Mehrhundehaltung :: Was sonst nirgends passt

Mehrhundehaltung

von mecki (derzeit ohne E-Mail-Adresse)(YCH) am 09. Juni 1999 10:30

Hallo Sabine,

: ich mache derzeit die Feststellung, daß der Wunsch zum ersten Hund einen weiteren zu kaufen steigt.
: In der letzten Zeit waren bestimmt drei oder vier Anfragen zu diesem Thema in Forum. Dazu kommt, daß teilweise so unterschiedliche Rassen "kombiniert werden sollen"....
: Mich würde einmal interessieren, warum....

mecki: ...weil jeder Hund so einzigartig (selbst wenn er oder sie von der gleichen Rasse ist) ist, daß es einfach eine Wonne ist, mit mehreren zusammenzuleben.

: Mehrhundehaltung ist meist gar nicht so einfach, wie es sich immer anhört, man muß die Hunde genau beobachten, sich beiden gegenüber durchsetzten und ein "gerechter Chef" sein.

mecki: ich sage immer, wenn alle Hunde erzogen sind, sind sie nicht schlimmer, wie ein unerzogener Hund:smiling smiley) Die Sache mit dem Durchsetzen sehe ich etwas anders: in der Regel bekommt man ja nicht mehrere Hunde auf einen Schlag, sondern meist nacheinander. Somit ist die Rangordnung zu den "alten" Hunden schon klar und die zum "neuen" Hund muss noch geklärt werden. Somit ist es nicht´s anderes, als beim ersten Hund.

: Als Mensch muß ich beide Hunde unter Kontrolle haben, rennt der eine ist der zweite auch meist nicht zu halten...

mecki: dann hab ich bestimmt die Ausnahme. Mein "erster" Hund läuft, der "zweite" bleibt immer da und der "dritte" weis noch nicht so recht, ob er lieber dem ersten oder dem zweiten folgen soll:smiling smiley)

: Die Kosten für Futter/TA aber auch Auto (Platz) steigen.

mecki: oh ja, vorallem die TA-Kosten, die man nicht vorhersagen kann. Alles andere liegt ja wohl an der Planung.

: Stimmt die Erziehung des ersten nicht, wird es beim zweiten nicht besser..

mecki: ich denke eher, beim "zweiten" weis man wesentlich mehr über Hund auf eigener Erfahrung und reagiert viel besser, so daß der zweite eher besser erzogen ist.

: Es sind so viele Punkte zu berücksichtigen..., zwei Hunde, die zusammengehalten werden, müssen auch nicht miteinander spielen (Spiel ist immer zweckbebestimmt), es kann also passieren, daß beide Hunde gelangweilig im Garten liegen und warten.....

mecki: stimmt, aber einer fängt meistens dann doch zu spielen an. Aber zusammen mit Herrchen oder Frauchen macht´s allen Hunden doch immer mehr Spaß, zumindest bei uns. Es sei denn es geht im Nachlaufspiele, da muss ich passen....so schnell werd ich nie werden:smiling smiley)

: Ein ernstgemeinter Scherz: Ich bekäme doch nicht nur noch ein Kind, damit dem ersten nicht langweilig ist ?

mecki: ich glaube nicht, daß die meisten Mehrhundebesitzer ihre Hunde als gegenseitige Langeweilervertilger in ihr Leben geholt haben, vielmehr aus Freude zum Hund.

: Diese Gedanken lassen sich fortsetzen...

mecki: Alle Menschen mit "vielen" Kindern, die ich kenne, bedauern nichts mehr, wie Familien mit Einzelkindern....ich auch...habe schließlich 3 Brüder und kam nie irgendwie zukurz.

gruß mecki

von daniela(YCH) am 09. Juni 1999 10:24

:
: Ich habe die Entscheidung für den zweiten Hund nie bereut, im Gegenteil.
: Es grüßt Euch alle
:
: Julia

Hallo Julia!
Habe mit meinen beiden Settern genau dieselbe Erfahrung gemacht!!
yawning smiley)
Daniela

von Simone(YCH) am 09. Juni 1999 11:14

Hallo Sabine!

Dazu kommt, daß teilweise so unterschiedliche Rassen "kombiniert werden sollen"....
: Mich würde einmal interessieren, warum....
Also, ich wollte zu meinem Bernhardiner (18 Monate) noch einen 2. Hund. Aber ich wollte keinen Berni mehr, da unserer Knochenprobleme hat (unser Bernhardiner davor hatte auch welche) und das hat mich leider sehr von der Rasse abgeschreckt. Hinzu kam, daß der Hund kleiner sein sollte. Nach langem Buchwälzen habe ich mich für eine Bullmastiff entschieden. Vom Charackter und Größe/Gewicht durchaus passend zum Großen. Nun die Frage warum noch ein Hund? Einmal natürlich die Liebe zum Hund. Aber wichtiger war, daß Oso (der Bernhardiner) ganz schlecht gefressen hat, ewig krank war (allergie, Erkältung etc.). Wir haben alles gemacht, um ihn zum Fressen zu bewegen, aber trotzdem fraß er höchstens die Hälfte von dem was er brauchte. Dann haben wir überlegt, ob wir einen 2. Hund zu uns nehmen sollen. Oso ist recht gut erzogen (Begleithund), friedlich usw. Erst wollten wir noch einen Rueden, aber die Züchterin hat uns davon abgeraten. Es könnten ebn Probleme auftreten. Deshalb haben wir nun Luna bei uns. Oso hat sie sofort als sein Baby angenommen. Er erzieht sie, er kuschelt mit ihr und er frißt!!! Hat schon 5 kg zugenommen, seid sie hier ist. Er hat besseres Fell bekommen und ist einfach zufriedener. Die Kleine machte nie Probleme. Sie macht einfach alles, was Oso macht. Es ist fantastisch die beiden zu beobachten. Wenn sie plötzlich einfach irgendwo auf dem Grundstück "verschwunden" ist und Oso sie nicht findet, bekommt sie es von ihm geschimpft. Wenn wir nachts schlafen und sie will Action bekommt sie es wieder von ihm geschimpft. Neulich hat sie eine verrostete Coladose gefunden, aber Oso hat gleich gebellt und wir haben es gemerkt. Als sie geweint hat, ist er zu ihr und hat sich neben sie gelegt. Ich bin absolut zufrieden und glücklich, daß wir noch einen 2. Hund haben!:

: Mehrhundehaltung ist meist gar nicht so einfach, wie es sich immer anhört, man muß die Hunde genau beobachten, sich beiden gegenüber durchsetzten und ein "gerechter Chef" sein.
Das stimmt natürlich. Wenn ich nach Hause komme, will sich Luna immer als erstes mir aufdrängen und geschmußt werden, abr Oso ist trotzdem immer der erste, den ich begrüße. Er war ja auch zuerst da. Es soll keine Eifersucht entstehen.

: Als Mensch muß ich beide Hunde unter Kontrolle haben, rennt der eine ist der zweite auch meist nicht zu halten...
Richtig, hört aber der erste, lernt der 2. schneller.

: Die Kosten für Futter/TA aber auch Auto (Platz) steigen.
Um das doppelte. Auch der Platz muß vorhanden sein. Das ist natürlich ganz wichtig.

: Stimmt die Erziehung des ersten nicht, wird es beim zweiten nicht besser..
Ist der rst nicht erzogen, sollte man vielleicht auch nicht einen 2. Hund dazu nehmen. Oder den 1. erstmal erziehen. Schließlich guckt sich der Kleine nicht nur die positiven Dinge ab...
:
: Es sind so viele Punkte zu berücksichtigen..., zwei Hunde, die zusammengehalten werden, müssen auch nicht miteinander spielen (Spiel ist immer zweckbebestimmt), es kann also passieren, daß beide Hunde gelangweilig im Garten liegen und warten.....
Sie liegen aber zusammen im Garten. Auch das ist doch schon was anderes. Hunde sind Rudeltiere und ich denke, was ein Hund meinem Hund geben kann, kann ich ihm nicht auch alles geben...Also ist doch beides - Hund und ich optimal, oder?

: Ein ernstgemeinter Scherz: Ich bekäme doch nicht nur noch ein Kind, damit dem ersten nicht langweilig ist ?
Nein, aber vielleicht weil Du Dir ein 2. wünscht, weil die Vorrassetzungen vorhanden sind und Du es schöner fändest, wenn die Kinder zusammen aufwachsen können. Eine Schwester nimmt nicht die Langeweile, aber es ist doch toll, wenn man eine hat.
:
: Simone mit Oso und Luna und den Katzen Sina und Loulou (auch die sind glücklicher seid sie zu zweit sind....!):
:
:
:

von Meggie(YCH) am 09. Juni 1999 12:12

:
:Hallo Sabine, hallo Ein- und Mehrhundehalter !

Ich bin innerhalb kürzester Zeit auf zwei Hunde gekommen, obwohl ich überhaupt
keinen haben wollte. Manchmal ist es aber offensichtlich so,
daß die Hunde die Menschen aussuchen und nicht umgekehrt, so daß ich zuerst
(über meine Tierschutzarbeit) zu einen spanischen Mischlingsrüden gekommen bin
(Huskie/Collie/ichweißnichtwas)bin, der wegen einer Gehbehinderung (noch dazu völlig falsch
diagnostiziert) eingeschläfert werden sollte, und vor einigen
Monaten noch meinen "Patenhund" aus dem Tierheim zusätzlich aufgenommen habe, der
wegen Aggressivität als nicht vermittelbar galt und wohl den Rest seines
Lebens dort verbracht hätte. Die Voraussetzungen für ein glückliches Zusammen-
leben mit diesen beiden Hunden waren alles andere als optimal, aber ich war
entschlossen, das Beste daraus zu machen und siehe da - es klappt wunderbar.
Die zwei spielen zwar nicht miteinander (der Ältere spielt nur allein mit einem
Stein), aber mein "Kleiner" läuft viel besser, seit der Zweite da ist und mittler-
weile habe ich das Gefühl, daß sie sich irgendwie auch mögen und jeder auf
seine Art von der Anwesenheit des Anderen profitiert.
Ich würde es jederzeit wieder machen, auch wenn es natürlich mit Problemen
verbunden ist und eine Menge an Zeit und Geld und Nerven kostet. Meine "Jungs"
jedenfalls möchte ich nicht mehr missen !

Gruß
Meggie

von Fränzi&Jenny(YCH) am 09. Juni 1999 15:48

Hallo zusammen!

Tja, auch ich gehöre zu denen, die soch einen zweiten Hund wünschen. Warum? Ich denke, dass der Hund als Rudeltier einfach zu zweit glücklicher ist. Zudem somd Hunde nun mal meine Leidenschaft...

Doch die von Dir erwähnten Einwände haben mich bis jetzt immer in letzter Sekunde doch davon abgehalten. Es ist immer ein Kampf zwischen Gefühl und Vernunft, und irgendwann wird mein Gefühl gewinnen.

Dazu meine Frage: ist es wirkclich so unvernünftig, einen zweiten Hund zu haben. Wenn man alle Nachteile kennt und sich darauf einstellt, sehe ich eigentlich keinen Grund "es" am Ende doch nicht zu tun.

Grüsse Franziska & Jenny

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