unverantwortlicher rüdenbesitzer :: Ungereimtes

unverantwortlicher rüdenbesitzer

von Silke(YCH) am 01. Juni 2003 17:22

Guten Abend,
:
: Läufige Hündinnen gehören beaufsichtigt. Das heißt auch, das mann für diese Zeit seine Hündin per Auto aus der Wohnanlage fährt um sie dann frei toben zu lassen.

und ausserhalb laufen keine anderen Menschen mit ihren Hunden spazieren? Wie weit soll man fahren und suchen um so einen exclusiven Ort zu finden?

Schon mal was von gegenseitiger Rücksichtnahme gehört? Es ist ja wohl nicht zuviel verlangt mal eben kurz seinen Rüden an die Leine zu nehmen wenn man weiss was los ist, in dem hier genannten Fall war ja die Hündin auch nicht freilaufend und sehr wohl beaufsichtigt. Unbeaufsichtigt war der prominierende Rüde ...

Gruß, Silke

von Tom(YCH) am 01. Juni 2003 18:06

: .
: Läufige Hündinnen gehören beaufsichtigt. Das heißt auch, das mann für diese Zeit seine Hündin per Auto aus der Wohnanlage fährt um sie dann frei toben zu lassen.
:

Du hast Recht !!!!

Tom


: MFG
: Katrin

von Nicola mit Sally(YCH) am 01. Juni 2003 19:10

Hallo Tom,

nimm's mir nicht übel, aber Deine Einstellung kann ich leider so gar nicht nachvollziehen...
: :

: Was meinst Du, wiee r jeeetzt nmoch leidet, weil er nicht so darf wie er will, Und das geht nicht nur diesem Rüden so sondern allen und das bei einer Hündin nach der anderen.

Ja, sollen sie Deiner Meinung nach denn dürfen, wie sie wollen?
Ein jagdtriebiger Hund leidet doch sicher auch sehr, wenn er seiner Leidenschaft nicht nachkommen darf, oder? Soll der trotzdem dürfen, wie er will, damit er nicht leiden muss?

: Warum gehts Du nicht da, wo keine anderen sind ?

Wo genau ist das denn?

: Sorry, aber ich finde Dich unverantwortlich und rücksichtslos.

Inwiefern hat sich denn die Besitzerin der läufigen Hündin im geschilderten Fall unverantwortlich oder rücksichtslos verhalten?!? Sie hatte ihre Hündin angeleint (das alleine müsste schon ausreichen, dass andere Hundebesitzer ihre Hunde nicht hinlaufen lassen). Dann hat sie den Rüden-Besitzer noch darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Hündin läufig ist (selbst diese klare Aussage, dass sie keinen Kontakt wünscht, hat bei dem anderen nichts genutzt).

Wer hat sich denn hier unverantwortlich und rücksichtslos verhalten?

Welchen Rat würdest Du denn dem Halter eines kranken, frisch operierten oder wie auch immer gehandicapten Hundes geben? Soll der mit seinem Hund auch dorthin fahren "wo keine anderen sind" (wo immer das auch sein mag), dem ohnehin kranken Tier vielleicht noch eine lange Autofahrt zumuten müssen - nur deshalb, damit andere Hundehalter nicht die unzumutbare Härte ertragen müssen, aus Rücksicht oder Verantwortungsgefühl gegenüber anderen ihren Hund vielleicht mal kurzzeitig anleinen zu müssen (denn dieser Hund könnte ja vielleicht darunter leiden...)?

Gruß

Nicola mit Sally

von Nicola mit Sally(YCH) am 01. Juni 2003 19:41

Hallo Katrin,

Hoppla - ich finde, Du übertreibst hier irgendwie ein bißchen.
:
: ich finde es von Dir unverantwortlich mit einer Läufigen Hündin zu prominieren.

Ääähm - die Halterin ging mit ihrer läufigen Hündin (angeleint!) spazieren. Soll sie vielleicht der Hündin während der Läufigkeit ein Katzenklo und ein Hamster-Rädchen ins Bad stellen?


Oder hast Du es drauf angelegt von einem schönen fremden Rüden für lau einen Wurf zu kriegen.

Autsch! Diese Aussage ist doch wohl völlig schwachsinnig und absurd!
Wie kommst Du denn auf diesen Unsinn?

: Läufige Hündinnen gehören beaufsichtigt.

Jedes Tier gehört beaufsichtigt! Dies ist die Pflicht eines jeden Tierhalters.
Übrigens war im geschilderten Fall die Hündin beaufsichtigt.

Das heißt auch, das mann für diese Zeit seine Hündin per Auto aus der Wohnanlage fährt um sie dann frei toben zu lassen.

Wirklich? Was ist, wenn man kein Auto hat? Außerhalb von Wohnanlagen (die in der Regel sowieso nicht gerade die geeigneten Hunde-Auslaufgebiete sind) trifft man aber trotzdem (dort erst recht) andere Hundehalter. Die haben vielleicht ihren Spaß, wenn dort einer seine läufige Hündin frei toben lässt :-)))

Im übrigen war hier nicht die Rede von einer "Wohnanlage" - und selbst wenn: Wäre es denn wirklich von der Besitzerin der läufigen Hündin sooo rücksichtslos, wenn auch ihr Hund dort Gassi gehen darf, ohne belästigt zu werden?

Gruß

Nicola mit Sally

von Antje(YCH) am 01. Juni 2003 19:46

Hallo Frieda,

ich kenne und kannte wirklich extrem triebhafte Rüden, Jagdterrier, Foxel, Schäferhund, Dackel, auf gut deutsch "spitz wie Nachbar's Lumpi", und trotzdem gab es mit denen keinerlei Probleme in Bezug auf den Gehorsam und läufige Hündinnen. Man muß bei so einem Rüden, abgesehen von einer stabilen Grundausbildung, natürlich auch alle Sinne beieinander haben und darf ihn nicht einfach so "stronzen" lassen. Wenn der Trieb krankhaft wird, das ist etwas anderes und meinen Erfahrungen nach die absolute Ausnahme, sehe ich es so wie Kathi, dann (aber auch nur dann) wäre es das beste über eine Kastration nachzudenken.

Häufig ist es aber so, daß sich die Leute mit ihren Defiziten in der Ausbildung hinter der Rasse ihres Hundes verstecken. "Ein Dackel hört halt nicht so gut wie ein Schäferhund" hört man dann von denen. Dabei gäbe es, hätten die gleichen Leute einen Schäferhund, das gleiche Chaos, denn auch ein Schäferhund "hört" nicht, wenn er nicht ausgebildet wird.

Viele Grüße

Antje

von Antje(YCH) am 01. Juni 2003 19:59

Hallo Cindy,

bei uns ist es Usus, den anderen bescheid zu sagen, wenn man mit einer läufigen Hündin auf den Platz kommt. Es muß ja nicht sein, daß man direkt vor einem jungen Rüden, der gerade das aufmerksame Bei-Fuß-laufen lernt, Unterordnung macht. Da wird sich vorher abgesprochen und die Hunde, die es evtl. irritieren könnte (die bereits angesprochenen Jungrüden oder Rüden, die in den nächsten Tage auf eine Ausscheidungsprüfung gehen, da muß man ja nix provozieren, da geht es um jeden Punkt) kommen dann in der UO vor der Hündin dran. Häufig machen die Hundeführer mit ihren Rüden aber gerne nach der heißen Hündin UO, denn es kann einem sogar auf der Weltmeisterschaft passieren, daß Tags zuvor eine läufige Hündin auf dem Platz war, und dann hat man den Salat wenn es der Hund nicht kennt... Allerdings muß es nicht unbedingt sein, daß man 2 Tage vor einer Prüfung, an der die betreffende Hündin nicht teilnimmt, mit einer heißen Hündin auf dem Platz herumspringt. Im Schutzdienst wird bei uns gar keine Rücksicht darauf genommen, wer wann drankommt, egal ob junger Rüde, läufige Hündin oder Altrüde. Ich denke, von solchen Regelungen provitieren beide, sowohl die Hündinnen- als auch die Rüdenbesitzer.

Viele Grüße

Antje

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