2 Hunde Ok - 3 Hunde Chaos ? :: Was sonst nirgends passt

2 Hunde Ok - 3 Hunde Chaos ?

von jennie(YCH) am 12. Mai 2000 13:51

Also wir haben 2 Hündinnen , die sich ganz gut miteinander verstehen .

Meine Tochter ist auch sehr begeistert von den Hunden und will ihren eigenen Hund. Ich finde ,dass Hunde nicht in Hände von Kindern gehören würde aber gerne noch einen dritten Hund bei uns aufnehmen mit dem sie herumtollen oder spazieren gehen könnte ,gemeinsam mit uns.

Nur ich habe Bedenken ob das mit unseren Hunden klappen könnte .
Bei 3 wird es doch bestimmt Zoff geben Oder ?

wer hat Erfahrung mit 3 HUnden.?
Was passt besser noch eine Hündin oder ein Rüde ?

von Monika(YCH) am 12. Mai 2000 20:22

Also so pauschal kann man das nicht sagen. Es spielen dabei verschiedene Sachen eine Rolle. z.B.: Welche Hunde habt Ihr jetzt ? Welchen wollt Ihr dazuholen ? Wieviel Platz habt Ihr ? Sind Eure Hunde sehr freundlich oder sehr dominant ?
Generell vertragen sich Hunde miteinander sehr gut, denn schliesslich sind es Rudeltiere. Es braucht jedoch sicher einige Eingewöhnungszeit, wenn zu einem "Zweier-Rudel" ein dritter Hund dazukommt.
Wahrscheinlich wäre ein Rüde besser, als eine Hündin. Wobei jedoch Vorkehrungen bzgl. unerwünschtem Nachwuchs getroffen werden müssen ( Kastration z.B.)

von Susanne(YCH) am 14. Mai 2000 20:31

: Hallo Jennie,
Wir haben auch 3 Familienhunde, und auch bei uns ist der 3. Hund für die Tochter angeschafft worden. Meine Tochter hat mit meiner Bouvierhündin Agility trainiert, und hat es geschafft daß dieser Hund obwohl er es anfänglich überhaupt nicht wollte mit ihr zusammengearbeitet hat. Nun ist ein Bouvier nicht gerade DER Agilityhund, und so wurde der Wunsch nach einem eigénen kleinen Hund den meine Tochter von Anfang an selbst erziehen wollte immer dringender. Zum 9. Geburtstag war es dann soweit, eine Sheltiehündin hielt bei uns Einzug. Ich habe das keinen Augenblick bereut. Meine 6-jährige Bouvierhündin war am Anfang nicht gerade beglückt, und ging der Kleinen möglichst aus dem Weg, mittlerweile sind sie ein Herz und eine Seele, die Große hat sogar wieder angefangen zu spielen. Wir haben noch eine 12 jährige Bernersennenhündin, die der Chef des Rudels ist. Sie ist unheimlich souverän im Umgang mit der Kleinen, die sie vergöttert. Sie zeigt der Alten ständig ihre absolute Ergebenheit, und wenn es der dann zuviel wird fällt die Kleine mit einem Bums aus dem Stand auf den Rücken, es ist drollig zu beobachten. Die Sheltiehündin ist nicht so ganz der Hund meiner Tochter geworden, obwohl sie mit ihr 2 mal pro Woche auf den Hundeplatz geht und Agility trainiert, irgendwie habe ich jetzt eben 3 Hunde. Wenn man darauf eingestellt ist ist es sehr schön 3 Hunde zu haben, für jeden Lebensabschnitt einen.
Viele Grüsse
Susanne

von Jana(YCH) am 15. Mai 2000 08:44

Hallo Jennie,

wir haben uns vor ca. zwei Monaten unseren dritten Hund zugelegt. Unsere zweite Hündin haben wir uns voriges Jahr als Welpe zu der inzwischen achtjährigen Hündin dazu geholt. Unsere ältere Dame hat jedoch gern mal ihre Ruhe und spielte mit Pünktchen nicht so viel, wie sie es forderte, also entschlossen wir uns, noch einen Spielgefährten für die zweite zu besorgen. Bis jetzt haben wir diese Entscheidung nicht bereut. Die beiden jüngeren spielen den ganzen Tag miteinander, obwohl es am Tag von Jules (Nr. 3) Ankunft gar nicht den Anschein hatte, Pünktchen war nämlich schrecklich eifersüchtig, weil sie ja nicht mehr so stark im Mittelpunkt stand, wie vorher. Das legte sich aber nach einer Weile und nun sind die beiden unzertrennlich. Weil wir ja drei Hündinnen haben, kann ich nur von dieser Erfahrung sprechen und bisher lief es mit den drei Damen wirklich problemlos. Wenn Du Dir einen Rüden hinzu holen möchtest, mußt Du Dir überlegen, was Du tust, um ungewolltem Nachwuchs vorzubeugen. Zumal sich Rüden, sobald sie einen "Harem" haben in Bezug auf andere Herren ganz schön aufspielen können (muß aber nicht sein!). Eine Umstellung wird es wahrscheinlich dennoch werden, drei Hunde zu besitzen, ist wesentlich anstrengender als zwei. Besonders beim Spazierengehen. Ich spreche hier aber für mich und meine Erfahrungen. Mit der Zeit gewöhnt man sich ja auch daran. Auf jeden Fall ist die Dritte im Bunde für uns und für die Hunde wirklich eine Bereicherung.

Viel Erfolg und die richtige Entscheidung

Jana sowie Matzi, Pünktchen und Jule

von Tanja(YCH) am 16. Mai 2000 05:57

Hallo Jennie,

Ich habe zusammen mit meinem Mann 5 Altdeutsche Schäferhunde. Alle verstehen sich miteinander und wir kommen damit recht gut zurecht.
Probleme gibt es jedoch auch.
1. Mit zwei Hunden beim Spaziergang mal Einzukehren ist meistens kein Problem, mit dreien wird man schon mal komisch angeschaut, mit vier ist es eigentlich schon unmöglich.
2. Auch das Fahren in den Urlaub fängt meistens mit 3 Hunden an schwieriger zu werden. Wir suchen uns unsere Reiseziele mittlerweile nur noch aus Hundezeitschriften heraus.
3. je größer ein Rudel wird, desto agressiver reagiert es (wenn es zusammen ist) meistens auf fremde Hunde.
4. wenn Ihr einen Rüden nehmt müßte er entweder kastriert (oder die Hündinnen) oder von den Hündinnen wärend deren Hitze getrennt werden, letzteres kann sehr stressig sein.
5. wenn Ihr eine Hündinn nehmt, würde ich einen Welpen empfehlen, dann gibt es meistens später keinen Streit. Ihr solltet jedoch damit rechnen das sich die Damen event. später einmal nicht mehr vertragen (wenn Hündinnen Krieg spielen ist es meistens sehr ernst und sehr blutig) und im Notfall eine Möglichkeit besitzen sie dann getrennt halten zu können.

Das ganze ist oft auch ein wenig Rasseabhängig. Es gibt Rassen die sich normalerweise sehr gut untereinander vertragen (Golden Retriever und Beagel z. B.) und andere die eben etwas agressiver sind (Terrier, Schäferhunde, etc.).
Wenn die Tochter bisher einen guten Kontakt zu den beiden Hündinnen hatte, wäre es auch wichtig das sie am Anfang, wenn der neue da ist, erst mal die beiden alten Hunde bevorzugt und nicht den neuen, damit diese nicht Eifersüchtig reagieren.

Wichtig ist auch das der neue Zuwachs aus einer gesunden, vernünftigen Zucht stammt, gut geprägt worden ist und das die Eltern wesensfest und verträglich sein sollten. Da der Hund für die Tochter sein soll ist dies sogar noch doppelt wichtig.

Je nach Alter der Tochter würde ich mich warscheinlich für einen aggielen mittelgroßen (Cockergröße) Hund entscheiden und eher eine Hündin wie einen Rüden nehmen, mit einer Hündin dürfte Sie besser zurechtkommen.

Gruß Tanja




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