mal was anderes- überfahrene Tiere :: Was sonst nirgends passt

mal was anderes- überfahrene Tiere

von Susi & Co.(YCH) am 02. Februar 2002 19:36


:
Hi Sandra,

: Tja, eingestellt, kein Freispruch, d.h. wenn Du dies noch einmal tun würdest, und es käme zu einer Verhandlung, so würde das eingestellte Verfahren in Deinem Register wieder auftauchen. Du wärst dann also ein "Wiederholungstäter", mit einer Einstellung könntest Du dann nicht unbedingt mehr rechnen.

Weiß ich schon, ich machs jetzt auch so, daß ich immer an den Jagdpächter verweise, die haben sich jetzt aber schon bei MIR beschwert, daß sie sich jetzt um alles selbst kümmern müssen, vor der Anzeige haben wir uns nämlich auch immer um Wildtiere gekümmert, ohne daß ein Jäger was dagegen hatte.

Tja, man kanns halt nicht allen recht machen *seufz*.

Liebe Grüße

Susi



von Susi & Co.(YCH) am 02. Februar 2002 19:47

Hi Tina!

: Und wer hat dich angezeigt? Ein beobachter? oder der TA? Wieso denn, du hast doch im grunde genommen nur helfen wollen. das finde ichalles recht blöd, wenn man helfen will und nicht darf, weils sonst ärger mitm Gesetz gibt!

Mich hat der Jagdpächter höchstpersönlich angezeigt, da er ca. 3 Stunden nach der Benachrichtigung zu dem Bauern fuhr, der das verletzte Reh gefunden hatte. Mittlerweile hat der Bauer aber schon bei uns im Tierheim angerufen, weil er das Tier nicht so leiden lassen wollte. Der Jagdpächter sagte, ich hätte das Tier "eingefangen und entwendet", dabei lag das arme Kitz eh nur noch auf der Seite und hätte Krämpfe.

Naja, hab ich halt meine Aussage bei der Polizei gemacht (der Beamte fands auch reichlich übertrieben) und unsere TÄ mußte einen Bericht schreiben.

Ich muß aber dazu sagen, daß uns genau dieser Jagdpächter eh auf dem "Kiecker" hat, weil er vor 1 Jahr einen streunenden Hund unter Zeugen mit dem Auto aus einem Dorf gejagt und dann außerhalb mit 3 Schüssen niedergeschossen hat. Da haben wir vom Tierschutzverein einen ziemlichen Wirbel in der Presse gemacht, wo er dann ziemlich blöd dastand *ggg*. Das hat er uns scheinbar nicht verziehen.

: Kann man sich keine Erlaubnis o.ä. holen?

Sehr unwahrscheinlich, Gottseidank sind aber nicht alle Jagdpächter so, mit den anderen gab es noch nie Probleme, wenn mal ein Wildtier bei uns gelandet ist, ganz im Gegenteil, die meisten sind echt i.O.

LG

Susi

von Daniela S.(YCH) am 02. Februar 2002 20:07

: Hallo!

Ich mache das aus Gründen, die N.N. weiter unten angesprochen hat, anders:
Generell halte ich nur an, wenn das nicht mit einer unabwägbaren Gefahr für mich möglich ist (dunkel gekleidet auf dunkler Straße...), wenn das auf Schnellstraßen ohne Standstreifen nicht möglich ist, bleibt nur, die Polizei zu verständigen, die dann ggf. die Straße kurzzeitig sperrt. Ich bin nicht verrückt, wegen eines toten Tieres, dem ich eh nicht mehr helfen kann, mein und anderer Leut´ Leben oder auch nur mein Auto zu riskieren. So ein Halt muß jedesmal mit dem Warndreieck abgesichert werden, wenn man seinen Versicherungsschutz nicht aufs Spiel setzen will!!!

Wildtiere, die tot sind: Lege ich an den Straßenrand oder in den Graben, damit der Jagdpächter sie findet. Die Stelle kann man mit einem frischen Zweig oder einer Kreidemarkierung o.ä. am Fahrbahnrand kennzeichnen. Bei größeren Tieren (Wildschwein, Fuchs, Reh) rufe ich die Polizei an, wenn ich den zuständigen Jäger nicht kenne.

Wildtiere, die verletzt sind, aber nicht zu retten, oder die in den Wald geflüchtet sind: Polizei und/oder Jagdpächter anrufen, damit das Tier vor Ort getötet wird bzw. bei einer Nachsuche. Das gilt generell für alles "Essbare".

Kleinere Wildtiere, z.B. Marder oder Vögel (auch Greife, Reiher usw.), die verletzt sind, fange ich wenn möglich ein und bringe sie in die Praxis. Die werden, wenn möglich, gesundgepflegt und dem Vogelschutz zum Auswildern gegeben, oder sonst eingeschläfert. Auch wenn einfangen im Prinzip unter Wilderei fällt und bei geschützten Arten nicht ganz ohne ist, geht für mich da der praktische Tier- bzw. Naturschutz vor. Ich würde so ein Tier aber niemals mit nach Hause nehmen!!!

Haustiere: Wenn sie noch leben, in die Praxis, wenn sie tot sind, lege ich sie gut sichtbar an den Straßenrand. Meist suchen die Besitzer nach ihnen und sind froh, sie zu finden, als daß sie ständig in der Ungewissheit leben müssen...

Tote Tiere werden übrigens (besonders im städtischen Bereich)auch von der Straßenmeisterei aufgesammelt. Damit das schnell geht und nicht erst bei der nächsten Kontrolle 3 Tage später, muß man sie (evt. über die Polizei) darüber unterrichten. Sie gehören (wenn sie vom Jäger nicht verwertbar sind) in die Tierkörperverwertung. Tierärzte und Metzger mit Hausschlachtung haben die Möglichkeiten, diese zu lagern und abholen zu lassen.

Kleintiere dürfen auf dem eigenen Grund begraben werden, wenn das Grundstück nicht im Wasserschutzgebiet liegt und wenigstens 50cm Erde über der Leiche sind.

LG
Daniela S.

von sandra(YCH) am 03. Februar 2002 00:08

Hallo Susi,
:
: Weiß ich schon, ich machs jetzt auch so, daß ich immer an den Jagdpächter verweise, die haben sich jetzt aber schon bei MIR beschwert, daß sie sich jetzt um alles selbst kümmern müssen, vor der Anzeige haben wir uns nämlich auch immer um Wildtiere gekümmert, ohne daß ein Jäger was dagegen hatte.

: Tja, man kanns halt nicht allen recht machen *seufz*.

Du sagst es, leider ist es so! Vielleicht sollten die Jagdpächter dann einfach mit Euch einen Vertrag abschließen, wenn es ihnen zuviel wird. ;-)) Aber ihr habt ja sicherlich selbst genug zu tun.

Liebe Grüsse
Sandra

von K. Keck(YCH) am 03. Februar 2002 07:57

Hallo,

: Ich muß aber dazu sagen, daß uns genau dieser Jagdpächter eh auf dem "Kiecker" hat, weil er vor 1 Jahr einen streunenden Hund unter Zeugen mit dem Auto aus einem Dorf gejagt und dann außerhalb mit 3 Schüssen niedergeschossen hat. Da haben wir vom Tierschutzverein einen ziemlichen Wirbel in der Presse gemacht, wo er dann ziemlich blöd dastand *ggg*. Das hat er uns scheinbar nicht verziehen.

Wie!!! Der hat noch seinen Jagdschein!!! Das kann ja wohl nicht sein. Bei uns hat mal ein Jäger vor 2 Zeugen einen Hund aus 2 m Entfernung erschossen, der alleine vom Feld nach Haus unterwegs war.

Der hat bis heute keinen Jagdschein mehr, da der Hund ja nicht gewildert hat.

Schockierte Grüße

K. Keck

von Susi & Co.(YCH) am 03. Februar 2002 20:37

: Hallo,
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: : Ich muß aber dazu sagen, daß uns genau dieser Jagdpächter eh auf dem "Kiecker" hat, weil er vor 1 Jahr einen streunenden Hund unter Zeugen mit dem Auto aus einem Dorf gejagt und dann außerhalb mit 3 Schüssen niedergeschossen hat. Da haben wir vom Tierschutzverein einen ziemlichen Wirbel in der Presse gemacht, wo er dann ziemlich blöd dastand *ggg*. Das hat er uns scheinbar nicht verziehen.
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: Wie!!! Der hat noch seinen Jagdschein!!! Das kann ja wohl nicht sein. Bei uns hat mal ein Jäger vor 2 Zeugen einen Hund aus 2 m Entfernung erschossen, der alleine vom Feld nach Haus unterwegs war.
:
: Der hat bis heute keinen Jagdschein mehr, da der Hund ja nicht gewildert hat.

Hallo,

leider hat er seinen Jagdschein bis heute noch, es gab zwar Zeugen, aber der Besitzer des Hundes (ein Landwirt) hatte damals keine Anzeige erstattet und so verlief das Ganze mal wieder im Sande....

Außerdem hat der nette Grünrock irgendein Reh präsentiert, daß der Hund angeblich gerissen hat. Ist aber nicht so, daß er ihn auf frischer Tat ertappt hat, sondern er wurde von irgendjemanden angerufen, daß ein Hund im Dorf streunt, und weil man ja im Wohngebiet nicht schießen darf, hat er ihn eben aus dem Dorf getrieben und dort abgeknallt.

Ich muß aber wirklich sagen, daß das der einzige Jäger ist, mit dem wir ständig Schwierigkeiten haben, mit den anderen kommen wir echt gut aus.

Aber schwarze Schafe gibt es halt überall....

Liebe Grüße

Susi

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