Kampfhundeerlass :: Was sonst nirgends passt

Kampfhundeerlass

von Wolf Peter(YCH) am 02. Dezember 1998 16:00

:::Hallo Wolf Peter !
:
:Ich weiß nicht, was ich immer falsch mache, daß jeder mich genau gegenteilig versteht gegenüber dem, was ich meine. Ob du´s glaubst oder nicht, ich bin irgendwie genau derselben Meinung, wie du, und ich bin mir nicht bewußt, irgendwas gegenteiliges geschrieben zu haben. ich werde jetzt mal auf deine Vorwürfe mit Sachen, die ich in der letzten Meldung gesagt habe antworten und diese gegebenenfalls näher erläutern.
:---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
:::Ich wünsche es dir nicht, daß dein Hund von einem Pitbull totgebissen
:::wird. Ob du dann genauso argumentieren würdest, bezweifle ich ganz einfach.
:
:---Also erstmal möchte ich sagen, daß mir das wirklich ganz, ganz furchtbar leid tut. Ich weiß nicht, was ich machen würde, wenn das meinem Hund passieren würde...---
:
grinning smileyas soll heißen, ich würde dem Besitzer samt Hund wahrscheinlich die Lebenslichter ausblasen wollen. Das habe ich nur nicht so hingeschrieben, weil es ja ein bißchen gegen das Gesetz wäre. Ich würde wohl sonstwas tun, um diesem Typen (ich weiß ja nicht, obs ein Mann oder einen Frau war) das Leben zur Hölle zu machen. Und ich kann auch gut verstehen, das man durchaus einen Hass auf Kampfhunde im allgemeinen entwickeln kann:
:
:---...und erlebe auch oft, daß besonders diese Rassen sich äußerst eigenartig verhalten.---
:
grinning smileyas bedeutet, daß ich schon des öfteren mitbekommen habe und gehört habe, daß gerade Kampfhunde äußerst aggressiv sind und sich bei anderen Hunden festgebissen haben u.s.w.. Auch mein Hund wurde schon von einem Kampfhundmischling etwas schwerer verletzt.
:---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
:Hier geht es darum, den Hund samt Hundebesitzer aus dem Verkehr
:::zu ziehen.
:
:---weil es ein paar schwarze Schafe unter den Hundebesitzern gibt, die es darauf anlegen, ihren Hund aggressiv zu machen oder sich einen Hund anschaffen, ohne sich Wissen über hundliches Verhalten anzueignen. Soetwas gilt es natürlich per Gesetz zu verhindern, ---
:
grinning smileyas ist doch dasselbe, was du sagst, oder???
:---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
:Ich habe das Gefühl, daß du hier den Oberrichter spielen möchtest.
:
:Vielleicht klinge ich ja irgendwie besserwisserisch. Das einzige, was ich erreichen will, ist jemanden zu überzeugen, daß ich denke, daß derartige Verordnungen (Leinen- und Maulkorbzwang oder Eignungstests für Kampfhundebesitzer) sinnlos sind und nichts gutes bringen.
:---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
:Überleg dir mal, ob du geg. Falls genauso Emotionslos und Oberlehrerisch reagieren würdest.
:
:Ich würde wahrscheinlich sehr emotionsvoll reagieren, aber das habe ich ja bereits gesagt. Im übrigen fühle ich sehr mit Petra mit und es tut mir wirklich leid, was da passiert ist. Das sage ich nicht bloß so, sondern ich meine es auch.
:---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
confused smileyie hat ihr Freund und Lebensgefährten
:durch einen genetisch gestörten Kampfhund verloren, der von seinem
:Besitzer nicht erfolgreich zurückgehalten wurde. Das ist mal Fakt.
grinning smileyeine Geschichte ist voll mit wenn und aber und wäre und haette.
:
:Ja, meine Geschichte ist voll mit wenn und aber und hätte. Sie soll, ja auch verdeutlichen, was wäre, wenn...
:Ich kann dir außerdem nicht zustimmen, daß ein solches Verhalten bei einem Kampfhund ausschließlich genetisch bedingt ist, denn ich kenne viele Kampfhunde, die sich wirklich ganz normal verhalten. Und ich erlebe hier fast täglich, daß man mit seinem Hund kaum noch auf die Straße gehen kann, ohne überall kopfschüttelnden Menschen zu begegnen oder ständig vollgepöbelt zu werden, selbst wenn man keinen Kampfhund hat. Das ist erst seitdem so, seit diese ganze Diskussion um Kampfhunde und Kampfhundeverordnungen angefangen hat. Die Geschichte sollte lediglich klarmachen, daß ich es nicht für sinnvoll halte ALLEN Kampfhunden Leinen- oder Maulkorbzwang aufzuerlegen, da es durchaus auch vernünftige Kampfhundbesitzer gibt, die ihren Hund nicht als "Waffe" mißbrauchen.
:---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
:Bevor du hier gute Ratschläge allgemein verteilst, würde ich mal überlegen, wie du auf solche Situation reagieren würdest.
:
grinning smileyas habe ich ja bereits gesagt...
:---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
:Wenn ich deine Kommentare hier in der Vergangheit berücksichtige,
:bin ich der Meinung, daß du ziemlich emotionsgeladen und spontan
:reagierst.
:
:Kann ja sein, aber ich bemühe mich immer, vernünftig zu diskutieren und meine Argumente irgendwie zu belegen. Was das spontane angeht, kann ich dir nicht zustimmen, da ich mich schon oft hingesetzt habe und erstmal in Büchern gekuckt habe, ob ich nicht evtl. doch unrecht habe. Und wenn ich unrecht habe, gebe ich das auch gerne zu.
:---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
:Und jetzt empfiehlst sowas. Ich bitte dich.
:
:Habe ich irgendetwas empfohlen??? Wenn ja, was denn? Das würde mich doch sehr interressieren.
:---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
:
:Ich würde, wie gesagt gerne wissen, was dir an meiner Meldung so dermaßen gegen den Strich geht. Ist es die Geschichte, oder daß ich der Meinung bin, daß nicht alle Kampfhundbesitzer für die Leute büßen sollten, die ihre Kampfhunde scharf machen oder daß ich Kampfhundeverordnungen, wie sie heutzutage erlassen werden, für sinnlos halte? Was genau habe ich falsches gesagt, daß du mir so viele Vorwürfe machst?
:
:Bis dann
:
:Morgaine

Hallo Morgaine !

Also ich habe gar nicht gegen dich persöhnlich. Nur mir fällt es sehr schwer hier und immer wieder über Kampfhunde zu diskutieren. Es ist
halt ganz einfach so, daß diese Rasse vom Hund, nur in kontrollierten
Händen gehören. Und das ist leider nicht gewährleistet. Und wenn verschiedene Verordnungen für die Rasse gelten, hoffe ich, werden diese Leute nachdenklicher oder fühlen sich stärker beobachet, und werden vorsichtiger..
Nochwas, du sagst, du hast nicht empfohlen. Selbstverständlich hast du indirekt empfohlen, nichts zu unternehmen, was die Verordnungen betreffen würde. Und glaub mir, wenn eine Verordnung einmal exisitiert,
dann achten die Leute viel mehr darauf, ob die auch eingehalten wird.
Ich muß dir nochwas sagen. Und das betrifft nur meine Person.
Mir wäre es egal welche Rasse es ist, der mein Hund tötet. Ab dem Moment sind beide "Fällig". Der Hund und der Besitzer auch. Und ich denke, daß die Gesetze und Stimmung heute ausreicht die Sache zu erledigen.
Denk daran was die Presse schon heute macht, wenn sie was erfahren.
Damit will ich nur sagen, ich finde es nicht gut, die Leute zu besänftigen. Es gibt genügend Kampfhundebesitzer, die auch selbst was unternehmen könnten, um ihr Ruf zu verbessern. Es gibt unzählige Möglichkeiten, nur diskutieren, hilft leider nicht mehr. Siehe die Petra
und viele andere.

Ich hoffe damit die Angelegnheit bereinigt zu haben.

Ciao Wolf Peter

von Morgaine(YCH) am 02. Dezember 1998 17:34

Hallo, K.Keck,

ich bin da genau deiner Meinung. Ich denke, es ist egal, ob Kampf-, Jagd-, oder anderer Hund, es müssen Gesetzte her, die einerseits die Möglickeit derartiger Vorfälle im Keim ersticken, andererseits aber auch vernünftigen Hundebesitzern die Chance lassen, mit ihren Hunden ganz normal zu leben und nicht ständig in irgendeiner Form diskriminiert zu werden. Das ist natürlich sehr schwer und ich denke unter jetzigen Bedingungen fast unmöglich. Jeder Hund jeder Rasse kann gefährlich sein, Dackel genauso, wie Rottweiler (nur das bei Dackeln der Schaden wesentlich geringer ist). Ich bin auch der Meinung, daß bei bestimmten Hunderassen, die Gefahr genetisch bedingt höher ist, da ja einige Rassen auf aggressives verhalten oder so ähnlich gezüchtet wurden. Nur sind das weitaus mehr Rassen, als die sogenannten Kampfhunde.




Hallo Isis,

Noch ein Beispiel, hier in München hat vor eineigen Monaten ein Rottweiler einen kleinen Mischling totgebissen, war auch kein Kampfhund, oder ?

In Bayern sind Rottweiler Kampfhunde, in anderen Bundesländern widerum nicht.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Es wäre das selbe, wenn man alle Autos verbietet, weil täglich Menschen durch Sie verletzt oder getötet werden (O.K. der vergleich hinkt etwas).

Ich finde das ist der beste Vergleich, den es gibt. Ich argumentiere auch oft damit. Das Problem dabei ist nur, daß sich kaum ein Mensch gegen Autofahrer aufhetzen lässt, da ja die meisten Leute selbst Autofahrer sind (ich übrigens auch manchmal), während die Hundebesitzer in der Minderheit sind und jeder, der was gegen Hunde hat, massenweise Gleichgesinnte findet. So schaukeln sich die Leute an Unfällen mit Hunden hoch, aber niemals wird derartig gegen Autofahrer gehetzt. Sicherlich ist jeder Unfall durch einen Hund einer zuviel, nur ist das bei Autofahrern nicht dasselbe?
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Also streitet euch nicht.
Leider ist der arme Jerry tot, der Besitzer des "Kampfhundes" gehöhrt bestraft und sein Hund eingeschläfert.

Das finde ich auch. Wenn jemand meinem Hund etwas antun würde (und sei es, daß er zuläßt, daß sein Hund meinen Hund totbeißt), würde ich ihn mir lebenslänglich hinter Gittern wünschen.
:Und jetzt empfiehlst sowas. Ich bitte dich.
mir so viele Vorwürfe machst?



Hallo Wolf Peter !

Also ich habe gar nicht gegen dich persöhnlich.

Da bin ich aber beruhigt (das meine ich nicht ironisch).
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Nur mir fällt es sehr schwer hier und immer wieder über Kampfhunde zu diskutieren. Es ist halt ganz einfach so, daß diese Rasse vom Hund, nur in kontrollierten Händen gehören.

Ist das nicht bei jeder Rasse so?
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Und das ist leider nicht gewährleistet. Und wenn verschiedene Verordnungen für die Rasse gelten, hoffe ich, werden diese Leute nachdenklicher oder fühlen sich stärker beobachet, und werden vorsichtiger..

Ja, nur werden mit den meisten Verordnungen gleichzeitig die Leute bestraft, die für die Verantwortungslosigkeit einiger Kampfhundebesitzer gar nichts können.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Nochwas, du sagst, du hast nicht empfohlen. Selbstverständlich hast du indirekt empfohlen, nichts zu unternehmen, was die Verordnungen betreffen würde.

Da hast du recht und das war auch der Sinn dieser Meldung. Hälst du denn im Ernst Maulkorb- und Leinenzwang für Kampfhunde für sinnvoll?
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Und glaub mir, wenn eine Verordnung einmal exisitiert,
dann achten die Leute viel mehr darauf, ob die auch eingehalten wird.

Puh, da habe ich aber ganz andere Erfahrungen gemacht. Zum Beispiel wurden in dem Park, in den ich täglich gehe vor kurzem im Zusammenhang mit der am 13. Dezember inkraftgetretenen Berliner Hundeverordnung neue Schilder angebracht, die folgendes aussagen: Hunde nur noch an der Leine, selbst, wenn angeleint nicht mehr auf die Wiesen und nicht mehr inden See. Da hält sich gottseidank kein Mensch dran. Außerdem finden sich bei bisherigen Verordnungen tausend Wege, sie zu umgehen. Und wenn sich keiner mehr einen Kampfhund zulegen würde, wären es halt Schäferhunde, die scharf gemacht werden würden.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Ich muß dir nochwas sagen. Und das betrifft nur meine Person.
Mir wäre es egal welche Rasse es ist, der mein Hund tötet. Ab dem Moment sind beide "Fällig". Der Hund und der Besitzer auch.

Ja, das würde mir genauso gehen.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Und ich denke, daß die Gesetze und Stimmung heute ausreicht die Sache zu erledigen. Denk daran was die Presse schon heute macht, wenn sie was erfahren.

Oh ja, die Stimmung reicht heutzutage wirklich schon aus, um auch unschuldige Leute mit ihren Hunden vor Gericht zu bringen, wenn der Nachbar behauptet, der Hund hätte ihn gefährlich angesprungen, ohne daß es wahr ist. Hundebesitzer werden auf der Straße angemotzt, vollgepöbelt, ihnen wird von aufgehetzten "Normalbürgern" Prügel angedroht und man kann sich mit seinem Hund kaum noch auf die Straße trauen. Eine tolle Stimmung, wirklich wahr!!! Und die Presse tut ihr übriges dazu: Wilde Kampfhund-Bestie zerfleischte Kleinkind trotz Maulkorb, wobei das Kind dem Kampfhund doch nur ganz lieb mit Steinen beworfen hat...
Okay, jetzt übertreibe ich zwar enorm, und jeder Vorfall, bei dem ein Mensch durch einen Hund verletzt wird, ist schlimm und völlig inakzeptabel, aber so ungefähr verstehen Menschen die ganzen Kampfhundpresseartikel, die eh schon was gegen Hunde haben und fühlen sich natürlich in ihrer Haltung bestätigt. Warum schreiben denn die meisten Zeitungen so selten was gutes über Hunde. Kuck dir doch mal die Relation an. Massenweise Artikel, daß irgendjemand durch Hunde verletzt wurde, aber kaum Artikel darüber, was für einen enormen therapeutischen Wert Hunde haben können oder ähnliches.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Damit will ich nur sagen, ich finde es nicht gut, die Leute zu besänftigen. Es gibt genügend Kampfhundebesitzer, die auch selbst was unternehmen könnten, um ihr Ruf zu verbessern.

Ich denke es gibt Leute, die das versuchen, nur ist das wirklich sehr schwer für sie. Versuch du doch mal jemanden, der von Vorurteilen (und seine Vorurteile auch noch mit hunderten von Zeitungsartikeln belegen kann) geprägt ist klarzumachen, daß nicht jeder Kampfhund eine blutrünstige Bestie ist.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Es gibt unzählige Möglichkeiten, nur diskutieren, hilft leider nicht mehr.

Nein, aber es hilft, neue Idenn aufzubringen. Ob man erreichen kann, diese dann umzusetzen oder umsetzen zu lassen hängt von anderen Leuten ab, z.B. von der Presse, den Behörden und vor allem den Zeitungen, und davon, ob diese Leute überhaupt bereit sind, sich diese Ideen anzuhören...

Tschüß an alle

Morgaine

von Peter wolf(YCH) am 02. Dezember 1998 19:15

:Hallo, K.Keck,
:
:ich bin da genau deiner Meinung. Ich denke, es ist egal, ob Kampf-, Jagd-, oder anderer Hund, es müssen Gesetzte her, die einerseits die Möglickeit derartiger Vorfälle im Keim ersticken, andererseits aber auch vernünftigen Hundebesitzern die Chance lassen, mit ihren Hunden ganz normal zu leben und nicht ständig in irgendeiner Form diskriminiert zu werden. Das ist natürlich sehr schwer und ich denke unter jetzigen Bedingungen fast unmöglich. Jeder Hund jeder Rasse kann gefährlich sein, Dackel genauso, wie Rottweiler (nur das bei Dackeln der Schaden wesentlich geringer ist). Ich bin auch der Meinung, daß bei bestimmten Hunderassen, die Gefahr genetisch bedingt höher ist, da ja einige Rassen auf aggressives verhalten oder so ähnlich gezüchtet wurden. Nur sind das weitaus mehr Rassen, als die sogenannten Kampfhunde.
:
:
:
:
:Hallo Isis,
:
:Noch ein Beispiel, hier in München hat vor eineigen Monaten ein Rottweiler einen kleinen Mischling totgebissen, war auch kein Kampfhund, oder ?
:
:In Bayern sind Rottweiler Kampfhunde, in anderen Bundesländern widerum nicht.
:-----------------------------------------------------------------------------------------------------
:Es wäre das selbe, wenn man alle Autos verbietet, weil täglich Menschen durch Sie verletzt oder getötet werden (O.K. der vergleich hinkt etwas).
:
:Ich finde das ist der beste Vergleich, den es gibt. Ich argumentiere auch oft damit. Das Problem dabei ist nur, daß sich kaum ein Mensch gegen Autofahrer aufhetzen lässt, da ja die meisten Leute selbst Autofahrer sind (ich übrigens auch manchmal), während die Hundebesitzer in der Minderheit sind und jeder, der was gegen Hunde hat, massenweise Gleichgesinnte findet. So schaukeln sich die Leute an Unfällen mit Hunden hoch, aber niemals wird derartig gegen Autofahrer gehetzt. Sicherlich ist jeder Unfall durch einen Hund einer zuviel, nur ist das bei Autofahrern nicht dasselbe?
:-----------------------------------------------------------------------------------------------------
:Also streitet euch nicht.
:Leider ist der arme Jerry tot, der Besitzer des "Kampfhundes" gehöhrt bestraft und sein Hund eingeschläfert.
:
grinning smileyas finde ich auch. Wenn jemand meinem Hund etwas antun würde (und sei es, daß er zuläßt, daß sein Hund meinen Hund totbeißt), würde ich ihn mir lebenslänglich hinter Gittern wünschen.
::Und jetzt empfiehlst sowas. Ich bitte dich.
:mir so viele Vorwürfe machst?
:
:
:
:Hallo Wolf Peter !
:
:Also ich habe gar nicht gegen dich persöhnlich.
:
grinning smileya bin ich aber beruhigt (das meine ich nicht ironisch).
:-----------------------------------------------------------------------------------------------------
:Nur mir fällt es sehr schwer hier und immer wieder über Kampfhunde zu diskutieren. Es ist halt ganz einfach so, daß diese Rasse vom Hund, nur in kontrollierten Händen gehören.
:
:Ist das nicht bei jeder Rasse so?
:-----------------------------------------------------------------------------------------------------
:Und das ist leider nicht gewährleistet. Und wenn verschiedene Verordnungen für die Rasse gelten, hoffe ich, werden diese Leute nachdenklicher oder fühlen sich stärker beobachet, und werden vorsichtiger..
:
:Ja, nur werden mit den meisten Verordnungen gleichzeitig die Leute bestraft, die für die Verantwortungslosigkeit einiger Kampfhundebesitzer gar nichts können.
:-----------------------------------------------------------------------------------------------------
:Nochwas, du sagst, du hast nicht empfohlen. Selbstverständlich hast du indirekt empfohlen, nichts zu unternehmen, was die Verordnungen betreffen würde.
:
grinning smileya hast du recht und das war auch der Sinn dieser Meldung. Hälst du denn im Ernst Maulkorb- und Leinenzwang für Kampfhunde für sinnvoll?
:-----------------------------------------------------------------------------------------------------
:Und glaub mir, wenn eine Verordnung einmal exisitiert,
:dann achten die Leute viel mehr darauf, ob die auch eingehalten wird.
:
tongue sticking out smileyuh, da habe ich aber ganz andere Erfahrungen gemacht. Zum Beispiel wurden in dem Park, in den ich täglich gehe vor kurzem im Zusammenhang mit der am 13. Dezember inkraftgetretenen Berliner Hundeverordnung neue Schilder angebracht, die folgendes aussagen: Hunde nur noch an der Leine, selbst, wenn angeleint nicht mehr auf die Wiesen und nicht mehr inden See. Da hält sich gottseidank kein Mensch dran. Außerdem finden sich bei bisherigen Verordnungen tausend Wege, sie zu umgehen. Und wenn sich keiner mehr einen Kampfhund zulegen würde, wären es halt Schäferhunde, die scharf gemacht werden würden.
:-----------------------------------------------------------------------------------------------------
:Ich muß dir nochwas sagen. Und das betrifft nur meine Person.
:Mir wäre es egal welche Rasse es ist, der mein Hund tötet. Ab dem Moment sind beide "Fällig". Der Hund und der Besitzer auch.
:
:Ja, das würde mir genauso gehen.
:-----------------------------------------------------------------------------------------------------
:Und ich denke, daß die Gesetze und Stimmung heute ausreicht die Sache zu erledigen. Denk daran was die Presse schon heute macht, wenn sie was erfahren.
:
:Oh ja, die Stimmung reicht heutzutage wirklich schon aus, um auch unschuldige Leute mit ihren Hunden vor Gericht zu bringen, wenn der Nachbar behauptet, der Hund hätte ihn gefährlich angesprungen, ohne daß es wahr ist. Hundebesitzer werden auf der Straße angemotzt, vollgepöbelt, ihnen wird von aufgehetzten "Normalbürgern" Prügel angedroht und man kann sich mit seinem Hund kaum noch auf die Straße trauen. Eine tolle Stimmung, wirklich wahr!!! Und die Presse tut ihr übriges dazu: Wilde Kampfhund-Bestie zerfleischte Kleinkind trotz Maulkorb, wobei das Kind dem Kampfhund doch nur ganz lieb mit Steinen beworfen hat...
:Okay, jetzt übertreibe ich zwar enorm, und jeder Vorfall, bei dem ein Mensch durch einen Hund verletzt wird, ist schlimm und völlig inakzeptabel, aber so ungefähr verstehen Menschen die ganzen Kampfhundpresseartikel, die eh schon was gegen Hunde haben und fühlen sich natürlich in ihrer Haltung bestätigt. Warum schreiben denn die meisten Zeitungen so selten was gutes über Hunde. Kuck dir doch mal die Relation an. Massenweise Artikel, daß irgendjemand durch Hunde verletzt wurde, aber kaum Artikel darüber, was für einen enormen therapeutischen Wert Hunde haben können oder ähnliches.
:-----------------------------------------------------------------------------------------------------
grinning smileyamit will ich nur sagen, ich finde es nicht gut, die Leute zu besänftigen. Es gibt genügend Kampfhundebesitzer, die auch selbst was unternehmen könnten, um ihr Ruf zu verbessern.
:
:Ich denke es gibt Leute, die das versuchen, nur ist das wirklich sehr schwer für sie. Versuch du doch mal jemanden, der von Vorurteilen (und seine Vorurteile auch noch mit hunderten von Zeitungsartikeln belegen kann) geprägt ist klarzumachen, daß nicht jeder Kampfhund eine blutrünstige Bestie ist.
:-----------------------------------------------------------------------------------------------------
:Es gibt unzählige Möglichkeiten, nur diskutieren, hilft leider nicht mehr.
:
:Nein, aber es hilft, neue Idenn aufzubringen. Ob man erreichen kann, diese dann umzusetzen oder umsetzen zu lassen hängt von anderen Leuten ab, z.B. von der Presse, den Behörden und vor allem den Zeitungen, und davon, ob diese Leute überhaupt bereit sind, sich diese Ideen anzuhören...
:
: Tschüß an alle
:
:Morgaine

Hallo Morgaine !

Also überzeugt hast du mich keinsterweise. Jede vertritt seine Meinung.
Ich stehe dazu was ich geschrieben habe, und ich habe keine vernünftige
Argument in deinem Text gefunden, der mich vom gegenteil überzeugen würde.Ich bin der Meinung, daß hier unbedingt eine Verordnung her muß.
Ich möchte hier bitte keine lange Diskussion führen.
Der Jerry ist tot und der Pitbull läuft noch frei rum. Mehr will ich nicht mehr dazu sagen.
Du holst einfach zu weit aus. Erzählst vom Gott und die Welt. Wichtig ist, daß hier keine Menschen oder Hunde von diesen Hunden angefallen werden. Die Vorurteile waren schon immer da, gegen Hunde. Und wenn man das auf diese Art versuch zu entschärfen passiert gar nicht.
Es ist genug geredet und diskutiert worden.
Jetzt muß was geschehen. Undzwar im Interesse der Allgemeinheit.

Somit möchte ich unser Dialog hier ganz einfach endgültig abschliessen.

Danke im voraus !

Ciao Peter

PS: Ich will dich gar nicht überzeugen, nur die Allgemeinheit vor solchen Vorfällen schützen.


von Petra(YCH) am 02. Dezember 1998 21:17

Hallo Isis

Da Du wissen moechtest, wie alles passiert ist, folgt hier eine kleine Beschreibung:

Ich bin mit meinem Jerry, der an der Leine war, auf einem Gehweg gelaufen. Auf der gegenüberliegenden Seite standen LKWs auf ihren Parkplätzen. Plötzlich tauchte der Pitbull hinter einem der LKWs auf, sah den jerry und stürzte sofort auf ihn los. Ich habe zwar noch versucht, den Jerry von der Leine zu kriegen, mußte aber meine Hand zurückziehen, denn sonst hätte der Pitbull sie erwischt. Das ging so schnell, daß ich keine Chance mehr hatte die Leine wegzubekommen. Der Pitbull hat den Jerry, der keinen Ton von sich gegeben hatte, sofort am Hals und im Kiefer erwischt und ließ ihn nicht mehr los. Er schleuderte ihn durch die gegend, wie er wollte, und das obwohl der Jerry ein Berner Sennenhund-Bobtail-Mischling war. Seine Besitzerin rief ihn zwar, aber er hörte absolut nicht auf sie. Sie trat ihm dann in den Unterleib und in die Eier, aber er zuckte nicht einmal mit der Wimper. Ein Passant wollte dann helfen und trat ihm mit voller Wucht mehrmals auf den Kopf und ins Genick, aber auch das interessierte den Pitbull in keinster Weise. Während dieser ganzen Aktionen machte er mit Jerry, was er wollte und ich stand nebendran und konnte nichts tun. Das Gefühl der absoluten Ohnmacht und des nicht Helfen Könnens wünsche ich nicht einmal meinem ärgsten Feind. Mal ganz abgesehen davon, wie Jerry danach aussah. Als nämlich dann, als Jerry bereits tot war, sein Besitzer dazu kam, mußte er seinen eigenen Hund dreimal um die eigene Achse drehen, bis er ihn von Jerry wegbekam. Als meine Freundin, die das Halsband von Jerry holen wollte, zu ihm sagte, daß solchen Hunden einen Maulkorb verpaßt gehört, war sein Kommentar: "Warum denn, ich bin doch versichert, und meine Versicherung bezahlt den Schaden."

Natürlich habe ich ihn angezeigt, aber das alles hätte vermieden werden können, und das ganze Theater bringt mir meinen Jerry auch nicht wieder.

Natürlich kann ich auch nicht alle Kampfhundbesitzer verurteilen, aber leider scheint es so zu sein, daß in meiner Stadt mit der Ausnahme von zwei Kampfhundebesitzern, alle anderen den hund als (wenn auch nur mögliche Waffe) mißbrauchen. Und genau die, die in meiner Wohngegend wohnen sind aggressiv, und zwar auf das äußerste. Und wenn man auf die Eignung der Hundebesitzer zu sprechen kommt, dann habe ich das schöne Beispiel einer jungen Frau, zierlich gebaut, hält sich einen Pitbull, der absolut keine Ahnung von Erziehung hat, der ausgestattet mit einem Flechthalsband an einer Flexi-10-Meter-Leine läuft und sein Frauchen als Fahne hinten dran. Mal ganz abgesehen davon, daß sie ihn schon mit einer normalen Leine nicht hält, gibt sie ihm auch ncoh mit der Flexi-Leine so an die 3-4 Meter Auslauf, so daß er noch mehr Gewalt über sie bekommt.

Das zum Thema Kampfhunde. Ich werde weiter dafür arbeiten, daß es einen Maulkorbzwang für Kampfhunderassen geben sollte, weil es nichts bringt, eine Leinenpflicht auszusprechen, wenn sich der Hund losreißen kann.

Ich für meinen Teil kann damit leben, eine bestimmte Gruppe von Hundebesitzern zu "diskriminieren", trotzdem schere ich nicht alle über einen Kamm, mag sich daß vielleicht auch wiedersprechen.

Ciao Petra, die sich bereits heute mit einer 5monatigen Jessy den Abend vertreibt (und sich fragt, ob es vielleicht ein Fehler war, sich bereits jetzt schon einen neuen Hund zuzulegen?)

von Sabine(YCH) am 02. Dezember 1998 21:31

:HHallo Petra,

auch mir tut es wirklich leid um Deinen getöteten Hund.
Ich hoffe nur das Dein Hund nicht mal, aus welchen Gründen auch immer,
einen anderen Hund oder Menschen beißt.Weil dann Dein neuer Hund auch ein Kampfhund sein wird. Sicher hat der Biß Deines Hundes nicht die Kraft eines Pitbulls.Aber Deine Aussage ist weltfremd.Denn als erstes müssten die Schäferhunde einen Maulkorb verpasst bekommen.
ich denke die bessere Alternative ist ein Hundeführerschein und die Gefahrenhundeverordnung aus NRW.
Trotzdem viel Spaß mit Deinem neuen Hund
Grüße Sabine


von Morgaine(YCH) am 02. Dezember 1998 21:56

Hallo Wolf Peter !

Es tut mir ja schrecklich leid für dich, aber ich habe das dringende Bedürfnis, dir doch nochmal zu antworten. Du kannst ja hinterher schweigen, wenn dir das zuviel der Diskussion ist.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Ich stehe dazu was ich geschrieben habe, und ich habe keine vernünftige
Argument in deinem Text gefunden, der mich vom gegenteil überzeugen würde.

Vernünftige Argumente habe ich schon gebracht (denke ich zumindest), auch wenn sie dich nicht überzeugen.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Der Jerry ist tot und der Pitbull läuft noch frei rum. Mehr will ich nicht mehr dazu sagen.

Der Pitbull sollte auch meiner Meinung nach aus dem Verkehr gezogen werden, ebenso sollte dessen Besitzer eine gehörige Strafe erhalten. Das habe ich mehrmals gesagt, und es sollte nicht so dargestellt werden, als wäre ich da anderer Meinung.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Du holst einfach zu weit aus. Erzählst vom Gott und die Welt.

Entschuldigung, aber diesen Kommentar verstehe ich jetzt ganz und gar nicht. Ich nenne bloß Beispiele, die deine Meinung widerlegen sollen oder ähnliches. Sie beziehen sich auf deine Kommentare.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Wichtig ist, daß hier keine Menschen oder Hunde von diesen Hunden angefallen werden.

Von "DIESEN" Hunden...? Du meinst Kampfhunde? Ist es nicht genauso wichtig, daß keine Menschen oder Hunde von Schäferhunden oder ... angefallen werden? Oder stört es dich nicht, wenn ein Schäferhund einen anderen Hund zerfleischt? Stört dich sowas nur, wenn es Kampfhunde machen?

( nur zur allgemeinen Erklärung: Schäferhund ist eine Rasse, die ich sehr mag. Nicht, daß hier jemand denkt, ich hätte was gegen Schäferhunde.)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Die Vorurteile waren schon immer da, gegen Hunde.

Das mag sein, nur sind sie in letzter Zeit extrem offensichtlich geworden und man bekommt sie jeden Tag zu spüren.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Und wenn man das auf diese Art versuch zu entschärfen passiert gar nicht.

Ich versuche nichts zu entschärfen. Ich habe mehrmals geschrieben, daß ich auch gerne möchte, daß es zu derartigen Vorfällen nicht mehr kommt und das dies per Gesetz vermieden werden muß. Nur bitte doch nicht mit Dingen, wie Leinen- und Maulkorbzwang für bestimmte Rassen...
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Es ist genug geredet und diskutiert worden.

Findest du? Ich finde, man kann nie genug reden und diskutieren. Es sei denn, man hat überhaupt keine Lust, sich irgendetwas anzuhören und evtl. daraus zu lernen...
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Jetzt muß was geschehen. Und zwar im Interesse der Allgemeinheit.

Gehören denn Kampfhundebesitzer nicht zur Allgemeinheit???
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
PS: Ich will dich gar nicht überzeugen, nur die Allgemeinheit vor solchen Vorfällen schützen.

Jetzt klingst du aber oberlehrerisch. Der Beschützer der Allgemeinheit (haha). Entschuldige bitte meinen Zynismus.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------

Also vielleicht habe ich ja einen falschen Eindruck, aber irgendwie habe ich das Gefühl, du gehörst zu den von mir bereits beschriebenen Leuten, die sich gar nicht die Meinung anderer in Bezug auf das Thema Kampfhunde anhören wollen, solange sie im Widerspruch zu deiner Meinung stehen. Selbst wenn ich sage ich bin FÜR eine Verordnung, allerdings für ALLE Rassen gleichermaßen und vor allen Dingen gerecht, hörst du offenbar nicht hin. Es ist ja wohl Fakt, das Unfälle nicht ausschließlich mit Kampfhunden passieren. Da gibt es meiner Meinung nach nichts dran zu deuteln. Also warum eine Verordnung nur und ausschließlich für Kampfhunde? Liegt es vielleicht daran, daß du selbst mit einer Verordnung, wenn sie dich und deinen Hund auch betreffen würde, nicht einverstanden wärst und es inakzeptabel fändest, wenn dein Hund plötzlich nur noch mit Maulkorb und an der Leine herumlaufen dürfte, weil des öfteren Unfälle mit Vertretern der Rasse deines Hundes passieren würden? (Ich weiß, das sind wieder viele "wenns" und "würdes".) Außerdem, warum willst du denn nicht weiter diskutieren. Ist meine Meinung so absolut indiskutabel, oder hast du nur einfach keine Lust, dir irgendwas anderes als die Meinung, die du vertrittst, anzuhören?

Übrigens... Diesmal provoziere ich mit voller Absicht, das gebe ich auch gerne zu.

Nochmal Übrigens... Wie gesagt, fühle dich bloß nicht gezwungen, zu antworten.

Bis dann

Morgaine

Hundeforum Login

  • Bitte geben Sie für die Anmeldung Ihren Teilnehmernamen und das Kennwort ein.
    Keinen Account? Jetzt Registrieren!





Hundeshop: WWW.ZOOBIO.CH

Aus dem Hundeforum Archiv

Hundebilder aus dem Hundeforum

Aktive Hundebesitzer


Hundeforum Yorkie - Statistiken

Alle Hundeforen
Themen: 43.416, Beiträge: 285.515, Hundebesitzer: 11.316.
Neuester Hundebesitzer: joshuan.stevens.

Aktuelles Hundeforum
Themen: 2.652, Beiträge: 20.594.

Startseite | Hundeforum | Hundefotos | Neueste Beiträge | | Registrieren