Jogger, Fahrradfahrer, Skater :: Was sonst nirgends passt

Jogger, Fahrradfahrer, Skater

von Sandra(YCH) am 27. Juli 1998 14:31

Hallo Ihr da draußen,

Enya und ich gehen liebend gerne bei uns um einen Stausee spazieren. (Enya läuft dabei ohne Leine) Nur tun das nicht nur wir gerne, sondern auch (mal mehr, mal weniger) Fahrradfahrer, Jogger und Skater und nun bin ich mir noch nicht so ganz schlüssig, wie ich reagieren soll, wenn uns ein solcher entgegenkommt. Was macht Ihr denn in einem solchen Fall? Einfach normal weitergehen? Hund zu Euch rufen und festhalten oder anleinen?

Liebe Grüße
Sandra und Enya


von Anja(YCH) am 28. Juli 1998 06:17

Hallo Sandra,

ich denke es kommt darauf an, wie Dein Hund darauf reagiert. Jagt er hintern ihnen her, würde ich ihn natürlich immer zu mir rufen, bevor es dazu kommen kann. Mein Hund jagt grundsätzlich nie hinter Joggern oder sonstigem her. Deswegen rufe ich ihn auch nicht jedesmal zu mir, sondern gehe ganz normal weiter. Ich muß nur immer aufpassen, daß er keinen umrennt. Leider hat er die Angewohnheit zu glauben, wo er geht müßten alle zur Seite springen. Das heißt, er würde einen Jogger oder auch Fußgänger eher umrennen, als ihm auszuweichen. Das versuche ich natürlich zu verhindern. Sehe ich, daß er seinen Kurs nicht ändert und ein Zusammenprall droht, rufe ich ihn sofort zu mir.

Das Thema hatten wir in der Art schon mal hier im Forum. Es gibt Leute, die rufen ihren Hund immer zu sich, egal ob er hinterher jagt oder nicht. Ich persönlich sehe es nicht ein, solange der Hund sich nicht für die Leute interessiert, ist es für mich in Ordnung, wenn er an ihnen ganz gelassen vorbei trottet.

Grüße von Anja + Mogli

von Dany(YCH) am 28. Juli 1998 09:33

:Hallo Ihr da draußen,
:
:Enya und ich gehen liebend gerne bei uns um einen Stausee spazieren. (Enya läuft dabei ohne Leine) Nur tun das nicht nur wir gerne, sondern auch (mal mehr, mal weniger) Fahrradfahrer, Jogger und Skater und nun bin ich mir noch nicht so ganz schlüssig, wie ich reagieren soll, wenn uns ein solcher entgegenkommt.

Hallo Sandra,

einmal moechte ich mich Anja anschliessen, dazu noch folgende Bemerkung: Es kommt glaube ich auch sehr darauf an, wo man spaziert. Am Rhein oder wie hier an einem Stausee sind die Leute viele Hunde gewoehnt. Sie haben keine Angst vor ihnen. Bei uns am laendlichen Stadtrand wuerde ich sehr schnell sehr grossen Aerger bekommen, wenn ich meinen Hund nicht zurueckrufen wuerde. Die Leute haben einfach Angst vor grossen Hunden. Trotzdem generell: Besteht die Chance, dass der Hund auf Leute zurennt, auch wenn es freundlich gemeint ist, wird er zurueckgerufen. Dany
:
:

von Sandra(YCH) am 28. Juli 1998 12:16

Hallo Anja,

erstmal danke für Deine Antwort. Bei Enya ist es genau wie bei Mogli, das Problem ist weniger, daß Enya zu den Leuten hinläuft sondern daß sie einfach ganz normal weiterläuft, aber auch mal einfach den Weg überquert und wenn dann Skater oder Fahrradfahrer in einem Affenzahn den Weg lang kommen, könnte das ja auch mal ins Auge gehen. Aber ich habe auch schon festgestellt, daß das herbeirufen, die gefahr oft nicht verringert sondern vergrößert, da enya dann nämlich merkt, daß irgendetwas nicht in ordnung ist und unruhe in die Sache kommt. Außerdem merk ich die lautlosen Fahrräder meistens erst wenn sie kurz hinter uns sind. Alles in allem sind Fahrräder und Hunde auf einem Weg wohl immer problematisch.. mit einer Flexileine zum Beispiel gäbe es das selbe Problem ....

Naja, kann man wohl nur hoffen und beten, daß nix passiert..

Grüße Sandra und Enya

von mecki(YCH) am 28. Juli 1998 13:19

Hallo Sandra, Du schreibst...

: ... das Problem ist weniger, daß Enya zu den Leuten hinläuft sondern daß sie einfach ganz normal weiterläuft, aber auch mal einfach den Weg überquert und wenn dann Skater oder Fahrradfahrer in einem Affenzahn den Weg lang kommen, könnte das ja auch mal ins Auge gehen.

Das allein wäre mir schon Grund genug, den Hund bei mir zu lassen bzw. zurück zu rufen.

:Aber ich habe auch schon festgestellt, daß das herbeirufen, die gefahr oft nicht verringert sondern vergrößert, da enya dann nämlich merkt, daß irgendetwas nicht in ordnung ist und unruhe in die Sache kommt.

Das liegt dann am Tonfall des Rufens. Ist der Ton gelassen aber bestimmt, sollte im Normalfall auch keine Panik aufkommen.

: Außerdem merk ich die lautlosen Fahrräder meistens erst wenn sie kurz hinter uns sind.

Da hilft nur gelegentliches Umdrehen. Ich laufe auch öfters auf dem Weg zum Hof auf einer Straße, wo von hinten hier und da mal ein Auto (leider ziemlich schnell) kommen kann. Also drehe ich mich öfters mal um und laufe immer dicht am Rand und nie in der Mitte und lass meine Hunde nie extrem weit vor.

: Alles in allem sind Fahrräder und Hunde auf einem Weg wohl immer problematisch..

ne, wenn jeder sich entsprechend benimmt, nicht.

:Naja, kann man wohl nur hoffen und beten, daß nix passiert..

ne nicht hoffen und beten, sondern was dagegen tun...denn nachher (wenn der Fahrradfahrer am Boden und das Fahrrad auf dem Hund liegt) ist man immer schlauer und der Hund entwickelt (vielleicht) eine Phobie gegen Fahrradfahrer und umgekehrt...

schöne Grüße sendet mecki


von Sandra(YCH) am 29. Juli 1998 16:08

Hallo mecki,
erstmal danke für Deine Antwort. Aber ich habe schon wieder das Problem, daß sie mir zu theoretisch ist. Ich schreibe mal zu den einzelnen Punkten was mir dazu einfällt.
:
grinning smileyas allein wäre mir schon Grund genug, den Hund bei mir zu lassen bzw. zurück zu rufen.

Aber wenn der Fahrradfahrer unvorhersehbar, z.B. um eine Kurve rum auftaucht, wenn Enya gerade mal irgendwo schnuppert oder auf einer wiese tollt...Es ist ja mittlerweile so, daß egal wo man spazierengeht, im Wald, durch Felder oder oder plötzlich Fahrradfahrer, Jogger oder Skater auftauchen.

grinning smileyas liegt dann am Tonfall des Rufens. Ist der Ton gelassen aber bestimmt, sollte im Normalfall auch keine Panik aufkommen.

nein, das liegt daran, daß Enya schon mal vorsichtshalber schaut wenn ich sie rufe, ob da nicht irgendwo was in der Nähe ist und wenn das ein Tag ist, an der ihr der Schalk im Nacken sitzt, kann es schon mal vorkommen, daß sie freudig mit dem Jogger mitläuft (einige Meter und dann erinnert sie sich schweren Herzens was "komm hierher" bedeutet yawning smiley) ).

grinning smileya hilft nur gelegentliches Umdrehen. Ich laufe auch öfters auf dem Weg zum Hof auf einer Straße, wo von hinten hier und da mal ein Auto (leider ziemlich schnell) kommen kann. Also drehe ich mich öfters mal um und laufe immer dicht am Rand und nie in der Mitte und lass meine Hunde nie extrem weit vor.

All das tue ich auch, aber da die Strecke wie oben beschrieben auch mal Kurven hat und die Fahrradfahrer.. von vorne und hinten kommen ist das schon eine Aufgabe.

:: Alles in allem sind Fahrräder und Hunde auf einem Weg wohl immer problematisch..
:ne, wenn jeder sich entsprechend benimmt, nicht.

das ist ja das Problem, ich finde nämlich auch, daß es auf Wegen, die von allen genutzt werden können, nicht gerade rücksichtsvoll ist, mit 30 km/h durch die gegend zu brettern...

:ne nicht hoffen und beten, sondern was dagegen tun...denn nachher (wenn der Fahrradfahrer am Boden und das Fahrrad auf dem Hund liegt) ist man immer schlauer und der Hund entwickelt (vielleicht) eine Phobie gegen Fahrradfahrer und umgekehrt...

ach was ! Wenn mir das nicht bewußt wäre, hätte ich wohl kaum diese Frage ins Forum gestellt.

Grüße Sandra

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