bin am Boden zerstört! :: Ungereimtes

bin am Boden zerstört!

von Chris+Silas(YCH) am 16. September 2002 16:30

Hallo Du,
du wolltest einfach das Beste erreichen, für dein Kind UND für deinen Hund. Deine Entscheidung, den Hund wegzugeben, kann ich nachvollziehen. Alles weitere konntest du nicht mehr beeinflussen. In meinen Augen hat nur der Mörder Schuld.
Ob ich den Hund weggegeben hätte, kann ich wohl nicht sagen, da ich nie in deiner Situation sein werde. Aber wie du es schilderst, kann ich es verstehen, dass du diesen Schritt gegangen bist. Du bist mit dem Risiko nicht zurechtgekommen, wie gravierend es auch gewesen sein mag.

Viele Grüße
Christine und Silas

von Chantal(YCH) am 16. September 2002 18:47

Bei aller Liebe, die ich für Tiere habe, und ich kann sagen, davon habe ich viel, hätte ich genau so reagiert wie du. Falls mein Hund nicht 100 Prozent zuverlässig wäre, was Kinder anbelangt, wäre ich das Risiko nie und nimmer eingegangen. Du hast das einzig Richtige getan. Was danach geschah, konntest du nicht ahnen. Dafür bist du nicht mehr verantwortlich gewesen. Auch wenn es mir furchtbar Leid tut dass dieses Tier so ein schreckliches Ende haben musste, mache du dir bitte keine Vorwürfe. Wieso haben diese Leute alle den Hund weggegeben? Nicht einfach so, das kann ich mir nicht vorstellen. Jedenfalls hast du gegenüber deinem Kind richtig gehandelt. Das war deine Pflicht. Und das hätte jede normale Mutter getan. Nochmals: sehr schade für den Hund, aber deine Schuld ist es ganz sicher nicht.
Ich wünsche Dir alles Gute.

von Sabine und Kato(YCH) am 16. September 2002 19:33

Hallo,

auf der einen Seite kann ich Dich verstehen, auf der anderen wiederum
nicht. Das Dir die Sache unendlich leid tut glaube ich gerne, mich
für meinen Teil würde es wahnsinnig machen. Ihr lebtet ja nun schon
einige Zeit zusammen und wußtet um das Problem Eures Hundes, da
stellen sich mir ernsthaft ein paar Fragen;

1. warum habt ihr nicht schon einmal vorher dran gedacht, mal
mit dem Hund zur Schule bzw. einem experten zu gehen, bevor
ihr in Erwägung zieht ein Kind in die Welt zu setzen?

2. Ich kenne wirklich 1 Dutzend Frauen, die Hunde und Kinder haben,
ohne Probleme, obwohl diese Hunde auch nicht alle Kinder mögen.
Habt Ihr keine anderen Hundebekanntschaften, auch die hätten
Euch zumindest mal mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

3. Dieses ewige gestöhne um Kind und Hund - sorry, ich verstehe es
nicht mehr und will es auch nicht mehr verstehen. Meine Mutter
selbst jetzt 75 Jahre hatte immer Hunde mit Kindern große wie
kleine und ich kenne jede Menge nie ist dort schlimmes passiert.
Weil sie alle natürlich an die Erziehung von beiden ran gegangen
sind.

4. Davon mal abgesehen, wurde hier glaube ich auch schon erwähnt,
jeder noch soooooo liebe Hund kann mal zubeißen, es obliegt
immer in der Aufsicht der Eltern bzw. der Halter!!!

Mein Hund hat leider unseren Nachbarsjungen gebissen, zwar nicht
doll, aber biß ist eben biß tut weh und ist mist, damit will ich
mich auch absolut weder vortun noch schön reden. Und ich sage es
auch öffentlich, da es wirklich jedem passieren könnte bzw. kann.
Mir war es auch sehr sehr unangenehm und finde es auch schlimm,
wenn dann andere mit dem Finger auf einen zeigen, aber ich hätte
meinen Hund niemals deshalb im Stich gelassen bzw. in andere Hände
gegeben, ganz im Gegenteil, ich habe mit ihm gearbeitet und
konnte sogar wieder zu dem Nachbarsjungen und mit ihm ruhig reden.
Lasse meinen Hund brav vor ihm sitzen und achte auf meinen Hund,
sicher Kato ist hier mit einer Menge Kindern groß geworden und
er mochte sie auch, aber aufpassen muß ich halt trotzdem.

Ich bin jetzt auch kein Moralapostel oder will Dir auch nicht
ein schlechtes Gewissen einreden, ganz gewiss nicht, aber meinen
Hund würde ich auch niemals weggeben, selbst dann nicht, wenn
ich kaum noch was zu essen hätte.
Ich hatte schon mal vor kurzem in einer anderen Rubrik hier gepostet,
bezüglich auf die Freiheiten der Hunde und daß ich eigentlich von
Menschen wenig halte, leider und ich hoffe, daß lesen noch mehr,
bekräftigt mich das immer mehr. Der Mensch kann einfach alles tun
und das ist so was von übel! Es gibt schon für Kinder kaum richtige
Hilfe, aber für Tiere überhaupt nicht.

Denk einfach daran, solltest Du Dir jemals noch einen Hund holen.
Leider kenne ich einen ähnlichen Fall, bei dem der Hund auch von
einer Hand in die nächste mußte, nur weil der gnädige Herr eine
Beziehung eingehen mußte, wo der Hund einfach störte.

Sorry, ich habe dafür einfach keine Worte mehr, wie man mit Hunden
umgeht.

Gruß Sabine und Kato (den ich nieeeemals hergeben würde)

von Conny sky und Benji(YCH) am 16. September 2002 19:35

Hallo
Für das wie Dugehandelt hast, brauchst Du Dich nicht zu schämen, wohl eher die nachfolgenden Besitzer. Doch zu Deiner Situation, eine kleine Geschichte, die uns passiert ist. In unserer Nachbarschaft war ein Paar, das auch einen Hund hatte. Dieser verstand sich auch nicht sonderlich mit Kindern. Kurze Zeit später bekam sie das erste Kind und zwei Jahre später noch ein Zweites. Der Hunde akzeptierte die Kinder als seine Familie, nur fremde Kinder konnte er nicht ausstehen. So kam es, das meine Tochter wieder einmal ihre Freundinnen besuchen wollte. am Anfang ging das auch gut weil sie oben spielten. Doch dann wollte meine Kleine nach Hause gehen und wollte an dem hund vorbei laufen. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, dass der hund beissen könnte. Doch genau das tat der Hund - genau in ihr Gesicht. Das sie nur eine winzige Narbe behielt und überhaupt ihr auge nicht verlor(Reisszahnabdruck auf dem Augenlid), grenzt an ein Wunder. Die Familie hat sich darauf die grössten Vorwürfe gemacht und sich DANACH von dem Hund getrennt. Damit will ich nur sagen, das Euch so etwas auch passieren hätte können. Nur ein Hundebiss im Gesicht geht selten so glimpflich aus. Schliesslich kennt doch jeder den Spruch: Im Nachhinein ist man immer klüger...
Du solltest nun vor allem an Deine Familie denken. Mit Selbstvorwürfen hilfst Du Niemandem.
Gruss Conny Sky und Benji

von Danni mit G+H(YCH) am 17. September 2002 09:34


: Und , ich habe zwar nur einen dackel, aber wenn der meiner Kleinen was tun würde, würde mein Männel selbst zum gewehr greifen.....

Da hast Du aber ein "tolles Männel"....

Kopfschüttelgrüße,

Danni

von Tina(YCH) am 17. September 2002 11:45

LIebe Anonym

Völlig erschüttert und mit Tränen in den Augen habe ich jetzt deinen Bericht gelesen. NEIN, nicht weil ich DIR die Schuld daran gebe, sondern weil es mich einfach wieder mal total fertig gemacht hat, zu lesen, was es alles für Menschen auf dieser WElt gibt. Wer bringt es fertig, einem Tier, einem unschuldigen Wesen so etwas anzutun? Ja es ist schrecklich, aber DU kannst nichts dafür, du hast alles getan, was du konntest. Die Entscheidung, die du getroffen hast, geschah aus keiner bösen Absicht, im Gegenteil, du hast dir sehr viele Gedanken gemacht, hast dich bemüht, einen guten Platz für deinen Hund zu finden, hast nachgeforscht, nicht locker gelassen, bis du erfuhrst, wo dein Hund war. Es ist ein schreckliches Schicksal für deinen Hund, und für dich noch viel schlimmer. TRöste dich damit, dass dein Hund wenigstens lange Zeit bei dir ein schönes Leben hatte, er wurde nicht gequält. Ach, ich leide mit dir, aber GIB DIR NICHT DIE SCHULD!!!!! BItte!
Vielleicht kannst du irgendwo, wo du oft mit ihm spazieren warst, ein kleines symbolisches GRab mit einem Kreuz machen. Er würde dir verzeihen, ganz ganz sicher!
Sei ganz lieb gedrückt!
Tina

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