Am. Staff, unmögliche Halter :: Was sonst nirgends passt

Am. Staff, unmögliche Halter

von Sabine(YCH) am 27. März 2000 13:54

: a) ist es noch keine Tierquälerei, wenn man seinen Hund in den Keller sperrt, wenn es nicht für übermäßig lange Zeit ist.
tut mir leid, aber mit dieser Aussage disqualifizierst du dich selber als verantwortungsvolle Tierhalterin.
Wie kann man dieses nur in Ordnung finden? Bei solchen Ansichten fehlen mir die Worte.
Komisch finde ich auch,daß immer jeder Andere etwas tun soll, nur man selber nicht.
Solche Besitzer dürfen keine Hunde halten. Punkt um. Daran geht kein Weg vorbei. Und solange jeder die Augen zumacht, wird sich leider nichts ändern.
Der Hund gehört dem Typ abgenommen und der sollte Haltungsverbot bekommen, ganz einfach. Die Methode Hunde in dunkle Räume zusperren gehört in den Kreisen, "neuen" Hundekämpfer zu der Methode, die Tiere scharf zumachen und wenn der Züchter ihm dies empfohlen hat,dann ist ja klar, in welche Richtung er tendiert.
Sabine

von Yvonne(YCH) am 27. März 2000 16:11

Hallo Anja,

Bitte gebe mir Deine E-mail Adresse bekannt. Ich gebe Dir gerne ausführlich über den Kromi Bescheid, nur geht das nicht unter diesem Titel! Rolf löscht das sonst.
Gruss Yvonne


von Eva und rio(YCH) am 28. März 2000 11:16

Hi,
: : a) ist es noch keine Tierquälerei, wenn man seinen Hund in den Keller sperrt, wenn es nicht für übermäßig lange Zeit ist.
: tut mir leid, aber mit dieser Aussage disqualifizierst du dich selber als verantwortungsvolle Tierhalterin.
Ich habe doch überhaupt nicht gesagt, daß ich das in Ordnung finde, hätte ich mich sonst so aufgeregt? sicher nicht, ich habe mich sogar sehr geärgert, und finde es fürchterlich, daß so offensichtlich unwissende Menschen Hunde halten. Aber nach dem Gesetz ist es ganz sicher keine Tierquälerei, schließlich wird noch nicht mal dagegen vorgegangen, daß ein Hund die ganze Zeit im Zwinger ist. Ich bin da mittlerweile etwas desillusioniert, weil iwr schon zweimal Leute wegen der Haltung von Hunden unter weit schlimmeren Bedingungen angezeigt haben, aber keinen Erfolg hatten.
Eine verantwortungsvolle Tierhalterin... Na ja, ich halte mich dafür, allerdings ist es schon richtig, daß ich bei Anschuldigungen und Anzeigen relativ vorsichtig bin, weil man eben nicht immer dahinter blickt, und man oft auch einfach keinen Einfluß hat. Ich bemühe mich, den Leuten vielleicht doch zu helfen, wenn ich es kann, oder ihnen zumindest den Besuch einer guten Hundeschule zu empfehlen. Mehr kann man oft nicht tun, auch wenn es mit leid tut. Außerdem bin ich immer noch der Meinung, daß man so oft mehr erreicht, als mit der Holzhammermethode.

: Wie kann man dieses nur in Ordnung finden? Bei solchen Ansichten fehlen mir die Worte.
Was ein glück, daß Du sie doch gefunden hast yawning smiley))
Glaub mir, ich sehe jeden Tag Leute mit Hunden, die nicht mit Ihnen zurecht kommen, etc. Ich wohne auf dem Land, genügend Hunde sind den ganzen tag im Zwinger. Und da muß ich auch ehrlich gestehen: Ich habe das also weitestgehend aufgegeben, die welt retten zu wollen. Wenn ich etwas tun kann, dann gerne und mit Begeisterung. Bevor ich studieren gegangen bin, bi ich regelmässig mit zwei Hunden rausgegangen, die sonst eben vereinsamt in einem garten sitzen würden, und danach habe ich jemanden gesucht, der das für mich übernimmt.
Aber in diesem fall kann ich noch nicht mal beurteilen, wie schlecht es dem Hund wirklich geht, und ob es nicht nur große Tönerei ist. Sicher denke ich drüber nach, und habe schon Nachbar gefragt (die übrigens sagten, daß der Hund doch relativ viel Freilauf etc habe, was mich beruhigt). Meinst du, dem Hund gehe es besser, wenn er in einem Tierheim landet, wo er seiner Rasse nach zu urteilen kaum Chancen auf Vermittlung hätte? Ich finde, daß man auch darüber nachdenken sollte.

: Komisch finde ich auch,daß immer jeder Andere etwas tun soll, nur man selber nicht.
Hmmm, kann schon sein, daß ich mich hier wirklich nicht einmischen will, und es lieber hätte, wenn ein anderer das übernehmen würde. Das liegt aber nicht unbedingt an meiner Feigheit. Ich kann einfach nicht abschätzen, was wirklich Sache ist, und vorher sollte man nicht überschnell handeln, nur weil der Halter eine halbe Stunde Sachen erzählt hat, die mir nicht passen. Letztlich hätte man mit einem Haltungsverbot sowieso keine Chance, und ich WERDE KEINE ANZEIGE GEGEN JEMANDEN MACHEN; BEI DEM ICH NICHT SICHER BIN; DASS ER ETWAS FALSCHES TUT. Auch Punktum! Kann sein, daß das falsch ist, aber wenn das jeder machen wollte, dann hätten wir bald eine anzeigenflut, weil es (und das weißt du genausogut wie ich) leider immer Hundebesitzer ohne jegliche ahnung geben wird. Und da hilft meines Erachtens eher Aufklärung und freundliche Hilfe, als eine wirkungslose Anzeige, die den halter garantiert davon abhält, noch mal auf einen Hundeplatz zu gehen.
Tschüß,
eva und rio

PS: Daß er einen Kampfhund will, bzw ihn schafrmachen will, halte ich übrigens für sehr unwahrscheinlich, sonst hätte ich gleich gehandelt, glaube mir.

von sabine &simbär(YCH) am 17. April 2000 10:07

Hallo Sabine,

Du hast Recht, Tierschutz ist nie bequem. Abwarten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist, kann jeder.
Das Problem ist nur, jedes Ding hat zwei Seiten. Die Behörden haben teilweise nicht das geschulte Personal um jedem Hinweis nachzugehen. Ich denke, man muß schriftlich vorgehen und entsprechende "Beweise" vorlegen.

Sabine & simbär

p. S. schau mal im kaffeekränzenchen nach


von Norman(YCH) am 23. April 2000 16:08

Das ist ein eindeutiger Fall für den Tierschutz!

Von wo kommst Du?

Weißt Du wo dieser Hund ist?

Vielleicht kann man helfen?

Es muß etwas geschehen, bevor es für den Hund evtl. auch für Dritte übel ausgehen kann!

von Tommi(YCH) am 26. April 2000 08:00

: Hallo,Eva

Es tut mir ausgespochen leid, daß man solchen Idioten überhaupt die Erlaubnis gibt einen Hund, welcher Rassse auch immer, zu besitzen.Auf Grund deiner Beschreibung über diesen "geistigen Tiefflieger" läßt sich ersehen, daß er einen Hund lediglich als Statussymbol haben wollte. Vorkentnisse und Wesensmerkmale seines Hundes sind im absolut egal, solange der Hund die Merkmale zu Tage bringt die "man" von einem "Kampfhund" erwartet.
Würde man ihn fragen welche Eigenschaften sein Hund haben sollte, so wären die Antworten; soll keine Angst haben, muß sich verteidigen können, agressiv und kampfstark sein, soll sich überall behaupten können.
Ohne weiter auf diesen Menschen eizugehen könnte ich behaupten, daß das alles Kriterien sind, die er als Mensch im Sinne seines Karakters nicht besitzt.

Solche Menschen werden im späteren Verlauf ihres Hunderbesitzerlebens mit ihrem eigenen Hund nicht mehr fertig, weil der Hund sich "verselbstständigt". Sie fördern dem Hund so viele negative Eigenschaften heraus, daß sie selbst den Hund irgendwann als lästig empfinden. Sie können sich mit dem Hund nicht mehr auf die Spielwiese wagen weil der Hund kein Sozialverhalten kennt, der Hund muß Maulkorb tragen und an die kurze Leine gehalten werden, die Person selbst wir von seinen Mitmeschen als Asozial abgestempelt.
Da der Hund dazu neigt seinem Besitzer zu gefallen, wird er das Erlernte äußerst gut ausleben.
Die Folgerung ist: der Hund muß weg!

Einer mehr im Tierheim.

Und das ist auch das Übel, welches einem als normaler Besitzer eines "Kampfhundes" angehaftet wird.
Wir werden leider an solchem Maaßstab gemessen, wie dieser "geistig Unterernährter" ist den du beschreibst.

Ich war in der glücklichen Lage einen Am. Staff.zu besitzen. Sein Name war "Body and Soul"(Rufname Body). Bevor ich diesen Hund gekauft habe, habe ich nahezu jegliche Literatur zu dieser Rasse gekauft und "studiert". Vier Jahr habe ich jede Hundeaustellung verfolgt und viele Hundezüchter besucht. Schließlich habe ich einen Züchter gefunden (in der Nähe von Kiel, ca. 600 km von meinem Wohnort entfernt)und von ihm "meinen" Hund gekauft.
Leider lebt mein guter Freund "Body" nicht mehr. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, daß der Am.Staff. eine Rasse ist, die Güte , ewige Freundschaft, Freundlichkeit, soziales Verhalten, und als Familienhund sich auf die Fahne schreiben kann.
Ich habe einen Sohn von drei Jahren, dessen dicker Freund "Body" ein toller Spiekameran war.
"Body" hatte auch viele vierbeineige Freunde, sei es Rüde, Hündin oder Welpe. Er kam mit allen gut aus.
Das Tier ist nicht immer der Hund. Das Tier ist oft der Mensch selbst, der sein unterentwickeltes Selbstvertrauen und mangelndes soziales Verhalten, in seiner Leben nicht gelernt hat.
Dann müssen die Hunde für sein Manko herhalten.


Gruß Tommi




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