Robert Enke hatte ein großes Herz für streunernde Hunde :: Was sonst nirgends passt

Robert Enke hatte ein großes Herz für streunernde Hunde

von Frieda am 14. November 2009 12:02
@ Susanne:

Ich stimme dir da wirklich zu! Meistens kann man an solchen Dingen, dann auch die Einstellung und Probleme der Menschen zu Lebzeiten erkennen. Dramatischer Abgang und vollkommen egoistisch gedacht. Gibt genug Wege sich umzubringen... Aber diesen finde ich vollkommen daneben.

von Kerstin15 am 14. November 2009 18:23
Auch ich wusste nicht,das er so ein großes Herz für Tiere hat.Davon könnte sich so mancher Prominenter mal eine Scheibe abschneiden.Es gibt so viele Tiere,die Hilfe brauchen,Tierheime oder Tierstationen die auf Spenden angewiesen sind...warum gibt es nur so wenige Prominente,die von ihrer Gage mal etwas für solche Sachen spenden.An uns "Kleinen Leute" wird immer heran getreten für Spenden und man gibt ja auch gerne was für den guten Zweck.Daran könnten sich die " Großen" ja mal ein Beispiel nehmen.Ich finde es gut,zu erfahren,dass es auch noch Ausnahmen gibt.Und immer die Leute,mit dem größten Herz für Tiere,müssen als erste gehen.

von blodwyn am 14. November 2009 18:29
Diese recht ekligen blutigen Suizid-Arten sind häufig bei Männern, die es ernst meinen mit dem sich-umbringen-wollen. Sie wählen dann diesen dramatischen Abgang - ganz sicher ohne daran zu denken, dass sie andere mit ins Unglück ziehen womöglich ein Leben lang. Ich finde das auch unverantwortlich, aber in dem Zustand, in dem sich die Menschen dann befinden, sind sie sicherlich nicht mehr zurechnungsfähig und es ist ihnen egal. Traurig, aber wahr.
Ich finde zwar grundsätzlich gut, wenn nun durch ein "prominentes Opfer" das so tabuisierte Thema Depression endlich mal in der Öffentlichkeit zur Sprache gebracht wird und sich etwas ändert für die vielen betroffenen Menschen. Die Art und Weise wie nun alle Medien und Vereine mit dem Tod von Robert Enke umgehen, finde ich allerdings doch sehr befremdlich. Die Pressekonferenz der Witwe war sicherlich beeindruckend, aber muß man seine Trauer so öffentlich leben? Vielleicht hilft es ihr. Vielleicht gewinnen aber auch andere Betroffene den Eindruck, dass ein Prominenter,der depressiv ist, wichtiger ist als andere.....und seinen Sarg im Stadion aufzubahren, erinnert mich an an eine Show a la Michael Jackson. Sehr merkwürdig, wie mittlerweile damit umgegangen wird.
Die meisten Menschen haben ein völlig gestörtes Verhältnis zum Tod (dem von Menschen und auch dem von Tieren). Und nun plöztlich gibt es nur noch dieses Thema - so lange, bis es wieder jemanen konrket z.B. aus der Familie betrifft und man vermutlich unfähig ist, adäquat damit umzugehen.....so meine Befürchtung. Viel Show - wie wird die nachhaltige Wirkung sein?

Dass er sich um Hunde gekümmert hat, finde ich gut. Aber was wird nun aus denen?

Sabine

von Nina8 am 16. November 2009 09:17
Habt ihr gestern die schöne Trauerfeier verfolgt. Die Worte, die Martin Kind und Theo Zwanziger gewählt haben, waren wirklich sehr treffend. Auch der Ministerpräsident von Niedersachsen wählte seine Worte gut. Ich bin mir nicht sicher, ob Robert Enke diese Trauerfeier gewollt hätte, jedoch hatte er diesen großen Rahmen verdient.

http://www.finanznachrichten.de[/url]

von tommy1234 am 16. November 2009 11:14
Hallo,

ich bin mir sicher, dass Herr Enke diese große Trauerfeier nicht gewollt hätte. Depressive Menschen scheuen die Öffentlichkeit. Ich frage mich nur die ganze Zeit, warum seine Trauerfeier in solch großem Rahmen vollzogen wurde. Bevor er sich umgebracht hat, hab ich ihn höchstens 2 mal in den Medien wahrgenommen. Kann es sein, dass die Ausrichter hier ihr schlechtes Gewissen beruhigen wollen? Kann es sein, dass die trauenden Fans ( oder auch keine Fans ) nicht hauptsächlich wegen Enke sondern wegen ihres Verhaltens zu der Trauerfeier kamen? Geht es nicht mehr um die eigene Verarbeitung, die eigene Sicht der Dinge oder die eingenen Deprssionen ? Das gleiche Fänome gab es auch bei Michael Jackson. Zu Lebzeiten hielten ihn sehr viele für "daneben" und nach seinen Tod rasten alle Fans aus und verehren ihn wie einen Musik-Gott.

von Snake am 29. November 2009 15:54
Ich war vorgestern auf einer Beerdigung eines guten Freundes der sich leider auch das Leben genommen hat - auch sein Hund hat es nicht geschafft ihn aufzumuntern aber er hat wenigstens Manns genug es selbst und allein zu tun - ohne viel Blut und ohne irgendjemand mit hineinzuziehen. Er war stocknüchtern und absolut klar - er wusste genau warum er es getan hat - ich kann den Selbstmord zwar nicht verstehen, wohl aber zum Teil sein Motiv. Ich verurteile Selbstmörder nicht wohl aber die welche andere in ihre Abgründe mit hineinziehen - sei es mit dem Auto oder vor dem Zug. Es ist schlimm genug andere zu hinterlassen die trauern, aber anderen große Psychische Probleme zu verursachen oder gar andere mitzunehmen (Auto) ist das absolut letzte. Um jemand der so etwas gemacht hat könnte ich nicht wirklich und echt trauern
"Mach nur einmal das von dem Andere sagen das Du es nicht schaffst und Du brauchst nie wieder auf deren Grenzen zu achten" (James Cook)

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