Gewöhnung ans Kämmen :: Was sonst nirgends passt

Gewöhnung ans Kämmen

von Ana(YCH) am 05. März 1999 09:51

Hallo!

Ich mußte diese Woche meine Coton Hündin Krümel abscheren lassen. Ich hab sie seit Oktober und die Vorbesitzer haben sie nie richtig ans Kämmen gewöhnt und mit der Fellpflege auch ziemlich geschlurt.

Ich dachte bisher, daß ich das in den Griff bekomme, aber nachdem sie immer mehr verfilzte, trotz größter Bemühungen, und sich das Kämmen auch nicht gut gefallen ließ (von nach dem Kamm und nach der Hand schnappen bis zum Versuch zu flüchten war alles drin) habe ich sie schweren Herzens scheren lassen. Die Züchterin meint, daß sie ein sehr "wattiges" Fell hat, das sowieso schnell verfilzt und daß es auch höchste Zeit war, da schon nicht mehr genügend Luft an die Haut kam.

Jetzt läuft Krümel kurzgeschoren herum. Ich will sie jetzt behutsam ans Kämmen gewöhnen. In Zukunft werde ich das wohl fast täglich tun müssen.

Kann mir jemand noch einen Tip geben, wie ich das Kämmen in Zukunft für sie zu etwas Angenehmen machen kann und trotzdem vermeide, daß sie mir dabei auf der Nase herumtanzt?

Ana

von Yvonne & Hexe(YCH) am 05. März 1999 11:22

Hallo Ana,

Hexe hat zwar vergleichsweise kurzes Fell, aber die Hosen waren bei ihr auch immer ein Problem. Da hat sie auch rumgehampelt und nicht still gehalten. Abhilfe schafften unsere Kaninchen. Hexe liebt das "Hasenkino", steht wie versteinert vorm Stall und wir können sie in aller Ruhe überall bürsten. Nur beim Bücken bekommen wir dann öfter mal den Schwanz ins Gesicht gewedelt. :-))

Was auch geholfen hat, war ein Kauknochen oder ähnliches (manchmal auch die Futterschüssel zur Mahlzeit). Da war sie anderweitig beschäftigt, nur legte sie sich nach kurzer Zeit immer hin um genüßlich zu kauen. Und das war für's Bürsten auch nicht so gut.

Hat denn Krümel was, wo sie ganz gebannt hinschaut?

Viele Grüße

Yvonne und Hexe

von Tina (BFH)(YCH) am 05. März 1999 11:26

Hallo Ana,

..und sich das Kämmen auch nicht gut gefallen ließ (von nach dem Kamm und nach der Hand schnappen bis zum Versuch zu flüchten war alles drin
Diese Reaktion kenne ich nur zu gut von Urmel, meiner Langhaarschäferhündin.
Ich bin dann erst mal mit einem Fellpflegehandschuh über ihr Fell gefahren (kein großer Kämmeffekt, aber gute Gewöhnung an den Druck beim Kämmen) und dann nach ein paar Tagen zu einem Striegel und einer Naturhaarbürste übergewechselt.
Mittlerweile habe ich einen "Haar-Ex", sieht aus wie eine Pferdekardätsche (schreibt man das so?) und läßt sich perfekt der Körperform des Hundes anpassen.
Das Teil ist sehr gut für Langhaar geeignet, da es nicht ziept, aber trotzdem die losen Haare mitnimmt und sogar die Knubbel hinter den Ohren gehen damit problemlos wieder auf. Ganz selten, daß ich mal ein Stück Fell am Ohr abschnippeln muß.
Wenn du die Bezugsadresse wissen willst, schick mir eine mail.
Liebe Grüße, Tina

von Franziska(YCH) am 05. März 1999 13:29

Hallo Ana,

vielleicht kanst du es ja erstmal ganz vorsichtig und behutsam mit einem weichen Gummistriegel, oder mit so einer komischen Bürste (ich weiß nicht, wie ich die dinger nennen soll: also ohne Metallborsten, sondern mit solchen weichen Plastik- oder Naturhaarborsten) versuchen. Das ziept erstmal nicht, und ist vielleicht sogar angenehm für sie. Die Gummistriegel eignen sich auch sehr gut als Spielzeug (wenn sie komplett aus gummi sind), so daß du ihr das ding erstmal schmeisst, und sie die Angst davor verliert. Wenn sie sich das Kämmen damit gefallen lässt, kannst du ja ganz heimlich, wenn du gerade gummistriegelst, auf Bürste oder Kamm wechseln, so daß sie es gar nicht merkt, und dann erstmal sehr behutsam damit weitermachen. Das ist aber alles nur so ne Idee. Auf jeden Fall irgendwie versuchen, daß das Kämmen auf sie, wie ne Streichelstunde wirkt (zumindest am anfang des dran-gewöhnens).

Bis dann Franziska

von Sabine & Pyris(YCH) am 05. März 1999 14:14

Hallo Ana,

mal ein Denkanstoß in eine ganz andere Richtung!

: Kann mir jemand noch einen Tip geben, wie ich das Kämmen in Zukunft für sie zu etwas Angenehmen machen kann und trotzdem vermeide, daß sie mir dabei auf der Nase herumtanzt?

Kämmen IST unangenehm, wenn es anfängt zu ziepen. Krümel hat vollkommen recht. Aber es ist eben notwendig, damit hast Du recht. Und Kämmen ist nicht so fürchterlich, dass man deswegen beißen, wegrennen oder zum Schlangenmensch (äh, -hund) werden muss. Durch Deine Haltung bestärkst Du Krümel aber in ihrer Auffassung, dass ihr etwas Schreckliches angetan wird.

Du erwartest sehr viel von Deinem Hund, wenn Du willst, dass sie das Kämmen liebt. Reicht es nicht, dass sie es sich gefallen lässt?

Sabine

von Ana(YCH) am 05. März 1999 14:33

Hallo Sabine!

: Kämmen IST unangenehm, wenn es anfängt zu ziepen. Krümel hat vollkommen recht. Aber es ist eben notwendig, damit hast Du recht. Und Kämmen ist nicht so fürchterlich, dass man deswegen beißen, wegrennen oder zum Schlangenmensch (äh, -hund) werden muss. Durch Deine Haltung bestärkst Du Krümel aber in ihrer Auffassung, dass ihr etwas Schreckliches angetan wird.
:
: Du erwartest sehr viel von Deinem Hund, wenn Du willst, dass sie das Kämmen liebt. Reicht es nicht, dass sie es sich gefallen lässt?

Vielleicht haben wir uns mißverstanden - mehr will ich auch gar nicht. Das mit dem Ziepen habe ich jetzt hoffentlich vom Tisch, wenn ich sozusagen von Grund auf neu anfange. Von daher denke ich schon, daß es für sie jetzt - im Vergleich zu vorher - angenehm wird.

Aber wenn sie mir selbst jetzt, wo es gar nicht wehtun KANN versucht, in eine absolut weiche Bürste zu beißen, finde ich das nicht so lustig.

Ana

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