Hunde aus anderen Ländern :: Was sonst nirgends passt

Hunde aus anderen Ländern

von Irene(YCH) am 27. September 2001 14:47

Hallo Sissy,
:
: Ich persönlich habe mit meinem damaligen Ex-Tierheim-Hund äußerst schlechte Erfahrungen gemacht.
: Noch einmal möchte ich ein derartiges Chaos nicht mehr erleben müssen.

Das tur mir leid, ich kenne sehr viele Leutem die sehr gute Erfahrung mit HeimHunden gemacht haben. Wo lagen den die Schwierigkeiten?
:
: Der eigentliche Sinn meiner Anfrage lag jedoch weder in zügelloser Profilierungssucht, noch werde ich mir gleich morgen einen Hund aus weiß der Teufel woher einfliegen lassen.
:

Den Sinn deines Postings habe ich leider immer noch nicht verstanden, welche Argumente haben dich dazu bewogen "über Deinen Schatten zu springen" und dir, wann auch immer, ein Tier aus den Ausland zu importieren?
Ein einziges Argument kann ich nachvollziehen. Die Blutaufrischung bei eher seltenen Rassen. Hast Du vor zu züchten?

Gruß
Irene

von Sissy(YCH) am 28. September 2001 16:57

Hallo Irene!

: Das tur mir leid, ich kenne sehr viele Leutem die sehr gute Erfahrung mit HeimHunden gemacht haben. Wo lagen den die Schwierigkeiten?
Ich kannte/kenne ebenfalls sehr viele Leute mit Tierheim-Hunden, deren Erfahrungen durchwegs positiv waren/sind.
Nicht nur das hat uns schließlich dazu bewogen, uns nach reiflicher Überlegung für einen 7jährigen Heim-Hund zu entscheiden.
Wir wollten wirklich etwas gutes tun und haben diesen armen Kerl zu uns geholt. Im Heim wußte man über den Hund nichts, außer, daß er aus argen Verhältnissen gerettet wurde und schon etwas länger im Heim saß. Mehr konnte (oder wollte) man darüber nicht sagen. Die Schwierigkeiten lagen vorwiegend in zügelloser Aggressivität. Und zwar ALLEM gegenüber, egal ob Kinder, andere Hunde, andere Menschen. Mit sehr viel Geduld, viel Einfühlungsvermögen hat sich dieses Verhalten im Laufe der Jahre l e i c h t gebessert; trotzdem war der Hund auf seinen täglichen Spaziergängen immer sehr isoliert, weil man ihn auch später nicht mit anderen Hunden spielen lassen konnte, weder mit Hündinnen, noch Rüden. Eine soziale, artgerechte Haltung des Tieres war aufgrund der Verhaltensstörungen leider nicht wirklich möglich. Aber andererseits: Hätte man ihm das Leben absprechen sollen, für das Verbrechen, das irgendein kranker Mensch an ihm begangen hat? Uns gegenüber gab es ab und an ebenfalls immer wieder (geringe) Probleme, die aber rasch aus der Welt waren; nicht jedoch, um nicht regelmäßig wiederzukehren.
Ich bin wirklich sehr an ihm gehangen, er wurde nur knapp 10 Jahre alt.
Und doch bin ich sicher, daß er in den drei Jahren, in denen er bei uns war, ein sehr schönes, angenehmes, aber vielleicht einsames (weil isoliertes) Leben hatte. Vielleicht ist es uns trotzdem gelungen, vieles an ihm wieder gutzumachen...

: Den Sinn deines Postings habe ich leider immer noch nicht verstanden, welche Argumente haben dich dazu bewogen "über Deinen Schatten zu springen" und dir, wann auch immer, ein Tier aus den Ausland zu importieren?
: Ein einziges Argument kann ich nachvollziehen. Die Blutaufrischung bei eher seltenen Rassen. Hast Du vor zu züchten?
Der Sinn war nicht, mir eine verrückte Idee bestätigen zu lassen, keineswegs! Ich will auch weder frisches Blut in eine seltene Rasse bringen, noch habe ich vor, unbedingt wie wild zu züchten.
Wir haben vor Jahren auf einer Ausstellung eine Hündin aus dem Ausland gesehen, die uns nicht nur gut gefallen hat, sondern deren Vorfahren aus einer sehr wesensfesten, überaus gesunden und auch langlebigen Linie kommen. Das sind für mich durchaus legitime und gewissenhafte Auswahlkriterien eines Welpen von dieser Hündin, wenn der Hundevater auch entspricht. Natürlich heißt das jetzt nicht automatisch, daß ich nur ein Kind von dieser Hündin haben muß. Wenn ich aber hier Welpen angeboten bekomme, die aus einer sehr verwandten Verpaarung zustande kommen, die darüber hinaus auch noch vielleicht eine hohe Krebsrate oder sonstige gesundheitliche Nachteile aufzuweisen hat, überlege ich es mir doch, eventuell irgendwann einmal auf einen Hund aus dem benachbarten Ausland zurückzugreifen. Nicht jedoch, ohne mich vorher gründlich über das hiesige Angebot zu informieren (was ja teilweise schon passiert ist, deshalb die daraus resultierende Frage).
Die Entscheidung fällt also sicher nicht aus Jux und Tollerei, sondern hat das Ziel, einen Hund aus einer wirklich guten Linie zu erwerben.

Grüße von Sissy

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