Aktionen für bedrohte Hunderassen :: Was sonst nirgends passt

Aktionen für bedrohte Hunderassen

von Anja Smith(YCH) am 18. Januar 1999 12:18

Hallo,

wie ich erfreut sehe, möchten immer mehr Yorkies Leser an Aktionen für bedrohte Hunderassen teilnehmen.

Da ich einen Rottweiler und einen Englischen Mastiff habe und obendrein noch das Pech habe, in Bayern zu wohnen, haben mein Mann und ich jetzt beschlossen, einiges an Aktionen für die in Deutschland bedrohten Hunderassen anzuleiern.

Ich werde versuchen, alle betroffenen Hundeverbände zu gemeinsamen und gleichzeitigen Auftritten in der Öffentlichkeit zu überreden (möglicherweise in Form von Infoständen in und Hundespaziergängen durch möglichst viele Städte in Deutschland, so daß sich die Leute direkt ein Urteil von unseren Hunden machen können und ihr Wissen nicht länger aus der Presse beziehen müssen).

Nun meine Bitte:

wenn Ihr Vereine in Eurer Gegend kennt, die sich bereits mit bedrohten Hunderassen befassen, schickt mir bitte die Addressen. Ich möchte möglichst viele Organisationen und Vereine mobilisieren. Es wird Zeit, daß wir der Hetzerei durch die Presse nicht länger tatenlos zusehen.

Viele Grüße
Anja S. aus B(ayern)

von sabine & simbär(YCH) am 18. Januar 1999 13:12

: Hallo Anja,

eine super Idee. Wenn ich Dir irgendwie helfen kann, bitte entsprechende Info


Wir haben zwei Hunde, wohnen in NRW und haben bisher zum Glück noch keine Problem mit Presse und Co.

Also, was kann ich machen?

Lieben Gruß

Sabine & simbär

von Anja Smith(YCH) am 18. Januar 1999 13:18

Hallo Sabine,

im Augenblick gibt es noch nichts zu helfen aber vielen Dank für die Antwort. Ich suche im Moment erst einmal Adressen von Vereinen, die sich ebenfalls mit den bedrohten Hunderassen befassen, damit ich diese auch mit ansprechen kann.

Wenn es dann hoffentlich zu gemeinsamen Aktionen kommen sollte, werde ich nähere Infos bei Yorkies veröffentlichen, so daß jeder, der interessiert ist, mitmachen kann.

Viele liebe Grüße
Anja, Donar und Sheiba

von Burkhard Redeker(YCH) am 18. Januar 1999 14:02

Hallo Anja,

: wie ich erfreut sehe, möchten immer mehr Yorkies Leser an Aktionen für bedrohte Hunderassen teilnehmen.

im Interesse aller Hundehalter wird's auch Zeit dafuer (Ihr wisst doch, heute wir, morgen Ihr), ich bin dabei!

: Da ich einen Rottweiler und einen Englischen Mastiff habe und obendrein noch das Pech habe, in Bayern zu wohnen,
: haben mein Mann und ich jetzt beschlossen, einiges an Aktionen für die in Deutschland bedrohten Hunderassen anzuleiern.
: Ich werde versuchen, alle betroffenen Hundeverbände zu gemeinsamen und gleichzeitigen Auftritten in der Öffentlichkeit
: zu überreden (möglicherweise in Form von Infoständen in und Hundespaziergängen durch möglichst viele Städte in Deutschland,
: so daß sich die Leute direkt ein Urteil von unseren Hunden machen können und ihr Wissen nicht länger aus der Presse beziehen müssen).

Das oeffentliche Auftreten halte ich fuer eine sehr gute Idee, danke das Du die Initiative ergriffen hast.

: Nun meine Bitte:
: wenn Ihr Vereine in Eurer Gegend kennt, die sich bereits mit bedrohten Hunderassen befassen, schickt mir bitte die Addressen.
: Ich möchte möglichst viele Organisationen und Vereine mobilisieren. Es wird Zeit, daß wir der Hetzerei durch die Presse nicht
: länger tatenlos zusehen.

Werde mal sehen, dass ich moeglichst viele Adressen von Vereinen und Hundesport-Verbaenden sammle.
Wenn Du willst, lasse ich sie Dir zukommen. Ansonsten spreche ich einfach alle Hundehalter in meinem persoenlichen Umfeld an,
was sie von dieser Idee halten.

Halte uns bitte auf dem Laufenden.

Ciao Burkhard

von Anja Smith(YCH) am 18. Januar 1999 14:19

Hallo Burkhard,

: Werde mal sehen, dass ich moeglichst viele Adressen von Vereinen und Hundesport-Verbaenden sammle.
: Wenn Du willst, lasse ich sie Dir zukommen.

Mich interessieren vorwiegend die Adressen der Vereine/Interessengemeinschaften, die sich für bedrohte Hunderassen einsetzen (jeden Hundesportverein zu informieren ist zu viel auf einmal), aber sobald dann innerhalb der Hundeverbände/ Interessengemeinschaften erst einmal eine Entscheidung bezüglich konkreter Termine/Aktionen gefallen ist, dann wäre ich natürlich dankbar, wenn jeder der Interesse hat, möglichst viele Hundehalter oder Hundesportvereine in seinem Umkreis informiert.

:Ansonsten spreche ich einfach alle Hundehalter in meinem persoenlichen Umfeld an,was sie von dieser Idee halten.

Das kannst Du gerne schon einmal sondieren (das Ergebnis würde mich interessieren)

: Halte uns bitte auf dem Laufenden.

Klaro!

Übrigens, wenn Du oder sonstige Yorkies Leser Zugriff auf Statistiken (z.B. Beißstatistiken insbesondere der Großstädte) oder interessantes Infomaterial zum Thema "bedrohte Hunderassen" haben, bin ich sehr daran interessiert (Broschüre vom Deutschen Städtetag und die vom VdH erstellten Gutachten habe ich).

Viele Grüße
Anja

von Michaela(YCH) am 18. Januar 1999 14:47

Hallo, Anja,

auch ich finde Deine Idee toll und bin ebenfalls schon sehr daran interessiert, wie sich dieses "Projekt" weiterentwickeln wird. Ich schreibe Dir, weil Du die "beruehmt-beruechtigten" Beiss-Statistiken ansprichst. Ich habe wohl bisher schon an die zehn Statistiken, die irgendwo zitiert werden, gelesen und bei allen gibt es Abweichungen, es gibt also sehr verschiedene Statistiken, bei den einen ist der Schaeferhund an Stelle 1, bei den anderen Mischlingen und ab Platz 3 ist es dann ueberhaupt immer anders. Ich wuerde also sagen, dass man Statistiken als Argument aeusserst vorsichtig verwenden sollte, denn dann bekommt man unter Umstaenden schnell die Antwort: Dass stimmt doch gar nicht, ich habe in der Zeitschrift XYZ eine Statistik gesehen, wo diese und jene Hunderasse an Platz 5 steht. Das halte dich dann fuer ziemlich muehsam. Was ich viel eher interessiert finde, habe ich aus einem Buch ueber Hundeangst (...dann beisst dich der Hund - leider weiss ich den Autorennamen nicht mehr). Und zwar erzaehlt dort die Autorin, dass ein relativ hoher Prozentsatz von Menschen angibt, schon mal von einem Hund gebissen worden zu sein, wenn man jedoch nachfragt, wie genau der "Angriff" stattgefunden hat und zu welcher Verwundung er fuehrte, dann erfaehrt man folgendes:
Meistens koennen sich die Gebissenen kaum noch an die Wunde erinnern, in den seltensten Faellen hat diese geblutet, oder war behandlungswuerdig, es waren ueberwiegend Kratzer, bzw. die Leute wurden "gezwickt". Und dies voellig unabhaengig von der Rasse. Ich habe in meinem Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, dass sich sehr viele Menschen schon ueberfordert fuehlen, wenn ein Hund direkt auf sie zulaeuft. Mehr muss er gar nicht machen, um den Unmut auf sich zu ziehen.

Liebe Gruesse,

Michaela + Henry

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