Auskämpfen lassen ? Dogge u.Jack Russel :: Was sonst nirgends passt

Auskämpfen lassen ? Dogge u.Jack Russel

von Gabie(YCH) am 01. Mai 2001 12:20


:
: ich würde Deiner Bekannten raten, zumindest der Versicherung dieser Dogge zunächst mal einen Bericht zukommen zu lassen und zwar auch mit

Hi zurück! Hundeschule haben wir der Halterin übrigens schon empfohlen, als sich die ersten Auffälligkeiten einstellten.Als wir z.B. hörten, daß die Dogge auf dem Bett schläft u. zu beißen droht, wenn man sie runterholen will! Aber das junge Mädchen fand es besser, abends lange in der Disco zu weilen, dann kam sie morgens nicht mit dem Hund in die Hundeschule. Zumal sie auch hätte Bahnfahren müssen, auch das kann die Dogge nicht! Eigentlich kennen sich alle Hunde schon relativ lange, doch irgendwann verstanden sich die beiden Rüden nicht mehr, da die Dogge (jetzt erst ein Jahr) immer dominanter wurde (Jack-Russe übrigens 3 J.). Diskussionen bringen m.E. mit der Halterin nichts mehr. Einen Maulkorb gäbe es angeblich in der Größe nicht (obwohl wir hier einen Sattlermeister haben, der sogar einen nähen würde!) und an der Leine kann sie die Dogge auch nicht immer führen! Der Jackie zittert neuerdings schon, wenn er meint, die Dogge wäre dabei, und er versucht sich zu verstecken. Obwohl er eigentlich immer sehr selbstbewußt war. Da es aber schon der dritte Angriff war, hat es wohl jetzt Spuren hinterlassen! Grüße von Gabie u. Tiffy

von Corinna(YCH) am 01. Mai 2001 13:15

Hallo Gabie!

grinning smileyer Jackie zittert neuerdings schon, wenn er meint, die Dogge wäre :dabei, und er versucht sich zu verstecken. Obwohl er eigentlich immer :sehr selbstbewußt war. Da es aber schon der dritte Angriff war, hat es :wohl jetzt Spuren hinterlassen!

Noch ein Grund mehr endlich dagegen einzuschreiten!
Das kann doch wirklich nicht so weitergehen, dass der arme Jacky noch ne richtige Neurose deswegen kriegt. Ihr lasst euch ja schon von dieser einen Dogge (bzw. deren Halterin) regelrecht "terrorisieren" (nur noch zu dritt Gassi etc.)
Es ist doch sowieso ein Hammer - die Dogge hat einen Menschen gebissen!
Und je länger man wartet, desto schwieriger wird es. Außerdem sollte man wirklich nicht warten, bis etwas richtig schlimmes passiert (aber sind drei Angriffe gegen den Jackie und einen gegen einen Menschen nicht schon genug?!?!!!).

Und wenn man so überlegt - weshalb abwarten? Unter den jetzigen Umständen ist es doch schon fast sicher, dass nochmal etwas passiert!! Ds Mädchen lässt die Dogge weiterhin überall frei laufen, sie ist und wird auch wahrscheinlich nicht erzogen, richtiges Verhalten gegenüber anderen Hunden kennt sie anscheinend auch nicht usw.

Mir tut die Dogge sehr leid, denn sie kann eigentlich nichts dafür, verantwortlich sind die Menschen, die nicht fähig sind so ein Tier zu halten! Ausbaden wird es wahrscheinlich doch der Hund (Leinenzwang..), aber warten hätte doch keinen Sinn, je früher man das Problem angeht, desto leichter wird es auch sein der Dogge dieses Fehlverhalten "abzuerziehen".

Melde dich doch mal, zu welchen Entschlüssen ihr gekommen seid.
Sprecht doch einfach nochmal mit der Halterin und macht ihr klar, dass wenn sie nicht sofort anfängt ihrem Hund eine Erziehung zukommen zu lassen, ihr auch die Konsequenzen (Bericht an die Versicherung, Anzeige,...) ziehen werdet. Und zwar schnell, nicht erst in ein paar Monaten, denn in der Zeit könnte schon viel zu viel passiert sein.

Liebe Grüße, Corinna

von Heidrun(YCH) am 01. Mai 2001 13:09

Hallo Gabie,

was Du da schreibst, spricht doch spätestens für eine Anzeige. Der Hund beißt draußen fremde Menschen und das Mädchen scheint auch in Gefahr. Druck Deine ganzen Postings aus, schnappe Deine Bekannte und fahrt morgen zum Amtstierarzt. Zusätzlich könnte man bei der Polizei eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung und vorsätzlicher Sachbeschädigung (Hund - ist schließlich schon öfter vorgekommen, so daß der Besitzer das Verhalten kennt; Hund zählt leider als Sache, ist aber zumindest als solche auch geschützt) machen, was aber weniger für die Sicherheit bringt, als ein Einschreiten des Amtstierarztes.

Dann muß sie notfalls einen Maulkorb nähen lassen. Den Sattler könnt ihr dem Amtstierarzt ja gleich nennen. Dann weiß er, wo er die Leute hinschicken muß.

Und wenn das Kind den Hund nicht halten kann, kann es halt nicht mit ihm raus.

Gibt es so etwas wie "Doggen in Not" oder so? Dann könnte man dort wegen der Übernahme des Hundes mal anfragen.

Schreitet gegen diesen Zustand ein und jammert nicht nur. Jammern ist ok - ihr habt allen Grund. Aber jetzt wehrt euch, wenn es wirklich so schlimm ist.

Viele Grüße
Heidrun

von Wilma u. Arno(YCH) am 01. Mai 2001 13:15

Hallo nochmal,

mal eine Frage, wenn ich das richtig verstanden habe wohnt das Mädchen noch bei seinen Eltern ? Kann man nicht über die was erreichen ?
Ansonsten wird Euch wohl wirklich nur der amtliche Weg bleiben. Wenn die Dogge erst ein Jahr alt ist, wird sich das Problem mit ziemlicher Sicherheit verstärken, wenn sie erst richtig erwachsen wird.
Die Behörden werden sich sicher über solche tollen Ausreden wie "kein passender Maulkorb" freuen. Demnach würden in NRW nur Hunde bis zu einer gewissen Größe Maulkorb tragen ??
Im übrigen ist hier natürlich auf jeden Fall Erziehung gefragt, denn ein Maulkorb würde ja Bisse verhindern, aber allein das losstürmen auf einen anderen Hund mit der Wucht eines solchen Hundes kann schon zu Verletzungen führen.
Meiner Meinung nach gehört der Hund in wirklich sachkundige Hände, denn bei seinen jetzigen Besitzern ist ja wohl nix vorhanden an Verantwortung. Und irgendwann wird der Hund wahrscheinlich eh abgeschoben, weil er zuviel Ärger verursacht (keine Versicherung zahlt ewig. Und wenn ein Hund Menschen attackiert wird es eigentlich immer kritisch, das wirkt als Argument besser als zehn verletzte Hunde)also besser jetzt nachhaken, wo er noch wirklich beeinflussbar ist.
Viele Grüße
Wilma u. Arno

von Wilma u. Arno(YCH) am 01. Mai 2001 13:21

Hallo Heidrun,

es gibt für Doggen mind. 2 Vereine, die in Not geratene Tiere betreuen. Und zumindest SOS für Doggen bringt die Tiere auf Pflegestellen unter und achtet sehr drauf, wo die Tiere dann hinkommen.
Dort wäre man sicher auch in der Lage diese Dogge vernünftig zu erziehen.
Allerdings wird man nicht weiterkommen, solange die Besitzer kein Einsehen haben.
Viele Grüße
Wilma u. Arno

von Heidrun(YCH) am 01. Mai 2001 13:49

Hi Wilma,

wenn man die Besitzer anzeigt, müssen sie entweder ihr Verantwortungsbewußtsein überdenken oder der Hund wird eingezogen.

Dann wäre der Verein alternativ zum Tierheim wohl die bessere Unterbringungsmöglichkeit, da der Hund dort resozialisiert wird und wieder vermittelt werden kann.

Aber zunächst müssen sich Gabie und die geschädigte Russel-Besitzerin zu Maßnahmen durchringen.

Ehrlich gesagt, ich würde mich hier raushalten, wenn Gabie nicht schon geschrieben hätte, daß der Hund auch Menschen gebissen hat (die Besitzerin des Russel in die Pobacke). Da steckt meines Erachtens noch ein Potential dahinter, was jetzt noch nicht gefährlich zu sein scheint, dies aber durchaus werden kann, wenn die Haltung des Hundes so fortgesetzt wird, wie sie ist. Und wenn eine Dogge erst mal richtig gefährlich ist, dann ist wohl angesichts ihrer Größe und Kraft auch die Resozialisierung fraglich. Wenn man zulange wartet, könnte die Spritze drohen und das kann man vielleicht mit schnellem heftigen Eingreifen verhindern.

Besorgte Grüße
Heidrun

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