ist das ein witz? (zeitungsartikel) :: Was sonst nirgends passt

ist das ein witz? (zeitungsartikel)

von Franziska(YCH) am 17. April 1999 00:55

Zeitungsartikel aus der Berliner Morgenpost vom 17.4.1999::::sad smileyviel spass beim lesen...)


Riesenschaden: Hunde beißen Bäume kaputt

Kaninchen scheiden als Täter aus
Von Jan-Philipp Hein


Marzahn. Frei nach Shakespeare: Hund oder nicht Hund, das ist hier die Frage. Mit «hier» ist in diesem Fall das Naturschutz- und Grünflächenamt gemeint. Die Frage: Sind Kampfhunde dafür verantwortlich, daß Pappeln, Kugelrobinien und Linden an der Walter-Felsenstein-Straße und am Freizeitforum durch Bisse in die Baumrinde zerstört wurden? Der Schaden allein dort: 50 000 Mark. Im gesamten Bezirk sind durch die unterstellten tierischen Wutausbrüche Schäden von 200 000 Mark verursacht worden.

«Ich bin mir sicher, daß die Schäden von Hunden verursacht wurden», sagt Gerd Steinberg, Leiter des Naturschutz- und Grünflächenamtes. Andere Tiere würden Rinden nicht zerfleddern, sondern fressen. Die Spuren an den «Tatorten» sprechen für eine derartige Vermutung. Die Rinden der Bäume sind bis zu einer Höhe von einem Meter abgerissen. Weiterer Hinweis: Gärtner haben einen Hund beobachtet, als er Baumrinden abriß, sagt Steinberg. Nach dem Hundebesitzer wird nun gesucht. Für sachdienliche Hinweise gibt es 200 Mark Belohnung.

Ungeachtet der massiven Schäden hat das Bezirksamt bisher noch keine Anzeige bei der Polizei erstattet. «Ein Versäumnis», wie Steinberg einräumt. Er versprach, dieses nachzuholen.

Marzahn steht mit diesem Problem allerdings nicht allein da. Die Hasenheide in Neukölln sei, berichtet Bezirksamtssprecherin Bianka Genz, schon häufiger von Hunden «angegriffen» worden. Die Schäden beschränkten sich dabei nicht nur auf Bäume. «Sogar Kinderschaukeln sind schon zerstört worden.

Joachim Kormann vom Tierpark hat Zweifel, daß Hunde - auch Kampfhunde - «schuldig» sind; ein solches Verhalten entspreche nicht ihren natürlichen Verhaltensweisen. «Ich halte das für eher unwahrscheinlich, da ein Hund auf so etwas gezielt abgerichtet werden muß.» In diesem Fall liege die Schuld für die Zerstörungen beim Hundehalter.

Für Kormann kommen «als Täter» aber auch Kaninchen in Frage. Rehe und Hirsche, die ebenfalls gerne Baumrinde fressen, seien in der Stadt schließlich nicht anzutreffen. Doch welches Kaninchen kann einem Baum bis zu einer Höhe von einem Meter zu Stamme rücken?




von katrin(YCH) am 21. April 1999 19:59

Hallo, Franziska,
zufällig las ich heute in der Zeitung von ähnlichen Schäden im Wald bei uns in der Gegend, dort wurde der Förster zitiert, der diese Schäden Mäusen zuschrieb. Nun erschien mir das beim ersten Lesen auch etwas unwahrscheinlich, aber dieses Jahr scheint eine wahre Invasion von Wühlmäusen z.B. zu herrschen. Bei uns im Garten wurden 6jährigen Obstbäume (Hochstämme) einfach die komplette Wurzel abgenagt, so daß wir sie aus dem Boden ziehen konnten.
Vielleicht waren es ja Kampfmäuse, speziell gezüchtet und abgerichtet ;-)) ? Viele Grüße, katrin

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