bin am Boden zerstört! :: Ungereimtes

bin am Boden zerstört!

von Tine(YCH) am 17. September 2002 12:39

Armer Hund kann man da nur sagen.

Tine

von Ingrid und Sina(YCH) am 17. September 2002 14:44

Hallo,

dass Du Dich total fertig fühlst, kann ich gut nachvollziehen.

Ich kann auch verstehen, dass Ihr den Hund weggegeben habt. Ich weiss nicht, ob ich das könnte, aber es gibt Situationen im Leben, wo dies einfach die bessere Lösung ist. Ihr habt Euch nicht zugetraut, das Problem zu lösen und dafür gesorgt, dass der Hund in gute Hände kommt.

Bis dahin finde ich die Geschichte noch normal.

Aber was danach kam, habe ich teilweise nicht richtig verstanden.

Warum haben diese Leute den Hund wieder weggegeben? Ihr kanntet sie doch und habt sie nicht über eine Anzeige gefunden. Das finde ich merkwürdig (nicht für Euch sondern dass die Leute EUCH das antun? Du liegst im Krankenhaus und sie wollen den Hund nicht behalten. Sie kannten Euch? Warum kontaktieren sie Euch nicht vorher?

Aber da könnt IHR nichts für. Und auch hier könnt Ihr Euch keine Vorwürfe machen, denn Ihr habt ja alles daran gesetzt, diese neuen Besitzer dann auch ausfindig zu machen, was Euch ja dann auch gelang.

Diese gaben den Hund dann wieder weg und jetzt verstehe ich was nicht? Du schreibst, sie konnten Dir nicht sagen, wer der neue Besitzer ist und einen Monat später triffst Du die Freundin dieser Leute und sie weiss es auf einmal doch? Und erzählt Dir dann diese Horrorstory?

Weisst Du denn sicher, dass das stimmt? Weisst Du denn sicher, dass diese Geschichte nur ein Vorwand war, um zu verschleiern, wo der Hund ist? Diese Frage habe ich mir beim Lesen sofort gestellt. Hast Du diesen Typen, der den Hund gequält haben soll, mal aufgesucht und da nachgeforscht?

Das würde ich auf jeden Fall noch tun und mich nicht einfach abfinden, was mir jemand erzählt hat.

Wenn sich die Geschichte als Wahrheit herausstellen sollte, dann ist es natürlich hart. Aber Vorwürfe solltest Du Dir nicht machen. Vorwürfe muss sich in meinen Augen die Familie machen, die den Hund als erstes nach Euch hatten. Sie hatten Euer Vertrauen, dass der Hund dort richtig aufgehoben ist. Ihr kennt sie persönlich. Und wenn sie herausfinden, dass es doch nicht klappt mit dem Hund, wären sie es Euch schuldig gewesen, mit Euch darüber zu sprechen und eine andere Lösung zu finden.

So ist alles hinter Deinem Rücken abgelaufen und Du konnest immer nur versuchen, herauszufinden, wo der Hund ist. Und so wie sich das anhört, war er da immer gerade weg, wenn Du es herausgefunden hast.

Vor 2 Jahren hätte ich noch anders über Deine Geschichte gedacht. Aber Sina hat mir gezeigt, dass Menschen in Bezug auf ihre Hunde an Grenzen stoßen können. Ich habe auch mal an dem Punkt gestanden, zu überlegen sie abzugeben, weil ich nicht weiter mit ihr kam und das Gefühl hatte, dass ich einfach die Falsche für sie bin. Ich habe mich nochmal berappelt und angefangen es zu lernen. Aber bei mir sind die Umstände auch anders.

Wenn Du den Hund behalten hättest, hättest Du immer Angst gehabt, dass etwas passiert. Und Deine Unsicherheit hätte sich auf den Hund übertragen. Sicher, es hätte auch gut ausgehen können, aber das weiss man vorher nicht.

Wenn Dein Hund wirklich nicht mehr lebt, dann wirst Du an dieser Geschichte noch eine Weile knabbern. Nur kannst Du es nicht mehr rückgängig machen. Überlege für Dich, wo Du denkst, Du hättest es besser machen können und fange an Dir zu verzeihen.

Aber versuche auch nochmal herauszufinden, ob das stimmt, was diese Frau Dir erzählt hat.

Viele Grüsse

Ingrid und Sina

von Nadja(YCH) am 17. September 2002 14:38

:Hallo Sabine,
Du sprichst mir aus tiefster Seele. Meine Ma sagt immer: Bevor ich meinen Hund abgebe, ziehe ich mit ihm in mein Auto und lebe dort !
Und genauso geht es mir auch.

Auch ich kann nicht verstehen, wieso nicht schon während der Schwangerschaft (die dauert nun mal ein paar Monate) mit dem Hund gearbeitet wurde.

Es tut mir sehr leid, aber ich gewinne bei solchen Geschichten immer den Eindruck: Ups....nun ist der Hund aber über, wie entsorge ich ihn schnell und unproblematisch und überzeuge auch noch mit starken Argumenten meine Umwelt.

Sicherlich wirst Du "Anonym" mit Deinem schlechten Gewissen noch lange zu kämpfen haben aber mein Mitleid gilt ausschließlich dem armen Tier das jetzt tot ist, weil der Mensch sich wieder einmal keine Gedanken gemacht hat.

Nadja und Shiva

von josh(YCH) am 17. September 2002 16:26

Du hast einen Fehler gemacht - aber es tut Dir leid. Mehr kannst Du jetzt nicht mehr machen. Wenn Du Dich selber weiter fertigmachst, hilft das keinem weiter, Dir selber am wenigsten.
Vielleicht einen neuen Hund, diesmal vom Tierschutz?! Das hilft über das schlechte Gewissen hinweg, und dem Hund hast Du dann wenigstens geholfen. Das wäre doch ein Anfang...
Deine Ängste mit dem Kind sind verständlich. Ich hätte es wahrscheinlich versucht mit Kind und Hund - aber gut, das ist sehr individuell. Was ihr hättet machen können: Einen Abgabevertrag, in dem ihr eine Schutzgebühr für den Hund nehmt und Euch Platzkontrolle etc. vorbehaltet. Kernpunkt solcher Verträge: Hund darf nur an Euch abgegeben werden, an niemanden sonst. Tierschutz hat sowas; vielleicht hätte man auch über den Tierschutz die Vermittlung laufen lassen können.

Aber egal, ist vorbei, es tut Dir leid, also vergiß es jetzt am besten und nimm Dir einen neuen Hund. Der braucht Deine Hilfe, im Tierheim gleich um Deine Ecke.

Liebe Grüße
josh

von Pat(YCH) am 17. September 2002 16:32

hei josch
dein rat irritiert mich masslos.
ich versteh schon ,was du sagen willst,aber
das betreff.kind ist wohl noch klein,der vorgang ja ncht schon ein jahrzehnt her,und da nun einen hund,vorgesch.unbekannt,dazusetzen,damit man das schlechte gewissen durch hilfe beruhigt,ist sowas von ....
wat,wenn hund unbekannt dann mal durchblicken lässt,nö,ich mag kinder nicht?
denn genau die angst war es doch,die ursächlich war.
dann wieder abgegen,nur mit dem unterschied,daß man jetzt weiss,daß es auch mit vertrag geht?????????
ist mir zu hoch.
gruss pat

von Nicola mit Sally(YCH) am 17. September 2002 18:41

Hallo Pat,

DANKE! Kann mich Dir nur 100 % anschließen.
Zudem würde "anonym" von einem seriösen TSV auch kein Tier bekommen.
Es liegt mir fern, "anonym" zu verurteilen für das, was geschehen ist. Das hat sie so sicherlich nicht vorausgesehen - nicht voraussehen können. Und sie macht sich selbst genügend Vorwürfe.
Keiner kann die persönlichen Lebensumstände von "anonym" beurteilen, aber eines glaube ich beurteilen zu können: Man kann einen Fehler nicht durch einen erneuten Fehler wieder gut machen: Daher sollte "anonym" auf alle Fälle davon absehen, sich wieder einen Hund anzuschaffen.

Gruß
Nicola mit Sally

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