Deutsche Tierheime :: Was sonst nirgends passt

Deutsche Tierheime

von Dogman(YCH) am 01. April 2001 22:16

Hi Me,

:
: wie in allen anderen Postings hast Du mal wieder die Frage nach den Züchtern geflissentlich überlesen ;-)), gut, daran werde ich mich wohl gewöhnen müssen..

Also dann stell sie nochmals.

:
: :
: : Bitte lege mir nicht Worte in den Mund, die nicht von mir stammen. Meine Frage war klipp und klar, warum man Hunde aus dem Ausland holt, wärend unsere Hundeheime überquellen.
: :
: Hatte ich Dir auch schon beantwortet: Ich wollte KEINEN aus dem Tierheim in dem ich damals gearbeitet hatte (und dafür hab ich gleich mehrere Gründe!)...

Die da wären?


: : : Übrigens kommt mein Hund aus Thailand...
: :
: : Wohl schwer zu überlesen, so oft wie du das "betonst"
: :
: Warum reißt Du das dann aus dem Zusammenhang: Du hattes an einer Stelle gefragt, ob dass EU-Scheuklappen wären - ich für mich habe Dir geantwortet, dass mein Hund aus Thailand kommt - wo liegt also Dein Problem (zusätzlich hatte ich Dir noch mehrere Organisationen genannt ide sich für Tiere einsetzen, die nicht aus dem europäischen Ausland kommen)!!! Also mal schön runterfahren - lieber Dogman!!! Ich hatte nicht vor Dir auszumalen woher mein Hund kommt, sondern Dir lediglich Gegenargumente geliefert!!!

Eine einfache Antwort auf einen einfachen Satzt :-)


: : : Kannst Du Dich auch mal entscheiden, welcher Meinung Du denn nun bist??
: :
: : Kannst du mal bitte richtig lesen!
: : Me, mir Worte im Mund umzudrehen haben schon ganz andere Kaliber als du probiert...
:
: Dann messe Dich nicht mit Leuten, die Du nicht "nierderlabern" kannst!

Ach ja.
Mit dir messe ich mich noch lange.

: Übrigens welcher MEinugn bist Du denn nun? Mein Hund stammt nicht aus dem Katalog und Du kannst ihn doch nicht "leiden", weil ich mich mit Deiner Person anlege und "ständig betone" woher mein Hund kommt - ich würde vorschlagen auch Du bleibst etwas auf dem Teppich!!!
: :
: : Wie gesagt, per Katalog bestellen, also den Hund nicht vor Ort selbst auszusuchen finde ich nicht richtig. Egal ob Ausländer oder Zuchthund. Ein Tier ist keine Katalogware.
:
: Lies in der letzten Ausgabe von "Mein Hund" den Bericht von Daniela Tschepe und Du wirst sehen, dass auch unter den sog. Katalo-Leuten, Menschen gibt, die einen Hund ohne wenn und aber aufnehmen und nicht abschieben! In der gleichen Ausgabe ist übrigens ein Bericht von Christine mit Basmbuli, die ihre Hündin auch vorher nicht kannte (und Bambuli ist nicht aus dem Ausland) - das ist kein Angriff gegen eine von Beiden: Es zeigt nur, dass es durchaus Leute gibt, die zu ihren Tieren stehen, ohne sie schon lange vor der Übernahme gekannt zu haben! Miesmachen kann jeder!!! (und Du scheinbar besonders)...

Stimmt, genau so wie du.


: : Wäre ganz froh über mehr Sachlichkeit Deinerseits!
:
: Tja, wie man in den Wald hineinschreit (altes Sprichwort!!!).


:
: Liebe Grüße trotzdem,
: Me (ich erwähne "ihn" nicht extra, damit Du nicht gleich wieder einen Fast-Infarkt bekommst und mir Prahlerei unterstellst!)

Du hast deine Katzen vergessen :-)

Dogman
:

von Ingrid und Sina(YCH) am 02. April 2001 05:06

Hallo Stefanie,
: : Sie ist voller Bissnarben, ihr fehlt ein Stück Zunge, die Pfote hat eine grosse Narbe. Mmh, Misshandlung oder umherliegender Schrott, wer weiss es.
:
: Was willst du mir damit sagen ?

Ich will damit sagen, dass sie die ersten 6 Monate ihres Lebens bestimmt lieber in einem Deutschen Tierheim verbracht hätte
:
: : Und was die Kat 1 und 2 Hunde betrifft: So schliesse ich mich MEs Meinung an. Es ist schon schwer als Single einen Hund zu haben, der Angst vor Menschen hat, nur ganz wenige könnten sich im Notfall um Sina kümmern. Aber mit einem KAT1 Hund wäre ich isoliert, meine Nachbarn würden einen Bogen um mich machen, niemand wäre bereit den Hund zu nehmen usw. Sorry, aber das ist keine Angst vor Menschen, die mir fremd sind sondern Angst vor Menschen, die mir vertraut sind.
:
: Dass Deine persönliche Situation mit einem panischen Hund
: nicht leicht ist leuchtet mir ein, aber woher weißt Du,
: dass Menschen mit KAT1 Hunden grundsätzlich geschnitten
: werden ? Meine Erfahrungen belegen dies jedenfalls nicht.

Ich wohne in einer Strasse mit vielen Kindern. Als Sina vor 9 Monaten einzog hörte ich oft von den Eltern: Das ist ja ein Schäferhund!!!! Eigentlich ist es nur Sinas Angst zu verdanken, dass sie lockerer sind. Hier wohnte ein Dobi-Mädel, absolut harmlos, aber sobald Dobi-Mädel mal aus der offenen Haustür sprang um zu spielen - Riesen Geschrei.

Meine Freunde (alle mit Kleinkindern) haben anfangs alle Angst vor Sina gehabt. Jetzt ist es ok. Sie haben mir alle gesagt, einen "Kampfhund" hätte ich nicht mitbringen dürfen. Sinas Tagespflege sagte ähnliches, einen Staff oder ähnlich würde sie nicht betreuen.

Wir gehen jedes Wochenende mit einem Staff ins Feld (die Besitzer sind nur am Wochenende hier). Der Besitzer hat schon das ein oder andere Problem, weil er einen Staff hat. Und es ist "nur" ein Mischling, dem man den Staff nicht unbedingt ansieht.

Ich habe Stress mit einer Nachbarin, die würde sofort beim Ordnungsamt anrufen und ich hätte die Scherereien.

Letztendlich wäre es auch ein finanzielles Problem, ich könnte mir keine 1000 DM im Jahr an Hundesteuer leisten.

Aber letztendlich ist es auch so, dass ich Staffs und Bullis einfach nicht mein Fall sind. Von daher käme ich nicht auf die Idee mir einen anzuschaffen. Aber genausowenig sind Pudel oder Malteser mein Fall, die würde ich mir ebensowenig anschaffen.

Viele Grüsse

Ingrid und Sina

von Nicola mit Sally(YCH) am 02. April 2001 05:46

Guten Morgen Dogman,


: Und auf Menschen rumhacken, die ihren Hund aus dem Ausland haben und ihnen vorwerfen, damit den Hunden in Deutschen Tierheimen zu schaden, selber aber einen Hund vom Züchter zu haben (und damit, wenn man es so sehen will, ebenso den Deutschen Tierheimhunden zu schaden) - das ist für mich an Lächerlichkeit eigentlich gar nicht mehr zu überbieten!!!
:
: Sorry, aber an Lächerlichkeit ist deine Einstellung auch nicht zu überbieten.

Kann es sein, dass Du nicht gerade über einen besonders ausgeprägten Realistätssinn verfügst?!? Ich zumindest kann meine Einstellung durch Fakten begründen!
Du stellst irgendwelche Behauptungen auf, die vollkommen an den Haaren herbeigezogen sind! Alle ausländischen Hunde (egal woher und wie sie jetzt hierherkommen) landen gemäß Deiner Vorstellung ja in Tierheimen und überfüllen diese! Du Dogman, echt - ich kann Dir nur empfehlen, geh' mal ins nächste TH und frag dort nach, wieviele der Hunde aus dem Ausland sind. Und dann frag bitte als nächstes, wieviele der Hunde in D angeschafft wurden (auch vom Züchter, ja). Und diese beiden Zahlen musst Du dann nur noch miteinander vergleichen...
Ich sage nur: Scheuklappen!
Ausserdem schau Dir doch mal bitte ein ausländisches TH an und vergleiche es dann mit einem deutschen!
:
Gruss
Nicola mit Sally
:

von Pat(YCH) am 02. April 2001 05:48

: Hi Pat,
:
: Wie war das noch gleich mit dem Kastrieren in solchen Fällen???? Welche Meinung hast du da vor etwas mehr als einem Jahr vertreten?
: Ist das heute hinfällig???
:
: Gruss dogman

guten morgen
nein,das ist nicht hinfällig.
ich hab aber lediglich erzählt,was er dort sah,und warum und dass er den hund mitgebracht hat.was hat das mit meiner meinung z.kastr.zu tun?
die kann ich doch nciht jedem menschen aufzwingen,oder?
übrigens,der huskie(rüde)wurde hier nach ca 1/2 jahr kastriert-und das gänzlich ohne mein drängen :-)was mich sehr gefreut hat,da ich das nach wie vor vertrete (was er weiß) und auch weiter vertreten werde.

liebe montagsgrüsse sendet pat

von Stefanie(YCH) am 02. April 2001 08:19

Hi Me,

: Das Problem ist einfach, dass ich inmitten einer Neubausiedlung in Oberbayern lebe: Das heißt schlicht und ergreifend, dass hier
: A) sehr viele junge Familien mit Kindern wohnen
: und
: cool smiley ich mich nicht nur mit den jungen Familien sondern auch mit der Gemeinde anlegen müßte!

Was mich in meiner Ansicht bestätigt, dass das Grauen meist
hinter kleinbürgerlichen, geputzten Fassaden steckt...

: Weißt Du, ich hab versucht gegen Windmühlen zu kämpfen (nicht im Bereich "Kampfhunde", sondern in einem Tierheim, wo es NIEMANDEN interessiert hat, was mit den Tieren passiert, sondern wo ein Machtkampf aufgrund von falschen Eitelkeiten ausgetragen wurde) - und irgendwann hab ich dazu keine Lust mehr - mir ging es schlecht, mein Hund und auch meine Katzen waren zu dieser Zeit absolut unausgeglichen und aggressiv (genau wie ich selber)....irgendwann setzt man dann mal Prioritäten und sagt schlicht und einfach: "Was solls, dann geht es eben mir und meinen Tieren wieder gut - was schert mich der Rest", wartet einige Zeit ab und nimmt etwas neues in Angriff...

Profilneurosen scheinen unter sogenannten Tierschützern
sehr verbreitet zu sein. Ich weiß ja nicht, was Du konkret
versucht hast zu ändern, trotzdem Schade, dass Du aufgegeben hast.
Hattest Du gar keine Unterstützung ?

:Kommt auf das Tierheim an: Ich kenne z. B. ein Tierheim in dem ein 12 Jahre alter Cocker lebt, der das Tierheim als sein Zuhause ansieht. Dort lebte bis vor kurzem auch eine gehbehinderte, blinde, viel zu dicke alte Dackeldame und hatte dort wahrscheinlich die 2 schönsten Jahre in ihrem Leben! Es kommt auch immer darauf an, was die Mitarbeiter bereit sind zu geben und wenn das einen vernünftigen Rahmen hält, geht es den Hunden, Katzen und Kleintieren dort oft besser als bei ihren ehemaligen Besitzern!!!

Ich kenne solche Heime leider nicht, was natürlich nicht heißen
soll, dass es sie nicht gibt.



: Klar: Schlimm für sensible Hunde: Mein eigener würde daran kaputt gehen, aber andererseits muss ich mich doch nicht dafür verantwortlich machen lassen, dass die Hunde dort landen, nur weil ich einen "Ausländer" habe, oder??? Mein Hund wird NIE in einem Tierheim landen, nicht mal zur Pension!

Nicht nur für sensible Hunde ein Horror, auch stabile Tiere
entwickeln dort oftmals erst Neurosen.
Die Situation, besonders natürlich für Listenhunde, ist so
verzweifelt, dass ich mir wünsche, sie würden erlöst werden.
Du weißt was ich meine, oder ? Vielleicht könnten sie hier
aber auch kastriert werden und in Griechenland oder so als Straßen -
hunde wieder ausgesetzt werden ? Ups, das war jetzt nicht ganz
ernst gemeint...!


: Bär hätte auch super in seinem Ursprungsland leben können (ist übrigens Thailand), denn die Einheimischen waren dort nicht unbedingt roh oder grausam zu den Tieren - nein, was ihm ein Leben und Überleben dort unmöglich gemacht hätte waren unter anderem WIR DEutschen, oder WIR EUROPÄER!!!

Das behauptet aber normalerweise niemand über seinen "Ausländer".
Ich höre immer nur Geschichten über das furchtbare Leben als Straßen -
hund.
Wer sagt schon, mein Hund hatte es in Portugal, etc. eigentlich
gar nicht sooo schlecht, ich habe ihn einfach nur mitgenommen.
Nein, man wird mit so einer Tat gleich zum Retter!

: A) weil wir durch Kastrationen, Impfungen, Med. Behandlungen den Tieren ein Überleben und Leben in großem Stil überhaupt erst möglich machen und
: cool smiley und das ist der Hauptgrund!!!: weil die Touristen sich darüber beschweren, dass es ZU VIELE HUNDE gibt!!!! Und aus diesem Grund werden jedes Jahr unzählige (auch kastrierte, geimpfte) Hunde mit Strychnin vergiftet - den Tod brauche ich hier sicher niemandem genauer beschreiben!
:
: Vielleicht kann das auch mal eben einen kleine Denkanstoß geben:
: Zuerst mischen WIR (Ausländer) uns ein, um die Tiere (durch Kastration, Impfung etc.) zu "schützen", die ansonsten vielleicht schon als Welpen gestorben wären (was dann allerdings die viel beschworene "natürliche Auslese" wäre, die in den Ursprungsländern normal wäre) und dann kommen WIR (in anderer Person) wieder und beschweren uns, dass es zuviele davon gibt!!! Toll!!! Wir sorgen also gleichzeitig dafür dass Hunde überleben, die ansonsten keine Chance ehabt hätten, um sie anschließend durch Klagen an die Reiseveranstalter andere wieder um ihr Leben zu bringen....

Was schlägst Du vor, keine sogenannte Tierschutzarbeit mehr in solchen
Ländern?

Viele Grüße, auch immer ganz nachdenklich bei diesem Thema...

Stefanie

von Danni & Gina(YCH) am 02. April 2001 08:41

Hallo Dogman,

anscheinend hast Du Dich tatsächlich noch nicht sehr mit der Materie auseinander gesetzt, sonst würdest Du es nicht als Ausrede darstellen, wenn man sagt "Hunden in deutschen TH geht es besser" - dies ist nämlich eine Tatsache, die im Grunde genommen garnicht diskutabel ist.

In Spanien z. B. werden die Hunde in Tötungsstationen gebracht oder einfach an Bäumen aufgehängt. Zudem wird Greyhounds und Galgos auch Diesel in die Venen gespritzt, wenn man sie nichtmehr braucht und sie gehen elend daran zugrunde.
Ich helfe selbst im Tierheim mit und oft passiert es, dass z. B. eine Familie kommt, für die einfach nix Passendes dabei ist. Die meisten waren schon in anderen Tierheimen in der Umgebung und haben auch dort nix gefunden. JA, DAS GIBT´S. Im Pirmasenser Tierheim sind z. B. 80% der Hunde sog. "Kampfhunde". Ich mag diese Rassen sehr, kann aber trotzdem verstehen, dass nicht jeder so einen Hund haben will. Alleine schon wegen der Kosten. Ich kenne z.B. auch eine Familie mit einem Pitt, zu denen die Freunde der Kinder nicht mehr kommen dürfen, weil deren Eltern ihnen verbieten zu Leuten mit "Kampfhund" zu gehen. Aber das weicht hier vom Thema ab. Fakt ist aber: Bei 80% "Kampfhunden" im Tierheim, Rest Schäferhunde oder alte Hunde (will auch nicht jeder, da kann man auch nix dran machen)findet nicht jeder sein passendes Exemplar "Hund". Und dann - lieber garkeinen oder was würdest Du den Leuten raten?

Für mich hört Tierschutz nicht an der Landesgrenze auf. Dies zu denken wäre höchst intolerant. Ich mag Hunde - allesamt, nicht nur deutsche Hunde. Und im Ausland hinkt der Tierschutz teilweise noch sehr weit hinterher. Was soll also daran schlecht sein, dort zu helfen?

Nachdenkliche Grüsse,

Danni mit Gina

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