Korea-Hunde . DER UNTERSCHIED :: Ungereimtes

Korea-Hunde . DER UNTERSCHIED

von Marita(YCH) am 13. Juni 2003 12:17

Was hier völlig ignoriert wird, ist die Tatsache, dass die Hunde in Korea vornehmlich nicht der "Nahrungsaufnahme" dienen, sondern vor allem zur Steigerung der Potenz" verspeist werden ...
Auch das gern verwendete Argument, der Verzehr von Hundefleisch habe in Korea lange Tradition, entbehrt jeglicher Grundlage - aber selbst wenn es so wäre, könnte dies die unerträgliche Brutalität im Umgang mit den Schlachthunden nicht rechtfertigen.

Im übrigen ist es mir unverständlich, warum so viele Leute bei diesem Thema gleich auf die Zustände im eigenen Land hinweisen - würden alle Menschen "globaler" denken und handeln, würde es wohl wesentlich weniger Unrecht und Grausamkeit auf dieser Welt geben. Wenn ich z.B. gegen Menschenrechtsverletzungen in einem anderen Land protestiere, bedeutet das ja nicht, dass ich derartiges im eigenen Land akzeptiere bzw. ignoriere ... und genauso sehe ich das auch beim Tierschutz ...

Gruss
Marita

von Susanne+Claudio(YCH) am 13. Juni 2003 22:05

Hallo Marita,

so ein Paradoxon ist mir auch aufgefallen. Würde sich ein indischer Hindu hier über die Abscheulichkeit des Rinderschlachtens aufregen, wäre ihm Anteilnahme und Zustimmung gewiß. Wir sind ja alle bezüglich fremder Kulturen SOOO tolerant. Regt sich hier allerdings jemand über das Schlachten des Tieres in Korea auf, daß in unserer Kultur als "der beste Freund des Menschen" gilt, ist das völlig inakzeptabel. ANDEREN steht Kritik zu, uns "Bessermenschen, weil so tolerant", aber nicht.

Ist das nicht auch eine verkappte Form von Arroganz?

Grüße von Susanne+Claudio

von Marita(YCH) am 13. Juni 2003 23:02

: Hallo Susanne,

vielleicht ist es Arroganz, vielleicht ist es aber auch einfach eine bequeme Lösung, vom ursprünglichen Problem abzulenken, indem man ein anderes in den Vordergrund rückt ... um sich letztlich um keines von beiden kümmern zu müssen ...

Gruss
Marita

von Antje(YCH) am 14. Juni 2003 10:28

Hallo Marita,

: vielleicht ist es Arroganz, vielleicht ist es aber auch einfach eine
: bequeme Lösung, vom ursprünglichen Problem abzulenken, indem man ein
: anderes in den Vordergrund rückt ... um sich letztlich um keines von
: beiden kümmern zu müssen ...

Und was tust Du aktiv gegen

a) Mißstände in der inländischen Landwirtschaft?

b) die schlechte Behandlung von Hunden in Korea (und anderen asiatischen Ländern)?

Viele Grüße

Antje

von Marita(YCH) am 14. Juni 2003 14:42

Hallo Antje,

was ICH tue, ist hier nicht Gegenstand der Diskussion und wird es auch nicht werden - Fakt ist, dass ich etwas tue und das ist etwas, was ich bei vielen Diskussionspartnern bisher leider vermisst habe, sie sind alle hervorragende Theoretiker .. und das war's

Gruss
Marita

von Alex & Aris(YCH) am 14. Juni 2003 18:21

Hallo Marita,

:: Im übrigen ist es mir unverständlich, warum so viele Leute bei diesem Thema gleich auf die Zustände im eigenen Land hinweisen - würden alle Menschen "globaler" denken und handeln, würde es wohl wesentlich weniger Unrecht und Grausamkeit auf dieser Welt geben. Wenn ich z.B. gegen Menschenrechtsverletzungen in einem anderen Land protestiere, bedeutet das ja nicht, dass ich derartiges im eigenen Land akzeptiere bzw. ignoriere ... und genauso sehe ich das auch beim Tierschutz ...

Erstens frage ich mich, wer mit dem Vergleich angefangen hat?
War das nicht das Thema des Ursprunsthreads???

Und zweitens frage ich mich schon, was naheliegender ist.

Die Misstände vor der eigenen Haustüre aktiv zu bekämpfen, oder sich über Verbrechen in grosser Entfernung zu echauffieren???

Vor allem, weil man da ausser grossem Geschrei wenig anfangen kann. Hierzulande was unternehmen ist da doch wohl viel unangenehmer ;-))

Dass mich niemand missversteht.

Ich habe KEIN Verständnis für Hunde-verspeisende Asiaten. Noch weniger für die Qualen, die diese Tiere teilweise erleiden müssen, ABER iich erlaube mir daruf hinzuweisen, dass viele, die sich darüber besonders aufregen jemals 5 Minuten darüber nachgedacht haben, woher ihr Schnitzel kommt und mit wie viel Leid nsere konventionelle Nutztierhaltung und Schlachtung verbunden ist.

Dagegen kann man als Konsument noch viel, viel mehr unternehmen.

Grüsse Alex & Aris

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