Mehrhundehaltung :: Was sonst nirgends passt

Mehrhundehaltung

von sabine & simbär(YCH) am 08. Juni 1999 10:03


Hallo Ihr alle,

ich mache derzeit die Feststellung, daß der Wunsch zum ersten Hund einen weiteren zu kaufen steigt.
In der letzten Zeit waren bestimmt drei oder vier Anfragen zu diesem Thema in Forum. Dazu kommt, daß teilweise so unterschiedliche Rassen "kombiniert werden sollen"....
Mich würde einmal interessieren, warum....

Mehrhundehaltung ist meist gar nicht so einfach, wie es sich immer anhört, man muß die Hunde genau beobachten, sich beiden gegenüber durchsetzten und ein "gerechter Chef" sein.
Als Mensch muß ich beide Hunde unter Kontrolle haben, rennt der eine ist der zweite auch meist nicht zu halten...
Die Kosten für Futter/TA aber auch Auto (Platz) steigen.
Stimmt die Erziehung des ersten nicht, wird es beim zweiten nicht besser..

Es sind so viele Punkte zu berücksichtigen..., zwei Hunde, die zusammengehalten werden, müssen auch nicht miteinander spielen (Spiel ist immer zweckbebestimmt), es kann also passieren, daß beide Hunde gelangweilig im Garten liegen und warten.....
Ein ernstgemeinter Scherz: Ich bekäme doch nicht nur noch ein Kind, damit dem ersten nicht langweilig ist ?

Diese Gedanken lassen sich fortsetzen...


Sabine & simbär




von suki und maxi(YCH) am 08. Juni 1999 10:19

Hi Sabine & simbär!

: ich mache derzeit die Feststellung, daß der Wunsch zum ersten Hund einen weiteren zu kaufen steigt.

Den Wunsch hab ich auch, warum auch immer, aber ich versuche, vernünftig zu sein und reiß mich zusammen...

: Mich würde einmal interessieren, warum....

Frag ich mich auch oft. Auch was mich selbst betrifft...

: Ein ernstgemeinter Scherz: Ich bekäme doch nicht nur noch ein Kind, damit dem ersten nicht langweilig ist ?

Da würde ich dann gleich scherzhaft weiterfragen: Warum wollen Leute mehrere Kinder? Vielleicht läßt sich ja der vielfache Kinderwunsch auf Hunde übertragen?

Liebe Grüße senden
suki und maxi


von Julia(YCH) am 08. Juni 1999 13:11

Hallo Sabine,

wir haben uns den zweiten Hund nach 7 Jahren mit nur einem Hund gekauft und ich muß sagen, daß war u. a. die beste Entscheidung die wir je getroffen haben.
Hunde sind Rudeltiere und fühlen sich alleine nicht wohl. Meine ältere Hündin war 7 Jahre die Nummer eins in unserer Familie und ist weiß Gott nicht gut erzogen, was logischerweise meine (unsere) Schuld war/ist. Sie hat den Welpen mit großer Begeisterung aufgenommen und beide passen zusammen wie Latsch und Bommel.
Die Behauptung das der zweite Hund nicht gehorcht, wenn es der erst auch nicht tut ist nicht immer richtig. Meine 2jährige Hündin parriert absolut und zwar auf's erste Wort, währenddessen sich das Gehorchen bei der älteren Hündin durch die kleine sehr verbessert hat.
Die Frage nach den Kosten und den Platzresourcen haben wir uns natürlich vorab gestellt und gut überlegt, was man auch schon bei nur einem Hund tun sollte.
Meine beiden Weiber haben die erste Zeit nicht miteinander gespielt, daß hat sich erst nach circa einem Jahr ergeben. Nun begrüßen die Hunde erst einander und dann kommt Frauchen und dann erst Herrchen.
Ich bin der Überzeugung, daß man als Mensch der Boss im Rudel sein muß und vorallem gerecht sein muß. Die Alte hat immer Vorrang und gespielt wird mit beiden, Fressen bekommen beide zur gleichen Zeit.
Das fand Paula zwar die erste Zeit komisch, 6x am Tag kleine Happen (Tagesration zu 6 Teilen) zu bekommen, hat der Sache aber bald was positives abringen können.
Also ich habe mir noch nie ein Kind gewünscht, Hunde könnte ich noch einige haben ;-)
Selbst wenn die Hunde nebeneinander im Garten liegen und sich langweilen, macht Langeweile zusammen mehr Spaß als alleine!!
Ich habe die Entscheidung für den zweiten Hund nie bereut, im Gegenteil. Wenn ich gewußt hätte wie schön es mit zweien ist, wäre die Paula nicht 7 Jahre lang ein Einzelhund gewesen.
Dies nur zur Diskussion "pro und contra - ein Hund oder mehrere" von mir, was sicherlich meine persönliche, unerhebliche Meinung ist.

Es grüßt Euch alle

Julia

von Karin&Jeannie(YCH) am 08. Juni 1999 14:46

Hallo Sabine!

: ich mache derzeit die Feststellung, daß der Wunsch zum ersten Hund einen weiteren zu kaufen steigt.

Warum auch nicht, auch ich finde wie Julia dass es einfach artgerechter ist, wenn man noch einen zweiten dazunimmt!

grinning smileyazu kommt, daß teilweise so unterschiedliche Rassen "kombiniert werden sollen"....

Ich kann zwar nur von meiner verrückten Yorkiedame sprechen, aber die spielt wahnsinnig gerne mit größeren Hunden. Natürlich ist das ein etwas "anderes" Spielen wie mit einem gleich großen Hund, aber ich glaube es macht Ihnen genauso Spaß. Ich kenne auch noch einen anderen Yorkiehalter welcher dazu noch einen großen Hund (Setter) besitzt. Die beiden toben wunderbar miteinander. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Großen sehr aufpassen.

: Mehrhundehaltung ist meist gar nicht so einfach, wie es sich immer anhört, man muß die Hunde genau beobachten, sich beiden gegenüber durchsetzten und ein "gerechter Chef" sein.

Tja, dass muß jeder mit sich ausmachen ob er sich das zutraut. ich kenne genug "Einzelhundhalter", welche den Hund und seine Bedürfnisse überhaupt nicht verstehen (wollen) und total falsch behandeln!

: Stimmt die Erziehung des ersten nicht, wird es beim zweiten nicht besser..

Das ist ein Grund warum ich auch noch warte mit dem zweiten Hund. Aber wenn meine Hündin die BH 1 geschafft hat, sehe ich keinen Grund mehr.


Viele Grüße
Karin&Jeannie

PS. Außerdem hast Du doch auch zwei Hunde, oder?




: Sabine & simbär
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von Peter Rück(YCH) am 08. Juni 1999 15:57

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Hallo Sabine,
deine Gedanken sind garnicht so falsch. Vorallem in punkto Mehrbelastung. Ich habe seit ca. 2,5 Jahren einen zweiten Schäferhund, der ursprünglich für meine Tochter für den Hundesport gedacht war. Da dieser Hund im gegensatz zu meinem Ersten sich zu einen sehr aktiven Hund entwickelte ( nicht Bösartig, sonder Hyperaktiv ) kam sie damit nicht klar. Als übernahm ich seine Ausbildung. Leider mußte ich schon sehr bald feststellen, daß immer irgendwie ein Hund zu kurz kommt. Vor allem die Rivalität um Zuneigung artet zeitweise in Streß aus.
Was den Gehorsam angeht, habe ich bis jetzt weitgehend positive Erfahrungen gemacht.
Abgesehen davon, daß man mit zwei Hunden mehr gebunden ist, mehr Schwierigkeit hat, bestimmte Dinge zu unternehmen, mehr finanzielle Aufwendungen hat machen sie aber auch sehr Freude.
Ich jedenfalls stehe zu meiner Entscheidung und zu meinen zwei Hunden, da es der ganzen Familie in Vorfeld klar war, was da auf uns zukommt.
Gruß Peter
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von yasmin(YCH) am 08. Juni 1999 17:47

: Hallo Sabine,
hier das Yasmin-Rudel, die nie mehr alleine sein will. Nach 12 Jahren mit 1 Hund, entschlossen wir uns dazu, gleich zwei zu halten, und noch einigen Wochen war klar, nie wieder einen Hund. So ein Rudelverhalten, gemeinsam Spiel und alles, einfach toll. Nach einem 3/4 jahr kam Nr. 3 plötzlich aus heiterm Himmeln hereingeschneit, was die Entscheidung zu Nr. 4 brachte.
Nun führen wir seit Jahren ein wunderbares Leben, mit allen Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringt.
Yasmin
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