All die ungeliebten Hunde. :: Was sonst nirgends passt

All die ungeliebten Hunde.

von Katrin(YCH) am 01. Juni 2000 13:40

Hallo Attila!

Prima, nach diesem Beitrag kann ich dir dann doch eine Empfehlung geben, was du mit der Hündin machen sollst. Bevor du sie noch einschläfern läßt, geb sie doch bitte ab. Frei nach den Gebrüdern Grimm: Etwas besseres als bei dir, wird sie überall finden! - Dies allerdings nur unter dem Vorbehalt, daß du das was du da geschrieben hast auch wirklich so gemeint hast.

Ich habe bei meinen Hunden nie nach den Kosten gefragt, wenn sie krank waren. Mein erster Hund war ein bissiger Dackel-Mischling, den ich trotzdem behalten habe, weil ich wußte, daß ich damals mit 11 zu doof war ihn richtig zu erziehen bzw. mir die Erfahrung gefehlt hat und ich eben Schuld an der Misere war. So ist er halt Rudelführer geworden und niemand außer mir manchmal durfte ihn streicheln. Später hatte er Dackellähme und ich habe ihn nicht sofort einschläfern lassen sondern noch mind. 2000 DM investiert, was ihm noch effektiv 2 weitere Jahre ein relativ schönes Leben beschert hat. Im Kopf war er nämlich noch helle.

Mit meinem 2. Hund hatte ich "Pech". Es war ein Traumhund aus dem Tierheim, der liebste und fröhlichste Hund der Welt, der mit 20 Montaten wg. Nierenversagen eingeschläfert werden mußte: noch mal DM 1.600.

So, und dann überlegt man sich, ob man das noch mal ertragen kann - psychisch - und ob man finanziell sich sofort einen neuen Hund leisten kann. Das Timing war so, daß ich meinen Hund mit Beginn meines Urlaubs einschläfern mußte und somit der ganze Urlaub vor mir lag und ich für den Rest des Jahres keinen Urlaub mehr geplant hatte. Also bin ich gleich am darauffolgenden Wochenende ins Tierheim gefahren, wäre auch wieder ohne Hund nach Hause gefahren, wenn da nicht so ein süßer Hund auf der Wiese gesessen hätte. Dieser Kerl war ein 7-Monatiger Tibet-Terrier, der von einem Züchter einige Tage zuvor entsorgt wurde: völlig verfilzt, entzündete Haut/Ohren/Augen, Flöhe, Milben. Ebenso völlig verängstigt und ein richtiger Problemhund. Den mußte ich einfach mitnehmen und habe es nicht bereut. Er ist ein absoluter gesunder Traumhund geworden. Nur habe ich eben auch auf einige Parties verzichtet, weil der Hund nicht allein bleiben konnte. Den Urlaub verbringe ich eh nur mit Hund und meine Arbeitszeit habe ich auf eine 30Std.-Woche verkürzt. Mich hat niemand gezwungen, wieder einen Hund zu nehmen. Aber ohne Hund könnte ich nicht leben. Insofern ist es für mich selbstverständlich alles für ihn zu tun und selbst so einiges einzustecken, auch finanzielle Einbußen durch die kürzere Arbeitszeit.

Gruß
Katrin

von Heike(YCH) am 01. Juni 2000 16:10

Hallo Attila

ein gutgemeinter Ratschlag: Wie wär's wenn Du beide Hunde ins Tierheim gibst, und Dir dafür so einen Roboter-Hund aus China kaufst.
Wir alle hier wären darüber sehr erleichtert.

Heike

von Lisa(YCH) am 01. Juni 2000 16:19

Liebe Miriam,

: Meine Meinung dazu: warum schaffen wir nicht zusätzlich zu den Hunden, die "nichts taugen" auch gleich die Menschen ab, die nichts taugen - da hätte ich gleich nen Vorschlag, mit wem wir anfangen könnten !!!

mit deiner Meinung bis du mittlerweile beim Thema Euthanasie angekommen, und ich glaube, das hat hier im Forum nichts zu suchen sonder war in der Zeit des 3. Reiches aktuell.
Denk mal über deine Äußerungen nach und bleib beim Thema.
EIN HUND IST KEIN MENSCH, auch wenn wir ihn als Freund und Hausgenossen überalles lieben.

Bye Lisa

von Porcha & Dino(YCH) am 01. Juni 2000 16:51

Hi Lisa!

: mit deiner Meinung bis du mittlerweile beim Thema Euthanasie angekommen, und ich glaube, das hat hier im Forum nichts zu suchen sonder war in der Zeit des 3. Reiches aktuell.

Ich finde es absolut verwunderlich, dass in diesem Hunde-Forum laufend irgendwelche Parallelen zum Dritten Reich (unter anderem der Thread zum Thema Kupierverbot in Deutschland) gezogen werden.

: EIN HUND IST KEIN MENSCH

..und der Mensch leider kein Hund yawning smiley)

Viele Grüße

Porcha & Dino


von Susanne(YCH) am 01. Juni 2000 16:56

Hallo Attila,
na ich hoffe (wie Inge) dass Du NIE jemanden brauchst, wenn DU mal unbrauchbar geworden bist, Deiner Familie vielleicht auf die Nerven fällst oder sonst nichts mehr nützt.
Im Tierheim werden sie Dich nicht nehmen, einschläfern lassen ist bei Menschen verboten, tja, dann wird Dir wohl nur ein Altersheim bleiben oder das Krankenhaus...
Oder aber Du bleibst Deiner Meinung treu und bringst Dich aus ökonomischen Gründen selbst um die Ecke...*Grins*
Susanne

von Attila(YCH) am 01. Juni 2000 17:15

: Hallo Attila,
: na ich hoffe (wie Inge) dass Du NIE jemanden brauchst, wenn DU mal unbrauchbar geworden bist, Deiner Familie vielleicht auf die Nerven fällst oder sonst nichts mehr nützt.
: Im Tierheim werden sie Dich nicht nehmen, einschläfern lassen ist bei Menschen verboten, tja, dann wird Dir wohl nur ein Altersheim bleiben oder das Krankenhaus...
: Oder aber Du bleibst Deiner Meinung treu und bringst Dich aus ökonomischen Gründen selbst um die Ecke...*Grins*
: Susanne


Hallo Susanne,

ich glaube, Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Es geht nichts ums "Unbrauchbarwerden" durch Alter, Krankheit oder Unfall, sondern ums "Unbrauchbarsein" von Anfang an. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Auch trifft natürlich nicht die Hunde die Schuld, sondern Menschen, die zugelassen haben, daß solche "von Anfang an unbrauchbare" Kreaturen zur Welt kamen. Die anderen Menschen, die das erkennen, sollten dem entgegensteuern.

Was mein Alter angeht, so werde ich mir schwer überlegen, ob ich noch leben möchte, wenn ich nicht mehr kriechen kann. Für unsere Hunde müssen wir diese Überlegung übernehmen; sie können nämlich nicht im Rollstuhl sitzen, ein gutes Buch lesen und dadurch manches kompensieren. Es gibt Nomadenvölker, da bleiben die Alten zurück, wenn sie spüren, daß ihre Kräfte schwinden und sie nicht mehr mit dem Stamm mitziehen können; sie suchen sich dann einen ruhigen Platz, um zu sterben. Von Elefanten ist ähnliches bekannt. Ich kann nicht nachvollziehen, was an unseren "Altenbewahranstalten", auf die wir so stolz sind, besser sein soll. Und ich kann nicht nachvollziehen, daß man schwerkranke Hunde, die jede Lust am Leben verlassen hat, aus purem Egoismus bei sich behält, anstatt ihnen einen sanften Tod zu geben.

Gruß, Attila

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