Golden Retriever in 63 m²-Wohnung? :: Was sonst nirgends passt

Golden Retriever in 63 m²-Wohnung?

von andreas(YCH) am 01. Oktober 1999 06:47

Hallo Romy,

die Wohnungsgrösse ist nicht so wichtig, weil der Hund ja seinen Auslauf nicht in der Wohnung haben sollte, sondern dies üblicherweise draussen tut, und dies nicht nur mal morgens und abends ein paar Minuten zur Erledigung bestimmter körperlicher Bedürfnisse.
Auslauf ist auch nicht nur wegen der Bewegung für den Hund wichtig, sondern insbesondere wegen der Abwechslung die er dadurch erfährt und der Umweltreize, die für sein Lernen wichtig sind.
Ob Du einen "lieben" Hund haben wirst, hängt nicht nur von derRasse aber, da Du den Hund nicht vorprogrammiert erhältst. Für die charakterliche Ausbildung bist Du zuständig, da hängt dann vieles von Deiner Erziehung ab. Du hast es in der Hand, wie sich Dein Hund entwickelt,; er lernt eigentlich alles, aber auch das was er nicht soll. Man tut gut daran, sich vorher mit diesem Thema schon beschäftigen, wenn der Hudn erst da ist, passieren jeden Tag 100 neue Sachen.
Noch etwas, und bitte nicht mißverstehen: ständige und übermässige Aufmerksamkeit und ein dem Hund aufgedrängtes Kuscheln und streicheln ist für die Erziehung und die soziale Bindung sowie Anerkennung Deiner Autorität nicht unbedingt förderlich.
Zeitlich verfügbar solltet Ihr für den Hund immer sein, ein Hund ist ein oziales Wesen das unbedingt den Anschluss an sein Rudel haben muß. Körperliche Nähe und Kontaktliegen sind für ihn (und Euch) ebenfalls wichtig. Ein Übermass an Zärtlichkeiten wird aber unter Umständen die Rollen vertauschen.

Viele Grüsse,

andreas

von Franziska + Wonda(YCH) am 01. Oktober 1999 11:57

: Hallo Romy,

: Sie wälzen sich mit Begeisterung in jeder Dreckpfütze und in jedem Schlammloch stehen sie drin. Wenn man ein Haus mit Garten hat, kann man warten bis das Zeug aus dem Fell rieselt und den Hund dann erst ins Haus lassen, aber in der Wohnung... da hat man den Dreck gleich drin oder man muss den Hund jedesmal in die Wanne stellen.
: Ich bin bestimmt nicht pingelig, aber bei diesen Hunden würde das bei mir arg ins Gewicht fallen.

Stimmt, eigentlich sind sie mehr Muddy Retriever. Eine Freundin hat einen, der auch in der Wohnung ist, und bei dem war das kein Problem: Sie hatte so einen großen Korb aus Kunststoff, mit einem leicht waschbaren Polster darin. Wenn sie von ihren Spaziergängen zurückkam, war der Hund auch grausig dreckig, aber eben auch echt erledigt. Sie hat ihn dann in sein Bett geschickt, da hat er zwei Stunden geschnarckt, war bis dahin getrocknet und stand auf wie Phoenix aus der Asche! Der Dreck blieb auf der Decke im Korb, sie nahm die Decke und schüttelte sie einfach in den Garten. Zum Trocknen mußte der Hund nie draußen bleiben.

Dreckfest sollte man aber tatsächlich schon sein, denn natürlich lieben Golden auch auf den Spaziergängen gelegentlichen Körperkontakt und können den Dreck dabei herrlich an Eure Beine schrubbern... Aber ich denke mal, wer an einem Hund überlegt, sollte sowieso nicht etepete sein, sondern gelegentlichen oder regelmäßigen Dreck mit Humor ertragen. Mein Pflege-Golden wälzte sich gleich am ersten TAg in frischem Odel (Jauche) und stank trotz intensivem Shampoonieren mehrere Tage immer schön nach Kuhstall. Aber die Nase gewöhnt sich an alles ;o)))

Ihr könntet ja, wenn das möglich ist, eine mit Wasser gefüllte Gießkanne vor dem Haus oder im Flur deponieren und den Hund dann erstmal entseuchen! Es gibt inzwischen auch ganz hervorragende Hundehandrücher (z.B. "Torka" von Sabro), die Dreck und Nässe prima aufnehmen.

Ciao von Franziska und Wonda

von Iris und ERIC(YCH) am 01. Oktober 1999 13:40

Hallo Franziska!

: Ihr könntet ja, wenn das möglich ist, eine mit Wasser gefüllte Gießkanne vor dem Haus oder im Flur deponieren und den Hund dann erstmal entseuchen! Es gibt inzwischen auch ganz hervorragende Hundehandrücher (z.B. "Torka" von Sabro), die Dreck und Nässe prima aufnehmen.
:
Ein Vileda-Bodentuch, vorher angefeuchtet, tut's auch!
Damit bearbeite ich z.B. meinen Bobtail, wenn er im Regen war.
Solche Tücher nehmen auch Schlamm mit aus dem Fell heraus, man muß es nur mehrmals auswaschen oder gleich 3 Tücher vor die Wohnungstür legen.
Anschließend trocken frottieren und später kämmen/bürsten.

Das gößere Problem scheint mir zu sein, daß der Hund eine "Scheidungswaise" werden könnte,
von denen die Tierheime überquellen.
Man müßte vorher klären, wer den Hund im Fall einer Trennung nimmt.

Viele liebe Grüße von
Iris und ERIC.


von Mario(YCH) am 01. Oktober 1999 15:44

Hallo zusammen,

Die sache mit dem Dreck, sehe ich nicht als Problem. Wereine absolut saubere Wohnung will der sollte, am besten gar keinen Hund nehmen, oder noch besser auch selber nicht drin Leben. Und ob ein Golden Retriver wirklich so schmutzig ist, wage ich zu bezweifeln. Die haben doch kaum Fell wo sich Dreck drin sammeln kann. Wichtig ist ein guter Staubsauger und gute Putzutensilien. Aber was hat das ganze mit einer Wohnung zu tun, in einem eigenen Haus entsteht, durch den Hund der selbe Dreck. Wir haben jetzt seit Gestern Dauerregen, soll ich meine Hunde deshalb im garten lassen? Ich denke die würden mir, mit recht, in den Hintern beißen.

: Das gößere Problem scheint mir zu sein, daß der Hund eine "Scheidungswaise" werden könnte,
: von denen die Tierheime überquellen.
: Man müßte vorher klären, wer den Hund im Fall einer Trennung nimmt.

Das ist schon eher erwähnenswert, wie auch, was passiert nach dem Studium (auf solche Art, kam ich zu Anubis) Es gibt sehr vieles vor der Anschaffung eines Hundes zu bedenken, aber niemand kann alle geschehnisse voraussehen und nichts davon hängt mit der Wohnungsgröße zusammen. Lasst uns doch endlich, das Märchen vom "Glücklichen Haus und Garten Hund" vergessen und begraben.

Viele Grüße
Mario mit Balu und Anubis (Die einen Garten haben, aber sich nicht die Bohne dafür Interessieren)


von Iris und ERIC(YCH) am 01. Oktober 1999 18:22

Hallo Mario!

: Die sache mit dem Dreck, sehe ich nicht als Problem. Wereine absolut saubere Wohnung will der sollte, am besten gar keinen Hund nehmen, oder noch besser auch selber nicht drin Leben.

Da hast Du recht!

: Und ob ein Golden Retriver wirklich so schmutzig ist, wage ich zu bezweifeln. Die haben doch kaum Fell wo sich Dreck drin sammeln kann.

Es mag Golden Retriever geben, die sich nicht in jeder Pfütze wälzen und sich im Schlamm suhlen!
Aber gerade heute bekam ich wieder ein Bild zugemailt von einem Retriever-Schweinchen!
Es ist ja nicht immer sauberes Wasser, in dem sie baden wollen.
Ich weiß von mehreren Retrievern, die zum Glücklichsein ein "Schlammbad" brauchen!
Meiner Meinung nach ist das aber auch nicht "das" Problem.

Und was wir vom "Haus-und-Garten-Hund" halten, steht auf ERIC's Homepage unter seinen "Erzählungen".

: Wichtig ist ein guter Staubsauger und gute Putzutensilien.

...und eine gute Waschmaschine mit Trockner bei unserem norddeutschen "Sauwetter" - wie gerade jetzt!


: : Das gößere Problem scheint mir zu sein, daß der Hund eine "Scheidungswaise" werden könnte, von denen die Tierheime überquellen.
: : Man müßte vorher klären, wer den Hund im Fall einer Trennung nimmt.
:
: Das ist schon eher erwähnenswert, wie auch, was passiert nach dem Studium (auf solche Art, kam ich zu Anubis)

Auch meinen ERIC bekam ich aus einem ähnlichen Grund,
weil er plötzlich "zuviel" wurde und sich keiner mehr um ihn kümmern konnte - oder wollte -,
obwohl er mit voller Begeisterung angeschafft worden war nach dem Motto:
"So ein Hund gehört doch zu unserem Glück dazu!"
Und später: "Wer geht mal mit dem Hund 'raus?" - "Ich kann jetzt nicht, geh Du mal!" - "Nee, ich kann auch nicht!" etc. etc. etc......

Meiner Meinung nach muß einer die Verantwortung übernehmen und für den Hund zuständig sein, damit er bei einer eventuellen Trennung nicht "auf der Strasse steht."

Das meine ich aber generell.
Ich bitte Romy, das nicht auf sich zu beziehen.

In der Schule merken wir ja auch, wie schnell heutzutage Familien und Beziehungen auseinanderbrechen.
Kinder werden ja meistens noch gütlich "verteilt", während ein Hund schnell völlig "überflüssig" wird.

: Lasst uns doch endlich, das Märchen vom "Glücklichen Haus und Garten Hund" vergessen und begraben.
:
Siehe oben!

Viele Grüße von Iris und ERIC,
der glücklich, zufrieden und ausgelastet ist, obwohl er stundenweise in der Wohnung allein bleiben muß (und dann auf meinem Bett liegt!) und keinen Garten hat, aber 2 Balkons, auf denen er sich z.B. einschneien läßt und unter den Sternen schläft,
aber nur, wenn ich die Balkontür offen lasse!!!! - Freut Euch auf den Winter!
Gespielt und getobt wird draußen mit seinen Freunden und Freundinnen!!!

Und mir tut es auch gut, immer längere Strecken mit ihm zu gehen, auch morgens früh VOR der Schule und nachts spät!!!!

von Santos und Familie(YCH) am 01. Oktober 1999 21:24

Hallo Romy,
Da unser "Goldi" Santos unser Leben seit genau einem Jahr bereichert,wissen wir jetzt, was es bedeutet, sich solch einen Hund anzuschaffen. Zunächst kann man unseren Vorgängern nur zustimmen, daß die Größe der Wohnung nicht von allzu großer Bedeutung ist. Man sollte jedoch den Zeitaufwand für solch einen Hund nicht unterschätzen. Mit gelegentlichem Joggen oder spazierengehen ist es nicht getan. Lange Spaziergänge sowie auch Aufgaben die seine Intelligenz fordern (Appotierspiele, Suchspiele etc.) sind notwendig (Jagdhund!). Außerdem braucht er den intensiven Kontakt zu seinem "Rudel". Seine außerordentliche Begeisterung für Wasser und ausgiebige Schlammbäder, notfalls auch in Nachbars Gartenteich, scheinen allgemein bekannt zu sein. Erwähnenswert sind da noch sein Dickkopf (leichtführig?) und der empfindliche Magen ( häufige Nachtwanderungen wenn ihn mal wieder "Montezumas Rache" getroffen hat). Aber durch sein liebenswertes Wesen und seine offenherzige, überschwengliche Art, ist er eine echte Bereicherung für das Leben. Wir können uns ein Leben ohne Santos nicht mehr vorstellen!
Gruß, Santos und Familie

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