Verfilzungen :: Was sonst nirgends passt

Verfilzungen

von Ana(YCH) am 09. Dezember 1998 09:04

Hallo!

Da ich es nicht lassen konnte, mir vor zwei Monaten einen zweiten Langhaarhund anzuschaffen (Ersthund ist ein Bobtailmix, Zweithund ein Coton de Tuléar), zählt die Fellpflege der Beiden jetzt zu meinen "Lieblingsbeschäftigungen".

Obwohl die Hunde regelmäßig gründlich gebürstet werden (ca. 2 x pro Woche), kommt es doch immer wieder vor, daß ich bei dem einen oder anderen eine Verfilzung entdecke. Meist dann auch noch an so empfindlichen Stellen wie der Schnauze oder am Bauch.

Kann mir jemand einen Tip geben, wie ich solche Verfilzungen möglichst schmerzfrei und einfach weg bekomme?

Viele Grüße
Ana

von Birgit(YCH) am 09. Dezember 1998 09:19

:Hallo!
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grinning smileya ich es nicht lassen konnte, mir vor zwei Monaten einen zweiten Langhaarhund anzuschaffen (Ersthund ist ein Bobtailmix, Zweithund ein Coton de Tuléar), zählt die Fellpflege der Beiden jetzt zu meinen "Lieblingsbeschäftigungen".
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:Obwohl die Hunde regelmäßig gründlich gebürstet werden (ca. 2 x pro Woche), kommt es doch immer wieder vor, daß ich bei dem einen oder anderen eine Verfilzung entdecke. Meist dann auch noch an so empfindlichen Stellen wie der Schnauze oder am Bauch.
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:Kann mir jemand einen Tip geben, wie ich solche Verfilzungen möglichst schmerzfrei und einfach weg bekomme?
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:Viele Grüße
:Ana
:Hallo Ana,

das gleiche Problem habe ich mit meinen Cocker auch. Obwohl ich ihn eigentlich täglich bürste und kämme, hat er ab und zu Verfilzungen, vor allem an den Ohren (die hängen ja auch überall rein). Ich schneide sie ihm dann halt vorsichtig ab (die Verfilzungen, nicht die Ohren!) alles andere tut ihm doch arg weh.

Gruß Birgit

von Ana(YCH) am 09. Dezember 1998 09:31

Hallo Birgit!

:das gleiche Problem habe ich mit meinen Cocker auch. Obwohl ich ihn eigentlich täglich bürste und kämme, hat er ab und zu Verfilzungen, vor allem an den Ohren (die hängen ja auch überall rein). Ich schneide sie ihm dann halt vorsichtig ab (die Verfilzungen, nicht die Ohren!) alles andere tut ihm doch arg weh.

Im Prinzip handhabe ich das auch so. An empfindlichen Stellen wie am Bauch oder an den Innenseiten der Hinterläufe schneide ich Verfilzungen auch weg. An der Schnauze allerdings sähen meine Hunde dann innerhalb kürzester Zeit mottenzerfressen aus. Es bleibt einfach nicht aus, daß z. B. durch Kratzen Verfilzungen dort entstehen, die ich vielleicht nicht gleich beim nächsten Bürsten entdecke. Bei der Coton Hündin kommt noch hinzu, daß sie keine Unterwolle hat (ähnlich wie beim Pudel, aber kaum gelockt) und ich doch Skrupel habe, ihr bei diesem Wetter unnötig Fell wegzuschneiden.

Liebe Grüße
Ana

von Morgaine(YCH) am 09. Dezember 1998 09:46

Hi Birgit,

ich denke, daß das abendliche Fütern gerade einer Meagendrehung vorbeugt, da ja der Hund auch schläft, wenn sein Herrchen ider Frauchen schläft. Insofern ruht er nach dem Essen und es kann zu keiner Magendrehung kommen. Auch über das Wälzen brauchst du dir, glaube ich , keine Sorgen machen, da du ja einen relativ kleinen Hund hast und der Hund nach dem Essen wirklich schon ganz schon rumtoben muß, um wirklich eine Magendrehung zu bekommen. Insofern ist es unwahrscheinlich, daß es ihm was schadet. Dazu kommt noch, daß du die Mahlzeiten ja auf zwei pro Tag verteilst und dein Hund somit auch nicht so eine große Menge Futter auf einmal aufnimmt. Was ich persömlich noch besser finde (was aber vielleicht nicht jeder Hund so diszipliniert mitmacht, ist den ganzen Tag und die ganze Nacht über Futter hinzustellen, so daß der Hund sozusagen selbst entscheiden kann, wann und wieviel er frißt. So mache ich das bei meinem ziemlich großen Hund und es funktioniert wunderbar: mein Hund frißt das meiste in der Nacht, wenn er ruht, und er frißt vor allen Dingen nie sehr viel auf einmal (was ja die Gefahr einer Magendrehung erheblich senkt). Er hat genau das Gewicht, das er haben sollte (d.h. er ist nicht zu fett). Jemand anderes in diesem Forum (Jutta Schöppner) macht das genauso.

Viele Grüße

Morgaine

von Morgaine(YCH) am 09. Dezember 1998 09:49

uuuups,

da habe ich doch glatt auf die falsche Meldung geantwortet.
Bitte vielmals um Verzeihung.

Bis dann Morgaine

von Jutta(YCH) am 09. Dezember 1998 09:51

Liebe Ana,

Du schreibst, daß Du bürstest. Ich weiß jetzt leider nicht, ob das nur eine Formulierung ist, oder ob es tatsächlich bedeutet, daß Du ausschließlich mit der Bürste arbeitest.

Wenn ja, dann solltest Du auf einen Kamm umsteigen. Es gibt Kämme, die drehbare Zinken haben und dadurch weniger ziepen. Ich kämme meine beiden Langhaarmonster folgendermaßen: Ich beginne an den Pfoten und arbeite mich dann systematisch von unten nach oben durch. Das Deckhaar halte ich dann immer mit einer Hand hoch und drücke dabei gleichzeitig auf den Haaransatz der Haare, an denen ich gerade kämme. Auf diese Weise kann man prima die Unterwolle rauskämmen. Wenn ich an meine Hund mit der Bürste gehe und nur von oben nach unten bürste, ist zwar das Deckhaar glatt, aber die Unterwolle verfilzt erst recht.

An empfindlichen Stellen wie Bauch, Ohren und Schnauze nehme ich notfalls auch die Schere, auch die Behaarung direkt um den After halte ich ganz kurz (nicht pavianmäßig, sondern so, daß es nicht auffällt). Den Bart wasche ich öfters mal mit Hundeshampoo (die einzige Stelle, wo ich mit Shampoo drangehe, außer die Hunde haben sich in einem Kadaver gewälzt). Dadurch kriege ich die Futterreste raus, und der Bart verfilzt nicht so leicht.

Liebe Grüße,
Jutta

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