ihn endlich mal wieder anleinen konnte.

Hallo!

Das habe ich auch schon mal genau so erlebt. Ein Labrador griff meinen Hund an und die Besitzerin kreischte ständig den Namen ihres Hundes und "der bringt dich um, der bringt dich um!", während ihrer meinen an der Kehle hing (meiner war ein Rottweiler) und mein Doofkopp dumm guckte. Ich schnappte mir den anderen im Genick, hebelte ihm mit einem Stock das Maul auf, schleifte ihn dann, immer noch am Genick, in Richtung seiner Besitzerin (der Hund wütete immer noch, ich hätte ihn gar nicht loslassen können), nahm der doofen Kuh (sorry, meine Meinung), die Leine aus der Hand, leinte den Köter an und band ihn an den Zaun. Während ich meinen Hund auf Wunden untersuchte, wollte sich die andere aus dem Staub machen, traute sich aber auch nicht, ihren Hund abzuleinen. Es war im Endeffekt zum Glück nur eine kleine Verletzung, das meiste hatte das Halsband abbekommen, aber das war nicht der Verdienst der anderen Halterin. Und bis heute geht die Geschichte auf der Hundewiese um, wie der Rottweiler fast den armen Labrador zerfetzt hätte. Der Labbi ist immer wieder mal in Beissereien verwickelt, aber natürlich fangen immer die anderen Hunde an. Eine Hundeschule kommt für die Dame nicht in Frage, weil sie den Hund ja zur Erholung hat.

Viele Grüße von Karin!

von Silke(YCH) am 06. April 2002 10:15

Hi Saskia!

Nee, das kann man nie sagen, ob nicht doch mal was passiert - noch nicht einmal, wenn die Hunde sich kennen. Bei mir gab es letzt auch eine kleine Keilerei zwischen meiner Hündin und der einer Miteinstellerin in meinem Satll, als die Hündin von ihr plötzlich auf die Idee kam, die Tasche ihres Frauchens zu verteidigen, als Meggie dran geschnuppert hat. Zum Glück konnten wir die beiden "verbal" trennen, es ist auch nichts passiert und ich habe Meggie dann jedesmal zurückgerufen, wenn sie wieder an die Tasche wollte.

Bei Begegnungen mit anderen, fremden Hunden mache ich es übrigens so, daß ich meinen Hund zu mir rufe, sobald der andere Hund in Sicht ist - notfalls lenke ich sie mit einem Leckerli oder Ball ab oder halte sie kurz am Halband fest, bis ich gefragt habe, ob das Laufenlassen o.k. ist, bzw. ich gesehen habe, was der andere Hundehalter macht (anleinen, rufen ect.). Dann lasse ich Meggie los bzw. sage zu ihr, daß es o.k. ist, wenn sie zu dem anderen Hund geht. Tja, und dann kann man nur abwarten, ob die Chemie tatsächlich stimmt.

Bisher hatte ich noch nie Probleme damit, allerdings ist Meggie auch erst 16 Monate alt und noch nicht wirklich erwachsen. Ich bin gespannt, ob die Hundebegegnungen in Zukunft weiterhin so ruhig ablaufen, wie jetzt, oder ob sie doch irgendwann zu so einer Zicke wird, wie einige andere Hündinnen sind, die ich kenne - die vertragen sich nur mit Rüden, andere Hündinnen verbeißen die sofort. Ich hoffe, daß Meggie nicht so wird, aber bis ich das sicher weiß, ist eine Hundebegegnung schon irgendwie eine Gratwanderung. Wer weiß? Vielleicht entdeckt sie die "Zicke" in sich ja doch mal genz plötzlich?!?

Gruß, Silke

von Uschi(YCH) am 08. April 2002 17:29

Hiho

: : Hm, das sehe ich nicht ganz so. Meinetwegen können die alten Leute ihre Kleinhunde ruhig weiter (mehr oder weniger schlecht erzogen) behalten. Diese stellen keine ernsthafte Gefahr für andere Lebewesen dar und ich denke das gerade bei alten Leuten die Einführung von Sachkundenachweisen nicht realisierbar ist. Um Fahrrad zu fahren braucht man ja auch keinen Führerschein ;-).

Schon mal ein dreijähriges Kind gesehen dem ein Rauhaardackel das Gesicht zerfetzt hat? Nein, ich schon. Lieber, kleiner dackel von alter Omi der täglich wild keifend in der Leine hing, bis liebe, alte Omi diese nicht mehr halten konnte. Wuffi rannte auf die Wiese, da natürlich nicht erzogen, auch nicht abrufbar wo ein paar Kinder spielten. Tja die Narben bei dem Kind sieht ´man heute noch.

Anderes Bespiel, keifender unerzogener West Higlindterrier schmeisst sich in die Leine als ich mit meinen beiden Hunden vorbeikomme. Frauchen gütig lächelnd:" aber Wastilein die fressen Dich doch zum Frühstück, mein Süßerle" Süßerle wird obwohl in der Zone LEINENPFLICHT nachdem ich außer Sichtweite bin von der Leine gelassen, den für kleine, ungefährliche Hunde zählt ja das Gesetzt nicht. Wastilein stürmt hinter meinen Hunden her, beißt Asko in die Lefze und da hängt er nun. Asko schaut doof, so in der Art, ach Frauchen kannst Du mal die Laus da abglauben? Wastilein, schüttelt sich wild knurrend. alte nette Dame kommt angzappelt und schreit: Können sie nicht ihren Wolf von meinem Wastilein nehmen der bringt ihn ja um:-(. Nun hab ich Wastilein halt dann entfernt mit einem kleinen Tritt*grummel* Ende vom Lied, Asko hatte zwei schöne Durchbisse, die mich eine Ausstellung kosteten die bereits bezahlt war. Und nun überlege mal Asko hätte nicht von kelinauf gelernt das man solche Ratten links liegen lässt. Rate mal wer Schuld gewesen wäre, der klein, süße Wasi oder der große, böse Wolf Asko :-(

So könnte ich Dir noch einige Beispiele nennen wo belegt wird das kleine Hunde sehr wohl eine große Geafhr sein können und auch sind.

lg Uschi & Rudel

von Emily(YCH) am 09. April 2002 09:33

Hallo Uschi,

ich glaube, du hast mein Posting falsch verstanden, denn:

: : : Hm, das sehe ich nicht ganz so. Meinetwegen können die alten Leute ihre Kleinhunde ruhig weiter (mehr oder weniger schlecht erzogen) behalten. Diese stellen keine ernsthafte Gefahr für andere Lebewesen dar und ich denke das gerade bei alten Leuten die Einführung von Sachkundenachweisen nicht realisierbar ist. Um Fahrrad zu fahren braucht man ja auch keinen Führerschein ;-).

...kommt nicht von mir. Genau auf dieses Posting hatte ich mich nämlich auch mit der Argumentation bezogen, dass es durchaus auch kleine Hunde gibt, die arschgefährlich werden können. Grüße, Emily



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