Angst vorm eigenen Hund :: Ungereimtes

Angst vorm eigenen Hund

von Uschi(YCH) am 09. April 2002 14:50

Hi Emily

:
: ich glaube, du hast mein Posting falsch verstanden, denn:


Sorry falschen namen erwischt :-)
lg Uschi

von Kaya(YCH) am 09. April 2002 15:54

Hallo Emily!

: Doch, sehr wohl und vielleicht mehr als du denkst. Ich gönne jedem sein Tier aber bitte: Wenn dann sollen doch alle gleich behandelt werden, sonst werden wir immer das Problem haben, dass es Minderheiten gibt, die dann auf irgendwelchen Listen stehen.

Hmmm. Ich habe da mal einen netten, gezeichneten Witz gesehen: Sechs Tiere sitzen / stehen in einer Reihe: Ein Pferd, ein Goldfisch im Glas, ein Elefant, ein Affe, eine Schlange und ein Storch. Im Hintergrund ein Baum und ein Schild "Aufgabe 1", daneben ein Lehrer, der sagt: "Damit es ganz gerecht ist, bekommen alle die gleiche Aufgabe: Klettern Sie auf diesen Baum!" Manchmal bedeutet "gleiche Behandlung", daß man Leute unterschiedlich behandeln muß. Manche Oma hätte vielleicht keine Probleme mit dem Test, für andere wäre es unmöglich. Mein Vorschlag: Sachkundenachweis, sonst darf Hundi in der Öffentlichkeit nicht von der Leine. Solange Omi ihren Dackel nämlich an der Leine hat, verursacht er relativ wenig Ärger (Klar, gibt Ausnahmen, aber gegen die kann man auch vorgehen, weil es dann einen Grund gibt.).

Grüße, Kaya

von Kaya(YCH) am 09. April 2002 16:02

Hallo Nele!

: Hm, das sehe ich nicht ganz so. Meinetwegen können die alten Leute ihre Kleinhunde ruhig weiter (mehr oder weniger schlecht erzogen) behalten. Diese stellen keine ernsthafte Gefahr für andere Lebewesen dar und ich denke das gerade bei alten Leuten die Einführung von Sachkundenachweisen nicht realisierbar ist. Um Fahrrad zu fahren braucht man ja auch keinen Führerschein ;-).
: Ab einer bestimmten Größe finde ich diese Sachkunde aber unabdingbar und die potentiellen Halter sollten tatsächlich erst einmal nachweisen das sie überhaupt in der Lage sind Hunde zu führen.

Finde ich nicht. Hund an der Leine von mir aus ohne Sachkundenachweis - unabhängig von der Größe, was aber bedeutet, daß Herrchen oder Frauchen den Hund in JEDER Situation an der Leine halten können muß. Wer seinen Hund frei laufen lassen will, braucht den Nachweis, egal wie groß der Hund ist. Eine Freundin hat gerade schon das zweite Mal Ärger, weil so ein verzogener kleiner Kampfwinzling sich aus einem Grundstück heraus auf ihren großen Hund gestürzt hat. Als der Kleine an ihm dran hing, hat der Große gewagt, sich zu wehren - er hat nur einmal zugebissen, der Kleine hat jetzt zwei Löcher und sie den Ärger, weil ihr Hund aggressiv sei - der Kleine habe doch nur sein Revier verteidigt. Pech, daß dieses halt die Straße vor dem Haus mit einschließt. Bei Menschen fällt die Reaktion dann unter Notwehr.

Und solche Situationen gibt es gar nicht mal so selten. Also was soll das? Wer seinen Hund nicht im Griff hat, muß ihn an der Leine lassen - egal, wie groß oder klein er ist.

Grüße, Kaya

von Alex & Aris(YCH) am 11. April 2002 06:45

Hallo Nele,

.......dazu weiss ich auch eine nette Geschichte!!!

Ich führe in unregelmäßigen Abständen Platzkontrollen für eine in unserem Landkreis ansässige "sehr rührige" Tierschutzorganisation durch.
Eines Tages klingelte ich bei Frau "X", die einen Labbi-Mix übernommen hatte!

Sie empfing mich ganz aufgelöst mit den Worten:
"Gut dass sie gerade heute kommen!"
Ihrem Gesichtsausdruck war zu entnehmen, dass sich eine mittelschwere Katastrophe ereignet haben mußte.
Ich: "Was ist denn passiert? Irgendwas mit XXX (Name des Hundes den ich kontrollieren sollte)?"
"Nein, nein, aber meine YYY (Wolfsspitzhündin, schon 12 Jahre alt und seit 10 Jahren bei ihr....das erfuhr ich später) HAT SICH IN ETWAS GEWÄLZT, das SOOOOOO ABSCHEULICH RIECHT!" Dabei machte sie eine bedeutungsvolle Geste mit der Hand vor dem Gesicht und verzerrte dieses in Erinnerung an die schrecklichen Düfte.
"WAAAAS um Gottes Willen kann man da machen! Sie sind doch Experte?"

ICH *schulterzuck-dummschau-ratlos* vorsichtig fragend: "WASCHEN???"

SIE: "Ja das habe ich mir auch schon gedacht, aber DAAAS läßt sie sich natürlich nicht machen, das will sie nicht!"

Kurzum, der Rest ist schnell erzählt. Kleines schwarzes stinkendes Beissmonster, mit gelben Augen *ggg*. Läßt sich grundsätzlich nicht anfassen, ansonsten ist sie aber GAAANZ lieb und macht keinerlei Probleme. Sie hatte viel zu viel Angst vor ihrem eignen Hund.
Ich muss dazu sagen, dass ich damals auch keine große Lust hatte es zu einer Kraftprobe mit der Hündin kommen zu lassen, ich empfahl ihr sich einen Beißkorb zu besorgen, instruierte sie mit positiver Konditonierung desselbigen usw. und machte ihr klar, dass es nie zu spät wäre einen Hund zu erziehen. Obs geholfen hat weiss ich nicht.

Ich war auch froh, dass der Hund den ich eigentlich kontrollieren sollte nicht solche Probleme bereitete und es ihm augenscheinlich gutging. Obwohl meinem Empfinden nach sollte man solchen Leuten grundsätzlich keine Hunde lassen. Trotzdem heißt Tiervermittlung LEIDER viel zu oft Kompromisse zu machen.

Einige Wochen später habe ich sie nochmal besucht, sie war ganz erleichtert, weil das Problem sich "von selbst gelöst hatte"! Sie hatte die Hündin eine Woche lang in den Schuppen gesperrt und dort hat sie "ausgestunken" SUPER, ODER???

Kopfschüttelgrüsse

Alex & Aris

von Michelle(YCH) am 12. April 2002 12:52

Hallo Alex!

Dazu kann ich auch nur den Kopf schütteln!! Angst den eigenen Hund zu waschen.... Wie kann es nur dazu kommen?? Wie haben die denn ihren Hund erzogen?? Gar nicht, nehme ich an.. Also, ich könnte nicht mit einem Hund leben vor dem ich ständig Angst hätte er würde mich beissen.
Ich bin auch immer sehr glücklich(*gg*) wenn meine sich in irgeneinem stinkenden Haufen gewälzt haben, nehme dass aber gerne(naja) in Kauf da ich sie ja gern frei laufen lasse beim täglichen Gassi. In der Leine wälzen sie sich ja nicht...Meine hassen es auch gewaschen zu werden, würden mich aber NIE beissen, sie wissen einfach dass es so ist und dass sie sowieso nichts dagegen tun können...

Mich würde das total auf die Palme bringen wenn ich ständig solche Szenen miterleben würde...
Naja.

Liebe Grüsse, Michelle

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