Beisserei - wie wuerdet ihr reagieren? :: Was sonst nirgends passt

Beisserei - wie wuerdet ihr reagieren?

von Katja + Indy(YCH) am 17. September 2001 16:37

Hi Jana!

Ich dneke, das was Du vorhast, ist der beste Weg (ich finde es allerdings schwer, diese "ruhigen Gespräche" wirklich ohne Vorwuf zu führen). Wahrscheinlich hat der gute Mann einfach noch Bildungsbedarf, was Hundeverhalten (Fixieren etc.) und Sozialverhalten und Hundebesitzern angeht.
Gute Besserung dem Hinke-Plastic und viele Grüße,
Katja

von Gabi + Sheila(YCH) am 17. September 2001 16:40

Hallo Katja,

sehe ich auch so. Durch das Festhalten wurde die Kommunikation über "die weitere Vorgehensweise" der Hunde unterbrochen und die Hündin hat nachgesetzt, nach einem Hund gebissen der kein hundliches Verhalten mehr zeigen konnte (der Typ gehört geprügelt!).

Wie gefährlich der Hund wirklich ist und wieviele Bißwunden ohne diesen unfähigen Besitzer entstanden wären kann keiner wissen.
Vielleicht hatte der Typ auch einfach Angst weil sein Hund ein Anlagehund ist und hat total behämmert reagiert, weiß man ja nicht.

Ich würde auch die Rechnung weitergeben und dann mal sehen wie der reagiert, wenn er sich wieder einkriegen konnte.
Wenn er dann vernünftig ist .............

Liebe Grüße
Gabi

von heidrun(YCH) am 17. September 2001 20:03

hi ihr beiden,

ich wollte nichts "festmachen" lediglich scheint mir aus der distanz einiges dafür zu sprechen (im zusammenhang), daß dieser hund nochmal näher betrachtet werden sollte.

und ob ich von einer anzeige absehen würde, würde extrem davon abhängen, ob er mich davon überzeugen kann, daß er sich selbst darum kümmert, seinen hund ausreichend kritisch einzuschätzen und evtl. eben auch einen maulkorb zu nutzen.

ich beobachtete kürzlich eine dobermannhündin, die - mit maulkorb! - sehr schön mit anderen spielte. der besitzer wurde immer wieder angepöbelt, daß er seinem armen hund den maulkorb nicht abnehme. ich fragte dann mal höflich nach und er erklärte, daß dieser hund einfach alle paar wochen plötzlich mitten im spiel ernst mache, zugreife und schüttle (bei kleineren) und bei größeren wirklich ernsthaft zubeiße. mit maulkorb passiere das gelegentlich auch, aber er könne immer schnell genug eingreifen, um - bei kleineren - schaden zu vermeiden und seine hündin hat trotzdem sozialkontakt, so daß sie nicht völlig isoliert wird. ich fand das verantwortungsvoll und bedauerlich, daß die leute ihn nur, weil sein hund im moment so nett schien, gleich anpöbelten.

viele grüße
heidrun

von Antje(YCH) am 18. September 2001 04:49

Hallo Jana,

ich würde ihm aber androhen, daß ich die Behörden einschalten würde, wenn ich hören oder sehen sollte, daß er sich noch einmal so fahrlässig verhält. Ich würde ihm auch klarmachen, daß ich nur von einer Meldung des Vorfalles absehe, weil mir sein Hund und und die evtl. Konsequenzen für diesen leid tun. Der Mann muß seine Einstellung ändern, sonst passiert früher oder später doch etwas mit der Hündin und dann geht es uns alle an, wenn das dann wieder an die große Glocke gehängt wird. Wenn ich mir ausmale, einer läßt seine Staffie-Hündin so unbedarft (Marke "Die will ja nur spielen!"winking smiley zu meiner angeleinten läufigen Hündin rennen, au weia, meine will nämlich während ihrer Hitze nicht mit einer fremden Hündin spielen... Nur, ich weiß das und würde nach allen Regeln der Kunst dann einen Kontakt der beiden Hündinnen zu verhindern versuchen. Was aber, wenn dieser Mensch auf einen anderen Hundehalter trifft, der genau so unbedarft ist und seinen Hund genau so wenig "lesen" kann wie dieser Hundehalter?

Nachdenkliche Grüße

Antje

von Antje(YCH) am 18. September 2001 04:58

Hallo Heidrun,

: ich fragte dann mal höflich nach und er erklärte, daß dieser hund einfach alle paar wochen plötzlich mitten im spiel ernst mache...

Ein völlig normales Verhalten. Lind beschreibt die Sache sehr schön. Er nennt das Spiel des erwachsenen Hundes eine "Vorstufe der Eskalation", da der Hund im Spiel versucht, die Rangfolge festzulegen. Geht ein anderer Hund darauf nicht ein, kann blitzschnell aus "Spiel" (dieses "Spiel" ist ja etwas völlig anderes als die Lernspiele der Welpen) Ernst werden. Viele Halter dominanter Hunde haben ja auch ein Problem mit dem Spielen. Sie kämpfen 23 Stunden und 50 Minuten pro Tag damit, dominant über ihren (Problem-)Hund zu wirken, und spielen sich dann in 10 Minuten ganz unbewußt wieder ans untere Ende der Rangfolge.

Viele Grüße

Antje

von Mina(YCH) am 18. September 2001 05:54

Grüß dich Jana,

ich hoffe, dass Plastic sich inzwischen wieder gut erholt hat und auf dem Weg der Besserung ist. Dass so was immer mal passieren kann, ist uns allen klar. Auslöser hin oder her, unsere Hunde haben ein Gebiss nicht nur zum Lachen smiling smiley.
Ich habe nicht die Meldungen der anderen durchgelesen, ich gebe meinen Kommentar unverändert wider. Für mich ist die Frage, ob durch die Hündin eine Gefahr für andere Hunde entstehen könnte. Was meinst du? War es eine vermutlich einmalig Überreaktion oder ist damit zu rechnen, dass das bei jedem x-belibigen Hund erneut passieren könnte.
Der Halter hat erwiesen, dass er nicht ausreichend umsichtig im Umgang ist, die Hündin wird also unter Garantie eine weitere Chance zum "Einsatz" bekommen. Bedenke jedoch unbedingt, selbst wenn Plastic sich gegen eine Aufdringlichkeit durch Knurren gewehrt hat und damit den Auslöser gegeben hat, ist eine Reaktion wie diese mit heftigen Bisswunden nicht normal. Und Hunde, die Aufdringlichkeiten nicht mögen, gibt es überall.
Danach würde ich meine Entscheidung fällen. Zum Schutz anderer Hunde.
Viele Grüße
Mina

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