Verfilzungen :: Was sonst nirgends passt

Verfilzungen

von Ana(YCH) am 09. Dezember 1998 10:15

Hallo Jutta!

:Wenn ja, dann solltest Du auf einen Kamm umsteigen. Es gibt Kämme, die drehbare Zinken haben und dadurch weniger ziepen. Ich kämme meine beiden Langhaarmonster folgendermaßen: Ich beginne an den Pfoten und arbeite mich dann systematisch von unten nach oben durch. Das Deckhaar halte ich dann immer mit einer Hand hoch und drücke dabei gleichzeitig auf den Haaransatz der Haare, an denen ich gerade kämme. Auf diese Weise kann man prima die Unterwolle rauskämmen. Wenn ich an meine Hund mit der Bürste gehe und nur von oben nach unten bürste, ist zwar das Deckhaar glatt, aber die Unterwolle verfilzt erst recht.

Ich hab mich mißverständlich ausgedrückt. Ich gehe erst mit der Bürte rüber, um das Fell halbwegs zu ordnen und dann erst mit einem ganz groben, dann mit einem feineren Kamm. Im Prinzip halte ich es wie Du: von den Pfoten beginnend nach oben arbeiten. Zum Schluß gehe ich nochmal mit der Bürste durch. Freddy hat aber ein Fell, das mit keinem Rassehund vergleichbar ist (selbst das Bobtailfell ist anders). Es ist viel weicher und verfilzt dadurch auch extrem leicht. Weiß der Teufel, was da noch mit drin ist (vielleicht Wattebausch?).:-)))

:An empfindlichen Stellen wie Bauch, Ohren und Schnauze nehme ich notfalls auch die Schere, auch die Behaarung direkt um den After halte ich ganz kurz (nicht pavianmäßig, sondern so, daß es nicht auffällt). Den Bart wasche ich öfters mal mit Hundeshampoo (die einzige Stelle, wo ich mit Shampoo drangehe, außer die Hunde haben sich in einem Kadaver gewälzt). Dadurch kriege ich die Futterreste raus, und der Bart verfilzt nicht so leicht.

Wie gesagt, an diesen empfindlichen Stellen halte ich das Fell auch maximal 2 - 3 cm lang. Aber ich kann doch nicht immer den ganzen Hund auf diese Länge schnippeln, nur weil er ständig verfilzt! Freddy wird auch nur dann gebadet, wenn es absolut notwendig ist. Sollte ich ihn aber zwischendurch nicht sowieso baden müssen, weil er sich irgendwo gewälzt hat, bade ich ihn ca. 2 x im Jahr. Sein Fell wird einfach irgendwann ganz stumpf und den Staub bekommt man auch mit Kämmen und Bürsten raus. Danach ist er wieder strahlend weiß (obwohl ich kein Persil oder so nehme :-)).

Bei Krümel ist es noch so eine Sache. Verfilzungen gehen bei ihr zwar leichter raus, aber sie ist es nicht gewöhnt, gebürstet zu werden. Die Vorbesitzer haben ihr einfach einen Kurzhaarschnitt verpaßt. Ich frage mich nur, warum man sich dann einen Langhaarhund anschafft...

Gruß
Ana

von Sandra W.(YCH) am 11. Dezember 1998 18:40

Hallo Ana,

bei meiner Chila habe ich auch oft das gleiche Problem. Wenn es Stellen sind die im "Verborgenen" liegen, schneide ich diese auch raus. Wenn es allerdings Stellen im Deckhaar sind, dann kann ich Dir folgenden Tip geben: Ich nehme eine Effilierschere (Oh je, hoffentlich habe ich das richtig geschrieben) und schneide die betroffene Strähne an der dicksten Stelle der Verfilzung durch. Dann kannst Du mit einem Kamm den Rest ganz gut rauskämmen und hast wenigstens die halbe Strähne gerettet.

Viel Erfolg.

Liebe Grüße Sandra

von Sabine & Pyris(YCH) am 16. Dezember 1998 17:24

Liebe Ana,

: Freddy hat aber ein Fell, das mit keinem Rassehund vergleichbar ist (selbst das Bobtailfell ist anders). Es ist viel weicher und verfilzt dadurch auch extrem leicht. Weiß der Teufel, was da noch mit drin ist (vielleicht Wattebausch?).:-)))

Vielleicht ist bei Deinem Freddy Komondor oder Puli oder sowas drin. Du kannst doch mal den Versuch starten, das Fell zu Schnüren verfilzen zu lassen. Ich weiß nicht genau, wie das gemacht wird (kenne die Rassen nur vom Sehen); ich glaube, man muss die Verfilzungen immer wieder mit der Hand zerteilen, bis sich Schnüre gebildet haben.

Da es sich bei diesen Rassen um Gebrauchshunde handelt, glaube ich nicht, dass der Hund davon krank wird, sprich Hautprobleme kriegt. Ich habe aber den Eindruck, dass die Hunde eher stinken, und vielleicht gibts hygienische Probleme.

Falls das für Dich in Frage käme, setzt Du Dich am besten mit Fachleuten der Rassen in Verbindung; die können sicher auch sagen, ob das Fell Deines Freddy eine entsprechende Struktur hat.

Viele Grüße von Sabine

von Ana(YCH) am 17. Dezember 1998 10:13

Hi Sabine!

:Vielleicht ist bei Deinem Freddy Komondor oder Puli oder sowas drin. Du kannst doch mal den Versuch starten, das Fell zu Schnüren verfilzen zu lassen. Ich weiß nicht genau, wie das gemacht wird (kenne die Rassen nur vom Sehen); ich glaube, man muss die Verfilzungen immer wieder mit der Hand zerteilen, bis sich Schnüre gebildet haben.

Ich könnte mir nur schwer vorstellen, aus Freddy einen wandelnden Mob zu machen... :-))) Im Ernst, Freddy kriegt, wenn er wirklich mal eine dickere Verfilzung hat, die ich nicht bemerkt habe, eine gerötete Haut. Er wird im Frühjahr ja auch immer geschoren (auf 7 mm, also richtig kurz) und ich denke, die Züchterin, wo ich das machen lasse, wäre auch nicht so begeistert. Wenn sie nämlich beim Scheren mal eine Verfilzung findet, muß sie die per Hand mit der Schere rausschneiden statt mit der Schermaschine, um die Haut nicht zu verletzen.

Sein Fell wird ja auch gar nicht so lang (zur Zeit ist es ca. 8 - 10 cm lang). Wenn ich ihn jetzt verfilzen lasse und die Platten zu Schnüren drehe, stehen diese Schnüre wahrscheinlich stachelförmig vom ganzen Hund ab und er sieht aus, als hätte er in eine Steckdose gefaßt!

Nicht ganz ernstgemeinte Grüße von Ana :-)))

von Sabine & Pyris(YCH) am 18. Dezember 1998 17:37

Hallo Ana,

confused smileyein Fell wird ja auch gar nicht so lang (zur Zeit ist es ca. 8 - 10 cm lang). Wenn ich ihn jetzt verfilzen lasse und die Platten zu Schnüren drehe, stehen diese Schnüre wahrscheinlich stachelförmig vom ganzen Hund ab und er sieht aus, als hätte er in eine Steckdose gefaßt!

wenn Dein Freddy aber auf Reggae steht, dann sollte Dir das zu denken geben ...

Ebenfalls Späßle gemacht von Sabine

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